Soldat im Kommando Luftstreitkräfte/Luftverteidigung in Strausberg

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25.10.2020 18:41
#16
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Im Schutzstreifen, hielten sich immer die Postenpaare auf, an den jeweiligen Postenplätzen, also immer 2 Personen. Dann gab es in unserer Kompanie, zu meiner Zeit--3 bis 4 Grenzaufklärer. Die meistens im Hinterland eingesetzt waren, mit Krad oder Hund. Die bekamen ihre Einweisung vom KC und waren durchschnittlich allein unterwegs. Sie durften aber alleine nicht den Schutzstreifen betreten--höchstens wenn sie als Grenzstreife oder Kontrolle fuhren.


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25.10.2020 22:03 (zuletzt bearbeitet: 25.10.2020 22:03)
avatar  marc
#17
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Zitat von Telamon im Beitrag #13
Die nächtlichen Rundgänge waren schon komisch, man war bei den Rundgängen immer alleine. Der Wachdienst waren immer 24 oder 48 Stundendienste, 2 Stunden laufen, 2 Stunden Bereitschaft und 2 Stunden Ruhe.
Wie war die Diensteinteilung an Grenze?
Ich habe das ja nur einige Wochen gemacht, für einen längeren Zeitraum wäre ich verrückt geworden.


Also ich finde ja einen 2 Stunden Wechselrhythmus im 48h-Wachdienst mehr als fragwürdig und auch gefährlich, gesundheitlich für die Soldaten und sicherheitsmässig für das Objekt.


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26.10.2020 15:23
#18
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Waren nicht24hDienst bei Objektbewachung üblich?48 h kenne ich nicht.Nur Objektbewachung war bestimmt öde.Beim Grenzdienst hatte man wenigste jemand zum quatschen.


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26.10.2020 15:49
avatar  Mike59
#19
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Zitat von Leisterförde im Beitrag #18
Waren nicht24hDienst bei Objektbewachung üblich?48 h kenne ich nicht.Nur Objektbewachung war bestimmt öde.Beim Grenzdienst hatte man wenigste jemand zum quatschen.

Die Regel war 24h "und in Ausnahmefällen" 48h. Was die Ausnahmefälle sind ist mir nicht bekannt.


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26.10.2020 16:07
avatar  Telamon
#20
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Genau die Regel war 24 h Dienst. Danach 24 h kein Dienst. 48 h war nur 2 oder 3 mal. Dadurch das man die Bereiche ständig gewechselt hat war es nicht so öde. 24 h Dienst war aber immer im gleichen Bereich.


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26.10.2020 16:14
#21
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Wir hatten 8h Normal Schicht oder 12h bei verstärkter Grenzsicherung.War aber ohne An u.Abfahrt und ohne Vorbereitung und Nachbereitung.,,Angst" hatten wir nur vor den Sauen.grins


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26.10.2020 16:18
avatar  Telamon
#22
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Was heißt 8 h Normalschicht, wart ihr 8 h draußen auf Streifengang.


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26.10.2020 16:29
#23
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Genau,8h die Schicht.gelaufen sind nur die ,die den KS vorn und hinten kontrolliert haben.Die Posten saßen meist die ganze Schicht am zugewiesenem Postenplatz.KS habe ich auch oft abgefahren.war lustig,wenn der Kontrollierende einschlief und die Kopfbedeckung aus dem Auto fiel.


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26.10.2020 16:32
avatar  Telamon
#24
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Ich habe die Objektsicherung nicht so lange gemacht, bekam einen Superposten durch einen ganz dummen Zufall. Wurde Verantwortlicher für eine NVA Gaststätte außerhalb des Objekts. Einlassdienst, Garderobe usw. Bin damit komplett aus dem Wachdienst rausgefallen.


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26.10.2020 16:35
#25
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Waren nicht24hDienst bei Objektbewachung üblich?48 h kenne ich nicht.Nur Objektbewachung war bestimmt öde.Beim Grenzdienst hatte man wenigste jemand zum quatschen.
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Stimmt--Objektwache ging 24 STD--48 Std kam einmal im halben Jahr vor, wenn die Kompanie zum schießen fuhr. Gut war, wenn man in der Objektwache war und die Kompanie hatte Nachtschicht. Und man wurde 16 oder 17 Uhr abgelöst, brauchte man nicht mehr mit raus, aber man ging in Bereitschaft über. Und nächsten Morgen, wenn die Kompanie ruhte, hatte der Spieß immer was bis Mittags auf Lager gehabt: Ich habe Latte stehen immer gehasst,


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26.10.2020 16:40 (zuletzt bearbeitet: 26.10.2020 16:42)
avatar  marc
#26
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@Rostocker , wie war da der Wachwechsel bei 48 Stunden, alle 4 Stunden oder alle 2 Stunden?

Bei 2 Stunden Wechsel schläft man spätestens nach 36 h im Laufen ein, insbesondere wenn man in der Bereitschaftszeit nicht schlafen kann.


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26.10.2020 16:40
avatar  Telamon
#27
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Bei den 24 h frei habe ich mich immer in die Bücherei verdrückt (abgeduckt). Sonst hatte der Spieß immer was für einen zu tun. Hat gut geklappt.


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26.10.2020 16:40
#28
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Rostocker,Du weißt noch viel.Bei mir ist schon Einiges Weg.Latte war verhaßt.Mußte ich nur einmal.als Fahrer wurde ich immer gebraucht,neben dem Grenzdienst


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26.10.2020 16:46 (zuletzt bearbeitet: 26.10.2020 16:49)
#29
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Zitat von Telamon im Beitrag #3
...Strausberg Nord war der Stab der NVA Landstreitkräfte...


Gibt es hier jemanden, der ab Anfang der 80er dort war und zufälligerweise etwas über den dortigen damaligen Stabskommandant weiß oder ihn vielleicht sogar kannte?

1. Kompanie, MSR 3, Soldat, Gefreiter


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26.10.2020 16:50
#30
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Rostocker,Du weißt noch viel.Bei mir ist schon Einiges Weg.Latte war verhaßt.Mußte ich nur einmal.als Fahrer wurde ich immer gebraucht,neben dem Grenzdienst
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Ja Latte stehen war grausam, 2 bis 3 Std am Tor und danach 1 bis 2 Std Bereitschaft--da waren dann die Flure oder Waschräume angesagt.


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