Wandern in der Rhön-Vorstellung

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12.10.2020 09:58 (zuletzt bearbeitet: 12.10.2020 09:58)
#16
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Hallo,

auch von mir herzlich Willkommen. Kenne diese Gegend im Ulstersack auch ganz gut. War als Kind einmal in Tann in einer Freizeit. Da sind wir bei Seiferts auf hessischer Seite an die Grenze gewandert. Da habe ich zum ersten Mal die Sperranlagen gesehen, das war 1971 und ich war fünf. Ab 1980 bin ich dann öfters als" Grenztourist "in dieser Ecke gewesen.

Axel


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12.10.2020 12:17
#17
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Zitat
So weit ich mich entsinne waren im Bereich Unterweid die Minen noch verbuddelt. In den anderen Bereichen hingen die Dinger schon am Zaun. Ich selbst war wenig in Unterweid. Meistens habe ich mich in Melpers und in Birx- Frankenheim rumgetrieben.



1977 wurde der Abschnitt Stedtlingen in Richtung Abschnitt Erbenhausen (11.) erneuert. Wenn man davon ausgeht, das es gleichmäßig weiter ging, dann kam Unterweid in dem Bat. zuletzt dran. Aber sicher hat man sich auch in Sprüngen (nach Wichtigkeit und Ängsten) durch das Gebiet gebaggert.

Sojus


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12.10.2020 12:48
#18
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Das könnte so sein. in Melpers hing zu meiner Zeit noch nichts sonst hätte es den Busfahrer zerfetzt der da stiften gehen wollte. War im Sommer 79.


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12.10.2020 19:42
#19
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Sommer 79 war ich noch nicht in Erbenhausen, aber die "Alten" haben davon erzählt, er ist wohl vom Dauerfeuer des Postens so erschrocken, daß er halt gemacht hat. Das Streckmetall am Zaun musste dann gewechselt werden.


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12.10.2020 19:55
avatar  mibau83
#20
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Zitat von 13.08.Sojus im Beitrag #17

1977 wurde der Abschnitt Stedtlingen in Richtung Abschnitt Erbenhausen (11.) erneuert.


wann wurde im stedtlinger abschnitt mal nicht gebaut?

wir lagen ja im rdh (raum der hauptanstrengung) des gb kaltennordheim, so rechts neben der güst henneberg-eußenhausen (meiningen-mellrichstadt) oben auf der schanz.

zu meiner zeit 1984, vorne abbau sm70 und hinten errichtung gssz.


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12.10.2020 19:56
#21
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Hier habe ich einen Beitrag gefunden, daß 1978 bei Kleinfischbach Minen geräumt und neue Sperre gebaut wird, ab min 38.
ist vieleicht nördlicher von Unterweid.
Kann den Link nicht speichern, sucht mal bei youtube nach "Grenze 78"


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13.10.2020 21:15
#22
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Zitat von Hauptmann im Beitrag #18
Das könnte so sein. in Melpers hing zu meiner Zeit noch nichts sonst hätte es den Busfahrer zerfetzt der da stiften gehen wollte. War im Sommer 79.


Auch späterhin nicht.
Anlage 501 ging erst wieder etwas süd-östlich der GS 1882 los. Baujahr 1978.

"Mobility, Vigilance, Justice"

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13.10.2020 21:17
#23
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Zitat von thomas erb im Beitrag #19
Sommer 79 war ich noch nicht in Erbenhausen, aber die "Alten" haben davon erzählt, er ist wohl vom Dauerfeuer des Postens so erschrocken, daß er halt gemacht hat. Das Streckmetall am Zaun musste dann gewechselt werden.


Ja die Geschichten die da so erzählt wurden und werden.

Fluchtversuch in Melpers, Sommer 1979 (2)

"Mobility, Vigilance, Justice"

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14.10.2020 20:05 (zuletzt bearbeitet: 14.10.2020 20:11)
#24
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Hallo Thunderhorse, du bist gut informiert, weist du was über einen erfolgreichen Durchbruch bei Unterweid - Kleinfischbach im Winter 79/80?


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17.10.2020 12:11
#25
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Zitat von thomas erb im Beitrag #24
Hallo Thunderhorse, du bist gut informiert, weist du was über einen erfolgreichen Durchbruch bei Unterweid - Kleinfischbach im Winter 79/80?



Mit untergraben des Metallgitterzaun (GZI)?

"Mobility, Vigilance, Justice"

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17.10.2020 12:42
#26
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Ja, die Person wurde vom Zoll enpfangen.


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18.10.2020 19:04 (zuletzt bearbeitet: 18.10.2020 19:08)
#27
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Hier möchte ich näher von unserer Wanderung in der Rhön auf den Spuren meiner Grenzerzeit erzählen.
Die erste Wanderung begann in Unterweid. Das Auto am Festplatz abgestellt los ging’s in Richtung Kleinfischbach bis zum Schild der alten Mühle, dann links auf alten Kolonnenweg (sehr zugewachsen) bergan, am Waldrand genießen wir den Blick nach Hessen, der Weg wird besser und biegt nach links ab, auf Anhöhe an der Kreuzung gehen wir nach rechts (geradeaus wären wir zur Füst gekommen, verfehlt!) Richtung Hundsbach, bis der Weg wieder zugewachsen ist, über die Weide zurück nach Unterweid und als wir am Fuß des Weinberg’s sind sehen wir die Füst, gehen aber nicht noch mal den Berg rauf.

Wie schon berichtet, war ich (vor 40 Jahren) nicht auf Streife in Unterweid, aber an dem Waldrand in einem Unterschlupf war ich drei Nächte mit einen Offizier. Wir sollten beobachten ob noch jemand das Loch benutzt, daß einer unter dem Zaun freigelegt hatte, war wohl nicht schwer, er hat nur ein paar Steine vom Streckmetall wergerollt.
Aber von vorn: Die Stasi hatte einen Funkspruch vom Zoll abgehört, die haben einen Mann bei Kleinfischbach aufgegriffen, der sagte er kommt aus der DDR. Dann wurde noch mal der K6 überprüft und das Loch entdeckt, die erste Streife hat abgekürzt, ist ncht über den Berg am K6 lang und hat die Spuren im Schnee unten nicht gesehen.
Es lag reichlich Schnee und es war saukalt, ich glaube Januar 1980.


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18.10.2020 20:51
avatar  Gert
#28
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Zitat
Es lag reichlich Schnee und es war saukalt, ich glaube Januar 1980.


so habe ich die Rhön bei meiner Flucht im März 1965 auch kennengelernt. 1/2 m Schnee und recht kalt, extreme Nässe weil es tagsüber wohl schon taute, ich war froh als wir morgens in Oberfladungen bei der bayr. Grenzpolizei in der warmen Stube sassen und leckere belegte Brötchen zum Frühstück bekamen ( hatte ein Polizist beim Metzger geholt, und die Metzgersfrau hatte die Brötchen spendiert für uns 4 Ostzonenflüchtlinge) ( Fluchtpunkt an der Grenze in der Nähe des nördlichsten bayr. Grenzsteins lt. Thunderhorse )


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18.10.2020 21:19
#29
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im Winter 79/80 habe ich mich dort rumgetrieben, Weihnachten und Silvester Nachtdienst und Schnee bis über die Knie.


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19.10.2020 06:29
#30
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78/79 stand in Unterweid die neue FS noch nicht. Da gabs noch den alten Unterstand.


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