Unsere"Rente"

  • Seite 17 von 18
13.07.2021 18:57
#241
avatar

das Gesetz gilt ja auch schon paar Jahre!
2021 ist dann die Grenze 63 Jahre 10 Monate, also Jahrgang 1957, wenn Du eher in Rente willst, dann halt mit Abschlägen.

mors corporis poena peccati est


 Antworten

 Beitrag melden
13.07.2021 19:55
#242
avatar

Bin Ende 2019 mit 63 in Rente, mit Abzügen. Habe es noch keine Minute bereut!

Gruß Stuelpner


 Antworten

 Beitrag melden
13.07.2021 20:04
avatar  SEG15D
#243
avatar

Ich kann nach wie vor nicht verstehen, weshalb hier und in Zukunft über das Eintrittsalter der Rente gefeilscht wird.
Wenn man endlich, wie in anderen Ländern Europas üblich, drei der einkommensstärksten Berufsgruppen zum Standardbeitritt ins soziale System der Rentenversicherung re-integrieren würde gäbe es diese sinnbefreite Diskussion gar nicht.
Hier genannt Beamte und Politiker, Rechtsanwälte und Ärzte.
Diese nehmen sich gern als bürgerlichen Bestandteil des Grundgesetzes wahr, sind aber von der Beitragleistung in den sozialen Sicherungssystemen befreit.
Ich schlage vor, diese Berufsgruppen entweder wieder den "normalen" Arbeitnehmern gleichzustellen, oder ansonsten eine neue rechtliche Handhabe für vorsätzliche oder versehentliche Fehlentscheidungen und -taten zu formulieren. Und zwar mit persönlicher Haftung, wenn Schaden an Leib, Gesundheit und Eigentum von Personen oder am Gemeineigentum entstehen, für den bis jetzt der Steuerzahler den Kopf hinhält.
Da würden wenigstens alle profitieren.

Was ist das nur für ein asoziales System, von dem wir uns annektieren lassen haben....


 Antworten

 Beitrag melden
13.07.2021 20:37
avatar  andyman
#244
avatar

Zitat von schnorchel im Beitrag #241
das Gesetz gilt ja auch schon paar Jahre!
2021 ist dann die Grenze 63 Jahre 10 Monate, also Jahrgang 1957, wenn Du eher in Rente willst, dann halt mit Abschlägen.


Ist klar,rechnen kann ich auch.
MMn sollte es aber Rente 63+ heißen auf einer z.Z.erreichbaren Website,alles andere ist ja nicht mehr aktuell und irreführend.
Lgandyman

Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


 Antworten

 Beitrag melden
13.07.2021 21:23
#245
avatar

Zitat von SEG15D im Beitrag #243
Ich kann nach wie vor nicht verstehen, weshalb hier und in Zukunft über das Eintrittsalter der Rente gefeilscht wird.
Wenn man endlich, wie in anderen Ländern Europas üblich, drei der einkommensstärksten Berufsgruppen zum Standardbeitritt ins soziale System der Rentenversicherung re-integrieren würde gäbe es diese sinnbefreite Diskussion gar nicht.
Hier genannt Beamte und Politiker, Rechtsanwälte und Ärzte.
Diese nehmen sich gern als bürgerlichen Bestandteil des Grundgesetzes wahr, sind aber von der Beitragleistung in den sozialen Sicherungssystemen befreit.
Ich schlage vor, diese Berufsgruppen entweder wieder den "normalen" Arbeitnehmern gleichzustellen, oder ansonsten eine neue rechtliche Handhabe für vorsätzliche oder versehentliche Fehlentscheidungen und -taten zu formulieren. Und zwar mit persönlicher Haftung, wenn Schaden an Leib, Gesundheit und Eigentum von Personen oder am Gemeineigentum entstehen, für den bis jetzt der Steuerzahler den Kopf hinhält.
Da würden wenigstens alle profitieren.



Hmm, und was ändert sich dann? Nichts!
denn:
wer viel einzahlt (was Du bei den besagten Berufsgruppen zu recht erwartest) bekommt auch später viel raus, also ein Nullsummenspiel
Leider wollen oder können das viele nicht begreifen.
Und: auch Ärzte und andere Freiberufler zahlen in ein eigenes Rentensystem ein. Zahlen halt viel ein und bekommen viel raus, wobei das gerade ziemlich den Bach runtergeht, da besonders Ärzte deshab bei jungen Frauen beliebt sind als Ehepartener, bekommen also lange viel Geld wenn der Herr Gemahl das zeitliche gesegnet hat ohne Leistung eingezahlt zu haben. Solange die Arztfrau etwa geleichalt war, darauf war das System eingestellt, aber jetzt mit 25 einen 75 jährigen mal ... und dann 60 Jahre Hinterbliebenenrente, nun es gibt schlimmere Jobs.

mors corporis poena peccati est


 Antworten

 Beitrag melden
14.07.2021 00:27
avatar  SEG15D
#246
avatar

Da irrst Du wohl rein logisch ein wenig: Wer gar nicht einzahlt, fällt aus meiner Rechnung generell raus, und das tun diese Genannten eben. Sie zahlen in private Vorsorgesysteme ein, nicht in die wie wir als Standard-Arbeitnehmer. Tja Schnorchel, dann muss ich Dich leider genau in die Ecke der Sozialschmarotzer einordnen, von denen ich gesprochen habe.


 Antworten

 Beitrag melden
14.07.2021 07:22
avatar  Fall 80
#247
avatar

Je mehr verschiedene Rentensysteme es gibt umso mehr Geld bleibt in der Verwaltung hängen.

Das ist ähnlich wie mit der gesetzlichen Krankenversicherung.

Am besten wäre eine gesetzliche Versicherung für alle auf einem Niveau wo man erkennen kann, dass es sich auch lohnt auf Arbeit zu gehen.

Wer viel verdient wird in der Regel noch in anderer Form vorsorgen.

Uli

Herr (wer auch immer) gib mir die Kraft, Dinge zu ändern, welche man ändern kann. Die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, welche man nicht ändern kann und die Weisheit, das Eine von dem Anderen zu unterscheiden.
Auf Grund meiner direkten Art, werde ich sehr oft missverstanden. Das ist schon immer so und ich kann damit umgehen.


 Antworten

 Beitrag melden
14.07.2021 07:52
#248
avatar

Zitat von SEG15D im Beitrag #246
Tja Schnorchel, dann muss ich Dich leider genau in die Ecke der Sozialschmarotzer einordnen, von denen ich gesprochen habe.



ganz ganz vorsichtig!
ich weiß ja nicht woher Du Deine Informationen über meinen Sozialversicherungsstatus beziehst, aber ich würde meine Informanten da mal überprüfen und austauschen.

mors corporis poena peccati est


 Antworten

 Beitrag melden
14.07.2021 08:29
#249
avatar

Zitat von schnorchel im Beitrag #245

Hmm, und was ändert sich dann? Nichts!
denn:
wer viel einzahlt (was Du bei den besagten Berufsgruppen zu recht erwartest) bekommt auch später viel raus, also ein Nullsummenspiel
Leider wollen oder können das viele nicht begreifen.

Das hat nichts mit "nicht begreifen" zu tun, sondern mit (un)vernünftigen Entscheidungen.
Beitragspflicht in die gesetzliche RV bis 10000 Euro Einkommen monatlich als Bemessungsgrenze,
die später gezahlten Renten jedoch deckeln.
Niemand, der 10000 € im Monat und mehr verdient hat, braucht im Alter 5000 € Rente monatlich.
Einfach weil wer so viel verdient hat genügend Spielraum hatte, zusätzlich vorzusorgen bzw. Anlagen zu schaffen während seines Berufslebens.
Und dieses System dann bitte für alle, auch für Vorstandsvorsitzende , BT-Abgeordnete, Menager,
Wissenschaftler, Mediziner und sonstige Berufsgruppen.
Parallel dazu eine Angleichung der Beamtenpensionshöhe an die jeweiligen Rentenhöhe, ählich wie es in Österreich gehandhabt wird, und alle wären auskömmlich versorgt.
Wer gleiche Tätigkeit ausgeübt hat, gleiche Qualifikation hat, soll auch vergleichbare Altersbezüge erhalten.

Ich frage mich immer, mit was für einer penetranten Ignoranz und Arroganz hier in Schland von Seiten der Regierenden vernünftige Lösungen abgelehnt werden.
Dieser Staat ist unsozial bis ins letzte Loch, nur mit Almosen wie Mütterrente oder Mindestsicherung
ist das nicht übertünchbar.

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
.Die geistige Blindheit breitet sich weiter aus: Immer mehr sehen nur noch, was ihnen ins Auge springt.
.E.Ferstl

.

 Antworten

 Beitrag melden
14.07.2021 09:57
#250
avatar

Das wäre ja so, als ob Du eine Hausratversicherung für 100000 € abschließt und bezahlst und dann nur 50000 rausbekommst, weil der Versicherer sagt, wer 100000 Euro zu versichern hat hat auch genug Geld zum sparen, da braucht er das Geld von der Versicherung nicht.
Eine seltsame Auffassung von Rechtsstaat haben manche hier.
Ich bin raus!

mors corporis poena peccati est


 Antworten

 Beitrag melden
14.07.2021 10:15
avatar  SEG15D
#251
avatar

Jaja. Rechtsstaat und Solidarsystem gehen wohl nicht einher. Aber genau darum geht es. Oder bist Du tätsächlich der Meinung, der Herr Rechtsanwalt hat sein Vermögen mit seiner Hände und Kopf erarbeitet? Nein, hier geht es um Anteile am Streitwert in einem Verfahren. Soviel zum Thema, wie Geld "verdient" wird.
Im Übrigen hattest Du mit #248 recht. Ich weiss natürlich nichts über Deinen Status diesbezüglich, deshalb entschuldige bitte die Behauptung!


 Antworten

 Beitrag melden
14.07.2021 11:14 (zuletzt bearbeitet: 14.07.2021 11:16)
#252
avatar

Zitat von Heckenhaus im Beitrag #249
Zitat von schnorchel im Beitrag #245

Hmm, und was ändert sich dann? Nichts!
denn:
wer viel einzahlt (was Du bei den besagten Berufsgruppen zu recht erwartest) bekommt auch später viel raus, also ein Nullsummenspiel
Leider wollen oder können das viele nicht begreifen.

Das hat nichts mit "nicht begreifen" zu tun, sondern mit (un)vernünftigen Entscheidungen.
Beitragspflicht in die gesetzliche RV bis 10000 Euro Einkommen monatlich als Bemessungsgrenze,
die später gezahlten Renten jedoch deckeln.
Niemand, der 10000 € im Monat und mehr verdient hat, braucht im Alter 5000 € Rente monatlich.
Einfach weil wer so viel verdient hat genügend Spielraum hatte, zusätzlich vorzusorgen bzw. Anlagen zu schaffen während seines Berufslebens.
Und dieses System dann bitte für alle, auch für Vorstandsvorsitzende , BT-Abgeordnete, Menager,
Wissenschaftler, Mediziner und sonstige Berufsgruppen.
Parallel dazu eine Angleichung der Beamtenpensionshöhe an die jeweiligen Rentenhöhe, ählich wie es in Österreich gehandhabt wird, und alle wären auskömmlich versorgt.
Wer gleiche Tätigkeit ausgeübt hat, gleiche Qualifikation hat, soll auch vergleichbare Altersbezüge erhalten.

Ich frage mich immer, mit was für einer penetranten Ignoranz und Arroganz hier in Schland von Seiten der Regierenden vernünftige Lösungen abgelehnt werden.
Dieser Staat ist unsozial bis ins letzte Loch, nur mit Almosen wie Mütterrente oder Mindestsicherung
ist das nicht übertünchbar.


Da sehe ich als Hauptgrund den, weil die Leute, die Kraft ihrer Wassersuppe dazu die Macht hätten, etwas zu ändern, welche von denen wären, die dann zahlen müßten. Also wird weiter nur "es müßte, man sollte, wir wollen u.s.w. mit viel Theaterdonenr versucht, dem unzufriedenen Wähler zu suggerieren, daß da nun endlich was tut, wenn ich diese oder jene Partei wähle. Und es würde jene betreffen, die auf Grund ihrer Staatsnähe und ihrer Beamtenmacht ihre Lobbyisten einsetzt, Politiker, die es dennoch ernst zu nehmen scheinen, von solchen Schnapsideen(in ihren Augen) abzubringen.


 Antworten

 Beitrag melden
14.07.2021 11:43
avatar  birx20
#253
avatar

zu # 247 bis #252
Die theoretisch ! maximale monatliche Höchstrente (brutto) bei der Deutschen Rentenversicherung liegt 2020 bei 3.143 € im Monat.
Das sind etwas über 91,xx Entgeltpunkten für 45 Beitragsjahre bei 34,xx € je Entgeltpunkt unter Beachtung der jeweils geltenden sich jährlich veränderenden Beitragsbemessungsgrenze.
Das ist eine rein theoretische Rente, weil kein Rentenempfänger von Beginn seiner Berufstätigkeit ständig über der Beitragsbemessungsgrenze verdient.
Alle höheren Gesamtrenten resultieren aus zusätzlichen Betriebsrenten, privater Altersvorsorge oder aus der Mitgliedschaft in Versorgungswerken für Freiberufler (Ärzte, Architekten, Steuerberater etc).
Auch Beamte können in der Regel nicht die theoretisch höchste monatliche Pension beziehen.
Etwas anders sehen wohl die Altersbezüge bei Spitzenpolitikern aus z.B. Bundesminister, Staatssekretär, Landesminister etc. wenn sie viele Jahre oder Jahrzehnte im Parlament waren.
Diese Gruppe kann durchaus exorbitante Renten generieren.
Hier sollten grössere Deckelungen im Vergleich zum Normalbürger erfolgen.
Daran hat aber keiner der besonders Vergünstigten ein Interesse.


 Antworten

 Beitrag melden
14.07.2021 14:34
#254
avatar

Womit sich solche emotionalen Ausfälle wie in #250 relativieren.
Danke für die genannte mögliche Höchstrente, die auch daraus resultiert, daß auch die beitragspflichtigen
Einkommensgrenzen da gewisse Grenzen ziehen.

Wer übrigens meint, er bekäme genau das wieder, was er eingezahlt hat, der glaubt noch immer an ein Sparguthaben bei der Rentenversicherung.
Es gibt kein Guthaben, sondern lediglich Rentenpunkte !
Aber da habe ich schon ein paar Altbundis gehabt, die angeblich ein Guthaben besitzen bei der DRV.
Außerdem spielt der Arbeitgeberbetrag da auch noch eine Rolle.

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
.Die geistige Blindheit breitet sich weiter aus: Immer mehr sehen nur noch, was ihnen ins Auge springt.
.E.Ferstl

.

 Antworten

 Beitrag melden
14.07.2021 17:28
avatar  birx20
#255
avatar

Richtig interessant wird dasThema bei den Altersbezügen von Vorständen aus DAX und M-DAX Unternehmen.
Dort reden wir über Millionen Jahresbeträge an vertraglich vereinbarten Altersbezügen z.B. Herr Winterkorn und andere Herren.
Dagegen sind selbst die Altersbezüge (Renten und Pensionen) von ehemaligen langjährigen Bundesministern "Peanuts".
Ein Manager der schon zig Millionen verdient, muss nicht noch im Alter Millionen € an Altersbezügen kassieren.


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!