„Die Getriebenen“ der Merkel-Film

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16.04.2020 16:17
#1
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„Die Getriebenen“: Merkel-Film enttäuscht mit wenig neuen Erkenntnissen

Fast vier Millionen Menschen verfolgten gestern Abend im Ersten, wie Angela Merkel im Jahr 2015 gehandelt und polarisiert hat. Der Film "Die Getriebenen" unternimmt den Versuch einer Rekonstruktion der Flüchtlingskrise – und scheitert daran.

https://www.digitalfernsehen.de/news/inh...tnissen-555286/


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16.04.2020 16:22
avatar  Hanum83
#2
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Als ich im Trailer gesehen hab das sie der Schauspielerin tatsächlich die blaue Hosenanzugsjacke verpasst haben, hab ich gestern die Frage meiner Guten verneint ob sie für mich zu dem Filmkunstwerk schalten soll.

Mir reicht wenn ich das Original in Aktion bewundern darf.
Habt ihr bei der PK gesehen und gehört wie man die zwei mühsam auf dem Schwarzmarkt ergatterten Masken "hausfrauentechnisch" bügeln, dämpfen oder microwellen soll?
Die Real-Comedy toppt kein Film.


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16.04.2020 16:48
#3
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Die Vorschau auf dieses Machwerk hat mir gereicht....
Daß sich Filmemacher dazu hergeben, derart einer selbsternannten Politclique in den Ar... zu kriechen stellt für mich einen erneuten Tiefpunkt in der deutschen Fernsehlandschaft dar.


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16.04.2020 16:53
#4
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Neue Erkenntnisse konnte man nicht erwarten.

Über die Gespräche wissen nur die Beteiligten Bescheid. Kaum zu glauben, daß die Ungünstiges schonungslos preisgegeben haben.

Ein Tendenzwerk.
Wozu eigentlich?
Da fällt mir nur Propaganda ein.


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16.04.2020 17:10
avatar  Ebro
#5
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Es kommt sicher darauf, an mit welcher Grundeinstellung und Grundbasis man daran herangeht, diesen Film zu betrachten. Hatte ja schon darauf Bezug genommen in einem anderen Thema. Bin ja garantiert kein Fan von Merkel und ihrer Partei, war aber für mich interessant zu sehen was es für Zusammenhänge und Wechselwirkungen gibt die beachtet werden müssen.
Sagt mal, wie hätte denn Jeder von uns gehandelt, wenn er unter diesen Bedingungen Entscheidungen treffen müsste???

Meckern und alles Schlechtreden kann jeder und ist einfach......


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16.04.2020 17:22
#6
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #4
…..Da fällt mir nur Propaganda ein.



…. mir auch …. qui bono....


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16.04.2020 17:30
avatar  Hanum83
#7
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Die Gewissensfrage wie man selbst in gewissen Situationen gehandelt hätte wird ja oft gestellt.
Also ich hätte damals die Leute erst einmal nicht doch auch instrumentalisiert um irgendwie Kanzler der Herzen zu werden.
Dann wäre ich auch nicht der Organisation die angeblich das wichtigste über allem ist so in den Rücken gefallen, eine europäische Lösung wäre zumindest noch versuchbar gewesen.
Und falls die doch gescheitert wäre, das folgende Handling der ganzen Sache in D. hätte auch anders bewerkstelligt werden können, so wurden die Weichen gestellt für die andauernde Hilflosigkeit in der Problematik die nun immerhin 5 Jahre andauert, Lösung irgendwie nicht erahnbar.
Nochmal so nebenher, die Sache hat uns in 5 Jahren immerhin ca. 150 Milliarden Euro gekostet.


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16.04.2020 17:35
avatar  Gert
#8
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also ich fand es mal ganz interessant, hinter die Kulissen zu schauen, wie die Arbeitsabläufe in der Spitze der Regierung stattfinden. Ebenfalls die Interaktion zwischen den einzelnen Personen, die ja z.T heute noch aktiv sind. Bemerkenswert auch der Gebrauch von Worten, die nicht druckreif sind, in Extremsituationen. Sind also auch nur Menschen wie wir und sie können sowohl Aufgaben sehr gut bewältigen als auch manchmal Mist bauen. Das drückt sich dann auch in ihrer Gemütslage aus so wie es bei uns auch stattfinden würde.
Ob dieser Film sich an tatsächlichen Dingen orientiert, kann man nicht zu 100 % nachvollziehen. Ein Teil kann man aus den damaligen veröffentlichten Dingen abgleichen, andere Sachen muss man als gegeben annehmen oder auch nicht. Es ist sicher nicht einfach, solche komplexen Geschehnisse in einen Film von 2 h zu packen.
Die nicht kleine Anzahl von Hobbykanzlern und Ministern im Forum wird das natürlich alles ganz anders sehen, die haben stets ein Rezept wie die Krisen zu bewältigen sind. Die Klugsch... werden eben nicht alle auf dieser Welt, damit muss auch eine Frau Merkel leben. Ich glaube aber, dass sie das sehr gelassen macht nach dem Motto die Hunde kläffen die Karawane zieht weiter


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16.04.2020 17:37
avatar  Fall 80
#9
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Ich hätte die Schotten dicht gemacht denn es war abzusehen, in welches Chaos die unkontrollierbare Aufnahme führt.

Da hätten im Vorfeld schon vor Jahren die Gesetze bezüglich Einwanderung und Asyl angepasst werden müssen.

Wirtschaftsmigranten sind ja schon Jahre zuvor in Größenordnungen einer mittleren Stadt/Jahr gekommen.

Zumindest hätte man eine ordentliche Registrierung durchführen müssen und das schon an der EU Außengrenze.

Asyl für Kriegsflüchtlinge finde ich richtig für den Zeitraum des Krieges. Aber was soll sich denn dort ändern, wenn die wehrfähigen Männer im Alter von 20 bis 40 Jahren zu uns kommen und ihre wehrlose Familie dort zurücklassen.

Es zeigt sich doch, dass die Clans die sich hier einnisten nicht an unsere Gesetze halten wollen, sondern uns ihre Vorstellungen überstülpen.

Die Bedingungen innerhalb dieser Länder müssen die Bewohner schon selber klären.

Wichtig wäre, dass keine Waffen in die Länder geliefert würden egal ob zu Kriegs- oder Friedenszeiten.

Weitere flankierende Maßnahmen könnten dass einfrieren von Konten, Privat Jets und Yachten der korrupten Politiker dieser Länder sein.

Aber wer will das schon? Da spielen alle Großmächte und Gernegroßmächte das selbe traurige Spiel. Macht, Geld, Einfluss und Rohstoffe, alles Andere ist uninteressant.

Uli


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16.04.2020 17:47
avatar  Ebro
#10
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Bin ja eigentlich selten mit @Gert einer Meinung, weiß jeder, aber in diesem Fall stimme ich ihm zu 100 pro zu!


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16.04.2020 18:26
#11
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Für mich waren die Originalaufnahmen aus diesem Heidenau erschreckend. Kaum zu glauben, dass man sowas nach Lichtenhagen und Hoyerswerda nochmal ertragen muss.


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16.04.2020 18:28
avatar  Gert
#12
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Zitat von manudave im Beitrag #11
Für mich waren die Originalaufnahmen aus diesem Heidenau erschreckend. Kaum zu glauben, dass man sowas nach Lichtenhagen und Hoyerswerda nochmal ertragen muss.




das war abstoßend und primitiv, eben der Mob hat getobt.


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16.04.2020 18:31
#13
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Das Entscheidende ist nicht dieser konkrete Vorgang, der im Rahmen unserer Gesetze und Rahmenbedingungen fast gar nicht besser händelbar war, ohne inhuman zu handeln.
Das Problem sind die Fehler, die schon im Vorfeld gemacht wurden und danach weiter gemacht werden. Die Denk- und Handlungsbeschränkungen, die wir (als D-Land) uns selbst auferlegen verhindert ein konsequentes agieren in einer derartigen Krisensituation. Große Auffanglager zur Registrierung und Verteilung der Flüchtling an und vor der Grenze, beinhalten doch schon wieder das böse Wort "Lager".
Dass wir hätten anders und besser reagieren hätten können, beweist ja jetzt die Corona-Krise. Aber da läuft man ja auch nicht gleich (zumindest noch nicht) Gefahr als Rassist oder Nazi betitelt zu werden.
Mit unserer Hatschi-Batschi Kindergartenpolitik und alle haben sich lieb, kommen wir hier nicht weiter. Die Leute kommen aus autoritären Systemen und sind religiös hunderte Jahre zurück. Da braucht es klare Vorgaben und Regeln.

Aber zurück zum Film. Da fand ich die Ausstrahlung der bekannten Akteure doch etwas schwach. Hier sind mir die Originale bei aller Kritikwürdigkeit dann doch lieber.

Sojus


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16.04.2020 18:35
avatar  Hanum83
#14
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Mölln und Solingen gab es auch noch, wenn nicht gerade der Fernseher kaputt war.


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16.04.2020 18:36
#15
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #14
Mölln und Solingen gab es auch noch, wenn nicht gerade der Fernseher kaputt war.
Verdrängt, da war ich selbst noch pubertär und rechtsradikal...


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