Identitätsprüfung nach erfolgreicher Flucht?!

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04.07.2020 12:54
#1
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Tach erstmal an alle!
Der interessehalber mal eine Frage!
Wenn es jemand damals geschafft hat die DDR "illegal" zu verlassen wie wurde damals die Identität durch die Bundesbehörden festgestellt/bestätigt?
Durch Tante, Onkel, Schwester oder Bruder?
Ich denke viele hatten ihren Personalausweis oder andere Dokumente nicht dabei!

LG und bleibt gesund.


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04.07.2020 13:01
avatar  BRB
#2
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BRB

Die meisten hatten sogar Zeugnisse mit.
In einem Fall hatter Einer sogar ein Testament seiner Eltern mit.
Also ganz so wie die "syrischen Asylbetrüger"
ging niemand.


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04.07.2020 13:24
#3
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Wenn man diesen Schritt gewagt hat,war man natürlich auch vorbereitet.
Ich hatte zum Beispiel meinen Wehrdienstausweis und den SVK Ausweis mit.
Im WDA waren auch die Führerscheinklassen eingetragen.Meinen Facharbeiterbrief( Dreher)
schickte mir meine Mutter später nach.
MfG


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04.07.2020 14:34
#4
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@henning194902Schickte dir deine Mutter den Facharbeiterbrief offiziell mit der Post?


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04.07.2020 17:07
#5
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Ja,aber an meinen Onkel in München


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04.07.2020 18:18
avatar  Lutze
#6
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Bei Zweifel könnte ich mir vorstellen,das die DDR-Vertretung in Bonn dazu verpflichtet war
Lutze


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04.07.2020 18:38
avatar  Ratze
#7
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Alle „meine“ 20 Flüchtlinge von 84-89 hatten Papiere dabei
Wenn die keine gehabt hätten, dann wäre es in Gießen sicher schwierig gewesen. Die DDR Behörden hätten sicher nicht geholfen
Aber wie es im Lager gelaufen wäre, keine Ahnung


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04.07.2020 20:03
avatar  Gert
#8
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Ich hatte Perso, Wehrpass und Führerschein dabei. Zeugnisse wurden später ohne Problem per Post nachgeschickt.
Wehrpass hat man dankend genommen und einbehalten. Perso und Führerschein bekam ich ca.2 Wochen später im Lager Gießen neu die bundesdeutsche Version ausgestellt. In meinem Ausweis stand natürlich Geburtsort Wien/Österreich, so wie es den Tatsachen entsprach. Da fing doch der Beamte in Gießen an, an meiner deutschen Staatsangehörigkeit zu zweifeln. Da sagt ich ihm, wenn sie das vor 14 Tagen mir auf der anderen Seite gesagt hätten , dass ich Österreicher bin, wäre ich ihnen um den Hals gefallen. Dann hätte ich einfach die DDR verlassen können ohne Schußwaffengebrauch. Nun da mein Vater "Reichsdeutscher" war, hatte ich aufgrund der damaligen Gesetze (im Krieg) dummerweise die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten. Ist glaube ich auch heute noch Gesetz.


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04.07.2020 20:11
#9
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#1 @Speedbus Zitat:
Ich denke viele hatten ihren Personalausweis oder andere Dokumente nicht dabei!
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Doch, zumindest habe ich Sorge dafür getragen, dass alle wichtigen Papiere in den Westen
gelangt sind. Meinen PA und den Führerschein hatte ich selbstverständlich am Mann.


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04.07.2020 21:14
#10
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Wenn man in der DDR verheiratet war und hat das nach der Flucht verschwiegen, konnte man dann ohne Probleme wieder im Westen heiraten? Wer hat das geprüft?

MfG Batrachos


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04.07.2020 22:20
#11
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Vielen Dank für die zahlreichen Antworten.


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04.07.2020 22:43
avatar  Gert
#12
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zu #10

wäre spätestens am 3.Oktober 1990 rausgekommen der Schwindel. Ist schon so lange her mein Hochzeit, erinnere aber dunkel, dass man da ein Dokument unterzeichnen musste , dass man nicht verheiratet ist. Eine Zusammenarbeit der DDR Ämter mit den bundesdeutschen kann ich mir nicht vorstellen aufgrund ihrer ständigen Berührungsängste mit den westlichen Ämtern.


P.S. ich weiss nicht wie man hier zitiert, auch geht das nicht mehr automatisch.


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04.07.2020 22:57
avatar  Ebro
#13
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Mit dem Zitieren komme ich auch nicht klar!


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04.07.2020 23:02
#14
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Und wie sah das bei den Alimenten aus.


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04.07.2020 23:34
#15
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Die Alimente forderte das Jugendamt West ein, überwies den Betrag an die DDR-Staatsbank und der/die Begünstigte bekam den Betrag in Mark der DDR eins zu eins ausgezahlt.


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