Abberufen zur großen Armee!

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02.01.2021 21:24
avatar  birx20
#31
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Nein Gert,
Rupp und Gulliaume hätten ein tragischen Unfall erlitten oder hätten einen Herzinfarkt erlitten oder ein Aneurisma wäre im Kopf geplatzt.
So etwas kann passieren.


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02.01.2021 21:24 (zuletzt bearbeitet: 02.01.2021 21:26)
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#32
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hier mal ein Artikel des Kölner Stadtanzeigers über das Thema , wie das KGB, GRU und der FSB Verräter behandelt

Morde an Überläufern haben Tradition

Von FLORIAN HASSEL 27.11.06, 00:00 Uhr


Moskau - Er war ein Überläufer mit sensationellem Gepäck. Zwölf Jahre lang arbeitete Wassilij Mitrochin im streng geheimen Archiv des KGB und notierte Auszüge aus den brisantesten Dokumente der KGB-Giftschränke, von 1917 bis 1984, und schmuggelte sie nach Dienstschluss nach Hause. Mitrochin, der schon lange an der sowjetischen Ideologie zweifelte, wollte, dass die Belege über den KGB eines Tages im Westen veröffentlicht würden.

Sechs große Koffer

Als der englische Auslandsgeheimdienst MI 6 den Rentner Mitrochin Anfang November 1992 aus Russland nach England schmuggelte, konnten die Agenten ihr Glück kaum fassen: Das Mitrochin-Archiv umfasste sechs große Koffer. Die einzigartigen Notizen - Basis für zwei 1999 und 2005 erschienene Bücher des Historikers Christopher Andrew - belegten erstmals dokumentarisch viele Annahmen über Arbeit und Ideologie des KGB. Zum Beispiel die, dass der russische Geheimdienst seit seiner Gründung Überläufer in den Westen ohne Ausnahme in Abwesenheit zum Tode verurteilte. Die Rachsucht des Geheimdienstes reichte lange zurück. Als der damalige KGB-Chef etwa im November 1962 eine Liste zu ermordender, „besonders gefährlicher Verräter“ genehmigte, stand selbst Igor Gusenko noch auf der Liste. Der Chiffrierspezialist war 1945 in den Westen übergelaufen.

Nachdem einige Morde an Überläufern im Westen das Ansehen der Sowjetunion in den 60er Jahren ramponierten, verbot das Politbüro dem KGB Morde im Ausland. Unter Jurij Andropow aber - von 1967 bis 1982 KGB-Chef und Vorbild von Wladimir Putin - kam die Ideologie der Auslandsmorde wieder in Mode. Andropows Rachsucht gegen Überläufer beschränkte sich nicht auf übergelaufene KGB-Spione. Auch die in den Westen geflohenen Ballettstars Rudolf Nurejew, Natalja Makarowa und Michail Baryschnikow wurden zum Tod verurteilt - ein Urteil, das zum Glück auf dem Papier blieb.

„Warum sollte sich die russische Macht mit irgendeinem geflüchteten, ehemaligen Geheimdienstoffizier nicht allzu hohen Ranges beschmutzen?“, verkündete die kremlkontrollierte Massenzeitung Komsomolskaja Prawda am Samstag, um die Verantwortung für den Tod des vergifteten Alexander Litwinenko weit vom Kreml zu weisen. Stattdessen, behauptet die Regierungszeitung Rossiskaja Gaseta, seien „alle Versionen über den Tod des Ex-Obersts des FSB mit (dem im London lebenden ehemaligen Oligarchen Boris) Beresowskij verbunden“.

Diese Ablenkungsstrategie des Kreml setzt darauf, dass historische Beispiele für den lang anhaltenden Rachedurst des russischen Geheimdienstes dem breiten Publikum - im Westen wie in Russland - ebenso unbekannt sind wie neuere Parallelen. Anfang 2004 ermordeten zwei Killer des Militärgeheimdienstes GRU im Golfstaat Katar den ehemaligen Separatistenführer Selimchan Jandarbijew - acht Jahre, nachdem dieser in Tschetschenien eine Rolle als Kurzzeit-Präsident gespielt hatte. Der Mord an dem ohne Schutz lebenden Jandarbijew, der Geld für die Rebellen sammelte, sollte offenbar im Ausland lebenden Tschetschenen signalisieren, dass sie auch dort nicht sicher seien, wenn sie ihren Kampf gegen den Kreml dort fortsetzten.

Die in Katar eingesetzten GRU-Killer waren vorher in Tschetschenien stationiert. Welches Ausmaß außergerichtliche Hinrichtungen und Morde dort angenommen haben, gab Anfang November der Chef der GRU zu: Walentin Korabelnikow brüstete sich in der Iswestija damit, dass GRU-Kommandos allein in Tschetschenien seit 1999 „mehr als dreitausend Rebellen vernichtet“ haben.

Wie weithin akzeptiert in Russland die Ideologie von Morden an echten oder vorgeschobenen Staatsfeinden ist, zeigt auch die Nachgeschichte des Jandarbijew-Mords. Die beiden enttarnten GRU-Killer wurden in Katar vor Gericht gestellt und nur nach starkem Druck Putins nicht zum Tode verurteilt, sondern zu lebenslanger Haft. Ende Dezember 2004 wurden sie von Katar unter der Zusicherung nach Russland abgeschoben, dass sie dort lebenslang im Gefängnis sitzen müssten. Stattdessen plädierten kremlnahe Parlamentarier wie Ex-Geheimdienstchef Nikolaj Kowaljow dafür, den rechtskräftig verurteilten Mördern den Tapferkeitsorden oder den Orden „Held Russlands“ zu verleihen.

Seitdem ist die Macht des Geheimdienstes nochmals deutlich gewachsen. Russlands Parlament schuf am 26. Februar 2006 per Gesetz ein neues Anti-Terror-Komitee. Dass dort selbst der Innenminister dem Geheimdienstchef nachgeordnet sei, zeige, dass der Geheimdienst die leitende Rolle im Staat bekomme, kritisierte Wiktor Iljuchin, Vize-Vorsitzender des Sicherheitsausschusses der Duma. „Der (russische Inlandsgeheimdienst, d. Red.) FSB wird zu einem Staat im Staate, das ist sehr gefährlich.“

Mord in Estland

Ein weiteres Gesetz erlaubt den Einsatz von Killer-Kommandos des FSB für Morde im Ausland auf direkten Befehl Putins - offiziell ebenfalls im Zeichen des „Kampfes gegen den Terrorismus“. Ein britischer Regierungsbeamter sagte dem Sunday Telegraph, der FSB habe in diesem Jahr bereits einen solchen Mord in Estland verübt. Auch im Fall Litwinenko deuteten die bisherigen Indizien auf eine Beteiligung des FSB und staatlich organisierten Mord.


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02.01.2021 21:27
avatar  Gert
#33
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Zitat von birx20 im Beitrag #31
Nein Gert,
Rupp und Gulliaume hätten ein tragischen Unfall erlitten oder hätten einen Herzinfarkt erlitten oder ein Aneurisma wäre im Kopf geplatzt.
So etwas kann passieren.



das wäre dann die moderne Variante dessen, was ich schrieb


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02.01.2021 21:46
avatar  birx20
#34
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Die Methoden werden verbessert das Ergebnis ist dasselbe, die Verräter sind Tod.
Positiver Nebeneffekt potenzielle Verräter werden sich ihr Tun zweimal überlegen.


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02.01.2021 21:54 (zuletzt bearbeitet: 02.01.2021 21:57)
#35
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Ich zitiere das mal aus #32
Ein weiteres Gesetz erlaubt den Einsatz von Killer-Kommandos des FSB für Morde im Ausland auf direkten Befehl Putins - offiziell ebenfalls im Zeichen des „Kampfes gegen den Terrorismus“. Ein britischer Regierungsbeamter sagte dem Sunday Telegraph, der FSB habe in diesem Jahr bereits einen solchen Mord in Estland verübt. Auch im Fall Litwinenko deuteten die bisherigen Indizien auf eine Beteiligung des FSB und staatlich .
organisierten Mord.

Ist aber wohl nicht auf Russland beschränkt:
https://www.spiegel.de/politik/ausland/m...n-a-678484.html

https://www.welt.de/politik/ausland/arti...d-in-Dubai.html
oder
https://de.wikipedia.org/wiki/La_Main_Rouge

Also @Gert , nicht nur mit einem Auge schauen.

________________________________________________________________________________________________________________
Jene, die ihre Schwerter zu Pflugscharen schmiedeten, pflügen heute für diejenigen die ihre Schwerter behielten.

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02.01.2021 21:54
avatar  birx20
#36
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Neuerdings kommen leider handwerkliche Fehler vor.
Nowitschok wird nicht richtig eingesetzt und das Opfer überlebt und Beweise für den Einsatz von Nowitschok werden gesichert.
Das wäre früher nicht passiert.
Wladimir hat die Truppe nicht mehr richtig unter Kontrolle.
Er kann sich leider nicht um alles persönlich kümmern.


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02.01.2021 21:56 (zuletzt bearbeitet: 02.01.2021 21:58)
avatar  Hanum83
#37
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Teske musste wohl dran glauben weil Mielke seine Reihen wieder enger zusammenschmieden wollte/musste.

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Wer nichts weiß muss alles glauben.

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02.01.2021 22:02
avatar  birx20
#38
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Neuerdings kursieren üble verleumderische Gerüchte Wladimir Wladimirowitsch gehe es gesundheitlich nicht gut.
Man munkelt von Parkinson oder Krebs.
Nicht das Wladimir plötzlich als Marschall Russlands zur grossen Armee befohlen wird.


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02.01.2021 22:07
#39
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Zitat von birx20 im Beitrag #38
Neuerdings kursieren üble verleumderische Gerüchte Wladimir Wladimirowitsch gehe es gesundheitlich nicht gut.
Man munkelt von Parkinson oder Krebs.
Nicht das Wladimir plötzlich als Marschall Russlands zur grossen Armee befohlen wird.



Das sich der Westen darüber freuen würde, glaube ich nicht. Bei Putin wußte man, woran man war. Ob ein Neuer berechenbar und vor allem besonnen ist, muß sich erst erweisen. In der Außenpolitik und auch nach innen. Es sei den, es ist einer wie der Säufer Jelzin, der, Bildlich gesprochen, für ´ne Flasche Wodka die Rohstoffclaims Russlands verhökert hat.


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02.01.2021 22:15 (zuletzt bearbeitet: 02.01.2021 22:20)
avatar  Hanum83
#40
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Hat ja auch keiner geschrieben das sich der Westen darüber freuen würde.
Falls er krank sein sollte, wäre es der normale Lauf der Welt der vorkommen kann, traurig halt das solche Lichtgestalten gefestigte Demokratien verhindern und nach ihrem Abtritt daher das Unbestimmte droht.

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Wer nichts weiß muss alles glauben.

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02.01.2021 22:16
avatar  birx20
#41
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Donald Trump würde sich sicher nicht freuen, denn er braucht Wladimir noch für sein Asyl.
Er bekommt ein Doppelzimmer mit Edward Snowden zusammen.
Ich gebe Recht Dore Holm, wenn Wladimir in die ewigen Jagdgründe der großen Armee abberufen wird, dann könnte Chaos und Anarchie in Russland ausbrechen.
Die Tschetschenen freuen sich schon auf diesen Tag.


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02.01.2021 22:21
avatar  birx20
#42
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Ich bin kein Gegner von Wladimir, weil ich denke, ein Riesenreich wie Russland mit seiner Vergangenheit lässt sich nur durch einen absoluten Herrscher (Zaren) lenken, sonst zerfällt das Riesenreich in seine Einzelteile.
Die nächste Weltmacht Nr.1 ist für mich China unter Xi Jing.


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02.01.2021 22:30
avatar  Larissa
#43
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Эксперты разговаривать !
это болезненный
Good night!

Russland ist ein Rätsel in einem Geheimnis, umgeben von einem Mysterium. Sir Winston Churchill

Das Rätsel ist einfach zu lösen, durch einfache Menschen in Russland.
Die Nebel des Mysteriums lüften sich in den Weiten des Landes.
Geheimniss umwittert bleibt eine Sache, die zu Russland gehört. Marleen Powell

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02.01.2021 22:32
avatar  birx20
#44
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Larissa, ja schelaju wam spokoinoi notschi.


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02.01.2021 23:09
#45
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Teske musste wohl dran glauben weil Mielke seine Reihen wieder enger zusammenschmieden wollte/musste.

So ? Nur wusste das keiner ! Weder in oder außerhalb der Firma !



passport


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