Mein leben als Matrose/Obermatrose bei den Grenztruppen

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02.11.2020 01:16 (zuletzt bearbeitet: 02.11.2020 03:24)
avatar  Fred.S.
#76
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Hallo, Ihr Beiden,
Im Zeltlager Hintersee wurde ich 1965 als Grenzsoldat ausgebildet.
Damals noch so, wie es diese Bilder aus dem Handbuch der GT zeigen, was mir gerade ein User zusandte.
Die Kontrollen habe ich bis 1983 an Land in den Wintereinsätzen auch so durchgeführt.
Frage: Habt Ihr das auch noch so gelehrt bekommen ? Oder Ihr User von der Landgrenze ? Fred

02.11.2020 09:29
avatar  klausmd
#77
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Hallo Fred,

so geilen Dienst gab es zu unserer Zeit nicht, bei uns war alles locker.
wir hatten auch kaum Personenverkehr.
nur die Anwohner der Schwanenallee hatten Passierscheine aber die kannten wir ja alle also haben wir sie auch nicht kontrolliert.
wir haben uns immer den Spaß gemacht die jungen Mädchen spät abends zu kontrollieren ,die haben mit Absicht ihren Passierschein zu hause gelassen weil sie mit uns anbändeln wollten, sie waren heiß wie Frittenfett aber leider noch zu jung.

gruß klaus

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02.11.2020 11:39 (zuletzt bearbeitet: 02.11.2020 16:34)
avatar  Fred.S.
#78
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zu 77
Na, klausmd, einen geilen Dienst an den Kontrollpunkt konnte man es aber nicht nennen im Winter.
Auf dem Bild den ungefähren Standort Damals. An der B 195 von den Schmöllner Bergen ( bei Dömitz ) zu der Ortschaft Gaarz und weiter der Elbe entlang. Bei dem Flüßchen ' Alte Löcknitz, die dort in die Elbe mündet, war eine Kontrollstelle aufgebaut. Eine Hütte mit GMN-Anschluss, mehr nicht.
Wie Du, Personen, ( Bauern ) die wir schon kannten, durchgewinkt, der Rest so kontrolliert wie auf den Bildern der Ausbildung. Bei der Kontrolle von Personen in den Bus, wenn ich Kinder im Bus sah ( Schule in Dömitz besucht ) befahl ich den Funker das Magazin aus der Waffe zu nehmen, Mpi auf den Rücken. Kontrolle im Bus.
Dann war ich besonders aufmerksam, da ich ihn ja im Bus nicht sah.
Sah ich da drin nur Personen, lies ich sie aussteigen und in Reihe am Bus sich aufstellen. Selten aber kam ein Bus.
Als Postenführer behielt ich es immer für mich, die Sicherung meines Funker oder Maschi zu übernehmen.
Total langweilig an den Wintertagen und gar in den Nächten. Nichts los gewesen.
Die Bauern waren in den Wintermonaten nicht glücklich über die Matrosen an der Kontrollstelle, wegen den ständigen Kontrollen.
Die Jungs der GK kannten sie ja und so konnten sie ungehindert weiter fahren. Fred


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26.01.2021 23:40
#79
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An der OHS in Plauen sind wir 30 Km maschiert, davon teilweise unter TSM und manchmal mußten wir das Russengerät
R 109 mitschleppen, über was für eine Belastung regt Ihr Euch auf?


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28.01.2021 20:48
avatar  cockel
#80
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In Halberstadt sind wir einmal 20 km marschiert zum Paulskopf (dort war eine Grenze Original Aufgebaut),mit Übernachtung 2 Mann ein Zelt(2 Plannen zusamen geknüpft).Kurz vor der Versetzung an die Grenze noch ein Gewaltmarsch über 15 km,davon ein Teil mit Vollschutz plus Sturmbahn,nicht lustig gewesen.Aber alles gut überlebt. cockel


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