Filmbeitrag aus den Niederlanden über die Innerdeutsche Grenze aus dem Jahr 1983

04.01.2020 12:15
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#1
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ABV



Hallo an alle!

Beim Stöbern bei Youtube bin ich zufällig auf diesen sehr interessanten filmischen Beitrag aus dem Jahr 1983 gestoßen.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich allen Usern und euren Familien, ein frohes, erfolgreiches und gesundes Jahr 2020 wünschen.
Wie wichtig vor allem das Thema Gesundheit ist, wissen wir wohl alle. Vor allem, wenn man langsam aber sicher in ein gewisses Alter kommt.

Viele Grüße an alle und viel Spaß beim Anschauen des Beitrages

Uwe


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04.01.2020 14:18
#2
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04.01.2020 14:40
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#3
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ABV

Ich habe es doch glatt befürchtet.....

Gruß an alle
Uwe


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04.01.2020 18:42
#4
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Zitat von ABV im Beitrag #3
Ich habe es doch glatt befürchtet.....

Gruß an alle
Uwe
Hallo ABV,
ich habe festgestellt, dass wir in weiten Teilen einen ähnlichen Werdegang hatten. Ich wußte gar nicht das in Pretsch 1989/1990 auch ABV ausgebilldet wurden. Ich war in
diesen Zeiträumen übrigens in Wolfen.
Deine Schilderungen sind Prima und haben mir sehr gut gefallen.
Gruß Frank


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05.01.2020 12:53
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#5
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ABV

@Stabsfunkmeister
Meines Wissens nach wurden zu dieser Zeit in Pretzsch sowohl Diensthundeführer als auch ABV ausgebildet. Mein Aufenthalt in Pretzsch beschränkt sich jedoch auf einen Tag. Jenen Tag, an dem nach mehreren Prüfungen entschieden wurde, wer für das einjährige Direktstudium infrage kommt. Das Studium sollte am 01.09. 1990 in Pretzsch beginnen. Dazu ist es aber nicht mehr gekommen. Nach meiner Erinnerung, wurde in den Achtziger Jahren die ABV-Ausbildung, zumindest das eine Jahr Direktstudium, ausschließlich in Pretzsch durchgeführt. Die älteren ABV waren aber alle in Wolfen zum Studium.
Ich trauere heute dem " verlorenen Studienplatz" nicht mehr hinterher. Meine heutige Tätigkeit ist weitaus interessanter als der eines ABV auf dem Lande. Wobei ich diese Tätigkeit, die es ja so ähnlich heute auch noch oder wieder gibt, natürlich nicht nachträglich abwerten möchte.

Viele Grüße aus dem Oderbruch

Uwe


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05.01.2020 15:41
avatar  Ratze
#6
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Ein interessanter Beitrag.
@Waldersee hier ist Dein ex Chef zu sehen, mensch war der mal jung :))
@Krelle, was treiben die Zöllner da am Eisenbahnübergang. So viele auf einen Haufen habe ich ja nur bei den Hundeprüfungen einmal gesehen.
Pech nur, dass man vieles nicht versteht, aber m.E. gute historische Aufnahmen von 1945 etc.


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05.01.2020 16:49
#7
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Vielen Dank!
Erst einmal nachträglich ein frohes neues Jahr!
Dieses Jahr soll es aber mit einem Besuch im Grenzhus klappen. Lass uns doch mal April / Mai ins Auge fassen.


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05.01.2020 17:21
avatar  Ratze
#8
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Die Monate sind ok.
Die Alten Bilder vom Priwall waren nicht schlecht, finde ich.


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05.01.2020 20:05
avatar  krelle
#9
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Zitat von Ratze im Beitrag #6
Ein interessanter Beitrag.
@Waldersee hier ist Dein ex Chef zu sehen, mensch war der mal jung :))
@Krelle, was treiben die Zöllner da am Eisenbahnübergang. So viele auf einen Haufen habe ich ja nur bei den Hundeprüfungen einmal gesehen.
Pech nur, dass man vieles nicht versteht, aber m.E. gute historische Aufnahmen von 1945 etc.

@Ratze Die Zöllner, die ab Minute 9.52 zu sehen sind, gehörten zur Grenzaufsichtsstelle (GASt) A Lübeck. Das war im Bereich des Zollkomissariats Lübeck-Süd die Ausbildungs-GASt für die Zollanwärter. Ich konnte Rudi H. als Stammbeamten identifizieren. Er war auch mal aufsichtführender Beamter der GASt Groß Grönau.
So wie ich vermute, ist der "Stoß-Trupp" des Zolls unterwegs zur Wakenitz. Die Gummistiefel benötigte man dort auf alle Fälle, da es dort teilweise sehr sumpfig war. Möglicherweise waren die Herren von der GASt A auf "Grenzbegehung" und hatten sich dann auf ihrem Marsch so nah es möglich war an der Grenzlinie zu bewegen und u.a. darauf zu achten, ob die Grenzmarkierungen noch intakt und vollständig waren.


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05.01.2020 20:08
avatar  Ratze
#10
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Danke für die Info zum „Stoßtrupp“


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05.01.2020 22:12
avatar  polsam
#11
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Zitat von ABV im Beitrag #5
@Stabsfunkmeister
Meines Wissens nach wurden zu dieser Zeit in Pretzsch sowohl Diensthundeführer als auch ABV ausgebildet. Mein Aufenthalt in Pretzsch beschränkt sich jedoch auf einen Tag. Jenen Tag, an dem nach mehreren Prüfungen entschieden wurde, wer für das einjährige Direktstudium infrage kommt. Das Studium sollte am 01.09. 1990 in Pretzsch beginnen. Dazu ist es aber nicht mehr gekommen. Nach meiner Erinnerung, wurde in den Achtziger Jahren die ABV-Ausbildung, zumindest das eine Jahr Direktstudium, ausschließlich in Pretzsch durchgeführt. Die älteren ABV waren aber alle in Wolfen zum Studium.
Ich trauere heute dem " verlorenen Studienplatz" nicht mehr hinterher. Meine heutige Tätigkeit ist weitaus interessanter als der eines ABV auf dem Lande. Wobei ich diese Tätigkeit, die es ja so ähnlich heute auch noch oder wieder gibt, natürlich nicht nachträglich abwerten möchte.

Viele Grüße aus dem Oderbruch

Uwe

@ABV, Uwe, ich muss dich korrigieren, auch in Potsdam wurden zeitweise ABV ausgebildet.




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07.01.2020 11:35
#12
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Zitat von krelle im Beitrag #9
Zitat von Ratze im Beitrag #6
Ein interessanter Beitrag.
@Waldersee hier ist Dein ex Chef zu sehen, mensch war der mal jung :))
@Krelle, was treiben die Zöllner da am Eisenbahnübergang. So viele auf einen Haufen habe ich ja nur bei den Hundeprüfungen einmal gesehen.
Pech nur, dass man vieles nicht versteht, aber m.E. gute historische Aufnahmen von 1945 etc.

@Ratze Die Zöllner, die ab Minute 9.52 zu sehen sind, gehörten zur Grenzaufsichtsstelle (GASt) A Lübeck. Das war im Bereich des Zollkomissariats Lübeck-Süd die Ausbildungs-GASt für die Zollanwärter. Ich konnte Rudi H. als Stammbeamten identifizieren. Er war auch mal aufsichtführender Beamter der GASt Groß Grönau.
So wie ich vermute, ist der "Stoß-Trupp" des Zolls unterwegs zur Wakenitz. Die Gummistiefel benötigte man dort auf alle Fälle, da es dort teilweise sehr sumpfig war. Möglicherweise waren die Herren von der GASt A auf "Grenzbegehung" und hatten sich dann auf ihrem Marsch so nah es möglich war an der Grenzlinie zu bewegen und u.a. darauf zu achten, ob die Grenzmarkierungen noch intakt und vollständig waren.
Hallo aus Ratzeburg, ich kann mich noch sehr gut als Anwärter an die legendären 13 Pfähle erinnern. Für Ellie G. war es immer ein Freudenfest, wenn jemand von uns in einen Graben fiel, oder im Sumpf bis zum Halse versank. Habe es in meiner Anwärterzeit 2 mal selbst miterlebt. Ein Kollege hat seine Gummistiefel den Sumpf beim Herausziehen seiner Person überlassen müssen. Ellie G. klopfte sich zur Freude seine Unterschenkel wund und lachte wie ein Berserker.


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