Die DDR aus heutiger Sicht oder was soll schön gewesen sein?

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19.01.2021 20:22
avatar  marc
#46
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Ohne Zustimmung von Kohl hätte es diesen Kredit ebenfalls nicht gegeben.


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19.01.2021 20:51 (zuletzt bearbeitet: 19.01.2021 20:52)
#47
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Strauss hatte seine Spezln, die dick im deutsch-deutschen Handel tätig waren.
Ohne DDR wär ja Quelle schon dreißig Jahre früher pleite gewesen und die sassen ja in Fürth.


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19.01.2021 21:10
avatar  Lutze
#48
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Wollte das Lügenmaul Ulbricht nicht die westdeutsche Wirtschaft überholen?
Geile Sprüche hatte dieser Typ echt drauf
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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19.01.2021 21:20
#49
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Zitat von birx20 im Beitrag #37
Ich denke es war in erster Linie die Uneffizienz in vielen Zweigen der Volkswirtschaft der DDR und der gigantisch aufgeblähte Staats- und Parteiapparat sowie die Militärausgaben und die Ausgaben für das MfS die am Ende zum Staatsbankrott geführt haben. Der ohne die Franz-Josef Strauß - Kredite schon zu Beginn der 80 iger Jahre eingetreten wäre.


Nicht nur. Aufgeblähte Regierungsbeamte gibt es heute nicht zu knapp. Auch in den Betrieben gab es zahlreiche Planstellen, die sich heute kein einziger Privatunternehmer mehr leisten würde. Ich war schon etwas überrascht, als nach der Wende und Übernahme durch einen schweizer Konzern uns übernahm, welche und vieviel Planstellen, vor allem in der Verwaltung, abgebaut wurden. Ebenso erlebte ich das auch in meiner Zeit in Pirmasens (17 Jahre lang), wie nach und nach Arbeiten verteilt wurden, die vorher jemand anderes machte. Und es funktionierte trotzdem. Nichts brach zusammen.


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19.01.2021 21:42
avatar  Mike59
#50
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Zitat von marc im Beitrag #46
Ohne Zustimmung von Kohl hätte es diesen Kredit ebenfalls nicht gegeben.

Da bin ich skeptisch - die Birne und der Franz in einem Boot. Das glaube ich im Leben nicht.


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20.01.2021 01:11
#51
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Stimmt, es gab schon einen großen Wasserkopf in den Betrieben.
In meiner alten Firma in Radebeul waren 2600 Leute beschäftigt.
Nach der Übernahme durch König & Bauer ( https://de.wikipedia.org/wiki/Koenig_%26_Bauer )
waren es noch etwa 1400, die es auch heute noch sind.

Es wurden verschiedene Gewerke ausgegliedert, meist von einem der Belegschaft gekauft.
So der Bauhof mit etwa 40 Mitarbeitern, die Elektrowerkstatt mit 25 Mitarbeitern,
der Werkzeugbau mit der Maschineninstandsetzung ( mal meine Abteilung) mit 42 Mitarbeitern
und die Modelltischlerei mit 18 Mitarbeitern.

Alle anderen wurden entlassen und man merkte es nicht einmal.

Meine ehemalige Abteilung ist heute eine Firma von 80 Mitarbeitern die die technische und elektronische
Betreuung, also den Service für die Werkzeugmaschinen in der Region anbietet und sehr erfolgreich ist.
Der ehemalige Bauhof ist heute ein guter Baubetrieb, die Modelltischlerei macht Fenster und Innenausbau.
Was aus der ehemaligen Elektrowerkstatt geworden ist weiß ich nicht.

________________________________________________________________________________________________________________
Jene, die ihre Schwerter zu Pflugscharen schmiedeten, pflügen heute für diejenigen die ihre Schwerter behielten.

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20.01.2021 07:36 (zuletzt bearbeitet: 20.01.2021 07:38)
avatar  marc
#52
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Zitat von Mike59 im Beitrag #50
Zitat von marc im Beitrag #46
Ohne Zustimmung von Kohl hätte es diesen Kredit ebenfalls nicht gegeben.

Da bin ich skeptisch - die Birne und der Franz in einem Boot. Das glaube ich im Leben nicht.



Dann @Mike59 evtl. mal hier nachlesen.


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20.01.2021 09:57
#53
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Zitat von Lutze im Beitrag #48
Wollte das Lügenmaul Ulbricht nicht die westdeutsche Wirtschaft überholen?
Geile Sprüche hatte dieser Typ echt drauf
Lutze

Und du ein geiles Vokabular.
Vielleicht hätte Ulbricht nicht unbedingt die Überholspur gefunden, aber er hatte Pläne, die DDR voran zu bringen.
Die Chance nahm man ihm, weil Honecker ihn ausgrätschte.
Dürfte aber bekannt sein.

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.Die geistige Blindheit breitet sich weiter aus: Immer mehr sehen nur noch, was ihnen ins Auge springt.
.E.Ferstl

.

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20.01.2021 10:01
avatar  birx20
#54
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Ulbricht hätte wirtschaftlich und politisch niemals die Überholspur gegenüber dem Westen gefunden.
Honecker hat ihn entmachtet, dass ist richtig. Im Vergleich zu Honecker versuchte Ulbricht etwas unabhängiger von der SU zu werden, was ihm aber auch nicht gelang.


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20.01.2021 10:08
#55
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Zitat von birx20 im Beitrag #54
Ulbricht hätte wirtschaftlich und politisch niemals die Überholspur gegenüber dem Westen gefunden.

Aber eventuell einen besseren Weg als Honecker

Zitat
Honecker hat ihn entmachtet, dass ist richtig. Im Vergleich zu Honecker versuchte Ulbricht etwas unabhängiger von der SU zu werden, was ihm aber auch nicht gelang.


Honecker entmachtete Ulbricht nicht umsonst und riß alle Führungsämter an sich.
Somit waren alle Chancen vereitelt und auch der anfängliche Grundgedanke nach einem "Deutschland, einig
Vaterland" auf Jahrzehnte begraben.

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.Die geistige Blindheit breitet sich weiter aus: Immer mehr sehen nur noch, was ihnen ins Auge springt.
.E.Ferstl

.

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20.01.2021 10:18 (zuletzt bearbeitet: 20.01.2021 10:20)
#56
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Hallo, Guten Morgen,
Ihr macht es Euch zu einfach, es gab schon Angebote der Russen, wie auch Ulbricht und Co. für die Zusammenarbeit und " Wiedervereinigung".
Gruß Frank


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20.01.2021 10:40
#57
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Nee Lutze ,der Kredit wurde nicht angerührt.
Er wurde zum Ende der DDR zurückbezahlt - in voller Höhe !!
mfG


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07.03.2021 17:05 (zuletzt bearbeitet: 07.03.2021 17:09)
#58
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Schön brav das Trinkgeld abgedrückt und schön das Fell über die Ohren gezogen bekommen, so war sie unsere Traumrepublik.
Beim gehobenen Zeigefinger ist es dann wohl nicht mehr geblieben, vielleicht haben die es dann irgendwann doch übertrieben mit dem Beschiss wie auch schon mit dem früher übrigens am Arbeitsplatz erlaubten Alkohol.
Ob solche Geschichten für die Enteignungen Anfang der 1970er auch relevant waren ?
Wenn Jahr für Jahr über 40.000 Mark zu viel in der Kasse sind und keiner wissentlich betrogen hat hätte man ruhig mal die Waage eichen können aber wenn Schlendrian Kohle bringt, warum dann schlafende Hunde wecken.
„Prisma“ hat die Bombe erstmal entschärft aber ob es das Volk auch geschluckt hat ?


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07.03.2021 17:17
avatar  Gert
#59
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Zitat von axelloko im Beitrag #47
Strauss hatte seine Spezln, die dick im deutsch-deutschen Handel tätig waren.
Ohne DDR wär ja Quelle schon dreißig Jahre früher pleite gewesen und die sassen ja in Fürth.

@axelloko
na den Spruch finde ich aber sehr gewagt. Die DDR war eine von vielen günstigen Einkaufsquellen von Quelle. Ich weiß davon, dass auch Rumänien und Marokko im Textilbereich zu unschlagbaren Preisen arbeitete, Korea lieferte technische Artike zu günstigen Preisen . Die Einkaufspreise waren auch nicht der Grund für Quelles Scheitern. Ein durchaus vergleichbares Versandhaus aus dieser Zeit, der Ottoversand Hamburg, arbeitet heute noch mit Erfolg. Umsatz etwa 3,5 Mrd Euro jährlich.


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07.03.2021 17:47 (zuletzt bearbeitet: 07.03.2021 18:17)
#60
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....wollte mich eigendlich nicht mehr an solchen Aufarbeitungsgeschichten beteiligen , ist genug ausgequetscht wurden und jeder hat seine Sichtweise und geht keinen Millimeter zurück und auf das Hauen und Stechen habe ich keinen Bock . Man kann ein System 35 Jahre nach dessen Fall nicht aus jetziger Sicht bewerten, es war damals so und gut ist , wer weiß wie in 35 Jahren über jetzt
" geschimpft " wird , ist doch jetzt aktuell schon so . Wollte nur für alle die immer noch auf dem Pfad sind , im Westen war alles super und im Osten alles misst , diese Begebenheit erwähnen. Noch in tiefsten DDR Zeiten hatte ich Bekannte besucht , da war Westverwandschaft auf Besuch . Ich erinnere mich gut daran , dass dieser Besuch doch auch die Dinge aufgezählt hat, die im Westen nicht so toll waren und für sie durchaus einiges hier positives hatte...nicht dieses hier alles misst...auch habe ich bei meinen Touren durch die alten Bundesländer, interessante Menschen getroffen, die sachlich über Ost und West geredet haben, für die war auch nicht alles -Osten misst und Westen nur Glanz...
....habe fertig ....


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