439 Euro zum Leben. Kann man mit Hartz IV klarkommen?

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03.08.2020 12:28
#1
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Wie viel Geld braucht ein Mensch in Deutschland monatlich zum Leben? Ab dem kommenden Jahr steigt der Hartz IV-Regelsatz für einen Alleinlebenden um sieben Euro - von 432 auf 439 Euro.

Die Summe wird aufgrund der durchschnittlichen Entwicklung der Preise für bestimmte Waren und Dienstleistungen sowie der Lohnentwicklung neu festgelegt. Berücksichtigt sind Ausgaben für den monatlichen Bedarf an Lebensmitteln, Kleidung, Hygiene, Mobilität, Kommunikation und soziale Teilhabe. Keinerlei Geld gibt es dagegen beispielsweise für Haustiere, Alkohol oder Blumen.

https://www.br.de/radio/bayern2/kann-man...-leben-100.html


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03.08.2020 12:50
#2
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Zum Leben genügt es, aber teilweise ist es sogar noch zu viel und teilweise ist es ungerecht zu wenig.

Zuviel ist es für die Leute die einfach keine Lust zum Arbeiten haben. Haben hier zwei "junge" Männer im Ort die sind jetzt so Mitte 40 und haben außer ABM noch nie einen Job gehabt und die leben nicht schlechter, wie die alleinerziehende Mutti die beim Einkaufsmarkt um der Ecke an der Kasse sitzt.

Ungerecht zu wenig ist es für die, welche sich Jahrzehnte abgeschuftet haben und mit Mitte 50 keinen neuen Job finden und dann die Jahre vor der Rente davon Leben müssen.

Ungerecht sind die Erhöhungen auch im Verhältnis zu den Politiker-Diäten und deren Erhöhungen.

Ungerecht ist es auch bei den Aufstockern, da sollte man gestaffelt etwas mehr Selbstbehalt vom Einkommen lassen und nicht fast alles verrechnen.


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03.08.2020 19:08
avatar  Hanum83
#3
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Für nix machen ist es angemessen und mehr kann man für halt nix auch nicht verlangen.
Die Miete wird ja auch noch bezahlt.


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03.08.2020 19:28
avatar  BRB
#4
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BRB

Die jährliche Diätenerhöhung ist meist höher als der Hartzbetrag.
@Hanum
Ich bin auch der Meinung wer nix tut soll nix bekommen.
Das sollte dann aber auch für Politiker und Asylbetrüger gelten.


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03.08.2020 19:41 (zuletzt bearbeitet: 03.08.2020 19:42)
#5
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Zitat von BRB im Beitrag #4
Die jährliche Diätenerhöhung ist meist höher als der Hartzbetrag.
@Hanum
Ich bin auch der Meinung wer nix tut soll nix bekommen.
Das sollte dann aber auch für Politiker und Asylbetrüger gelten.


Wobei ich immer unterscheiden würde, und zwar spürbar, ob jemand nicht kann oder nicht will. Bei denen, die sich seit Jahren um einen Job bemühen, auch unterhalb ihrer Qualifizierung, die umschulen, einen neuen Beruf erlernen, auch bereit sind für einen Umzug, mit Familie und trotzdem nichts finden, auch keine bezahlbare Wohnung am neuen Arbeitsort, da muß ich sagen, da hat der Staat mit seiner Wirtschafts- und Sozialpolitik ein gerüttelt Maß Anteil daran.


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03.08.2020 19:42
avatar  Hanum83
#6
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Es gibt aber auch redliche Volksvertreter die ihren Wahlauftrag durchaus ernst nehmen.


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03.08.2020 19:44 (zuletzt bearbeitet: 03.08.2020 19:46)
#7
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #6
Es gibt aber auch redliche Volksvertreter die ihren Wahlauftrag durchaus ernst nehmen.


Ja, die gibt es. Zum Glück. Sie können aber nur so viel Bewegen, wie es ihnen die Bundesgesetze erlauben, wieviel Spielraum sie haben. Für Bürger Normalo ist es schwer, hier die Spreu vom Weizen zu trennen. Nur bei persönlichem Engagement, mit Namen. Mit "Staat" meinte ich hier auch nicht den Kommunalpolitiker, die ihren Wählern wesentlich nnäher und Bekannter sind als die Bundespolitiker, sondern eben Letztere.


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03.08.2020 20:05
avatar  Hanum83
#8
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #7
Zitat von Hanum83 im Beitrag #6
Es gibt aber auch redliche Volksvertreter die ihren Wahlauftrag durchaus ernst nehmen.


Ja, die gibt es. Zum Glück. Sie können aber nur so viel Bewegen, wie es ihnen die Bundesgesetze erlauben, wieviel Spielraum sie haben. Für Bürger Normalo ist es schwer, hier die Spreu vom Weizen zu trennen. Nur bei persönlichem Engagement, mit Namen. Mit "Staat" meinte ich hier auch nicht den Kommunalpolitiker, die ihren Wählern wesentlich nnäher und Bekannter sind als die Bundespolitiker, sondern eben Letztere.

Zitat von DoreHolm im Beitrag #7
Zitat von Hanum83 im Beitrag #6
Es gibt aber auch redliche Volksvertreter die ihren Wahlauftrag durchaus ernst nehmen.


Ja, die gibt es. Zum Glück. Sie können aber nur so viel Bewegen, wie es ihnen die Bundesgesetze erlauben, wieviel Spielraum sie haben. Für Bürger Normalo ist es schwer, hier die Spreu vom Weizen zu trennen. Nur bei persönlichem Engagement, mit Namen. Mit "Staat" meinte ich hier auch nicht den Kommunalpolitiker, die ihren Wählern wesentlich nnäher und Bekannter sind als die Bundespolitiker, sondern eben Letztere.

Ich gehe zu dem wo ich das Kreuzel gesetzt habe zur Sprechstunde und gehe ihm richtig auf dem Sack


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03.08.2020 20:13
avatar  Fred.S.
#9
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zu 8.
Au.. Hanum, das wird weh tun... Fred


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03.08.2020 20:14
#10
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #8
Zitat von DoreHolm im Beitrag #7
Zitat von Hanum83 im Beitrag #6
Es gibt aber auch redliche Volksvertreter die ihren Wahlauftrag durchaus ernst nehmen.


Ja, die gibt es. Zum Glück. Sie können aber nur so viel Bewegen, wie es ihnen die Bundesgesetze erlauben, wieviel Spielraum sie haben. Für Bürger Normalo ist es schwer, hier die Spreu vom Weizen zu trennen. Nur bei persönlichem Engagement, mit Namen. Mit "Staat" meinte ich hier auch nicht den Kommunalpolitiker, die ihren Wählern wesentlich nnäher und Bekannter sind als die Bundespolitiker, sondern eben Letztere.

Zitat von DoreHolm im Beitrag #7
Zitat von Hanum83 im Beitrag #6
Es gibt aber auch redliche Volksvertreter die ihren Wahlauftrag durchaus ernst nehmen.


Ja, die gibt es. Zum Glück. Sie können aber nur so viel Bewegen, wie es ihnen die Bundesgesetze erlauben, wieviel Spielraum sie haben. Für Bürger Normalo ist es schwer, hier die Spreu vom Weizen zu trennen. Nur bei persönlichem Engagement, mit Namen. Mit "Staat" meinte ich hier auch nicht den Kommunalpolitiker, die ihren Wählern wesentlich nnäher und Bekannter sind als die Bundespolitiker, sondern eben Letztere.

Ich gehe zu dem wo ich das Kreuzel gesetzt habe zur Sprechstunde und gehe ihm richtig auf dem Sack


Dann machst Du es richtig. Dazu sind aber die meisten Wähler zu faul, zu gleichgültig oder zu doof. Krakelen und meckern ist einfacher, weil man da mehr Zustimmung unter seinesgleichen hat. Hatte ich stets angeführt, wenn es um Wahlen in der DDR ging. Direkt zu seinem Volksvertreter geht eben leider nur in der Kommunalpolitik und die können sich nur im vorgegebenen Rahmen bewegen.


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03.08.2020 21:35
avatar  Hanum83
#11
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #10
Zitat von Hanum83 im Beitrag #8
Zitat von DoreHolm im Beitrag #7
Zitat von Hanum83 im Beitrag #6
Es gibt aber auch redliche Volksvertreter die ihren Wahlauftrag durchaus ernst nehmen.


Ja, die gibt es. Zum Glück. Sie können aber nur so viel Bewegen, wie es ihnen die Bundesgesetze erlauben, wieviel Spielraum sie haben. Für Bürger Normalo ist es schwer, hier die Spreu vom Weizen zu trennen. Nur bei persönlichem Engagement, mit Namen. Mit "Staat" meinte ich hier auch nicht den Kommunalpolitiker, die ihren Wählern wesentlich nnäher und Bekannter sind als die Bundespolitiker, sondern eben Letztere.

Zitat von DoreHolm im Beitrag #7
Zitat von Hanum83 im Beitrag #6
Es gibt aber auch redliche Volksvertreter die ihren Wahlauftrag durchaus ernst nehmen.


Ja, die gibt es. Zum Glück. Sie können aber nur so viel Bewegen, wie es ihnen die Bundesgesetze erlauben, wieviel Spielraum sie haben. Für Bürger Normalo ist es schwer, hier die Spreu vom Weizen zu trennen. Nur bei persönlichem Engagement, mit Namen. Mit "Staat" meinte ich hier auch nicht den Kommunalpolitiker, die ihren Wählern wesentlich nnäher und Bekannter sind als die Bundespolitiker, sondern eben Letztere.

Ich gehe zu dem wo ich das Kreuzel gesetzt habe zur Sprechstunde und gehe ihm richtig auf dem Sack


Dann machst Du es richtig. Dazu sind aber die meisten Wähler zu faul, zu gleichgültig oder zu doof. Krakelen und meckern ist einfacher, weil man da mehr Zustimmung unter seinesgleichen hat. Hatte ich stets angeführt, wenn es um Wahlen in der DDR ging. Direkt zu seinem Volksvertreter geht eben leider nur in der Kommunalpolitik und die können sich nur im vorgegebenen Rahmen bewegen.

Ich gehe zu meinem gewählten Bundestagsabgeordneten, ist nicht Kommunalpolitik.


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03.08.2020 21:44
avatar  Gert
#12
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #10


Dann machst Du es richtig. Dazu sind aber die meisten Wähler zu faul, zu gleichgültig oder zu doof. Krakelen und meckern ist einfacher, weil man da mehr Zustimmung unter seinesgleichen hat. Hatte ich stets angeführt, wenn es um Wahlen in der DDR ging. Direkt zu seinem Volksvertreter geht eben leider nur in der Kommunalpolitik und die können sich nur im vorgegebenen Rahmen bewegen.


Meine volle Zustimmung @DoreHolm , und da braucht man nicht mal vom Stuhl aufzustehen um diese von dir beschriebenen Zeitgenossen kennenzulernen.


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03.08.2020 22:03
avatar  Ebro
#13
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #11

Ich gehe zu meinem gewählten Bundestagsabgeordneten


Ich auch, ist wieder ein Handballkumpel von mir, den hatte ich mal in seiner Jugendzeit trainiert!

Im Übrigen, in einem anderen Thema meintest Du,, ich wäre mal früher "Admin" gewesen???
Habe deinen Quatsch schon 2 Tage irgendwie vermisst!


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03.08.2020 22:09
avatar  Hanum83
#14
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Zitat von Ebro im Beitrag #13
Zitat von Hanum83 im Beitrag #11

Ich gehe zu meinem gewählten Bundestagsabgeordneten


Ich auch, ist wieder ein Handballkumpel von mir, den hatte ich mal in seiner Jugendzeit trainiert!

Im Übrigen, in einem anderen Thema meintest Du,, ich wäre mal früher "Admin" gewesen???
Habe deinen Quatsch schon 2 Tage irgendwie vermisst!

Hieß natürlich nicht "Admin", war aber halt auch die Administration.
War ein kleines Späßchen, bitte vielmals um Entschuldigung für das Leid mit dem ich dich damit wieder überzogen habe.


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03.08.2020 22:13
avatar  Ebro
#15
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Um mich mit irgendwelchem "LEID" zu überziehen, fehlt Dir so Einiges....!


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