Absichtlicher Grenzübertritt von zwei US-Soldaten von Bayern in die DDR bei Birx in der Nähe des innerdeutschen Dreiländerecks

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06.12.2020 18:35
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#46
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Genau an der Übertrittsstelle stand die GS 1849.
Und bergab läuft es sich in dem Bereich besser.

Ach ja, man schrieb das Jahr 1974.


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06.12.2020 18:37
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#47
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Zitat von GZB1 im Beitrag #43
Die US-Grenz-Streifen hatten immer einen im Grenz-Gelände erfahrenen und gebrieften Streifenführer, der schon länger dabei war. Geländekarten wurden sicher mitgeführt. Es war kein Zufall, dass die GI's sich auf DDR-Gelände befanden.

Auf diese Streifen wurde nicht jeder ix-beliebige Muschkote der Company befohlen.
So wie in der Grenzkompanie nicht jeder A bestätigt war.

Auch die Amis wußten, dass es am Strich schnell ernst werden konnte, wie ihr eigener Aufmarsch in dem Fall verdeutlicht.

Wenn die GIs nur das Emblemschild der Grenzsäule gewollten hätten, hätten sie nach Demontage einfach zum Jeep zurückkehren können,
was sie aber nicht getan haben.



Mensch GZB1, du hast ja so Recht.
Wie konnte ich da eine andere Sichtweise / Darstellung (trotz weiterer Quellen) hierzu schreiben.

Also, damit haben die Kenner der Materie natürlich Vorang.

Trevlig advent!
God jul!


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06.12.2020 18:50
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#48
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Zitat von birx20 im Beitrag #45
Nein.
Falls sie Streife über eine längere Distanz an der Grenze gelaufen sind, kamen aber an einer Grenzsäule vorbei.

Da in der Regel alle 500 m eine GSä stand, war das sicher nicht zu verhindern.
Die "Ausgesuchten" GI welche auf den OP zum Einsatz gekommen sind, ich hatte da mal eine interessante Unterhaltung mit einem welcher in FD stationiert war. Dieser Erzählte das sie mal ein 3/4 Jahr draußen bleiben mußten weil die Unterkunft umgebaut wurde und sie alle total angepisst waren.
Das hörte sich zwar an wie ausgewählt, aber ich will das mal nicht überbewerten. Eventuell raffe ich mich noch einmal auf und versuch die Storry bei den Veteranen noch einmal anzubieten.


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06.12.2020 19:10 (zuletzt bearbeitet: 06.12.2020 19:13)
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#49
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Na Thunderhorse, du hast ja so Recht.

Wie konnte ich da eine andere Sichtweise / Darstellung hierzu schreiben. Aus deinen Quellen lässte ja, wie meist, nichts gucken.

Dir auch eine fleissige Nicolausfrau.


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07.12.2020 15:41
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#50
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Hallo Birx20, ich kenne die Geschichte von meinem stellv. Zugführer, der - wenn seine Erzählung stimmt - die Amis durchsucht hat. Und wenn ich mich richtig erinnere, waren sie doch bewaffnet mit dem Colt M1911A1. Dies wurde mir 4 Wochen nach dem Grenzübertritt, als ich Mitte April 1974 nach der U-Schule an die Grenze versetzt wurde sozusagen frisch erzählt. Begrüßung: "Du hättest 4 Wochen eher kommen sollen. Da war was los!" Alles weitere habe ich genau so in Erinnerung, wie du das sehr gut beschrieben hast. Außerdem sollen auch noch die zwei schwarzen Barette der Soldaten von 11. Panzeraufklärungsregiment schneller verschwunden gewesen sein, als sich das mein Ufw. gedacht hatte. Wäre hätte nicht gern ein solches Souvenir gehabt?


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07.12.2020 16:18 (zuletzt bearbeitet: 07.12.2020 16:19)
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#51
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Gibt also doch noch andere informationen - mal sehen was noch kommt.
Von US Seite gab es auch schon etwas Feedback. Zeitungsmeldung vom Tag danach.


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07.12.2020 16:25
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#52
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Hallo Birx 7476 schön, dass Du dich im Forum angemeldet hast. Sicher hast du aus Deiner Zeit in Frankenheim auch interessante Begebenheit und Geschichten zu erzählen.
Mein ehemaliger Zugführer FW A. und damaliger A-Gruppenführer bei dem Vorfall, der die Durchsuchung live miterlebt und geleitet hat , hat mir die Geschichte ohne Colts aber mit dem Schraubendreher erzählt und so habe ich sie aufgeschrieben.
Es ist wie immer im Leben, wenn etwas sehr lange zurückliegt (46 Jahre), können sich eventuell Gedächtnislücken oder Eigeninterpretationen mit der Zeit einstellen.
Danke für deinen Hinweis.


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07.12.2020 16:29
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#53
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Danke Mike59 für den Zeitungsartikel.


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07.12.2020 16:39 (zuletzt bearbeitet: 07.12.2020 16:43)
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#54
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Schon bemerkenswert, dass die US-Zeitung "inadvertendly (versehentlich) crossed the border ... "mit drei Pünktchen versieht.


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07.12.2020 16:40
avatar  Mike59
#55
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Zitat von Birx7476 im Beitrag #50
Hallo Birx20, ich kenne die Geschichte von meinem stellv. Zugführer, der - wenn seine Erzählung stimmt - die Amis durchsucht hat. Und wenn ich mich richtig erinnere, waren sie doch bewaffnet mit dem Colt M1911A1. Dies wurde mir 4 Wochen nach dem Grenzübertritt, als ich Mitte April 1974 nach der U-Schule an die Grenze versetzt wurde sozusagen frisch erzählt. Begrüßung: "Du hättest 4 Wochen eher kommen sollen. Da war was los!" Alles weitere habe ich genau so in Erinnerung, wie du das sehr gut beschrieben hast. Außerdem sollen auch noch die zwei schwarzen Barette der Soldaten von 11. Panzeraufklärungsregiment schneller verschwunden gewesen sein, als sich das mein Ufw. gedacht hatte. Wäre hätte nicht gern ein solches Souvenir gehabt?

Das hat gerade einer auf FB gepostet - passt ja perfekt.

Zitat
As I recall they were running com wire through the trees and accidentally crossed the border. Their black berets were confiscated and were later seen being worn by East German border guards.


Ich schreibe Ihm mal, dass der Streifenführer gar nicht so schnell gucken konnte wie die abhanden gekommen sind. Wenn ich darf?


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07.12.2020 16:42
avatar  Gert
#56
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wo ist denn der "Holf" Grenzübergang ?

Stil ist nicht das Ende des Besens.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Umgang mit Idioten!


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07.12.2020 16:44 (zuletzt bearbeitet: 07.12.2020 16:52)
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#57
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Wahrscheinlich ist Hof/ Hirschberg A9 gemeint.


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07.12.2020 16:51
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#58
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Vielleicht liegen die Colts noch irgendwo im Birxgrund überwachsen von inzwischen hohen Bäumen nach 46 Jahren oder sie sind in den Birxbach gefallen. Eventuell sind sie auch Ausversehen bei der Festnahme der Soldaten durch das Postenpaar dort im Gebiet dort Verschwunden ?
An das absichtliche Verschwinden lassen durch das Postenpaar glaube ich nicht, dass Risiko wäre viel zu groß zumal sofort in der Kompanie die Offiziere von Abt. 2000 (MfS) die Befragung und eine sicher nochmalige gründliche Durchsuchung durchgeführt haben.
Ich denke, wir werden es hier nicht mehr endgültig und mit Gewissheit klären, es sei denn irgendjemand treibt die beiden US-Soldaten von damals im Netz auf und bittet sie freundlichst persönlich die Festnahme zu schildern.


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07.12.2020 16:54 (zuletzt bearbeitet: 07.12.2020 17:03)
avatar  GZB1
#59
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Die Pistolen wurden doch in der GT-Tagesmeldung in #13 erwähnt, sind also nicht im Nirvana verschwunden.


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07.12.2020 16:57
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#60
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Die Namen der US-Soldaten haben wir aus dem alten Zeitungsartikel auch ihre damaligen Herkunftssorte.
Das sie heute dort noch Leben ist sehr unwahrscheinlich, aber manchmal passieren im Netz wahre Wunder.
Das wäre eine fantastische neue unglaubliche Grenzgeschichte aus der Hohen Rhön. Schauen wir mal ob sich jemand meldet oder jemand irgendetwas abschließend Erhellendes herausfindet.


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