Unsere"Rente"

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15.07.2021 14:08
#256
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Zitat von Heckenhaus im Beitrag #254


Wer übrigens meint, er bekäme genau das wieder, was er eingezahlt hat, der glaubt noch immer an ein Sparguthaben bei der Rentenversicherung.
Es gibt kein Guthaben, sondern lediglich Rentenpunkte !
Aber da habe ich schon ein paar Altbundis gehabt, die angeblich ein Guthaben besitzen bei der DRV.
Außerdem spielt der Arbeitgeberbetrag da auch noch eine Rolle.


Bei uns älteren Ostdeutschen liegt das etwas anders.
Ich bin insgesamt auf 54 Rentenpunkte gekommen (scheint viel, aber ich habe nach 1990 auch etwas getan dafür)
Wir, die überwiegend ihr Erwerbsleben in der DDR hatten sieht das garnicht so schlecht aus, voraus gesetzt
die Erwerbsbiographie war nicht unterbrochen.

Also wer mal rechnen möchte.......
54 RP x Rentenfaktor West 33,08 € x 12 Monate x 17 Jahre = schon eine stattliche Summe, die ich nie eingezahlt habe.
Für die Erwerbsjahre in der DDR sind unsere gemachten Einzahlungen ja nur ein Witz.
Zur Erinnerung, der Sozialbeitrag war bei 60 Mark/DDR gedeckelt, das für Rente und Krankenversicherung.
Halbieren wir das mal und nehmen 30 M für die Rente, dann sind das gerade mal 360 M im Jahr x Berufsjahre in der
DDR........ist wohl nicht so eine Riesensumme.
Wir sind wohl um einiges besser dran als der Arbeitnehmer im Westen, der sein Eingezahltes nicht zurück
bekommen wird, es sei denn er wird etwas mehr als 100.
Wir, die wir in das Rentensystem West übernommen wurden können eigentlich nicht unzufrieden sein.
Das ist meine Anicht dazu.

________________________________________________________________________________________________________________
Jene, die ihre Schwerter zu Pflugscharen schmiedeten, pflügen heute für diejenigen die ihre Schwerter behielten.

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16.07.2021 22:01
#257
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Warum gibt es eigentlich die Beitragsbemessungsgrenze für die Rentenversicherung von 6700 €/ Monat (Ost) wenn doch das System solidarisch konzipiert sein soll ?
Jemand, der so viel verdient da noch darüber zu kommen, könnte ohne weiteres auch bis zum tatsächlichen (Gesamt-) Bruttoeinkommen mit dem aktuellen Prozentsatz zur Kasse gebeten werden, aber dann wären die Nebenjobs der Politgauner ja auch sozialabgabenpflichtig, genau das gilt es aber zu vermeiden.
Es ist eine Klientelpolitik, eine durch und durch verlogene Gesetzgebung von Ausbeutern für Ausbeuter, da kriegt man den totalen Linksdrall zumindest unter diesem Aspekt und keiner stört sich so richtig daran.
Jegliche Einkommen sollten sozialabgabepflichtig sein, zumal sie ja auch als Vorsorgeaufwendung steuerlich absetzbar wären, das könnte man innerhalb von Wochen ändern, tut es aber nicht vermutlich aus Angst vor den Arbeitgeberanteilen, die sich ja bereits den Strom von ihren Angestellten bezahlen lassen sofern sie in einer energieintensiven Branche von Großabnehmern arbeiten und deutsche Hausstromkunden sind.
Wir brauchen nicht den totalen Krieg zwischen den Klassen und Schichten sondern die totale Bilanz von Kosten und Nutzen der Sozioökonomie, den Kassensturz unter Einbeziehung aller Profiteure auch wenn sie unterm Radar fliegen.


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17.07.2021 07:02
avatar  Fall 80
#258
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Zitat von Hackel39 im Beitrag #257
Warum gibt es eigentlich die Beitragsbemessungsgrenze für die Rentenversicherung von 6700 €/ Monat (Ost) wenn doch das System solidarisch konzipiert sein soll ?
Jemand, der so viel verdient da noch darüber zu kommen, könnte ohne weiteres auch bis zum tatsächlichen (Gesamt-) Bruttoeinkommen mit dem aktuellen Prozentsatz zur Kasse gebeten werden, aber dann wären die Nebenjobs der Politgauner ja auch sozialabgabenpflichtig, genau das gilt es aber zu vermeiden.
Es ist eine Klientelpolitik, eine durch und durch verlogene Gesetzgebung von Ausbeutern für Ausbeuter, da kriegt man den totalen Linksdrall zumindest unter diesem Aspekt und keiner stört sich so richtig daran.
Jegliche Einkommen sollten sozialabgabepflichtig sein, zumal sie ja auch als Vorsorgeaufwendung steuerlich absetzbar wären, das könnte man innerhalb von Wochen ändern, tut es aber nicht vermutlich aus Angst vor den Arbeitgeberanteilen, die sich ja bereits den Strom von ihren Angestellten bezahlen lassen sofern sie in einer energieintensiven Branche von Großabnehmern arbeiten und deutsche Hausstromkunden sind.
Wir brauchen nicht den totalen Krieg zwischen den Klassen und Schichten sondern die totale Bilanz von Kosten und Nutzen der Sozioökonomie, den Kassensturz unter Einbeziehung aller Profiteure auch wenn sie unterm Radar fliegen.


@Hackel39 Es ist schier unmöglich ein System zu finden welches einerseits gerecht und andererseits sozial ausgewogen ist.

In jedem "Sozialstaat" gibt es neben den Hängematten Bewohnern auch noch Betrüger welche das System ausnutzen.

Nicht jeder der ein hohes Einkommen oder ordentlich geerbt hat, geht auch vernünftig damit um. Warum soll jemand der daraus etwas macht dann über Steuern/Umlagen/Abgaben denjenigen mit finanzieren, der sein Erbe/Einkommen verlebt hat?

Der Sozialstaat sollte jene Auffangen, welche durch Krankheiten, Behinderungen usw. nicht in der Lage sind sich selber zu versorgen.

Uli

Herr (wer auch immer) gib mir die Kraft, Dinge zu ändern, welche man ändern kann. Die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, welche man nicht ändern kann und die Weisheit, das Eine von dem Anderen zu unterscheiden.
Auf Grund meiner direkten Art, werde ich sehr oft missverstanden. Das ist schon immer so und ich kann damit umgehen.

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17.07.2021 09:48 (zuletzt bearbeitet: 17.07.2021 09:50)
avatar  Hanum83
#259
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Als ich vor 30 Jahren in die Selbstständigkeit ging, habe ich wirklich jede Mark erst einmal dafür gebraucht und war daher dankbar das ich vom Rentenbeitrag verschont wurde.
Ich weiß nicht mehr wie hoch der Freiwilligen-Satz damals war, aber was um die 500 Mark denke ich.
Hätte ich in der Anfangszeit nie und nimmer bezahlen können.
Nun werden welche sagen ich hätte doch einfach weiter angestellt zur Arbeit gehen können um in den Solidartopf einzuzahlen.
Muss mir aber nichts vorwerfen, ich habe im Laufe der Jahre mit meiner unternehmerischen Tätigkeit, dem Staat, also auch der Gemeinschaft, mehr Mittel zugeführt als es ein durchschnittlicher Angestellter könnte.
Habe als es gut lief überlegt ob ich mich freiwillig rentenversichere, da hätte ich das Geld aber auch anbrennen können.
So habe ich es privat in meine Altersvorsorge investiert, also ich habe nichts in den Rententopf eingezahlt, brauche aber auch nichts daraus.

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Wer nichts weiß muss alles glauben.

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17.07.2021 12:29
avatar  Hanum83
#260
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Meine Hausbeamtin muss sich auch nichts vorwerfen, für ihre Qualifikation ist was ihr der Freistaat an Gehalt gibt ein Lacher.

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Wer nichts weiß muss alles glauben.

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17.07.2021 12:57
avatar  max.S
#261
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Eine über die Mehrwertsteuer finanzierte Rente wäre möglicherweise eine Lösung. Das heißt die Auszahlung sollte bei einer
Summe gedeckelt werden die ein vernünftiges Leben im Alter ermöglicht.
Diese Auszahlung sollte an die Jahre gekoppelt werden die der Empfänger im Lande gelebt und eingekauft/konsumiert hat.
Wer also gut bei Kasse ist kauft mehr, bringt also auch mehr in die Kasse ein.......wer sich die tollen, teuren Einkäufe nicht
leisten kann der Profitiert dann davon.
Das für alle Altersbezüge, egal ob Rentner, Pensionäre und auch sonstige Ruhegeldbezieher.
Das wäre fair, wird aber nicht kommen weil diejenigen die es beschließen könnten keine Interesse daran haben.

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Wer seine Meinung schon gebildet hat, lässt sich nur ungern mit Argumenten und Tatsachen verwirren.

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17.07.2021 13:02
#262
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#261
Hallo,
Das hört sich sehr vernünftig an, findet aber bei den Entscheider kein Gehör, weil sie ja gut abgesichert sind, oder?
Wer es sich leisten kann sichert sich ja so wieso privat noch ab
Gruß Frank


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17.07.2021 13:06 (zuletzt bearbeitet: 17.07.2021 13:06)
#263
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#259
Hallo,
Ich ziehe vor jeden den Hut der sich selbstständig gemacht hat. Dazu gehört Mut und Zuversicht und auch Verstand.
Gruß Frank


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17.07.2021 13:07
avatar  Hanum83
#264
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Die Rente wird doch schon lange über die Mehrwertsteuer finanziert.
Die angepeilte Erhöhung der Märchensteuer liegt deshalb erst mal bei 23%, wird relativ kurzfristig nach der Wahl kommen, vermutliches Verkaufsargument Corona.

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Wer nichts weiß muss alles glauben.

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17.07.2021 14:13 (zuletzt bearbeitet: 17.07.2021 14:15)
#265
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Hallo,
habe eben Post von der Deutschen Rentenversicherung erhalten, die Rentenanpassung zum 01.07.2021,
bekomme knapp 10 Euro mehr Rente.
Gruß Frank


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17.07.2021 14:26
avatar  GKUS64
#266
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Zitat von stabsfunkmeister im Beitrag #265
Hallo,
habe eben Post von der Deutschen Rentenversicherung erhalten, die Rentenanpassung zum 01.07.2021,
bekomme knapp 10 Euro mehr Rente.
Gruß Frank


Na nun werden gleich alle deine Rentenhöhe errechnen!


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18.07.2021 07:15
#267
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Zitat von stabsfunkmeister im Beitrag #265
Hallo,
habe eben Post von der Deutschen Rentenversicherung erhalten, die Rentenanpassung zum 01.07.2021,
bekomme knapp 10 Euro mehr Rente.
Gruß Frank



ist das der netto oder brutto Betrag?

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Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!

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22.07.2021 14:58
avatar  furry
#268
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Opa hat in Deutsch damals gut aufgepasst...

"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)

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25.07.2021 20:10
#269
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Hallo,
werde ab 1.8. 21 in Rente sein. Da ich noch Witwenrente (große) bekomme, machen mir die Abschläge von 9,4 Prozent (vorzeitig mit 63 und über 35 Jahren) nichts aus. Mal sehen, was am Ende herauskommt.

Gruß Fischerhütte

"Ein Kindertraum ging in Erfüllung - Grenztruppen! Grenztruppen - wo helle Köpfe für viel gutes Licht sorgen...." (H. Männig Dittrichshütte 1982)

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25.07.2021 22:00
avatar  Fredi
#270
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Wer war noch von Herbst 1969 bis Herbt 1970 in Eishausen in der Baracke ?

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