13. August 1961 - War da nicht der Mauerbau in Berlin?

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17.08.2020 20:02
#61
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Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #59
Zitat @1941ziger Beitrag #44:
Aber als DDR-Bürger mit der Mutter im Westen ließ sich sehr gut leben.
______________________________________________________________________

Ich hatte keine Mutter im Westen, die mich mit Westgeld alimentierte
und obwohl ich in der DDR recht gut verdiente, ging es mir, als ich 1969
in die Bundesrepublik kam, in kürzester Zeit erheblich besser als vorher.



Mein Cousin hatte das auch so gesehen, schon 10 Jahre eher.
Ich sah es anders, damals. Ich war auch vom Staat überzeugt bis 1980, dann wurde ich langsam munter.
Am Staat als solchen hatte ich nichts zu meckern. Ich konnte eine gute Ausbildung machen, ich hatte
eine sehr gute und interessante Arbeit, dazu gut bezahlt. Ich hatte eine Neubauwohnung und konnte
mir später ein EFH bauen.
Ich habe es eben verschlafen wie du vielleicht denken wirst. Aber ich habe die Jahre von 1990 bis heute
genutzt und stehe recht gut da........Rente gut und könnte auch ohne die Rente gut leben.
War aber auch nicht allen vergönnt. Mir hilft einer meinen Garten zu pflegen, der ist1961 noch vorm August weg.
Er war in der Schuhindustrie, die Frau mit 2 Kindern zu Hause. Die Frau keine Rente, er gerade mal 1017 €.
Gut er hat ein Häuschen, aber das möchte ich nicht geschenkt haben. Ich bezahle ihn mit Naturalien......seine
Getränke für den Monat.
Also nicht jedem der nach dem Westen ging war es vergönnt richtig Fuß zu fassen, vor Mauerbau nicht und
auch nicht nach dem Mauerfall.

________________________________________________________________________________________________________________
Jene, die ihre Schwerter zu Pflugscharen schmiedeten, pflügen heute für diejenigen die ihre Schwerter behielten.


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17.08.2020 20:07 (zuletzt bearbeitet: 17.08.2020 22:54)
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Zitat von Heckenhaus im Beitrag #56
Mal so zwischendurch, ich will die ganzen Spekulatiusgeschichten zur Mauer keineswegs
unterbrechen, aber :
Wer hat denn nun wirklich damals den Bau der Mauer persönlich miterlebt, mit allen Folgen
für sich und die Familie, sofort und in den Folgewochen. Oder wer hat mit eigenen Augen
gesehen, was in den ersten Wochen noch alles so lief am einfachen Stacheldrahtzaun und zwei
Grenzern, die nicht wußten, ob sie hin-oder wegschauen sollen ?
Aus der Ferne in der DDR-Provinz irgend etwas hören oder gar als Spätergeborener nur aus
Erzählungen sein Wissen begründen, da ist die Fehlerquote recht hoch.

Übrigens gab es DIE Mauer nicht nur in Berlin.


@Heckenhaus

Die User , welche den Mauerbau bewusst erlebt oder gar dabei mitgearbeitet haben sind wahrscheinlich hier in der Minderheit.

Wenn sich jemand in der einschlägigen Literatur, mit Fernsehdokumentationen oder durch Erzählungen der Eltern und Arbeitskollegen darüber informiert hat, muss es nicht bedeuten, dass er weniger darüber weis als jemand der damals schon erwachsen war.

Uli

Wir wissen doch wie wenig man von einem Vorgang mitbekommt, wenn man sich nicht speziell damit beschäftigt.


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17.08.2020 20:31
avatar  Gert
#63
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Zitat
Obwohl ich dort mit nichts ankam, nur das hatte was ich auf dem Leib
trug und das mitgebrachte DDR-Geld erst einmal in angemessene
Bekleidung investieren musste, ging es mir nach kurzer Zeit wesentlich
besser als in der ruhmreichen DDR, denn ich bekam für meine Arbeit
richtiges Geld, mit dem ich das kaufen konnte, wonach mein Sinn stand.

Ich konnte gehen wohin ich wollte, essen und trinken was mir schmeckte,
lesen was mich interessierte und sagen was ich dachte. Selbst wenn es
morgens um 6 Uhr an der Tür klingelte, dann wusste ich, dass es nur der
Telegrammbote sein konnte


Bingo, der Text hätte von mir sein können.- @Sperrbrecher genauso habe ich es erlebt. Diese Freiheiten als Selbstverständlichkeit zu erleben war ein ungeheures Glücksgefühl, keinen Parteiarsch jedes mal fragen " dürfte ich, könnte ich ?? Es war einfach genial.
Ja Herr Karl-Eduard von-Schnitz... man konnte in der Gosse landen aber nicht als Mensch der was kann, der weiß was er will, der Ziele formuliert und verfolgt.

Stil ist nicht das Ende des Besens.

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17.08.2020 21:19
#64
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Hallo,
Gorbatschow war aber leider zu leichtglaubig zu seinen Verhandlungspartnern sonst würde die NATO nicht an der russischen Grenze stehen. Ich dachte zu dieser Zeit auch noch jetzt wird alles gut aber heute weiß ich das
K.E.v. Schnitzler mit jeden Wort in seiner Sendung recht hatte obwohl ich ihn damals auch nur belächelt habe.


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17.08.2020 23:15
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#65
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #55
Fall 80 in #53:
@DoreHilm
Ich habe nie behauptet ein Widerständler oder gar Held gewesen zu sein, war aber in keiner Massenorganisation und nie zu einem Vorbeimarsch am 01. Mai oder 07. Oktober.
Meine Stellung im Betrieb hatte ich meiner fachlichen Qualifikation und meiner Zuverlässigkeit zu verdanken.
Nach mehreren Abfuhren hat mich dann auch keiner mehr mit irgendwelchen ideologischen Krimskrams belästigt.
Aber wem schreibe ich das, bei Deinem klaren Sachverstand hast du es ja schon vorher gewusst.
Uli

Was soll die zynische Bemerkung, "Deinem klaren Sachverstand" ? Ohne anzugeben, meine ich schon, daß ich da nicht auf der Wurstsuppe hergeschwommen bin, wenn ich so manche Beiträge lese. Klar habe ich das gewußt. Hast es doch, wimre, schon mal geschrieben. Nie irgendwo dabei gewesen zu sein, ich meine, da warst Du einer von der Minderheit. Die meisten waren irgendwo drin, auch wenn es nur der FDGB oder die Freiwillige Feuerwehr war. Ich gehe jetzt nur von meiner 200-Leute-Firma aus. Du widersprichst damit der oft geäußerten These, daß man gesellschaftllch aktiv, möglichst in einer Partei, gewesen sein muß, um in der Firma eine leitende Stelle zu bekommen. Und nun schwellt Dir vor Stolz die Brust, den Dauerverweigerer zu geben. Mache aber bitte anderen nicht Vorhaltungen, wenn sie anders über ihr gesellschaftliches Engagement dachten. Ist heute nicht anders. Ehrenamtliche, die mit Enthusiasmus dabei sind und andere, denen das alles nichts angeht. Staat, nun unterhalte mich mal, mach mal, ich bezahle ja genug Steuern.


@DoreHolm

Ist manchmal schon komisch wie du jemanden einschätzen willst, den du nicht kennst. Auch mit Unterstellungen bist Du schnell bei der Hand.

Ich habe nie geschrieben, dass man ohne Partei oder gesellschaftliche Aktivität nicht studieren oder keine Leitungsfunktion übernehmen konnte.

Es war zwar nicht unmöglich, aber man musste besser sein als jene welche protegiert wurden.

Die FFW zähle ich nicht unter Massenorganisation sondern als notwendige Truppe, zumindest in den kleinen Orten wo jede Hand dafür nötig war. FFW zähle ich zu den wenigen sinnvollen Einrichtungen und die gab es schon vor der DDR und auch heute noch. Da habe ich natürlich auch meinen notwendigen Beitrag geleistet, denn die Feuerwehr konnte jeder mal dringend benötigen.

Ich habe mein Brot immer selber verdient und mich nicht vom Staat unterhalten lassen.

Uli


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18.08.2020 11:22
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#66
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Zitat von Fall 80 im Beitrag #62

@Heckenhaus

Die User , welche den Mauerbau bewusst erlebt oder gar dabei mitgearbeitet haben sind wahrscheinlich hier in der Minderheit.

Wenn sich jemand in der einschlägigen Literatur, mit Fernsehdokumentationen oder durch Erzählungen der Eltern und Arbeitskollegen darüber informiert hat, muss es nicht bedeuten, dass er weniger darüber weis als jemand der damals schon erwachsen war.
Wir wissen doch wie wenig man von einem Vorgang mitbekommt, wenn man sich nicht speziell damit beschäftigt.


Stimmt nur bedingt, es werden auch zahlreiche Fabeln in Umlauf gebracht.
Und glaube mir, ich habe das alles in Sichtweite vor Augen gehabt, rechts und links in den Querstraßen und auch beim Blick vom Balkon.
Mir (uns) hat man das Wohnumfeld halbiert und uns von wichtigen Nahverkehrsverbindungen, die damals
teilweise noch durch ganz Berlin verkehrten, abgeschnitten.


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18.08.2020 11:57
#67
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Zitat
Die User , welche den Mauerbau bewusst erlebt oder gar dabei mitgearbeitet haben sind wahrscheinlich hier in der Minderheit.



Moin, ich stöbere schon seit Längerem in diesem Forum und verfolge mache Diskussion mit Interesse. Nun will mich zum allerersten Mal mit einem eigenen Beitrag zu Wort melden.
Ich habe den 13.8.1961 noch in sehr guter Erinnerung - nicht nur, weil es mein 14. Geburtstag war, sondern weil unsere 9-köpfige Familie an diesem Tag aus der DDR über Berlin flüchten wollte. Obwohl unser Vater bereits am Vortag mich und drei meiner jüngeren Geschwister nach Westberlin gebracht hatte und der Rest am Sonntag nachfolgend sollte, scheiterte die Flucht letztlich an der über Nacht entstandenen, völlig unerwarteten Situation mitten in Berlin.
Unser Vater, der zuvor wieder nach Ostberlin zurückgekehrt war, hatte uns per Telegramm über unsere Westberliner Tante zurückgerufen. Am Bf. Friedrichstraße trafen wir ihn dann am Nachmittag wieder und am späten Abend kehrten wir in unser Dorf bei Gotha zurück. Am Montag war er wieder bei der Arbeit, niemand hat's gemerkt und wir Kinder hielten still, als im September die Schule wieder begann.

Auf ZDF-History (die großen Mythen der DDR) gab es letztes Jahr einen kleinen Beitrag dazu.


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18.08.2020 12:05
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#68
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... und wie bist Du dann doch noch "in den Westen" gekommen ? (Heeresflieger Itzehoe, Bremen ..nach Profil)
Doch nicht etwa mit dem Fahrrad ?

Siggi


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18.08.2020 12:13
#69
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Nein, ich habe dann als 17-jähriger auf eigene Faust und ohne Wissen meiner Familie, Freunde und Schulkameraden die Grüne Grenze zwischen Netzkater (nördl. Nordhausen) und Zorge) durchquert - mit viel Glück und ohne Verletzungen (außer ein paar Katzern vom Stacheldrahtzaun).


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18.08.2020 12:32 (zuletzt bearbeitet: 18.08.2020 12:34)
#70
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Zitat Fall 80 in #65

@DoreHolm

Ist manchmal schon komisch wie du jemanden einschätzen willst, den du nicht kennst. Auch mit Unterstellungen bist Du schnell bei der Hand.
Ich habe nie geschrieben, dass man ohne Partei oder gesellschaftliche Aktivität nicht studieren oder keine Leitungsfunktion übernehmen konnte.
Es war zwar nicht unmöglich, aber man musste besser sein als jene welche protegiert wurden.
Die FFW zähle ich nicht unter Massenorganisation sondern als notwendige Truppe, zumindest in den kleinen Orten wo jede Hand dafür nötig war. FFW zähle ich zu den wenigen sinnvollen Einrichtungen und die gab es schon vor der DDR und auch heute noch. Da habe ich natürlich auch meinen notwendigen Beitrag geleistet, denn die Feuerwehr konnte jeder mal dringend benötigen.
Ich habe mein Brot immer selber verdient und mich nicht vom Staat unterhalten lassen.
Uli
Danke für diesen Beitrag

Wenn Du meinen Beitrag richtig gelesen hast, dan müßtest Du eigentlich merken, daß ich das allgemein meinte und nicht auf Dich bezogen habe. Das ist mir soweit klar, daß das nicht Deine Ansicht ist.

Bei mir das Gleiche, mit dem Brot selbst verdienen. Das traf wohl nur auf die mit sehr viel Einfluss zu, wobei das heute nicht anders ist. Wie verdient denn heute ein Hauptamtlicher sein Brot ? Nicht anders. Außer gelegentlich mal im Rahmen irgendeines Jubileums sich am kalten Buffett bedienen zu können gab es nur die "Vorteile", immer mal wieder private Vorhaben hintenan zustellen, weil man wegen seiner Funktion zu irgendeiner Pflichtveranstaltung hin mußte, auch am WE und auch als Nebenamtlicher (d.h. ohne extra Vergütung) sich um allen möglichen Kram kümmern mußte, den zu lösen die Kollegen einem beauftragt hatten, weil sie davon ausgingen, daß das über die Parteistrecke schneller geht (was ja auch nicht von der Hand zu weisen ist) und die mit den fachlichen Aufgaben nichts zu tun hatten.


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18.08.2020 12:44 (zuletzt bearbeitet: 18.08.2020 12:44)
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Zitat von Heckenhaus im Beitrag #66
Zitat von Fall 80 im Beitrag #62

@Heckenhaus

Die User , welche den Mauerbau bewusst erlebt oder gar dabei mitgearbeitet haben sind wahrscheinlich hier in der Minderheit.

Wenn sich jemand in der einschlägigen Literatur, mit Fernsehdokumentationen oder durch Erzählungen der Eltern und Arbeitskollegen darüber informiert hat, muss es nicht bedeuten, dass er weniger darüber weis als jemand der damals schon erwachsen war.
Wir wissen doch wie wenig man von einem Vorgang mitbekommt, wenn man sich nicht speziell damit beschäftigt.


Stimmt nur bedingt, es werden auch zahlreiche Fabeln in Umlauf gebracht.
Und glaube mir, ich habe das alles in Sichtweite vor Augen gehabt, rechts und links in den Querstraßen und auch beim Blick vom Balkon.
Mir (uns) hat man das Wohnumfeld halbiert und uns von wichtigen Nahverkehrsverbindungen, die damals
teilweise noch durch ganz Berlin verkehrten, abgeschnitten.


@Heckenhaus Das glaube ich Dir schon, dass sich da bei Dir ein bleibender Eindruck eingebrannt hat. Trotzdem wird es genug Leute in Deinem Alter geben, welche schon durch den räumlichen Abstand oder anderer wichtiger Ereignisse nicht allzu viel davon mitbekommen haben.

Mein Vater war in den Jahren davor einige male in Westberlin auf der grünen Woche. Ich selber kenne das nur vom Erzählen, aus Büchern und von Berichten. Mit 5 Jahren und durch die Entfernung ist das Ereignis für mich bedeutungslos gewesen.

Uli


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18.08.2020 14:21
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#72
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Zitat von Fall 80 im Beitrag #71

@Heckenhaus Das glaube ich Dir schon, dass sich da bei Dir ein bleibender Eindruck eingebrannt hat. Trotzdem wird es genug Leute in Deinem Alter geben, welche schon durch den räumlichen Abstand oder anderer wichtiger Ereignisse nicht allzu viel davon mitbekommen haben.

Mein Vater war in den Jahren davor einige male in Westberlin auf der grünen Woche. Ich selber kenne das nur vom Erzählen, aus Büchern und von Berichten. Mit 5 Jahren und durch die Entfernung ist das Ereignis für mich bedeutungslos gewesen.

Uli

Die meinte ich, wenn es um die Erschaffung von Fabeln rund um die Mauer geht.
Keine Geschichtsbücher, weder damals die sozialistischen noch die freien demokratischen heute,
spiegeln die komplette Wahrheit wieder, es wird immer eine Wahrheit geschaffen.


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18.08.2020 14:31
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#73
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Das ist aber bei allen Vorgängen so, dass der Betrachter immer subjektiv ist.

Vielleicht löst sich das Problem dann wenn die KI nicht nur das autonome Fahren und Fliegen sondern irgendwann auch das Nachrichten Schreiben und jegliche Art der Dokumentation übernommen hat.

Dann wird auch Krieg führen wieder einfacher werden, wenn man alle Schweinereien der KI in die Schuhe schieben kann.

Ich will nur hoffen, dass die Machtübernahme der KI noch so lange dauert bis ich in der Grube bin.

Es soll ja Leute geben die freuen sich schon auf die Zeit, wo die wichtigen Entscheidungen nicht mehr von Menschen getroffen werden.

Jetzt heißt es ja immer noch der Russe ist schuld.

Uli


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18.08.2020 14:39
avatar  Gert
#74
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Ich war im18.Lebensjahr als die Mauer gebaut wurde, hatte zuvor schon mehrere Male die beiden Berlins kennengelernt mit den netten Lautsprecherdurchsagen " letzter Bahnhof im demokratischen Sektor " erster Bahnhof im Westsektor(wenn ich recht erinnere Kochstraße )"
Hatte im Sommer 1961 meinen Gesellenbrief gemacht und den Abschluß der 10.Klasse auf einer Abendschule. Ich wartete nur noch auf die Zeugnisse, dann hätte ich die Fliege gemacht über Marienfelde. Da kam es dazwischen, das Schandmal des Kommunismus.
Über den Mauerbau waren wir bestens orientiert, jeden Abend kamen die Lifebericht über West TV, ich habe z.B. den Grenzsoldaten springen sehen ( Konrad Schumann hieß er wohl, hat später bei Audi gearbeitet und sich noch später das Leben genommen)
Ja so war das eine aufregende Zeit, auch die kleinen Kämpfchen Russenpanzer gegen Amipanzer alles im West TV total ausgebreitet.
Sie konnten nichts heimlich machen, da sFernsehen war immer dabei, zB auch die Fensterspünge auf der Bernauer Straße alles Life und leider noch s/w-

Stil ist nicht das Ende des Besens.

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18.08.2020 15:07
avatar  Lutze
#75
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Ein Jahr später mit der Ermordung Peter Fechter bekam diese ein grausames Gesicht,
einen Menschen der nur die Freiheit suchte,erbärmlich verbluten lassen
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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