Befehl 16/80 Chef Grenztruppen

  • Seite 3 von 5
26.02.2020 11:54von Hanum83
Frage
Befehl 16/80 Chef Grenztruppen

Hat jemand der sich neu angemeldet hat eventuell neue Infos zum Inhalt dieses Befehles bezüglich Erprobung neues System der Grenzsicherung, insbesondere zur Grenzwache Hanum im GR23, wenn möglich den überall offenem Zeitraum zwischen April und November 83?
Was ich selbst dazu im Internet gefunden habe war eher vage und was hier in der Historie ist, ist stellenweise völlig falsch.
Bei einem Treffen von ehemaligen Kameraden die nicht in Internetforen aktiv sind und das auch nicht wollen, traf ich letztens einen ehemaligen Zugführer aus Hanum der meinte das Hanum noch bis zum Wechsel ins GR24 im November 83 zwar unter 7. GK im GB 2 Bonese firmierte, aber immer noch Grenzwache, vom Sicherungssystem her, gewesen wäre, bei unserer "Kompaniesicherung" ging nicht mal ein Zug geschlossen raus, wie ich das hier über die Kompaniesicherung gelesen habe, immer nur Einzelposten über den Tag verteilt, auch oft zu Fuß von der GK aus und nur in den Abschnitt Hanum.
Irgendwann um 85 rum wurde wohl auch dort wieder auf die übliche Sicherung wo alle zusammen rausfahren umgestellt, hatte ich irgendwie Glück gehabt das es zu meiner Zeit anders war.
Er selbst diente von 78 bis Ende GT in Hanum, also müsste seine Angabe verlässlich sein.

28.02.2020 11:33von Hanum83
Antwort

0

0

Bei Frühsport in einer GK wäre doch die Abgangsquote gigantisch nach oben geschnellt, also nix wie weg in den nahen freien Westen wäre die Devise gewesen.

28.02.2020 11:34von Hansteiner
Antwort

0

0

Ausbildung und Frühsport - wurde bei uns auch nicht erhöht.
Grenzdienst hatte absuluten Vorrang vor allem anderen !

H.

28.02.2020 11:37von Hansteiner
Antwort

0

0

Es kam auch sicherlich auf den jeweiligen KC an.
Es gab ja solche und solche !

H.

28.02.2020 11:38von Hanum83
Antwort

0

0

Die 2000er-Onkels vom MfS bei den GT und vorher bei den siebenden KD haben ja sowieso schon gekotzt das sie 25 000 Soldaten jedes Jahr frisch an den Strich stellen mussten und das irgendwie fast sicher.
Hab ich da ein wenig recht Ebro?

28.02.2020 11:42von Rostocker
Antwort

0

0

Zitat von Hansteiner im Beitrag #39
Beim Übergang in die Bat.-Sich. mußte man sich erstmal an 3 neue Abschnitte gewöhnen, aber das ging eigendlich ziemlich schnell und ohne Probleme.
Man merkte schon das unsere PF Erfahrung hatten. Ich kann mich nicht erinnern, daß es da Probleme gab.
Wir hatten auch nur eine einzige "Einführung" in den jeweiligen Abschnitt.

H.


Stimmt--Versetzung an den Kanten--Begrüßung der Neuen--nächsten Tag, aufsitzen der Glatten auf den LO und kleine Reise mit dem KC in den Bat.Abschnitt--nannte sich Einweisung--den Nachmittag war dann Nachtruhe angesagt und Abends ging es zur ersten Schicht raus. War ein komisches Gefühl.

Mit diesem Beitrag wurden folgende Inhalte verknüpft
28.02.2020 11:47von Hanum83
Antwort

0

0

Zitat von Rostocker im Beitrag #45
Zitat von Hansteiner im Beitrag #39
Beim Übergang in die Bat.-Sich. mußte man sich erstmal an 3 neue Abschnitte gewöhnen, aber das ging eigendlich ziemlich schnell und ohne Probleme.
Man merkte schon das unsere PF Erfahrung hatten. Ich kann mich nicht erinnern, daß es da Probleme gab.
Wir hatten auch nur eine einzige "Einführung" in den jeweiligen Abschnitt.

H.


Stimmt--Versetzung an den Kanten--Begrüßung der Neuen--nächsten Tag, aufsitzen der Glatten auf den LO und kleine Reise mit dem KC in den Bat.Abschnitt--nannte sich Einweisung--den Nachmittag war dann Nachtruhe angesagt und Abends ging es zur ersten Schicht raus. War ein komisches Gefühl.


Ich an den Kanten, erst mal verwirrt zu den EK auf die Bude, mit Bandmaßschnipsel im Haar die auf dem Hof herabregneten nebst "setz ein"-Rufen, Zugführer, immerhin ein Leutnant, kam zum Kaffee und Kartenspielen rein und wurde mit Du und "Lammratchen" angeredet, eine Welt brach für mich zusammen, und abends schon Alarmgruppe, wurde da auf dem LO schön mit der Taschenlampe Scheibe rot angeleuchtet, habe dumm gefragt warum, Antwort "Knolle braucht Rotlicht zum gedeihen".

Die Jungs waren aber dann für ein halbes Jahr gute Kameraden.

28.02.2020 11:49von Leisterförde
Antwort

0

0

Bei uns kam immer ein Zimmer blauer Trabant.Dann sind immer einzeln Soldaten und Uffze.in einem Zimmer verschwunden.Wir kannte die und nannten sie Gummiohren,wie den GMN Hörer.Mir ist aber nie etwas passiert obwohl ich schon ne ziemlich große Klappe hatte.

28.02.2020 14:26von Winch
Antwort

0

0

Man Hanum, über Dich muss ich immer schmunzeln,. Ihr wart aber auch ein Sauhaufen, ich glaube der alte Gaile hat Nettgau und Hanum gerne ans GR-24 abgegeben. Hat Ihm bestimmt ein paar graue Haare erspart. Aber ich glaube Dir ungesehen, sone schon etwas älteren Majore als KC haben bestimmte Dinge einfach nicht mehr gesehen oder wollten es nicht und das da Die untere Führungsebene ,sprich die Zf , meist Ltn sich angepasst haben war natürlich so. Aber glaub mal, zwei Kompanien weiter nach Süden sah das schon etwas anders aus.

28.02.2020 14:29von Commander
Antwort

0

0

Hallo,

Zitat von Hanum83 im Beitrag #38
Also wurde schon vor den 80er Jahren an den verschiedenen Sicherungssystemen gebastelt?
ich bin im Okt.77 an den Kanten gekommen u.es war Komp.-Sicherung.Der KC ist mit uns zu einem "Aussichtspunkt" gewandert,dort hat er das Gröbste über den zu sichernden Bereich erzählt.War in Großburschla recht übersichtlich.Ab ca.mitte Dez.wurde die Bat.-Sicherung eingeführt.Dann ging es von Großb.bis unterhalb Brandenburg.Da kamen an schlechten Tagen schon mal 10-11 Std.zusammen.Aber Abwechslung gab es,alleine schon durch die (alte) Güst Wartha.

Schönen Tag,Gruß C.

Mit diesem Beitrag wurden folgende Inhalte verknüpft
28.02.2020 14:39von Winch
Antwort

0

0

Beide Sicherungssysteme hatten ihre Vor und Nachteile.
In der Bat Sicherung hatte der KC immer seine gesamte GK zusammen und es war vieles einfacher , angefangen von der Ausbildung bis hin zum Belehrungsbuch was immer stimmen musste. Aber die Verantwortlichkeit für den Grenzabschnitt fehlte halt, weil wenn wir raus kommt die nächste GK zur Sicherung.
In der Kp Sich war der KC für seinen Abschnitt persönlich verantwortlich und das rund um die Uhr. Wenn er Ausbildung oder Belehrungen, Gespräche machen wollte musste immer geplant werden, das die einzelnen Leute auch da sind, nicht immer einfach bei der Personallage.
Trotzdem fand ich persönlich die KP Sich. besser, weil einfach der Zusammenhalt besser war und ich glaube auch die Verantwortung beim PF war auch eine andere. Zudem vielen die weiten Anfahrwege zum Teil weg und dadurch wurde die Ablösezeit erheblich verkürzt. Der Innendienst profitierte davon auch, es war immer eine gewisse Grundruhe vorhanden, da ein Zug ja immer Ruhe hatte.

Mit diesem Beitrag wurden folgende Inhalte verknüpft
28.02.2020 15:23von Hanum83
Antwort

0

0

Zitat von Winch im Beitrag #48
Man Hanum, über Dich muss ich immer schmunzeln,. Ihr wart aber auch ein Sauhaufen, ich glaube der alte Gaile hat Nettgau und Hanum gerne ans GR-24 abgegeben. Hat Ihm bestimmt ein paar graue Haare erspart. Aber ich glaube Dir ungesehen, sone schon etwas älteren Majore als KC haben bestimmte Dinge einfach nicht mehr gesehen oder wollten es nicht und das da Die untere Führungsebene ,sprich die Zf , meist Ltn sich angepasst haben war natürlich so. Aber glaub mal, zwei Kompanien weiter nach Süden sah das schon etwas anders aus.

Sagt dir Major Staudte noch was, war KC zwei Kompanien im Norden von dir.
Durfte beiwohnen als man ihm im Hof Herbst 83 die Schuterstücke so richtig mit der Schere abgeschnitten hat, wie im schlechtem Film.
Er tat mir dabei einfach leid und ich habe mich wirklich geschämt so eine Veanstaltung mit anschauen zu müssen wo die Würde eines Mannes mit Füßen in Steifeln getreten wird, war ein lieber Kerl und Vorgesetzter und hat dazu den GT und der DDR weit über 25 Jahre gedient, bei der DGP schon in den 50ger Jahren.
War wieder so ein Moment wo ich erkannt habe das die "Genossen" verachtenswerte Schweinehunde sind.

28.02.2020 17:03von PF75
Antwort

0

0

frühsport gabs nicht,man hatte mal das thema kurz erwähnt und allgemeine ablehnung gehört,reichte wenn man 1-2mal im halbjahr einen Sporttag hatte.Zur Ausbildung gings ein Stück in die Botanik und dann wurde " Tarnen im Im Gelände und Luftraumbeobachtung "geübt.

Mit diesem Beitrag wurden folgende Inhalte verknüpft
28.02.2020 17:04von Thunderhorse
Antwort

0

0

Zitat von Hanum83 im Beitrag #1
Hat jemand der sich neu angemeldet hat eventuell neue Infos zum Inhalt dieses Befehles bezüglich Erprobung neues System der Grenzsicherung, insbesondere zur Grenzwache Hanum im GR23, wenn möglich den überall offenem Zeitraum zwischen April und November 83?


Die Erprobung (3. Erprobungsphase) endete für beide GR am 31. 03.1983.
Diese Phase hatte als Grundform die dann ab 01.06.1983 in Etappen einzuführende neue Struktur der GR als Basis.
Dazu erließ der Chef GT am 20.05.1983 auf der Basis eines Befehls des MfNV die erste Durchführungsanordnung.
Neben den GR23 und GR 4 nahmen in 1983 die GR 24, 20 und 10 die neue Struktur ein.
Gleichzeitig wurde das GR25 aufgelöst.(hier schon irgendwo mal behandelt).

In diesem Zusammenhang wurden auch die nachrichtentechnischen Voraussetzungen in den fünf GR grundsätzlich geschaffen.

Mit diesem Beitrag wurden folgende Inhalte verknüpft
29.02.2020 10:02von Winch
Antwort

0

0

Vor versammelter Mannschaft degradiert ist ja wohl ein harter Toback und auch gegen jede Vorschrift. Normalerweise durfte eine Bestrafung nicht vor Dienstgrad Niederen durchgeführt werden. Da lief dann wohl gewaltig was schief. Selbst als ich Hptm war und eine Bestrafung eines anderen KC bei der Dienstbesprechung im GR-23 durchgeführt wurde , hieß es alles unter Dienstgrad Major wegtreten, nach der Bestrafung durften wir Hauptleute wieder rein und das obwohl wir die gleichen Dienststellungen als KC hatten. So war ne Degradierung selbst vor den Angehörigen des GWD noch dazu eines KC im Majorsrang ne richtige Schweinerei. Leider kann ich mich nicht mahr an den Vorgang erinnern.Hat man denn auch die Sache beründet vor allen?

Mit diesem Beitrag wurden folgende Inhalte verknüpft
29.02.2020 10:38von mannomann14
Antwort

0

0

in der 1. Flotille wurde 1979 ein Korvettenkapitän auch vor dem gesamten Mannschafstbestand der RD auf dem Explatz Degradiert

29.02.2020 14:15von Hanum83
Antwort

0

0

Zitat von Winch im Beitrag #54
Vor versammelter Mannschaft degradiert ist ja wohl ein harter Toback und auch gegen jede Vorschrift. Normalerweise durfte eine Bestrafung nicht vor Dienstgrad Niederen durchgeführt werden. Da lief dann wohl gewaltig was schief. Selbst als ich Hptm war und eine Bestrafung eines anderen KC bei der Dienstbesprechung im GR-23 durchgeführt wurde , hieß es alles unter Dienstgrad Major wegtreten, nach der Bestrafung durften wir Hauptleute wieder rein und das obwohl wir die gleichen Dienststellungen als KC hatten. So war ne Degradierung selbst vor den Angehörigen des GWD noch dazu eines KC im Majorsrang ne richtige Schweinerei. Leider kann ich mich nicht mahr an den Vorgang erinnern.Hat man denn auch die Sache beründet vor allen?
Waren die neuen Besen vom GR24 beim Übergang und irgendwie musste der Staudte wohl weg.
Da wurde mal ein Gefechtsarlarm gemacht, nachts mit einem Haufen Beobachtern vom neuem GR, das Resultat in einer GK ist ja klar, also es war ein Desaster, er selber war davon richtig überfordert, er rannte nur noch durcheinander rum und andere brüllten wie die Brüllaffen, irgendein Oberst hat sich da richtig hervorgetan.
Dann soll wohl noch was veruntreut worden sein, Geld, wurde jedenfalls gemunkelt.
Die Kompanieführung wurde ausgetauscht, sonderbarerweise bis auf den Polit, der war ein mehr als unangenehmer Typ, vielleicht hat der ja mit dem berühmten Dolch zugestoßen.
Aber kein Märchen, vor der versammelten Kompanie wurde er entsorgt.

Mit diesem Beitrag wurden folgende Inhalte verknüpft
29.02.2020 14:20von Fred.S.
Antwort

0

0

Zitat von Winch im Beitrag #54
Vor versammelter Mannschaft degradiert ist ja wohl ein harter Toback und auch gegen jede Vorschrift. Normalerweise durfte eine Bestrafung nicht vor Dienstgrad Niederen durchgeführt werden. Da lief dann wohl gewaltig was schief. Selbst als ich Hptm war und eine Bestrafung eines anderen KC bei der Dienstbesprechung im GR-23 durchgeführt wurde , hieß es alles unter Dienstgrad Major wegtreten, nach der Bestrafung durften wir Hauptleute wieder rein und das obwohl wir die gleichen Dienststellungen als KC hatten. So war ne Degradierung selbst vor den Angehörigen des GWD noch dazu eines KC im Majorsrang ne richtige Schweinerei. Leider kann ich mich nicht mahr an den Vorgang erinnern.Hat man denn auch die Sache beründet vor allen?

Ach Winch, bei uns wurde ein Obermaat auch vor versammelter Einheit, zum Soldaten degradiert.
Ich musste ihm dabei die Schulterstücke abschneiden. Nach der Vorschrift, wie Du sagst, hätten die Matrosen dann ja nicht dabei sein dürfen. Fred
War wohl wegen den niedrigen Dienstgrad und auf Weisung des MfS.

Mit diesem Beitrag wurden folgende Inhalte verknüpft
29.02.2020 17:06von Winch
Antwort

0

0

Stimmt nach Vorschrift hätte das anders laufen müssen, aber wie so oft die Kluft zwischen Theorie und Praxis.
Ja , die neuen Besen vom GR-24 haben dann sehr gut gekehrt, ich bin mir aber sicher sowas hätte es bei Papa Gaile im GR-23 nicht gegeben, habe ich jedenfals nicht erleben brauchen

29.02.2020 17:14von Thunderhorse
Antwort

0

0

Was haben die Beiträge zu den Degradierungen mit dem Befehl 16/80 (Thema des Thread) des Chef GT zu tun?

29.02.2020 17:50von Hanum83
Antwort

0

0

Hing eben im weiterem Sinne damit zusammen, es wurde ordentlich neu gewürfelt.

Mit diesem Beitrag wurden folgende Inhalte verknüpft
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!