Munitionskiste

20.10.2020 12:55
avatar  scatha
#1
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Hallo an alle,

vielleicht kann mir jemand ja weiterhelfen und weiß, was sich einmal in dieser Kiste befunden hat bzw. wofür PHR-54 steht.

Grüße,
scatha


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20.10.2020 15:56 (zuletzt bearbeitet: 20.10.2020 15:57)
#2
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Habe zwar im Netz nicht mit dieser Bezeichnung gefunden, aber von der Länge und der Anzahl des Inhaltes und der Bezeichnung könnte es sich um die Kiste von Geschossen der Panzerbüchse handeln. Bin mir aber absolut nicht sicher. Ist nur eine vage Vermutung.


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20.10.2020 16:34
avatar  andyman
#3
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Zitat von scatha im Beitrag #1
Hallo an alle,

vielleicht kann mir jemand ja weiterhelfen und weiß, was sich einmal in dieser Kiste befunden hat bzw. wofür PHR-54 steht.

Grüße,
scatha

Vielleicht kann der @Feuerwerker1948 da weiterhelfen?
Lgandyman

Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


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20.10.2020 18:36
avatar  chantre
#4
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Das müsste es sein.

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky
Weisheit hat Grenzen, Dummheit nicht. Stefan Rogal

Dateianhänge

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20.10.2020 18:56
avatar  Mike59
#5
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Chemische Aufklärung - hatte ich so noch nicht gesehen, bei mir hatte es nur zur NPKCA Ausbildung gereicht. Das ist alles etwas professioneller aufgebaut. Ist der Inhalt der Kiste auch noch zu haben? Wenn ja, wäre eventuell eine professionelle Entsorgung geboten.


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20.10.2020 19:03 (zuletzt bearbeitet: 20.10.2020 19:06)
avatar  R-363
#6
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Glaube ich nicht. Auf den Bildern sieht man einen Kampfstoffanzeiger, ich vermute den Vorgänger des WPChR. Der hatte ungefähr die Maße 20x20x10 cm im zusammenklappten Zustand. Und da hätten 5 Stück auch keine 20 kg auf die Waage gebracht, auch nicht mit Kiste. Der WPChR wog höchstens 1 bis 1 1/2 kg.

http://www.rwd-mb3.de/stechnik/pages/wpchr.htm

StOFä (NVA) a.D.; StFw a.D.

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20.10.2020 19:06
avatar  anddy55
#7
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Du könntest Recht haben,in meiner Ausbildung in Dachshagen war ich RPG Schütze,


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20.10.2020 19:10
avatar  Mike59
#8
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Zitat von R-363 im Beitrag #6
Glaube ich nicht. Auf den Bildern sieht man einen Kampfstoffanzeiger, ich vermute den Vorgänger des WPChR. Der hatte ungefähr die Maße 20x20x10 cm im zusammenklappten Zustand.

http://www.rwd-mb3.de/stechnik/pages/wpchr.htm

Du meinst die haben das später alles vereinfacht? Denn bei dem *Vorgänger* sind ja für jeden Kampfstoff elend viele Indikatorröhrchen dabei.
Das kann natürlich sein - den WPChR (Bezeichnung hatte ich schon lange gelöscht) den kenne ich auch noch.


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20.10.2020 19:18
avatar  R-363
#9
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Die Ausstattung auch mit den Indikatorröhrchen sieht mir nicht wesentlich anders aus. Ich sehe auf den Bildern aber z.B. den kleinen „Ofen“ und die Heizpatronen nicht. Das mit den Röhrchen kommt dir vermutlich so vor, weil die Aufbewahrungspäckchen „russische Heimarbeit“ aus Papier sind. Wir hatten ja welche in Plastiketuis. Diese Papierdinger habe ich auch nur mal gesehen, wenn wir ein Fahrzeug aus SU- Produktion bekamen, wo man den WPChR sinnloser Weise draufgepackt hatte. Wir brauchten den eigentlich nicht.

StOFä (NVA) a.D.; StFw a.D.

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20.10.2020 20:26
#10
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Zitat von scatha im Beitrag #1
Hallo an alle,

vielleicht kann mir jemand ja weiterhelfen und weiß, was sich einmal in dieser Kiste befunden hat bzw. wofür PHR-54 steht.

Grüße,
scatha


5 Behälter aus Glas

"Mobility, Vigilance, Justice"

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20.10.2020 20:37 (zuletzt bearbeitet: 20.10.2020 20:40)
#11
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Zitat von Mike59 im Beitrag #5
Chemische Aufklärung - hatte ich so noch nicht gesehen, bei mir hatte es nur zur NPKCA Ausbildung gereicht. Das ist alles etwas professioneller aufgebaut. Ist der Inhalt der Kiste auch noch zu haben? Wenn ja, wäre eventuell eine professionelle Entsorgung geboten.


Nicht unbedingt. Analysechemikalien sind m.E. völlig harmlose Substanzen. Eine normale Abgabe in der Sondermüllannahme der nächsten Deponie genügt. Die Reagenzien, die wir im ZV-Labor eben zum Nachweis der Kampfstoffe hatten, mußten nicht mit irgendwelchen Gefahrgutzeichen (Gift u.a.) gekennzeichnet sein. Ein paar davon habe ich noch, weil ich sie privat zum Nachweis bestimmter Elemente in Mineralien/Erzen verwendet hatte (Dragendorff-Reagenz, AgDDC, Jod u.a.). Arsen, Phosphor, NO³-Gruppen, Amine u.s.w. konnten damit nachgewiesen werden.
Die im Bild gezeigte Schüffelpumpe kenne ich auch als ehemaliger Nichtstruktumäßiger chemischer Aufklärer in der GK. In die Löcher kamen die Nachweisröhrchen rein, Spitze und Ende abgebrochen und dann gepumpt. Funktioniert im Grunde genauso wie bei Pusten bei Verkehrskontrolle auf Alkohol.


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20.10.2020 21:16
avatar  scatha
#12
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Vielen Dank schon mal für die Antworten bisher! Die Kiste ist leer, es muss also nichts entsorgt werden


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21.10.2020 14:29
avatar  coff
#13
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Munitionskiste
Das müsste es sein.

Die Kampfstoffanzeiger hatten als Bezeichnung KSA-54 später PChR-54.

http://www.atemschutzddr.de/0d5ea9a3ef0f...1805/index.html



Warum sollte da auf der Holzkiste PHR-54 stehen ?

"Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muß die Gegend verlassen, wo sie gelten." ( Johann Wolfgang von Goethe )


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