Versuchte Republikflucht in der Ludmila über Bln-Friedrichstrasse!

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20.10.2020 17:22 (zuletzt bearbeitet: 20.10.2020 17:33)
#1
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Diese Geschichte eines Lokführer der Deutschen Reichsbahn gab es tatsächlich, nur ich finde sie nicht. Weder hier noch sonst wo, oder mir fehlen die entscheidende Schlagwörter.

Ein Lokführer der DR versteckte sich in der Diesellok-Ludmila und wollte somit abhauen. Was auch fast geklappt hat, wenn nicht ausgerechnet an diesen Tag ein Schulungstag der Grenztruppen Berlin-Friedrichstr. gewesen wäre!

Kennt jemand die Geschichte? Muss Mitte der `80ziger gewesen sein.
Der Transitzug in Richtung Westdeutschland wurde in Berlin-Rummelburg fertig gestellt, wo der Eisenbahner der DR auch Zugang hatte.

MfG

Kein Zeuge ist besser als die eigenen Augen.

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20.10.2020 17:51
avatar  andyman
#2
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Zitat von Speedbus im Beitrag #1
Diese Geschichte eines Lokführer der Deutschen Reichsbahn gab es tatsächlich, nur ich finde sie nicht.

Schwer vorstellbar,sich in der Lok zu verstecken,aber wer weiß.Woher weißt du denn das die Geschichte stimmt?
Lgandyman

Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


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20.10.2020 18:00 (zuletzt bearbeitet: 20.10.2020 18:01)
#3
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Zitat von andyman im Beitrag #2

Schwer vorstellbar,sich in der Lok zu verstecken,aber wer weiß.Woher weißt du denn das die Geschichte stimmt?
Lgandyman


Doch die Geschichte ist wahr!
Er war selbst ausgebildeter DR-Lokführer auf der Ludmila und er wusste das hinter einer Klappe, die erst aufgeschraubt werden musste, es klappen kann.
Auf Grund seiner Kenntnisse der Lok versteckte er sich in dieser schon in Berlin-Rummelsburg.

Kein Zeuge ist besser als die eigenen Augen.

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20.10.2020 18:59 (zuletzt bearbeitet: 20.10.2020 19:02)
avatar  marc
#4
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Stimmt, ist mir auch irgendwie in Erinnerung. War das nicht der Mitropa-Zug-Kellner?


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20.10.2020 19:16
avatar  icke46
#5
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Äh - ein ausgebildeter Lokführer, der als Mitropa-Zugkellner gearbeitet hat?? Ich würde meinen, dass es sich dabei um zwei verschiedene Fälle gehandelt haben muss.

Ich habe allerdings auch mal mit verschiedenen Varianten gegoogelt, ab er auch nichts passendes gefunden.


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20.10.2020 19:19
avatar  marc
#6
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Schade das Hans nicht mehr unter uns ist, der hätte es bestimmt gewußt.


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20.10.2020 19:19 (zuletzt bearbeitet: 20.10.2020 19:29)
avatar  josy95
#7
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Die Geschichte, besser der Vorfall ist authentisch. Hier im Forum wurde auch schon mehrfach drüber geschrieben. Meiner Erinnerung nach war oder ist der betreffende hier im Forum auch Mitgled oder ist es gewesen. Ich bin leider auch nicht so ein genialer Finder alter Beiträge, aber velleicht kann @94 helfen.
Auch gab es im TV darüber mal einen Bericht.
Abgespielt hat sich das ganze in Berlin, der Fluchtwillige hat seine Insiderkenntnsse ausgenutzt und ist in den Lüfterschacht 3 einer DR- Baureihe 132 gekrochen, hat sich dort versteckt. Und wie schon angedeutet, eher durch Zufall oder mißliche Umstände entdeckt worden.

Ich habe mal versucht, über Tante G hiezu was zu finden, leider erfolglos.
Habe aber noch was anderes gefunden. Vielleicht auch interessant:

https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=...-kp2IeOkP6UHxR8

josy95

Sorry, kleine S- Fehlerkorrektur

Sag niemals nie.
Sagte schon James Bond. Britischer Filmheld


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21.10.2020 06:55 (zuletzt bearbeitet: 21.10.2020 06:56)
#8
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Ich bin der Meinung das es im Thema "Geisterbahnhöfe" behandelt wurde. Hans hatte dazu was geschrieben. Den Fluchtversuch gab es.

MfG Berlin

Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !

Ein Holder geht durch dick und dünn...

Der Holder auf dem Acker, der kleine Racker schlägt sich wirklich wacker....

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21.10.2020 08:24 (zuletzt bearbeitet: 21.10.2020 08:29)
#9
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Zitat von josy95 im Beitrag #7


Ich habe mal versucht, über Tante G hierzu was zu finden, leider erfolglos.
Habe aber noch was anderes gefunden. Vielleicht auch interessant:

https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=...-kp2IeOkP6UHxR8

josy95

Sorry, kleine S- Fehlerkorrektur


Diese Geschichte ist hinlänglich bekannt und packt mich immer wieder auf`s neue.
Sie ist es aber nicht!

LG Svenja

Kein Zeuge ist besser als die eigenen Augen.

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21.10.2020 10:03
#10
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Hallo
Mir ist auch eine Flucht bekann,die mit der "DR" zu tun hat.
Ich habe nach meiner Flucht 1972 in München (Befragungsstelle der Amerikaner)
einen jungen Mann kennengelernt,der unter einem Interzonenzug bis Hanover
mitgefahren ist.Wir waren noch einige Zeit nach unserem Aufenthalt bei den
Amerikanern zusammen.Er ist wahrscheinlich in die DDR zurückgegangen.
MfG


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21.10.2020 17:05
#11
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Hier ein paar ausführliche Geschichten über den Berliner Grenzbahnhof https://de.calameo.com/read/00509621904435bf5234d
Vom einem solchen Fluchtversuch ist nichts dokumentiert, aber vielleicht ist das eine heiße Spur.
Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn (64)
User @Telamon hat allerdings schon lange nichts mehr geschrieben.


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21.10.2020 17:14
avatar  Telamon
#12
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Hallo, bin aber noch da.


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21.10.2020 17:46 (zuletzt bearbeitet: 21.10.2020 17:48)
avatar  Telamon
#13
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Ja, Josy95 hat recht, versteckt im Lüfterschacht 3 der BR 132. Es gab darüber eine Dokumentation im TV.
Die Züge wurden in Berlin- Rummelsburg vor Abfahrt genau untersucht, die Lok aber nicht. Ich war in Berlin- Ostbahnhof Lokführer für den Reisefernverkehr und Ausbildungslokführer für die BR 132 der DR.


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21.10.2020 18:33
#14
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Von oben hätte man es aber gesehen, da könnte allerdings die Fahrleitung im Wege gewesen sein wenn man direkt die Lok absuchen wollte, von einer Brücke aus wäre es wiederum kein Problem.
Der Lüfter 3 war nach meiner Erinnerung, der vom Motor abgelegene, also hätte man nur die Klappe im Einstiegsraum 2 mit dem Vierkant öffnen brauchen, die Zuschaltungsreihenfolge begann wohl an der Motorseite, der dritte Lüfter lief dann als letzter, wenn es die anderen beiden nicht mehr schafften, also am wenigsten...gut für die Frisur.
Auf Posten 45 http://www.cargo-ludmilla.de/html/allgemeine_technik.htm sehen wir die Kühlerkammer.
Wenn der Lokführer ein Fluchthelfer war, hätte er auch per Handschaltung verhindern können, daß der dritte anlief.
Übrigens hat in meinem damaligen Umfeld niemand von den Reichsbahnern die 131/132er Ludmilla genannt, vielleicht war das bei den Westberlinern oder Westdeutschen Bahnfans ein Begriff, der dann aus dem Westen rüberschwappte.


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21.10.2020 18:54
avatar  icke46
#15
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Zitat von Hackel39 im Beitrag #14
Von oben hätte man es aber gesehen, da könnte allerdings die Fahrleitung im Wege gewesen sein wenn man direkt die Lok absuchen wollte, von einer Brücke aus wäre es wiederum kein Problem.



Ich will das ja nicht beschreien, bin aber der Meinung, dass es vor 1989 auf der Strecke keine Fahrleitungen gab. Die Transitzüge wurden nicht ohne Grund immer mit Dieselloks betrieben. In West-Berlin habe ich seinerzeit jedenfalls nie eine E-Lok entdeckt.


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