MfS INTERN

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22.01.2021 11:04
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#46
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Zitat von birx20 im Beitrag #38
Ich würde vorschlagen, die Insider schneiden innerhalb des Threads ein neues interessantes Thema an und nicht so ein ausgelutschtes Thema wie Rentengerechtigkeit.
Ein neue Thematik innerhalb des Threads bringt die offene Diskussion in Gang.


Zum Glück legst Du dies nicht fest.

Wolltest Du nicht aus dem Forum verschwinden ?


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22.01.2021 11:09
#47
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Zitat von birx20 im Beitrag #33
#29 Sämtliche MA des MfS unabhängig mit welcher Tätigkeit sie im MfS nachgingen, haben dazu beigetragen Druck und Unrecht auf Andersdenkende und nicht nur Oppositionelle auszuüben.




Jaja, und jeder Bürger, der seine Arbeit ordentlich gemacht hat, oft besser als der Durchschnitt, der darauf geachtet hat, daß nichts verschludert wird oder vergammelt, der in ehrenamtlicher Tätigkeit für Andere da war, der nicht auf Kosten Anderer lebte, der durch Einfallsreichtum Nutzen für die Gesellschaft generierte u.s.w., das waren natürlich alles welche, die mit Schuld sind, daß diese Regierung und diese Gesellschaftsform so lange bestehen konnte.


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22.01.2021 11:16
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#48
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Zitat von Blitz_Blank_Kalle im Beitrag #39
Betrifft ja auch nicht nur "Stasi-Leute". Soll ja so einige Rentner geben, wo das Geld nicht ausreicht, obwohl die Leute wahrscheinlich diesen Staat wieder mit aufgebaut haben. Unabhängig ob nun in West oder Ost. Hier in Berlin ist es ja noch lustiger (lustig da ich noch nicht im Rentenalter bin). Wenn man von einem Oststadtbezirk in einen Westbezirk ziehen würde, bekäme man mehr Rente, egal ob man im Osten eingezahlt hat. Die Preise in Supermärkten oder bspw. für Strom oder Miete sind aber relativ gleich in ganz Berlin (Miete kommt natürlich auf die Gegend an). Will sagen, Gerechtigkeit stelle ich mir dann doch ein wenig anders vor.


@Blitz_Blank_Kalle Es ging doch aber um Beamte und die sind doch eh schon besser gestellt als Rentner aus dem Niedriglohnsektor.

Wenn bei jemanden aufgebessert wird, dann sollte man doch bei denen beginnen welche am untersten Ende stehen.

Uli


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22.01.2021 11:20
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#49
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Nein.
So lange die aktiv bist, bleibe ich dem Forum ohne eigene neue Threads erhalten.
Damit musst du auskommen. Es tut mit Leid für dich :-).


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22.01.2021 11:29
#50
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Zitat von icke46
Mal eine Verständnisfrage: Diese 71,75 % beziehen sich auf die Bruttobesoldung? Anders ausgedrückt, wenn jemand einen Bruttosold von zb. 3.000 € hatte, kann er maximal 2.130 € Pension beziehen?

Kann man das nicht auch in der Rente einführen? Habe gerade mal so gerechnet, bei diesen 1,79 % würde meine Rente im Moment bei 80 % vom Brutto liegen, ergo wird sie auf diese 71 % gedeckelt. Bei den Summen würde ich morgen sofort den Griffel fallen lassen, trotz der auch fälligen Steuern und Sozialversicherungsbeiträge.

Wird Zeit, dass mein Bundestagsabgeordneter Hubsi (Heil) in der Hinsicht aktiv wird.....

Sofern Du vor Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze

Zitat von icke46
"sofort den Griffel fallen läßt"

wird Dir vom Zeitpunkt des Griffel Fallenlassens sofort, das heißt konkret taggenau, für jedes Jahr des vorzeitigen Ruhestandes ein Versorgungsabschlag von dauerhaft 3,6 % des Betrages (Versorgungsbetrag, nicht der Ruhegehaltsatz) abgezogen.

Der Vorruhestandsabschlag wird für die Zeit ab Deinem Eintritt in den Ruhestand bis zum Ablauf des Monats, in welchem Du Deine gesetzliche Regelaltersgrenze vollendest, berechnet.

Im Übrigen gibt es auch hier eine Höchstabschlagsgrenze, diese beträgt maximal 14,4 %.

Bei der von Dir gewählten Variante verringert sich der Bruttobetrag um weitere 306,72 €, darüber hinaus abzüglich der individuell zu tragenden Kosten für die private Krankenversicherung, individualisiert selbstredend abhängig in dem von Dir gewünschten Versicherungsumfang, nebenbei bemerkt, noch abzuziehender Steuern.

Für den Fall, dass die private KV Dir zu kostenaufwendig erscheinen mag, ein Wechsel, Rückkehr in die gesetzliche KV, ist ausgeschlossen. Mit diesem Zusammenhang möchte ich es bewenden lassen, weitere Beispiele würde den ohnehin strapazierten Thread sprengen.

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"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner!
Erst Rentnerlehrling dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”
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22.01.2021 11:30
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#51
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zu #46

ich denke, in Wirklichkeit bist du froh, dass ich dir hier erhalten bleibe als Denkanstoßgeber und Diskussionspartner, sonst würde es dir hier sehr langweilig werden.


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22.01.2021 12:07
#52
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Das marktwirtschaftliche Zwischenhoch in den ersten Jahren der neuen Ordnung brachte das Flüßchen der Gegenargumente der ehemals staatstragenden Elemente fast zum Versiegen, zu überzeugend war das konkurrierende Geschäftsmodell wonach jemand der sich rührte auch nicht unterging, sei es durch den Start in die Selbstständigkeit, den Wechsel des Wohnorts oder dem Riesendusel seine Rentenpunkte bei Honecker erarbeitet und bei Neckermann eingelöst zu haben.
Diese Belastung der westdeutschen Haushalte und des zwischenzeitlichen Zugriffs auf die Sozialkassen der Brüder und Schwestern rechtfertigte ein wenig die Dominanz der Wirtschaftsprofiteure aus der damaligen DAX- Familie.
Was sich dann aber Jahr für Jahr offenbarte war ein fußkranker Krückenkapitalismus der ohne Subventionen, Kartelle, Förderung, Ersatzarbeitsmärkte, milliardenschädliche Betrugsmanöver und Abrechnungskriminalität die sich hinter Mittags Zauberei nicht verstecken mußte, kaum mehr auskam.
Alles bleibt trotzdem am Laufen und alles freut sich darüber, das ist wie bei der Schlacht auf dem Paintballplatz, einmal angeschossen, kurz raus und dann neues Spiel- neues Glück, neues Geld- was für ein Irrsinn.
Der faulende Kapitalismus stinkt nur deshalb nicht zum Himmel, weil andere aus der Nachbarschaft noch schlechter sind, die Bilanzprüfer so fit sind wie ein Rollatorfahrer in Rennauto, da weiß auch keiner, wie er dort rein gekommen ist, es sieht aber von außen so aus als ob alles seine Ordnung hat und solange es im ersten Gang gerade aus geht merkt‘s auch keiner.
Wenn alle sich im Lügengebäude eingerichtet haben, stört auch das Knarren im Gebälk nicht mehr, das war schon auf den SED- Parteitagen so.
In diesem Land geht fast nichts mehr ohne Betrug, Trickserei und Schönfärberei, jeder der hier einen Kredit nachfragt weiß, was gemeint ist, sofern es sich nicht um einen Handy- oder Autokauf handelt.
Ich weiß nicht wie viele Anfragen ich mit meinem kleinen Arbeitnehmerkapital von Freunden und Bekannten schon für Geschäftserweiterungen und Investitionen z. B. in Baufahrzeuge oder Ladeneinrichtungen bekommen habe, weil die Banken mauern und unfaßbar hohe Sicherheiten einfordern, weil sie selber wissen wie sinnlos es ist, hier noch an ein flächendeckendes organisches Wachstum zu glauben.
Meine aktuellen Wohnbauinvestitionen sprechen Bände, ich schrieb schon darüber und mache genau da meine Diagnose fest, daß wir kurz vorm Festrammeln sind, das riecht man förmlich.
Diese Kreditklemme ist ein Indikator dafür, daß jegliches vagabundierende Kapital mindestens zwanzigfach höher ist als jegliche materielle Gegenwerte, und irgendwann wird auch das EZB- Morphium nicht mehr helfen.
Ich weiß, daß man mit anderen Vorzeichen im Honeckerstaat für solche Texte eingesperrt worden wäre und schätze auch die Meinungsfreiheit, aber es ist nun mal so daß wir damals wie heute von unwissenden Politikern regiert werden die berufsbedingt so tun müßten, als ob sie immer recht hätten, es ist alles schön vertraut und weil wir alle so krisenerprobt sind, bleibt es auch ruhig im Lande.
So niedrig liegt die Hürde schon inzwischen, kein Grund zur Freude nur zu der Erkenntnis, daß die Stasi damals keinen Scheißhaufen bewacht hat sondern die Saat für eine gute Ernte, die aus vielen anderen Gründen ausfallen mußte.

Viele leben zu sehr in der Vergangenheit.
Aber die Vergangenheit soll ein Sprungbrett sein und kein Sofa.

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22.01.2021 12:18 (zuletzt bearbeitet: 22.01.2021 12:18)
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#53
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So richtig klar ist mir nicht warum das Thema eröffnet wurde.

Wer auf Grundlage der Zugehörigkeit dieser Organisation über eine Benachteiligung jammert sollte sich mal vor Augen führen, dass er aus rechtlicher Sicht und auch aus Rentenrechtlicher Sicht oftmals besser gestellt ist wie viele der Opfer des Systems.

Weiterhin sollte man mal bedenken, wie es denn aussehen würde wenn sie noch an den Schalthebeln der Macht sitzen würden und was sie dann den Opfern zugestehen würden?

Die müssten doch auf die Knie fallen und dem Herrn dafür danken, dass sie nach ihrer fragwürdigen Tätigkeit und dem Ruin ihres Staates in so ein Rechtsstaatsystem gelandet sind.

Uli


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22.01.2021 12:42
avatar  Gert
#54
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Zitat
Hier in Berlin ist es ja noch lustiger (lustig da ich noch nicht im Rentenalter bin). Wenn man von einem Oststadtbezirk in einen Westbezirk ziehen würde, bekäme man mehr Rente, egal ob man im Osten eingezahlt hat.



also das möchte ich mal anzweifeln. Ich bin nicht von Ostberlin nach Westberlin gezogen sondern von Erfurt nach Düsseldorf.
Die wenigen Jahre in Erfurt bekomme ich nach Ostbedingungen Rente obwohl ich schon seit Rentenbeginn im Westteil wohne.
Es kommt noch kurioser. Ich habe bei einem großen Chemiekonzern als Industrieverkäufer gearbeitet. Als die Mauer fiel, erinnerten sie sich dummerweise woher ich kam und verdonnerten mich für etwa 1 Jahr zur Abordnung in die neuen Länder Aufbauarbeit zu leisten. Obwohl ich meinen Hauptwohnsitz Düsseldorf nicht aufgab ( hatte eine 2.Wohnung möbliert in Jena wo ich von Mo -Fr. lebte) wurde ich mit den Rentenbeiträgen nach Ostbedingungen behandelt. Seit Rentenbeginn bezahlt mir mein eh. AG die Differenz Ostpunkte ./. Westpunkte. für diese Zeit in den neuen Ländern. Das ist aber 2024 zu Ende wenn die Renten angeglichen sind.

Stil ist nicht das Ende des Besens.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Umgang mit Idioten!


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22.01.2021 12:49
#55
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Kleines Gedankenspiel:
Hätte die DDR nach einer Vereinigung zu einem sozialistischen Staat, den ehemaligen BRD Beamten der verschiedenen Dienste eine Rente bezahlt?


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22.01.2021 12:54 (zuletzt bearbeitet: 22.01.2021 12:56)
avatar  Gert
#56
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Zitat von axelloko im Beitrag #55
Kleines Gedankenspiel:
Hätte die DDR nach einer Vereinigung zu einem sozialistischen Staat, den ehemaligen BRD Beamten der verschiedenen Dienste eine Rente bezahlt?


ja, auf Sozialhilfeniveau und einen Teil dieser Leute hätten sie sofort eingesperrt. Ein Grund wäre schnell gefunden, z.B. antisozialistisches Getöse

Stil ist nicht das Ende des Besens.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Umgang mit Idioten!


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22.01.2021 12:57
#57
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Da bist Du aber ungewohnt optimistisch.


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22.01.2021 13:00
avatar  Gert
#58
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Zitat von axelloko im Beitrag #57
Da bist Du aber ungewohnt optimistisch.


na ja für die die sie einsperrten, fällt ja keine Rente an. Das kann man doch steuern über die Daumenschrauben. Bedient worden wären die von einem Sicherheitsdienst wie auch immer der heißt, Hauptsache er erfüllt die Wünsche der Soz Partei.

Stil ist nicht das Ende des Besens.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Umgang mit Idioten!


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22.01.2021 13:08
#59
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Zitat von Fall 80 im Beitrag #53
So richtig klar ist mir nicht warum das Thema eröffnet wurde.



Ja, ein persönliches Statement zum Start wäre grundsätzlich zu begrüßen, schließlich wurden wir beim Start 1989 auch würdig begrüßt.


Ach übrigens:
Wer war die Frau auf dem 100-Mark-Schein?

An der Seite von Robert hatte Clara Schumann kein leichtes Leben. Dabei ist sie es, die die Familie durchbringt – er steht in ihrem Schatten. Das macht ihm zu schaffen, er ist neidisch, doch sie steht zu ihm. Wer war diese Frau?


Sie hat eigentlich die Klaviertöne bestens beherrscht und die Botschaft dahinter war, daß die Musik jetzt woanders spielt und wir nach dessen Pfeife ääähm Tasten zu tanzen haben.
Das Märchen von der schnellen Einheit hätten nichtmal die Brüder Grimm zu erzählen gewagt, deshalb nahm man vor der Schenkung dieser hohen Noten erstmal Abstand.

Viele leben zu sehr in der Vergangenheit.
Aber die Vergangenheit soll ein Sprungbrett sein und kein Sofa.

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22.01.2021 13:16 (zuletzt bearbeitet: 22.01.2021 13:17)
#60
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Um was geht es dem Techniker in dem Eröffnungspost denn?
Es ist ein Unterschied ob ich jemand als kriminell bezeichne oder seine Tätigkeit nicht voll auf die Rente anrechne.

Das es da Abzüge gibt, halte ich durchaus für gerechtfertigt. Insgesamt erscheint mir doch die Versorgung dieser Mitarbeiter doch noch erträglich zu sein, auch der Protagonist aus dem Artikel ist ja durchaus zufrieden.


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