Soldat im Kommando Luftstreitkräfte/Luftverteidigung in Strausberg

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23.10.2020 17:06
avatar  Telamon
#1
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Ich habe einmal ein neues Thema aufgemacht um auch über eine andere Seite der Armee zu berichten.

Ich war 1978 Soldat in der Wachkompanie im Stab Luftstreitkräfte/Luftverteidigung (LSK/LV). War sehr interessant, es gab mehr Generäle/Oberste und Oberstleutnants als Soldaten.
War einer jemals in Strausberg (Eggersdorf) im Stab LSK/LV?


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23.10.2020 17:17
#2
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Im Stab war ich nicht,aber ich wohne nur 4km entfernt.Das Objekt existiert noch,aber ohne Soldaten.Habe vor ein paar Jahren im Objekt ein Wespennest beseitigt..Ist der Stab nicht in Strausberg Nord,in der Nähe des Tagungszentrum S?


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23.10.2020 17:26
avatar  Telamon
#3
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Nein, der Stab Luftstreitkräfte war Strausberg Vorstadt gegenüber der S-Bahnstation Strausberg. In Strausberg Nord war der Stab der NVA Landstreitkräfte, dort war ich aber nie.


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23.10.2020 17:30
#4
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Eggersdorf ist jetzt leer.Vor 3 Jahren sollten dort Flüchtlinge rein,haben aber etwas Besseres gefunden.


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23.10.2020 17:33
avatar  Telamon
#5
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Ich hatte nicht mehr damit gerechnet zur Armee zu kommen, weil ich ja 1969 (ich war 15 Jahre) wegen versuchter Republikflucht verurteilt war.


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23.10.2020 17:41
#6
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Dann hättest Du ja mit Strausberg noch Glück.In Glöwen war es nicht so schön.Dann kennst Du das Tagungszentrum wohl garnicht?


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23.10.2020 17:42
avatar  Telamon
#7
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Musste aber 1972 zur Musterung und habe ganz frech gesagt ich will Pilot werden, also Berufssoldat. Die Kommission verschwand kam nach 15 Minuten wieder und sagte das wäre ausgeschlossen. So wurde ich zu den Luftstreitkräften eingeteilt, nur so kann ich mir erklären warum ich bei den Luftstreitkräften gelandet bin. Habe auch nicht die volle Zeit abgedient, nur 6 Monate Reservedienst.


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23.10.2020 17:45
#8
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Da hatten Die wohl Angst,das dann vielleicht Mal eine MIG fehlt.


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23.10.2020 18:24
avatar  Telamon
#9
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Der mit der MIG war gut.


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23.10.2020 18:30
avatar  Telamon
#10
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Als ich meine Einberufung bekam, war das ja kein großes Problem. Ich bekam ja keinen Wehrsold, sondern mein Geld von meinem Arbeitgeber der DR.
Wie hoch war eigentlich der Wehrsold für einen Soldaten im Grundwehrdienst?


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23.10.2020 19:05
#11
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Gute Frage.Ich glaube wir bekamen 120+40Ddr Alus.40 Mark war Grenzzuschlag.Ich bin so selten im Ausgang gewesen,das die Kohle immer reichte.Ausgang war immer Trinkerfestspiele.l


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24.10.2020 11:41
avatar  Telamon
#12
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Nach der Einberufung kam ich zur Grundausbildung nach Erfurt. Ich brauche darüber nicht viel berichten, jeder der dabei war kennt ja das Spiel.
Da ich zu dieser Zeit noch sehr sportlich war. kein Problem. Was mich nur genervt hat, das genaue Reinigen der Ausrüstung (Kleidung und Waffe) nach jeder Übung. Besonders wenn man Übungen im Schlamm unter Vollschutz machte. Auch das Reinigen der Waffe nach dem Einsatz mit Platzpatronen war nervig, weil man wusste morgen wieder.


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24.10.2020 21:32
avatar  Telamon
#13
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Nach der Grundausbildung in Erfurt kam ich nach Strausberg zum Stab Luftstreitkräfte in die Wachkompanie. War alles sehr ordentlich und sehr sauber. Es gab mehrere Speiseräume, einen für Soldaten, für Unteroffizier, Offiziere und Generäle. Ich war aber nie in einen anderen als für Soldaten.
Das Essen war aber gut, viel besser als in Erfurt. Die Bedingungen im allgemeinen auch gut. Es gab keine Schikane von keiner Seite. Im Wachdienst stand hautsächlich die Bewachung des Objekts, im besonderen, nächtliche Rundgänge (Munitionsbunker, Stabsbunker, Übungsplätze) usw. Der Schwerpunkt war aber die Torkontrolle von Personen und Fahrzeugen, es gab ein Haupttor und 2 Tore nur für Personen. Die nächtlichen Rundgänge waren schon komisch, man war bei den Rundgängen immer alleine. Der Wachdienst waren immer 24 oder 48 Stundendienste, 2 Stunden laufen, 2 Stunden Bereitschaft und 2 Stunden Ruhe.
Wie war die Diensteinteilung an Grenze?
Ich habe das ja nur einige Wochen gemacht, für einen längeren Zeitraum wäre ich verrückt geworden.


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25.10.2020 15:04
avatar  Telamon
#14
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Wie war an der Grenze der Diensteinteilung, wurde immer in Doppelbesetzung gelaufen oder gab es auch Ausnahmen für bestimmte Bereiche?


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25.10.2020 17:58
#15
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Natürlich nur Posten und Pisten Führer.Der Pf.ging immer hinten.Am Listenplatz Rundumbeobachtung.D.h.die Posten saßen sich gegenüber.Soweit die Vorschrift.Ich war auch gelegentlich mit dem P3 alleine unterwegs,wenn ich die Kostenkontrolle oder einen Gak.rausgefahren habe oder wieder eingesammelt habe,obwohl ich kein gefestigter Genosse war.


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