Herr Diestel

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30.09.2020 20:08
avatar  Alfred
#1
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30.09.2020 20:12
avatar  Lutze
#2
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Was hälst du persönlich von Herrn Diestel @Alfed?
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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30.09.2020 21:44 (zuletzt bearbeitet: 30.09.2020 21:45)
#3
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Habe die Autobiographie von ihm gelesen. "Aus dem Leben eines Taugenichts". Sehr interessant und aufschlussreich. Er hat dafür gesorgt, daß die bewaffneten Organe des Inneren einen würdigen Abgang hatten. Er hat sie bei allen Planungen mit einbezogen. Mit seinem Chef, Lothar de Maiziere, lag er desöfteren über Kreuz. Demaiziere bei einer Buchsignierung darauf angesprochen, reagierte er etwas unwirsch. Wahrscheinlich schwebten ihm andere Lösungen mit den Mitgliedern des MdI, also Polizei u.a.
Polsam, vielleicht weißt Du da mehr.


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01.10.2020 07:57
avatar  Alfred
#4
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Zitat von Lutze im Beitrag #2
Was hälst du persönlich von Herrn Diestel @Alfed?
Lutze


Nichts.


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01.10.2020 08:05
avatar  Mike59
#5
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Ein Sympathieträger ist was anderes - der Herr D. gehört auf alle Fälle nicht dazu.


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01.10.2020 08:50 (zuletzt bearbeitet: 01.10.2020 08:57)
avatar  GKUS64
#6
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Ich habe gerade Diestels neues Buch "In der DDR war ich glücklich. Trotzdem kämpfe ich für die Einheit", gelesen.
Eine Passage aus dem Buch, die seine Verteidigung der Grenzsoldaten im Fall Gartenschläger beschreibt, stelle ich mal ein.

Das Buch ist aus meiner Sicht lesenswert und schildert auch manche bisher nicht bekannte Begebenheit.
Diestel ist ein Typ, mit viel Selbstbewusstsein ausgestattet, manchmal etwas arrogant und selbstverliebt.
Um Dinge durchzusetzen braucht man aber solche Typen!

MfG

GKUS64


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01.10.2020 09:50 (zuletzt bearbeitet: 01.10.2020 09:55)
#7
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Da das neue Buch von Herrn Diestel schon unmittelbar nach dem Erscheinen in unserer Bibliothek war(warum auch immer? - Sonst fehlen Bücher über die DDR fast komplett), habe ich es auch schon gelesen.

Peter Michael Diestel gehört für mich zu den Menschen, die unabhängig von einem System immer oben auf sind. Das Buch bietet weitgehend vergnügliche Lektüre, auch wenn Diestel ganz schön dick aufträgt,
Auch mir dem Wahrheitsgehalt scheint es nicht immer zu stimmen. Die Zeit bei Hansa Rostock lief doch, in vielen Details anders ab. Wie wahrheitsgetreu ist er dann erst mit dem Leben zu DDR Zeiten?

Trotz allem Selbstlobs irgendwas hat dieser Mensch doch etwas, was mich fasziniert und wenn es nur seine Dreistigkeit ist.


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01.10.2020 10:22 (zuletzt bearbeitet: 01.10.2020 10:24)
avatar  Hanum83
#8
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Er gibt ja selbst zu etwas arrogant zu sein, finde ich schon mal positiv, unerfolgreich mit dem was er macht ist er ja auch nicht, eine gewisse Selbstanerkennung kann er da auch haben.
Seine Rolle zur Wende, recht schillernd mit großen Auftritten garniert, aber man hätte für den Posten auch einen schlechteren finden können, irgendeine stille Beamten-Schnarchnase die alles abnickt was man ihr auf den Schreibtisch legt, da war dieser eigensinnige Typ wohl genau richtig besetzt.
Das er bei den zu seiner Amtszeit Abgewickelten natürlich nicht mit Sympathiepunkten überhäuft wird, ist wohl verständlich, aber irgendeiner musste ja nun mal abwickeln.

EK42, HG 84/1, "Frühling-Freiheit!"

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01.10.2020 10:42 (zuletzt bearbeitet: 01.10.2020 10:43)
#9
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Wenn man es nicht weiß, bei Diestel könnte man vermuten er wäre in der alten BRD aufgewachsen und hätte da sein 13 Jahre Abitur gemacht,
vor allem hat er bei dem einen Jahr Schauspielunterricht gut aufgepasst.
Dieses Auftreten ist es doch was 1990 die Westschauspieler in führende Positionen gebracht hat, dieses mehr scheinen
als sein ist doch auch heute noch wichtig um einen guten Job zu bekommen.

Jene, die ihre Schwerter zu Pflugscharen schmiedeten, pflügen heute für diejenigen die ihre Schwerter behielten.

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01.10.2020 10:57
#10
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Bei Feiern treffen sich oft nur die Herdentiere, die Quertreiber und Kritiker kriegen nichts vom steuerfinanzierten Sekt ab.
Wer weiß, ob Diestel mit Merkel überhaupt auf irgendwas anstoßen würde.
Solche Skandale erspart man sich besser, seinen Wehmut– Tee muß er wohl allein trinken.
Die vom Runden Tisch sind ja auch nicht dabei, liegen wohl schon seit 30 Jahren drunter.
Ob übrigens ein Paradiesvogel im Vergleich zum Schoßhündchen das kleinere Über ist, muß man noch klären indem man z. B. Diestels konkrete Kompetenz analysiert.
Seine Feststellungen zur Ost– West– Posten– Statistik sind schon mal beeindruckend, wobei das nach so vielen Jahren wenig Aussagekraft hat.
Es können ja durchaus auch Rückkehrer dabei sein, die drüben Qualifikationen erworben, im Osten aber das Elternhaus haben, da müßte man tiefgründiger analysieren, das Ergebnis hätte aber keinen Wert außerhalb der Ideologie.
Fest steht aber, daß ostdeutschen potentiellen Aufsteigern ihre Mentalität im Wege stehen würde, die können eigentlich nicht großkotzig.
Diestel ist wohl eine ehrliche Haut, gäbe es mehr davon hätten die Westdeutschen Karriereeinwanderer hier keinen so gemütlichen Spaziergang durch die Ämter erlebt umgeben von ihrer ostdeutschen Blockflöten– Dackelrotte.


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01.10.2020 20:37
#11
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #8
Er gibt ja selbst zu etwas arrogant zu sein, finde ich schon mal positiv, unerfolgreich mit dem was er macht ist er ja auch nicht, eine gewisse Selbstanerkennung kann er da auch haben.
Seine Rolle zur Wende, recht schillernd mit großen Auftritten garniert, aber man hätte für den Posten auch einen schlechteren finden können, irgendeine stille Beamten-Schnarchnase die alles abnickt was man ihr auf den Schreibtisch legt, da war dieser eigensinnige Typ wohl genau richtig besetzt.
Das er bei den zu seiner Amtszeit Abgewickelten natürlich nicht mit Sympathiepunkten überhäuft wird, ist wohl verständlich, aber irgendeiner musste ja nun mal abwickeln.


M.E. hat Diestel unter diesen damaligen Umständen für die ihn nun Unterstellten einen geordneten Abgang durchgesetzt, unter Gesichtswahrung und ohne öffentliche Brandmarkung. So wie ich sein erstes Buch gelesen habe, hatte er ein gutes Verhältnis zur Führung der Angehörigen des MdI, also Polizei, KG, eben auch Grenze. Er ist befreundet mit Gysi. Stimmt, es hätte nur einen Schlechteren geben können, wie z.B. einen Pastor als Verteidigungsminister (Eppelmann).


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02.10.2020 15:41
#12
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Immerhin auf dem zweiten Platz hinter der legendären Sozialministerin Regine Hildebrand landete Minister Diestel nach einer Umfrage in der „Jungen Welt“ .
Parteikollege Günter Krause am anderen Ende der Hitliste, mithin ein großes Spektrum zwischen Ablehnung und Sympathie innerhalb einer Partei und ein Zeichen dafür, daß man durchaus auf die Personen und nicht auf parteiliche Blockbindung geachtet hat.


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03.10.2020 15:42 (zuletzt bearbeitet: 03.10.2020 15:51)
avatar  Hanum83
#13
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Der gescheiterte Krause ist heute Diestels Hauptklient in der näheren Nachbarschaft, er wehrt wohl da immer diverse Klagen von Gläubigern ab, ich denke mal ohne Rechnung denn der peinliche Krause hat ja nichts mehr.
Auch ein Zug den man eher immer seltener findet, mal was machen ohne Geld, nur aus alter Freundschaft heraus.
Und er hat da richtig Arbeit damit, mit dem Unfug-Krause.

EK42, HG 84/1, "Frühling-Freiheit!"

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16.10.2020 16:59
avatar  94
#14
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94

Zitat von Alfred im Beitrag #4
Zitat von Lutze im Beitrag #2
Was hälst du persönlich von Herrn Diestel @Alfed?
Lutze
Nichts.
Nunja, die Schlagzeile aus dem Link im Ursprungsbeitrag "Sogar die Nazis, die sich bei uns im Osten breitmachen, kommen aus dem Westen" hat schon was. Auch wenns wie beim Rainer Sonntag doch eigentlich ein Reimport war.

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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16.10.2020 17:15
avatar  Ebro
#15
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #13
Der gescheiterte Krause ist heute Diestels Hauptklient


Schön zu lesen, dass Du auch die Sendung gesehen hast, gehört seit langer Zeit zu meinem Freitagsritual!


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