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31.05.2020 11:11von Grenzläufer84
Frage
Minen?

Hallo Leute, ich war auf dem Grenzstreifen bei Bömenzien unterwegs und habe dort auf ca.500m immer wieder die selben Teile gefunden. Kann es sich hier um gesprengte Minenteile handeln? Und da ich neu hier bin, wie kann ich die Bilder dazu hier hochladen?

02.06.2020 18:10von Thunderhorse
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Zitat von Markus Stüber im Beitrag #14
Interessant, dass dort nicht gründlicher geräumt wurde, also die Reste weggefegt. Im Bereich des GR-6 hatte ich zumindest kaum Spuren entdecken können (oder habe falsch geschaut, hihihi)...

Solche Teile wurden i.d.R. nicht aufgelesen.
Bei den PMP-71 waren die meist auch etwas größer als bei den PMN bzw. PPM-2.

Finden kann man immer was.
Ob es allerdings ratsam ist in einen ehemaligen Bereich einer Minensperre umher zu laufen!!!

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04.06.2020 11:08von Markus Stüber
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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #15
Zitat von Markus Stüber im Beitrag #14
Interessant, dass dort nicht gründlicher geräumt wurde, also die Reste weggefegt. Im Bereich des GR-6 hatte ich zumindest kaum Spuren entdecken können (oder habe falsch geschaut, hihihi)...

Solche Teile wurden i.d.R. nicht aufgelesen.
Bei den PMP-71 waren die meist auch etwas größer als bei den PMN bzw. PPM-2.

Finden kann man immer was.
Ob es allerdings ratsam ist in einen ehemaligen Bereich einer Minensperre umher zu laufen!!!

Ja, das stimmt, habe ich auch nur einmal gemacht, das war mir auch zu mulmig. Zumindest sind im Nordbereich meist keine "verrückten" (durch Hochwasser/Eisgang an Flüssen/Seen) zu befürchten. Aber dass wirklich alle geräumt wurden, wird ja schon seit der Räumung angezweifelt...

04.06.2020 19:12von Jumbo2
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Hallo,
ich war August 1969 bis Oktober 1969 in der 2.GK Gollensdorf als LO-Kutscher. Das war der Abschnitt Böhmenzien. Zu der Zeit war die Grenze dort mit Stacheldraht und Minen mit Seilzug gesichert. Die Minen bestanden aus einem Holzkasten und einem Seil, über das man stolpern konnte und dann rums. Habe ich zum Glück nicht erlebt und die ganze Sperranlage war sehr marode. Das Wild hatte breite Spuren in die Minensperre getreten, manchmal so breit, daß ich die mit dem LO hätte befahren können. Also ein Wechseln auf die Westseite wäre dort kein Problem gewesen.

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06.06.2020 12:35von Thunderhorse
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Zitat von Jumbo2 im Beitrag #17
Hallo,
ich war August 1969 bis Oktober 1969 in der 2.GK Gollensdorf als LO-Kutscher. Das war der Abschnitt Böhmenzien. Zu der Zeit war die Grenze dort mit Stacheldraht und Minen mit Seilzug gesichert. Die Minen bestanden aus einem Holzkasten und einem Seil, über das man stolpern konnte und dann rums. Habe ich zum Glück nicht erlebt und die ganze Sperranlage war sehr marode. Das Wild hatte breite Spuren in die Minensperre getreten, manchmal so breit, daß ich die mit dem LO hätte befahren können. Also ein Wechseln auf die Westseite wäre dort kein Problem gewesen.

???

06.06.2020 19:50von zweedi04
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@Thunderhorse

Ich habe als Grenzpionier im GR8 bei der Minenräumung Holzkastenminen gesehen, die mit einem dünnen Draht der am Sicherungssplint (der ja unten wie eine 8 geformt war) und einem Erdspieß versehen waren. Diese Konstruktion sollte ein wegspülen durch Wasser verhindern. Mit Auslösung der Mine oder Stolperdraht hatte das aber nichts zu tun. Es waren Ausnahmen und nur an geferdeten Stellen so.

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07.06.2020 08:46von Thunderhorse
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Zitat von zweedi04 im Beitrag #19
@Thunderhorse

Ich habe als Grenzpionier im GR8 bei der Minenräumung Holzkastenminen gesehen, die mit einem dünnen Draht der am Sicherungssplint (der ja unten wie eine 8 geformt war) und einem Erdspieß versehen waren. Diese Konstruktion sollte ein wegspülen durch Wasser verhindern. Mit Auslösung der Mine oder Stolperdraht hatte das aber nichts zu tun. Es waren Ausnahmen und nur an geferdeten Stellen so.
So kommt es aber rüber!

07.06.2020 20:41von Thunderhorse
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Zitat von zweedi04 im Beitrag #21
Ja, ich hatte die Aussage von Jumbo2 auch so verstanden, dass die Minen mittels Seil gezündet wurden. Das war definitiv nicht so, da der Splint nur durch Druck von oben den Schlagbolzen freisetzte.
Holzkastenmine PMD-6.

Zünder Ro-1 bzw. MUW oder MUW-2.

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