Hallo aus Berlin

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29.06.2020 11:34
avatar  Gert
#16
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Zitat von Fall 80 im Beitrag #15

Mir ist schon klar, dass die da im wesentlichen freiwillig dabei waren. Das heißt aber nicht, dass alle solche Mordbuben wie ihr oberster Chef waren.

Ich kann mir sogar vorstellen, dass einige sicher "gekündigt" hätten wenn es so einfach möglich gewesen wäre.

Uli


Ich kann mir vorstellen, dass das ohne Folgen möglich war beim MfS zu kündigen. Natürlich wäre dann das Gehalt kleiner, die Privilegien nicht mehr da usw.
Die Toleranz , die du hier manifestierst habe ich nicht. Ich sehe es so, daß sie viele Menschen sehr unglücklich gemacht haben. Ich erspare mir die ganzen Aufzählungen, wir haben es bis zum Erbrechen durchdiskutiert. Von mir erhalten sie keinen Pardon. Es ist gut, dass sie zusammen mit ihrer SED auf der ganzen Linie vor den Menschen der DDR und vor der Geschichte total gescheitert sind, also eine gescheiterte Existenz

Stil ist nicht das Ende des Besens.

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29.06.2020 11:48
#17
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Zitat von Gert im Beitrag #16

Ich erspare mir die ganzen Aufzählungen, wir haben es bis zum Erbrechen durchdiskutiert. Von mir erhalten sie keinen Pardon. Es ist gut, dass sie zusammen mit ihrer SED auf der ganzen Linie vor den Menschen der DDR und vor der Geschichte total gescheitert sind, also eine gescheiterte Existenz



Ich kann mir vorstellen, wie viele abertausende Gespräche es um das Thema gab und gibt. Ich würde diesen Strang damit gerne wieder zum Thema zurückführen und eine persönliche Diskussion über das generelle Thema vermeiden wollen. Dazu können wir gern andere Stränge nutzen, zu denen man verweisen könnte, damit wir hier kein Erbrechen hervorrufen.

Der respektable Diskussionston über verschiedene Ansichten gefällt mir momentan sehr, lasst es uns beibehalten, wenn es wieder um konkrete Sachverhalte wie das HA XXII oder den Umgang mit noch nicht konfrontierten Zeitzeugen geht. Dazu kann ich jetzt eine Menge Zwiegespräche, etc. lesen.

Das Thema "Kündigung im MfS" ist in der Tat spannend, danke für den Anstoß @Fall 80


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29.06.2020 13:22 (zuletzt bearbeitet: 29.06.2020 13:32)
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#18
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( gelöscht )

@suppengrün, ich glaube du versuchst hier auf einer etwas primitiven Art aus zu horchen.
Solange du in deimem Profil solch große Lücken hast ist es schwer dich orden.
Einmal schreibst du 1901 als geboren, dann 1987 geboren.
!987 geboren, also heute ca. 33 Jahre alt, richtig. Also 3 Jahre alt gewesen zur Wende. Null Erfahrung und Wissen der vergangenen Zeit.
Du vermischt natürlich viel von dem du etwas wissen möchtest, ist mir aber durchaus klar bei solch vielen Diensteinheiten die auch untereinander nicht unbedingt freundlich zueinander waren.
In deiner Schulzeit spielte doch das MFS keine Rolle mehr und wurde auch nicht gelehrt.
Die Sache QSL ist doch eine Finde? Nie und nimmer kann man daraus Querverbindungen ableiten. Ich denke auch als Mitarbeiter im MFS gab es schon Vorschriften, eben auch der Amateurfunk. Aber vieleicht kannst du uns mal den Club oder die Organisation nennen in welcher er da Mitglird und gemeldet war.
Bitte sortiere mal deine Posting und begebe dich auf eine erkennbare Linie.


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29.06.2020 13:54 (zuletzt bearbeitet: 29.06.2020 14:08)
avatar  Ebro
#19
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Zitat von Gert im Beitrag #16
. Von mir erhalten sie keinen Pardon. Es ist gut, dass sie zusammen mit ihrer SED auf der ganzen Linie vor den Menschen der DDR und vor der Geschichte total gescheitert sind, also eine gescheiterte Existen


@Gert wie man ihn kennt und liebt. Er brauch nur die Buchstaben M f S irgendwo lesen und schon geht es wieder rund.

Dir zum zigsten Mal zur Kenntnis, benenne doch mal deine pauschalisierten Privilegien. Und nein, ich fühle mich ganz sicher nicht als gescheiterte Existenz, nur weil Du, den ich früher für sein Tun verachtet habe, es gerne hättest.

Selbst Akademiker mit Diplom sind nur marginal intelligent

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29.06.2020 14:12
avatar  Gert
#20
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Zitat von Ebro im Beitrag #19
Zitat von Gert im Beitrag #16
. Von mir erhalten sie keinen Pardon. Es ist gut, dass sie zusammen mit ihrer SED auf der ganzen Linie vor den Menschen der DDR und vor der Geschichte total gescheitert sind, also eine gescheiterte Existen


@Gert wie man ihn kennt und liebt. Er brauch nur die Buchstaben M f S irgendwo lesen und schon geht es wieder rund.

Dir zum zigsten Mal zur Kenntnis, benenne doch mal deine pauschalisierten Privilegien. Und nein, ich fühle mich ganz sicher nicht als gescheiterte Existenz, nur weil Du, den ich früher für sein Tun verachtet habe, es gerne hättest.




Ich werde mir nicht die Arbeit machen und alles zum zigsten mal zusammenzutragen. Als Person betrachte ich dich nicht als gescheitert aber das MfS als Organisation zusammen mit ihrem kranken Hirn der SED.

Stil ist nicht das Ende des Besens.

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29.06.2020 14:45
avatar  Ebro
#21
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Zitat von Gert im Beitrag #20
Von mir erhalten sie keinen Pardon


Aber Du erwartest von Anderen Verständnis und Akzeptanz Deiner damaligen Handlungen und Entscheidungen. Also alles was Du nicht kannst.
So eine einfache Einbahnstraße ist das Leben leider nicht.

Selbst Akademiker mit Diplom sind nur marginal intelligent

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29.06.2020 14:48
avatar  Alfred
#22
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Zitat von Fall 80 im Beitrag #15
Zitat von Gert im Beitrag #14
Zitat von Fall 80 im Beitrag #13
Zitat von Gert im Beitrag #11
Zitat von Ebro im Beitrag #9
Zitat von Merkur im Beitrag #5
Warum eigentlich nicht, waren alle Mitarbeiter des MfS denn pauschal schlechte Menschen?


Ja, @Merkur, diese Zeile fiel mir gestern beim ersten Lesen auch gleich auf!


Nun @Ebro deine Firma hat ja auch Tag und Nacht daran gearbeitet um sich dieses Etikett ans Revers zu heften. Das wird euch wohl ewig anhaften, unabhängig davon, was dem Einzelnen "anzulasten "ist.
@Gert

Pauschalisierung ist immer sehr oberflächlich und stellt eben auch die etwas humaneren mit in den Senkel.

Ich erinnere mich an Aussagen von Lehrern, dass alle Teilnehmer des II. WK Verbrecher waren und man sich entsprechend davon distanzieren sollte.

Da will ich nur noch erwähnen, dass die meisten Klassenkameraden Väter hatten welche als Soldaten im Krieg waren.

Auch die Angehörigkeit in einer verbrecherischen Organisation macht denjeneigen nicht automatisch zum Verbrecher.

Unterscheiden tu ich eher danach ob jemand durch die allgemeine Wehrpflicht in so eine Situation gekommen ist, oder ob er sich freiwillig gemeldet und es als Beruf ausgeübt hat.

Am Ende kommt es immer darauf an wie sich jemend in bestimmte konkreten Situationen wirklich verhalten hat.

Auch nachweißlich große Verbrecher haben sich ihren Kindern/Enkeln und auch Fremden gegenüber oft sehr fürsorglich verhalten.

Uli


rot mark.na das ist ja eine tolle Lebensweisheit. @Fall80 ich darf dich daran erinnern, dass die Angehörigen des MfS keine Wehrpflichtigen waren.
@Gert

Ich habe allgemein geschrieben und nicht speziell über das MfS.

Mir ist schon klar, dass die da im wesentlichen freiwillig dabei waren. Das heißt aber nicht, dass alle solche Mordbuben wie ihr oberster Chef waren.

Ich kann mir sogar vorstellen, dass einige sicher "gekündigt" hätten wenn es so einfach möglich gewesen wäre.

Uli


@Uli,

Kündigungen waren auch im MfS möglich. Habe da auch einige erlebt.


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29.06.2020 15:08
avatar  Fall 80
#23
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Ich habe ja nicht geschrieben, dass Kündigungen unmöglich waren.

Drei ehemalige Offiziere der NVA/GT die aus privaten Gründen (Gewissen/Überzeugung) ausgeschieden sind kenne persönlich und habe mitbekommen wie schwer sie einen akzeptablen Arbeitsplatz gefunden haben. Alle drei haben als Hilfsarbeiter begonnen um überhaupt erst mal einen Einstieg ins Berufsleben zu haben.

Da wird jetzt bestimmt bald jemand schreiben, dass die alle bestens mit Arbeitsplätzen und Wohnungen versorgt wurden.

Uli

Herr (wer auch immer) gib mir die Kraft, Dinge zu ändern, welche man ändern kann. Die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, welche man nicht ändern kann und die Weisheit, das Eine von dem Anderen zu unterscheiden.
Auf Grund meiner direkten Art, werde ich sehr oft missverstanden. Das ist schon immer so und ich kann damit umgehen.

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29.06.2020 15:30
#24
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Zitat von Fall 80 im Beitrag #23
Ich habe ja nicht geschrieben, dass Kündigungen unmöglich waren.

Drei ehemalige Offiziere der NVA/GT die aus privaten Gründen (Gewissen/Überzeugung) ausgeschieden sind kenne persönlich und habe mitbekommen wie schwer sie einen akzeptablen Arbeitsplatz gefunden haben. Alle drei haben als Hilfsarbeiter begonnen um überhaupt erst mal einen Einstieg ins Berufsleben zu haben.

Da wird jetzt bestimmt bald jemand schreiben, dass die alle bestens mit Arbeitsplätzen und Wohnungen versorgt wurden.

Uli
Das war wohl bedingt, was hätten sie sonst erst mal tun sollen?
Was hatten sie denn für eine Facharbeiterausbildung, selbst wenn sie vor Ihrer Offiziersschule einen Beruf gelernt hatten.
Aber wenn sie zu gebrauchen waren, haben sie nicht lange als Hilfsarbeiter geschafft.......sie haben schon ihre Chance bekommen,
es sei denn , sie wurden Unehrenhaft entlassen. Ich hatte auch so einen Kollegen in meiner Abteilung, er hatte die ersten zwei
Monate die Späne von den Maschinen wegzuräumen, dann haben wir ihn am Fräswerk angelernt.......und er war gut.

________________________________________________________________________________________________________________
Jene, die ihre Schwerter zu Pflugscharen schmiedeten, pflügen heute für diejenigen die ihre Schwerter behielten.


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29.06.2020 15:51 (zuletzt bearbeitet: 29.06.2020 16:02)
avatar  ( gelöscht )
#25
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( gelöscht )

@1941ziger, diese Schule kenne ich und habe sie durchgemacht.
Nich so lange. von null, Vorarbeiter, Schichtleiter, Einrichter, Fertigungsleiter und am Ende stellv. Betriebsleiter. Die Ausbildung in der DDR hat mir viel geholfen! Durch den plötzlichen Tod unseres Betriebsleiter wurde ich von unserer Geschäftsführerin ins kalte Wasser geworfen.
Habe nicht einen Tag bereut. Von Gegnern meines Aufstieg wurden einige schnell Freunde oder dachten es zu werden. Am Ende waren es Spätaussiedler die mich u.a. verstanden, wollten, auch der Sprache wegen! Noch heute habe ich sehr gute Kontakte zu ihnen. (Unternehmen von 50 Mitarbeitern, im Fertigunsbereich 37 Mitarbeiter)


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29.06.2020 17:44 (zuletzt bearbeitet: 29.06.2020 17:48)
avatar  Alfred
#26
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Zitat von Fall 80 im Beitrag #23
Ich habe ja nicht geschrieben, dass Kündigungen unmöglich waren.

Drei ehemalige Offiziere der NVA/GT die aus privaten Gründen (Gewissen/Überzeugung) ausgeschieden sind kenne persönlich und habe mitbekommen wie schwer sie einen akzeptablen Arbeitsplatz gefunden haben. Alle drei haben als Hilfsarbeiter begonnen um überhaupt erst mal einen Einstieg ins Berufsleben zu haben.

Da wird jetzt bestimmt bald jemand schreiben, dass die alle bestens mit Arbeitsplätzen und Wohnungen versorgt wurden.

Uli
Hallo,

ich kenne da einige mehr, egal ob Angehörige der NVA oder des MfS.

Schon aus Sicherheitsgründen wurden diese alle mit angemessen Tätigkeiten versorgt, auch behielten die alle ihre entsprechenden Wohungen.

Aber ist ja nicht das Thema.


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29.06.2020 20:17 (zuletzt bearbeitet: 29.06.2020 20:17)
avatar  Gert
#27
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Zitat von Ebro im Beitrag #21
Zitat von Gert im Beitrag #20
Von mir erhalten sie keinen Pardon


Aber Du erwartest von Anderen Verständnis und Akzeptanz Deiner damaligen Handlungen und Entscheidungen. Also alles was Du nicht kannst.
So eine einfache Einbahnstraße ist das Leben leider nicht.


@Ebro
wo habe ich für welche Handlungen Verständnis gefordert ? Ich habe auch in der DDR meiner Tage nichts zu handeln und zu entscheiden gehabt, sie haben dort ein Nichts aus mir gemacht und mir keine Chance für irgend eine Entwicklung gegeben. Dafür hatte ich dann nur eine Entscheidung zu fällen, wenn ich schon nicht akzeptiert werde, dann nichts wie weg hier. So war das damals vor 55 Jahren und 3 Monaten. Das war die einzige Entscheidung und für die brauche ich von niemandem Verständnis und Akzeptanz, weil ich sie 100 % verinnerlicht habe.

Stil ist nicht das Ende des Besens.

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29.06.2020 20:20
avatar  Gert
#28
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Zitat von Alfred im Beitrag #26


ich kenne da einige mehr, egal ob Angehörige der NVA oder des MfS.

Schon aus Sicherheitsgründen wurden diese alle mit angemessen Tätigkeiten versorgt, auch behielten die alle ihre entsprechenden Wohungen.

Aber ist ja nicht das Thema.


oh @Alfred da drängt sich bei mir gleich die Frage auf, was ist angemessen nach deiner Definition ?

Stil ist nicht das Ende des Besens.

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29.06.2020 20:44 (zuletzt bearbeitet: 29.06.2020 20:59)
#29
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Zu
#27

Hallo Gert, da hast du zu 100% Recht. Ich hab es ja genau so gemacht, vor 57 Jahren und 4 Monaten.

Cambrino


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04.07.2020 15:05 (zuletzt bearbeitet: 05.07.2020 03:06)
avatar  Alfred
#30
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@Gert,

da gab es verschiedenes. Wenn der Herr erst kurze Zeit im MfS was, gab es ja kaum Probleme ihm wieder in seinem Beruf einzugliedern. Dann versuchte man immer im Rahmen des möglichen auf Wünsche oder Interessen einzugehen.
Wenn die Person z.B. im MfS im Bereich Sparkasse gearbeitet hat, war es eben kein Problem ihm einen Job im ziv. Bereich zu verschaffen.


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