Eisenhowers Ehrenerklärung für die Soldaten der Wehrmacht

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19.01.2021 12:42
avatar  Gert
#16
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Zitat
Über die Uniformen und den Stahlhelm sowie sehr ähnliche Innendienstvorschriften wurde ja im Forum schon viel geschrieben.



richtig die Uniformen. Mein Vater war entsetzt als die 11 Jahre nach der totalen Kapitulation Deutschlands schon wieder in dem gleichen feldgrau herumstiefelten. Damals nach dem Krieg wurde der Slogan geprägt, demjenigen Deutschen, der noch mal eine Waffe in die Hand nimmt, sollte sie abfaulen. ( habe gerade kontrolliert, sie, die Hand, ist noch dran
1972 als ich mit Frau und Kind nach Thüringen fuhr, kamen wir in Wartha an der GÜST in einer kleinen Warteschlange langsam vorwärts. Als meine Frau den ersten PKE zu Gesicht bekam, sagte sie zu mir, der sieht ja fast aus wie die SS, nur die Runen auf dem Kragenspiegel fehlen.
Ich erschrak mächtig und verdonnerte sie zum Schweigen, da ich ja wusste, dass man auf der Seite solche Witzchen nicht so gut vertrug

Stil ist nicht das Ende des Besens.

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19.01.2021 12:47
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#17
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Zitat von axelloko im Beitrag #15
Man hat ja die These vom "sauberem" Krieg der Wehrmacht lange aufrechterhalten.
Von den Verbrechen z.B. der Gebirgsjäger hat man ja auch erst in den letzten Jahrzehnten gehört.
Alle Kriegsverbrechen wurden pauschal der SS zugerechnet.


@axelloko Die These "saubere Wehrmacht aber dreckige SS" hat sich schon länger als nicht haltbar herausgestellt.

Entscheidend war die persönlich Haltung des Einzelnen und die Haltung seiner Vorgesetzten bis hin zum Divisionschef. Nicht alle Generäle haben die Weisungen des Gröfaz 1:1 umgesetzt.

Kennst du das Buch "Blutiges Edelweis" eine ausführliche Recherche über den Weg der Gebirgsjägerdivision vom Beginn des Krieges in Polen bis zum bitteren Ende? Gräueltaten in Griechenland, Erschießung tausender italienischer Soldaten.

Uli


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19.01.2021 12:54 (zuletzt bearbeitet: 19.01.2021 12:57)
#18
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Ja das Buch "Blutiges Edelweiß" ist mir bekannt.
Das war ja das was ich ansprach, die Gebirgsjäger waren ja die Elitetruppe.
Die Bundeswehr hat ja den General Dietl als Teil der Tradition anerkannt.
Nun wurde ja der Name der Kaserne geändert, was aber ja viele Proteste hervorrief.


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19.01.2021 14:18 (zuletzt bearbeitet: 19.01.2021 14:18)
#19
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russ.snaiper
Naja man brauchte doch einen zuverlässigen Partner und Bündnisgenossen für den Kampf gegen den Kommunismus !


In den britischen Kriegsgefangenenlagern wurde aktiv unter den ehem. Wehrmachtsangehörigen geworben, in Militäreinheiten einzutreten. Mein Vater war in Norwegen interniert. Er erzählte mir davon und das war noch 1945 nach der Kapitulation. Die Stoßrichtung der neuen Einheiten war kein Geheimnis. Die Resonanz schien aber nicht so überwältigend gewesen zu sein.


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19.01.2021 14:59
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#20
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Interessant ist ja die Tatsache, dass bei den Wehrmachtsangehörigen welche dann beim Aufbau der Bundewehr und der NVA im wesentlichen um Berufssoldaten handelte.

Die einfachen Soldaten hatten meist mit diesem "Handwerk" abgeschlossen und gingen in Zivilberufe.

Nach der Wende wieder das gleiche Spiel. Einige wechselten fast nahtlos aus der GT in den BGS/Bundespolizei bzw. von der NVA zur Bundeswehr. Daran erkennt man den Berufssoldaten(Söldner) der für Geld fast alles mitmacht. Dies Typen wollten uns politisch überzeugen?

Uli


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19.01.2021 15:08
#21
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Zitat
unter den ehem. Wehrmachtsangehörigen geworben, in Militäreinheiten einzutreten.



Grundlage dafür war Churchills Planspiel "Operation Unthinkable".

https://en.wikipedia.org/wiki/Operation_Unthinkable

Vor allem in Norddeutschland wurden von den Briten die deutschen Kriegsgefangenen einheitsmäßig unter dem Kdo. der alten Einheitsführer interniert. Sie wurden nur entwaffnet. Die Waffen wurden dann getrennt entsprechend der Einheit gelagert. Deshalb wurde auch das Treiben der sog. Regierung Dönitz geduldet.

Thematik wurde auch in der Fernsehserie "Rottenknechte" von Frank Beyer (DFF 1971) thematisiert.


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19.01.2021 15:10 (zuletzt bearbeitet: 19.01.2021 15:13)
avatar  Mike59
#22
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Die Briten hatten wohl auch ein paar Einheiten aus ehem. Wehrmachtsangehörigen schon aufgestellt. Sie konnten das aber politisch nicht durchsetzen. Artikel als PDF Datei Hier
Ist gar nicht der Artikel - ich hab ihn zwar aber er ist 2 MB und das mag das Forum nicht


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19.01.2021 15:29
#23
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Die Angehörigen dieser Einheiten konnten sich frei bewegen und sogar zum Fotograf gehen. Das Hoheitsabzeichen war von der Uniform schon abgetrennt.


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19.01.2021 15:45
avatar  Mike59
#24
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Gefunden: Hier


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19.01.2021 16:19 (zuletzt bearbeitet: 19.01.2021 16:19)
#25
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Braune Vergangenheit der NVA

Gibt sicherlich noch weitere bereits dazu erstellte Themenstränge hier im Forum.
Täglich grüßt das Murmeltier.

"Mobility, Vigilance, Justice"


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19.01.2021 16:30
#26
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Der Wiki Beitrag zur Himmeroder Denkschrift
https://de.wikipedia.org/wiki/Himmeroder_Denkschrift

Zitat
Grundsätzliche Erwägungen

Während die deutschen Streitkräfte einsatzmäßig einem europäischen Bündnis unterstehen sollten, bedurften sie für die truppendienstliche Führung einer deutschen Führungsorganisation. Diese sah einen dem Bundespräsidenten als Oberbefehlshaber unterstellten „Inspekteur des Deutschen Kontingents“ oder „Chef des Verteidigungsamtes“ vor. Die Experten legten Wert darauf, dass die Personalführung bei einem zivilen Verantwortlichen wie etwa einem Minister für Sicherheitsfragen lag, um eine Personalpolitik im demokratischen Sinne zu gewährleisten.

Angesichts der starken Luft- und Seestreitkräfte der USA und Großbritanniens sah man den Schwerpunkt deutscher Streitkräfte beim Heer, wobei das deutsche Kontingent gleichwohl über Luft- und Marinestreitkräfte verfügen müsse. Besonders wichtig war der Expertengruppe eine schnelle Aufstellung der deutschen Streitkräfte, um sowjetischen Gegenmaßnahmen zuvorzukommen. Die Maßnahmen sollten bereits am 1. November 1950, also nur etwa drei Wochen nach dem Treffen, beginnen und im Wesentlichen bis Herbst 1952 abgeschlossen sein. Die Denkschrift enthält eine Anzahl von Vorschlägen zu Sofortmaßnahmen und zum weiteren Vorgehen bei der Aufstellung der Truppen.


https://de.wikipedia.org/wiki/Himmeroder...Erw%C3%A4gungen

Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.
(Edwin Bauersachs)


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19.01.2021 17:24 (zuletzt bearbeitet: 19.01.2021 17:27)
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#27
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Ja, der alte Aufreger, das man zum Aufbau militärischer Formationen drüben wie hüben paar erfahrene Soldaten brauchte, ist eigentlich normal.
Das man die später in der DDR entsorgt hatte, als man sie nicht mehr brauchte, verwundert auch nicht, drüben hat man halt Leute die über Jahre ihren Job gemacht hatten nicht entsorgt, macht man ja eigentlich auch nicht, ist wie mit dem Mohr der dann gehen darf.


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19.01.2021 17:34
#28
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Weil bis vor kurzem die Wehrmacht zur Tradition der BW gehörte.

Unsere Tradition waren die Bauern 1525 und die Preußen 1813 und Hans Beimler. Eine lückenhafte Tradition. Das Personal war nicht mehr vorhanden.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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19.01.2021 17:37
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#29
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #28
Weil bis vor kurzem die Wehrmacht zur Tradition der BW gehörte.

Unsere Tradition waren die Bauern 1525 und die Preußen 1813 und Hans Beimler. Eine lückenhafte Tradition. Das Personal war nicht mehr vorhanden.


Sogar bei den Bauern waren paar Jungs in Blech am Start mit blauem Blut.


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19.01.2021 17:39
#30
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Ja und?

Schnitzler war auch blaublütig.....

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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