Befehl 16/80 Chef Grenztruppen

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26.02.2020 11:54von ( gelöscht )
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Befehl 16/80 Chef Grenztruppen

Hat jemand der sich neu angemeldet hat eventuell neue Infos zum Inhalt dieses Befehles bezüglich Erprobung neues System der Grenzsicherung, insbesondere zur Grenzwache Hanum im GR23, wenn möglich den überall offenem Zeitraum zwischen April und November 83?
Was ich selbst dazu im Internet gefunden habe war eher vage und was hier in der Historie ist, ist stellenweise völlig falsch.
Bei einem Treffen von ehemaligen Kameraden die nicht in Internetforen aktiv sind und das auch nicht wollen, traf ich letztens einen ehemaligen Zugführer aus Hanum der meinte das Hanum noch bis zum Wechsel ins GR24 im November 83 zwar unter 7. GK im GB 2 Bonese firmierte, aber immer noch Grenzwache, vom Sicherungssystem her, gewesen wäre, bei unserer "Kompaniesicherung" ging nicht mal ein Zug geschlossen raus, wie ich das hier über die Kompaniesicherung gelesen habe, immer nur Einzelposten über den Tag verteilt, auch oft zu Fuß von der GK aus und nur in den Abschnitt Hanum.
Irgendwann um 85 rum wurde wohl auch dort wieder auf die übliche Sicherung wo alle zusammen rausfahren umgestellt, hatte ich irgendwie Glück gehabt das es zu meiner Zeit anders war.
Er selbst diente von 78 bis Ende GT in Hanum, also müsste seine Angabe verlässlich sein.

27.02.2020 11:18von Hansteiner
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Siehst du Hanum83, bei mir ist es anders herum.
erst 3/4 Jahr Kompaniesicherung und den Rest Bat.-Sich. ( 74/1 - 77/1 )

VG H.

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27.02.2020 12:59von Leisterförde
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Hier müßten doch viele Grenzer sein,die das erklären könnten.Ich hatte74/75 beide Sicherungen.Also bei Bedarf,kann ich,mal etwas darüber schreiben.Ist natürlich schon ein paar Tage her...kurz,Komp.sicherung war Entspannung Bat.Sicherung war aufwändiger.so mit Rotlicht vor dem Grenzdienst und Vergatterung.Für uns Kutscher war die längereFahrt,z.B.nach der Nachtschicht immer sehr anstrengend.war jetzt nur Mal ein kleiner Einblick.Gruß aus Preußen

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27.02.2020 14:53von Schreiber
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27.02.2020 15:27von ( gelöscht )
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Zitat von Schreiber im Beitrag #18
Hier im Forum gefunden
Übergang Bat-Sicherung zur Kompaniesicherung

Schöner Link, danke.
Ich dachte ja damals ich bin gar nicht richtig bei der Armee, war eher ein schlampiger Haufen, Dreitagebart den keinen interessierte, wenn du abends Dienstfrei hattest und keine A-Gruppe bist du einfach zum UvD was immer der Waffenuffz. war und hast ins Buch einschreiben lassen du gehst in die Kneipe ins Dorf und solche Sachen, aber auf eines konnten sich die Oberen verlassen, wenn Dienst war schützten wir die Grenze und wenn das mal 12 Stunden war oder länger, war es auch egal, dann kam der Koch halt mit was zu essen angetuckert und gut, schlafen konntest du auch wie gewohnt im Wechsel draußen.
Sonderbarerweise waren wir auch fast alle feindwärts bestätigt, also Posten mit Gackel/Offizier übern Zaun war ganz normal.
Vielleicht war das auch der Plan, durch lockere Hand festere Verbindung von einfachen Soldaten zur Aufgabe.
Achso, bei uns waren fast alle Familienväter und auch älter, ging bis 28, ich war mit 21 ein Dachs aber halt auch kindlich an die DDR gebunden, abhauen kam nicht in die Kiste, da konnte sich der 2000der entspannt zurücklehnen.

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27.02.2020 15:41von Rostocker
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Kenne nur die Bat.Sicherung im GR 6-- bin im Oktober 74 am Kanten gekommen und da gab es sie schon.Ich vermute mal,die Umstellung von Kompanie-Sicherung auf Bat Sicherung muss Ende 73 Anfang 74 erfolgt sein. Ehm.Kollege war bis 73 in der selben Kompanie und kannte nur die K-Sicherung.

27.02.2020 16:00von Leisterförde
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K.Sicherung heißt,es wurde nur der eigene Abschnitt gesichert.Führungsstelle war im Kompaniegebäude.A-Gruppe war in Bereitschaft in der GK.Bei Auslösung GSZ.ging es richtig zur Sache.d.h.wir könnten so schnell es ging in den Abschnitt fahren.manchmal bis zu 7 Mal.Kontro!!e beider KS danach wieder ins Bett.Im Kompaniegebäude war es immer sehr ruhig,weil immer Leute schliefen.dadurch auch kein Sackstand,alles wurde ganz in Ruhe und ohne Lärm erledigt.Geweckt wurden wir sogar bei A-Gruppe persönlich ganz leise.war wie im Sanatorium.bis zu dem Tag als die Bat.Sicherung eingeführt wurde.Ich hoffe,das ich nic ht zu viel ausgelassen habe.Bat Sicherung ist doch bekannt,oder?

27.02.2020 16:05von ( gelöscht )
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Zitat von Leisterförde im Beitrag #21
K.Sicherung heißt,es wurde nur der eigene Abschnitt gesichert.Führungsstelle war im Kompaniegebäude.A-Gruppe war in Bereitschaft in der GK.Bei Auslösung GSZ.ging es richtig zur Sache.d.h.wir könnten so schnell es ging in den Abschnitt fahren.manchmal bis zu 7 Mal.Kontro!!e beider KS danach wieder ins Bett.Im Kompaniegebäude war es immer sehr ruhig,weil immer Leute schliefen.dadurch auch kein Sackstand,alles wurde ganz in Ruhe und ohne Lärm erledigt.Geweckt wurden wir sogar bei A-Gruppe persönlich ganz leise.war wie im Sanatorium.bis zu dem Tag als die Bat.Sicherung eingeführt wurde.Ich hoffe,das ich nic ht zu viel ausgelassen habe.Bat Sicherung ist doch bekannt,oder?

Objekt-A-Gruppe ging bei uns einfach der Ochse los, Führungsstelle war im Abschnitt.
Wenn du mal in der Wachbude gesessen bist kam per Telefon Grenzalarm bei Postenpunkt XY und dann Knopf drücken, die Postenpunkte musstest du dem A-Gruppenführer auf einem Zettel in die Hand drücken,
Waffenkammer musste keiner aufschließen, die A-Gruppe hatte die Flinten im Schrank.

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27.02.2020 16:06von Leisterförde
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Bei A-Gruppe war ich Mal sehr schnell.Im Abschnitt merkte ich,das ich dasRöcheleisen vergessen hatte.grins

27.02.2020 17:28von Hansteiner
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Ich finde beide Arten der Sicherung hatten ihre Vor - und Nachteile.
Aber das ist ja bei vielen Sachen so.
Nach großen Bedenken fand ich die Bat.-Sicher. noch am "besten", KS war irgendwie mit der Zeit "eintönig"
So hat man den gesamten Bat.-Abschn. kennen gelernt.
aber das ist alles Ansichtssache - oder ?

H.

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27.02.2020 18:03von Leisterförde
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Langweilig war eigentlich Alles.Abwechselungreicher war die Bat.Sicherung,aber die gesamte Schicht wurde durch die längeren Wege auch länger.unter 10 h war da nichts.bei verstärkter Grenzsicherung 13-14 h.und leider sind die rasanten A-Gruppenfahrten weggefallen.war ja alles im Abschnitt.Gruß aus Preußen

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27.02.2020 18:28von Rostocker
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Zitat von Leisterförde im Beitrag #25
Langweilig war eigentlich Alles.Abwechselungreicher war die Bat.Sicherung,aber die gesamte Schicht wurde durch die längeren Wege auch länger.unter 10 h war da nichts.bei verstärkter Grenzsicherung 13-14 h.und leider sind die rasanten A-Gruppenfahrten weggefallen.war ja alles im Abschnitt.Gruß aus Preußen


Es kam immer drauf an,in welchen Kompanieabschnitt ein jeweiliger Zug eingesetzt war.Wenn von der 12 GK --der Zug im 9 Kompanieabschnitt eingesetzt war--da waren Wege länger. Anderes Beispiel-- Wenn ein Zug aus der 10 GK,im 9 Grenzabschnitt eingesetzt war--kam es hin und wieder mal vor,,das sie die letzten waren,die wieder zurück in der Kompanie waren. Weil sie aus Lassahn den KC mit zurück nehmen mussten--der von dort aus die ganze Koompanie in den 4 Abschnitten führte. Das gab es auch.

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27.02.2020 18:30von ( gelöscht )
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Und wie war das, ist da ein Zug von der GK raus, oder die ganze GK komplett?
Wir hatten immer Einzelschicht, stand auf einem Plan im Flur, 8 Stunden Grenzdienst, dann schlafen und 8 Stunden die Zeit totschlagen.
Führungsstelle war 12 Stunden 18/06 oder 06/18, manchmal mit dem KC, fürchterlich, aber der ist so gegen 2 Uhr auch eingeschlummert und hat geschnarcht neben mir.
Wenn der Minenkasten geklingelt hat musste ich den wecken den Genosse Major.

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27.02.2020 18:34von Leisterförde
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Bei Bat.Sich.ist die ganze Kompanie ausgerückt und hat den gesamten Bat.Abschnitt gesichert.

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27.02.2020 18:34von Rostocker
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #27
Und wie war das, ist da ein Zug von der GK raus, oder die ganze GK komplett?


Bei der Bat-Sicherung--rückte die gesamte Kompanie aus. Je ein Zug in einen Kompanieabschnitt. Ausser natürlich die Objektwache.

27.02.2020 18:37von Leisterförde
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Au weiß,jetzt überschlagen wir uns.grins

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