Die Spionage der CIA im Bereich der " Oder-Neiße-Friedensgrenze"

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21.02.2020 23:12
avatar  Ebro
#61
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Aha, endlich ist @Gert wieder da!

ich werde nicht mehr diskutieren mit dummen Menschen, um meine Argumente zu erklären. Hat hier sowieso keinen Sinn. Ich werde lernen, diese Menschen zu meiden. Nichts ist wichtiger, als die persönliche Ausgeglichenheit im Alter


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21.02.2020 23:17
avatar  Alfred
#62
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Zitat von Gert im Beitrag #59
Zitat von passport im Beitrag #34

Zitat




Hallo,
vor allem war das MfS ein "Staat im Staat", welches dadurch zu Tage kam, dass oft gesetzliche Bestimmungen, die es sogar auch in der ehem. DDR gab, ignoriert wurden und in eigene Richtlinien, bestätigt zuletzt von einen alten Mann, mündeten und
so ausgerichtet waren, alle Personen zu bekämpfen die gegen die Politik der SED waren. Dabei wurde stets mächtig übertrie-
ben, um die gestellten Aufgaben erfüllen zu können. Mielke sprach ja sogar von Liquidierung von unliebsamen Personen, auch
das muss mal gesagt werden.
Gruß Frank




Mir ist nicht bekannt das die MA des MfS sich als Personen betrachteten die einen "eigenen Staat " betrieben. Alles andere gehört in den Bereich "Märchen"
Geschichte erzählen nicht erfinden !

Nachtrag : Aber da Du bestimmst beide Bücher gelesen hast kennst Du ja ALLES !http://www.cheesebuerger.de/images/more/bigs/c024.gif

passport




das sicher nicht, aber das MfS war eine kriminelle Vereinigung nach heutiger Begriffsbestimmung[/quote] Kriminelle Vereinigung ? Wer legt dies denn fest ?

Ich habe entsprechendes noch nicht gelesen.


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21.02.2020 23:21 (zuletzt bearbeitet: 21.02.2020 23:38)
#63
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Zitat von Alfred im Beitrag #44
Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #43
Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #42

Angesichts dieser Datei gehe ich davon aus, dass es solche Satelitenbilder auch von der gesamten DDR Grenze gibt.

Über solche Bilder verfügten die Amis schon in den 50er Jahren.
Ein US-Amerikaner, den ich über Freunde in West-Berlin kennengelernt hatte, zeigte mir
mal solche Liftaufnahmen von meinem Wohnort. Darauf war sogar der Karnickelstall
unserer Nachbarn haarscharf zu erkennen.
Solche Satelitenbilder hatten die USA in den 50 igern.

Da hege ich aber starke Zweifel.

Schau mal, wenn die den ersten ins Weltall gebracht haben und da gab es noch keine entsprechende Fototechnik.
Waren zu jener Zeit eher die Luftbildaufnahmen aus den diversen Aufklärungsflügen seit 1945 bis .......!

https://www.nsa.gov/Portals/70/documents..._down_60528.pdf
https://www.airspacemag.com/history-of-f...-war-180967122/

"Mobility, Vigilance, Justice"


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22.02.2020 00:10
#64
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Zitat von Ehli im Beitrag #57
Sonderhaftanstalt der Staatssicherheit 1956–1989
Im Jahr 1956 richtete das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) in Bautzen II eine Sonderhaftanstalt ein. Bautzen II wurde zu einem Hochsicherheitstrakt mit 200 Haftplätzen für Sondergefangene wie Regimekritiker, Gefangene aus Westdeutschland, Spione oder Kriminelle mit prominentem Sonderstatus ausgebaut. 1963 wurde das Haus von Bautzen I abgetrennt und als eigenständige Strafvollzugsanstalt geführt. Um der Tarnung willen blieb es nominell eine Einrichtung des Innenministeriums.
Im Dezember 1989 wurden alle politischen Gefangenen freigelassen.
https://www.stsg.de/cms/bautzen/geschichte/bautzen_ii
Bautzen II war weder offiziell oder inoffiziell eine StVE des MfS !!!

User @Merkur hat doch klar und deutlich zu diesen Thema Stellung bezogen und den Sachverhalt erklärt. Ich weiß nicht warum hier immer wieder unsinniges Zeug erzählt wird !

Das MfS hatte nur UHA. Den Untersuchungshäftlingen ist es eigentlich egal ob MdI, MfS bzw. heute Länderjustiz.

Habe den Link von Merkur nochmal reingestellt !

Vielleicht müssen Einige hier alles 3x lesen !

StVE Bautzen II



passport


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22.02.2020 08:53
avatar  icke46
#65
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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #63
Zitat von Alfred im Beitrag #44
Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #43
Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #42

Angesichts dieser Datei gehe ich davon aus, dass es solche Satelitenbilder auch von der gesamten DDR Grenze gibt.

Über solche Bilder verfügten die Amis schon in den 50er Jahren.
Ein US-Amerikaner, den ich über Freunde in West-Berlin kennengelernt hatte, zeigte mir
mal solche Liftaufnahmen von meinem Wohnort. Darauf war sogar der Karnickelstall
unserer Nachbarn haarscharf zu erkennen.
Solche Satelitenbilder hatten die USA in den 50 igern.

Da hege ich aber starke Zweifel.

Schau mal, wenn die den ersten ins Weltall gebracht haben und da gab es noch keine entsprechende Fototechnik.
Waren zu jener Zeit eher die Luftbildaufnahmen aus den diversen Aufklärungsflügen seit 1945 bis .......!

https://www.nsa.gov/Portals/70/documents..._down_60528.pdf
https://www.airspacemag.com/history-of-f...-war-180967122/


Man muss in dem Zusammenhang nur an den Abschuss der U2 mit Gary Powers über der SU denken. Die Amerikaner wären ja ganz schön dämlich gewesen, ihn dort fliegen zu lassen, wenn die Bilder doch aus dem Weltall viel gefahrloser hätten gemacht werden können....


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22.02.2020 09:02
avatar  Ebro
#66
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aber das MfS war eine kriminelle Vereinigung nach heutiger Begriffsbestimmung[/quote[/quote]

Ich habe das auch noch nie gelesen, wer legt das nach welchen Kriterien fest? Du mit Deiner subjektiven Sichtweise sicher nicht.
Wie hatte der User Gilbert so passend in seinem Avatar stehen gehabt?
"Ich bin Mitglied in einem Forum, in dem ich mich von Vollpfosten als Verbrecher bezeichnen lassen muss....!"

Volle Zustimmung!

ich werde nicht mehr diskutieren mit dummen Menschen, um meine Argumente zu erklären. Hat hier sowieso keinen Sinn. Ich werde lernen, diese Menschen zu meiden. Nichts ist wichtiger, als die persönliche Ausgeglichenheit im Alter


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22.02.2020 09:12 (zuletzt bearbeitet: 22.02.2020 09:19)
avatar  icke46
#67
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Zitat von Ebro im Beitrag #66
aber das MfS war eine kriminelle Vereinigung nach heutiger Begriffsbestimmung[/quote


Ich habe das auch noch nie gelesen, wer legt das nach welchen Kriterien fest? Du mit Deiner subjektiven Sichtweise sicher nicht.
Wie hatte der User Gilbert so passend in seinem Avatar stehen gehabt?
"Ich bin Mitglied in einem Forum, in dem ich mich von Vollpfosten als Verbrecher bezeichnen lassen muss....!"

Volle Zustimmung!
[/quote]

Das kann ich auch nicht so ganz nachvollziehen. Laut wikipedia ist eine kriminelle Vereinigung wie folgt definiert:

Die Bildung krimineller Vereinigungen ist eine Straftat, die in Deutschland in § 129 StGB normiert ist und mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe geahndet wird. Unter einer kriminellen Vereinigung im Sinne der Vorschrift versteht man einen auf Dauer angelegten Zusammenschluss von mindestens drei Personen, dessen Zweck oder Tätigkeit darauf gerichtet ist, Straftaten zu begehen.

Würde das MfS unter diese Definition fallen, wären sämtliche Mitarbeiter des MfS verurteilt worden, völlig unabhängig von ihrer Tätigkeit, da die Straftat ja alleine schon aus der Mitarbeit resultiert. Da das bekanntlich nicht der Fall ist, handelt es sich wohl nicht um eine allegemeine, sondern eher um eine Gertsche Begriffsbestimmung.


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22.02.2020 09:33
avatar  Gert
#68
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[quote=ABV|p734062]

Betrachtet man die Situation an der " Friedensgrenze" im Jahr 1958, dreizehn Jahre nach ihrer Entstehung, dann fällt sofort die absolute, gegenseitige Abschottung ins Auge. Diese Abschottung traf vor allem auf polnischer Seite zu. Dort zog sich von Nord nach Süd, über die gesamte Grenze, ein mehrere Meter breiter Spurenstreifen. Ein bis zu zweieinhalb Meter hoher Y-förmiger Sperrzaun, Beobachtungstürme, Stolperdrähte und damit verbundene Signalraketen sollten illegale Grenzübertritte ebenso verhindern, wie rund um die Uhr patroullierende Angehörige der Wojsko Ochrony Pograniczne (WOP)

hallo Uwe, das ist richtig. Ich war nach meiner Grundausbildung bei der 6.GBK in Greifswald 2 Monate im Sommer 1963 in Ahlbeck zum Grenzdienst an der "Friedensgrenze" abkommandiert. Wir liefen Streife von Ahlbeck Strand bis Kamminke. Irgendwelche Grenzbefestigungen auf deutscher Seite gab es nicht, nur Streifentätigkeit. Die Polen jedoch hatten ihre Westgrenze verrammelt wie die DDR ihre Westgrenze. Die hatten z.B eine Lichtschranke in der Nacht am geeggten K 10, die haben wir mit geworfenen Stöckchen ausgelöst (Späßchen ) . Na da war aber was los, da lief das volle Programm ab und wir standen rückwärtig im Wald und haben uns totgelacht.
Ich war enttäuscht, als ich dann an die Westgrenze Lübecker Bucht versetzt wurde. Ahlbeck wäre ein schöner 1 jähriger Urlaub gewesen. Schöner Sanstrand, im Sommer ordentlich was los. tags oder nachts ein paar Stunden Grenzpatrouille

Stil ist nicht das Ende des Besens.

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22.02.2020 09:40
avatar  Gert
#69
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Zitat von icke46 im Beitrag #65

Man muss in dem Zusammenhang nur an den Abschuss der U2 mit Gary Powers über der SU denken. Die Amerikaner wären ja ganz schön dämlich gewesen, ihn dort fliegen zu lassen, wenn die Bilder doch aus dem Weltall viel gefahrloser hätten gemacht werden können....


richtig, die US AIR FORCE flog ab Wiesbaden-Erbenheim und auch aus der Türkei, wie ich mal hörte, mit der U 2 Aufklärungsflüge in dem Glauben, die Russen könnten das nicht verhindern. Diese Flieger machten schon sehr gute Aufnahmen über der damaligen SU. Das ganze war dann zu Ende, als die Sowjets geignete Boden/Luftraketen hatten, um diese Flüge zu beenden. Den Flughafen Erbenheim kenne ich, er war ganz in der Nähe meines Arbeitgebers, bin da oft vorbei gefahren

Stil ist nicht das Ende des Besens.

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22.02.2020 09:53
avatar  Gert
#70
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Zitat von Merkur im Beitrag #4
[quote=ABV|p734062]Die CIA muss tatsächlich über ein weitverzweigtes Agentennetz in der DDR verfügt haben. Erich Mielke würde wohl, bei nachträglicher Kenntnis der " CIA-Files", heute in seinem Grab rotieren.

Das glaube ich weniger, da die Spionageabwehr des MfS über ein realistisches Lagebild verfügte, über das Mielke natürlich regelmäßig unterrichtet wurde. Und ein erheblicher Teil der amerikanischen Quellen wurde ja auch enttarnt oder vom MfS als IMB gesteuert.

das hatte die andere Seite offenbar auch. Ich war nach meiner Flucht 1965 einige Wochen im Camp King Oberursel, einem US Lager der CIC. Dort wurde ich befragt. Mir ging oft die Kinnlade runter was die alles wußten. Sie wußten z.B. die Namen des Bat. Kommandeurs und seines Stabchefs mit Rang meiner Einheit, sie hatten Karten in denen die Grenzbefestigungen und mehr eingezeichnet waren usw. Sie ließen sich offenbar ihren Info Stand von mir verifizieren. Immer wenn ich etwas neues berichtete, kam "Stopp" und sie notierten genau was ich zu sagen hatte. Ich wusste leider nicht sehr viel, da mich die ganze NVA nicht die Bohne interessierte und ich natürlich auch aufgrund meiner Stellung nicht viel Infos bekam. Ich hätte ihnen gern mehr erzählt um dem SED so viel wie möglich zu schaden, ging aber nicht

Stil ist nicht das Ende des Besens.

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22.02.2020 12:00
avatar  Lutze
#71
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das MfS war eine kriminelle Vereinigung

Ich habe das auch noch nie gelesen


Dein oberster Dienstherr ein verurteilter Doppelmörder,
wenn das nicht kriminell ist @Ebro.....
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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22.02.2020 12:14
avatar  Merkur
#72
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Und deswegen soll das MfS eine kriminelle Vereinigung gewesen sein? Bist Du auch ein Dieb, wenn Dein Chef möglicherweise mal was geklaut hat?


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22.02.2020 12:20
avatar  Gert
#73
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Zitat von Lutze im Beitrag #71
das MfS war eine kriminelle Vereinigung

Ich habe das auch noch nie gelesen


Dein oberster Dienstherr ein verurteilter Doppelmörder,
wenn das nicht kriminell ist @Ebro.....
Lutze


richtig @Lutze , man kann noch mehr aufzählen Z.B. Menschenhandel (Häftlinge ), Zwangsadoptionen und Kinderraub von mißliebigen Staatsbürgern, Raub von Kunstgütern über konstruierte Gerichtsverfahren ( Steuerstrafen in schwindelerregender Höhe) Hauptakteur ein gewisser Oberst Sch.- G.

Stil ist nicht das Ende des Besens.

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22.02.2020 13:04 (zuletzt bearbeitet: 22.02.2020 13:05)
avatar  Ebro
#74
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Hatte ich schon mal erwähnt, dass ich mich nur wegen der beiden Protagonisten von 71 und 73 hier fest angemeldet hatte??
Ich glaube, deren Ergüsse war die Grundlage des Avatars von @Gilbert

ich werde nicht mehr diskutieren mit dummen Menschen, um meine Argumente zu erklären. Hat hier sowieso keinen Sinn. Ich werde lernen, diese Menschen zu meiden. Nichts ist wichtiger, als die persönliche Ausgeglichenheit im Alter


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22.02.2020 13:20
#75
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Zitat von Ehli im Beitrag #57
Sonderhaftanstalt der Staatssicherheit 1956–1989
Im Jahr 1956 richtete das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) in Bautzen II eine Sonderhaftanstalt ein. Bautzen II wurde zu einem Hochsicherheitstrakt mit 200 Haftplätzen für Sondergefangene wie Regimekritiker, Gefangene aus Westdeutschland, Spione oder Kriminelle mit prominentem Sonderstatus ausgebaut. 1963 wurde das Haus von Bautzen I abgetrennt und als eigenständige Strafvollzugsanstalt geführt. Um der Tarnung willen blieb es nominell eine Einrichtung des Innenministeriums.
Im Dezember 1989 wurden alle politischen Gefangenen freigelassen.
https://www.stsg.de/cms/bautzen/geschichte/bautzen_ii


Also zumindest nicht für Otto Normalo, der ein Plakat beschmiert oder Ausreiseantrag gesteltt hatte. Da saßen andere Kaliber ein. Wer weiß denn, wo hochrangige enttarnte Spione des Ostens in Westgefängnissen einsaßen ? Ich glaue nicht, daß die im normalen Knast untergebracht waren, zusammen mit geöhnlichen kriminellen, Totschägern und Mädchenschändern.


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