Bußgelder VP im Straßenverkehr der DDR

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15.12.2019 10:47
avatar  Relda
#1
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Hallo,
was mußte an Bußgeldern bei verletzungen der StVO gezahlt werden.
Zum Beispiel über eine rote Ampel fahren, oder zu schnell gefahren usw.

Danke


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15.12.2019 10:54
avatar  GKUS64
#2
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Ist mir entfallen. Hier eine Information vom Spiegel /1988 dazu:

https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=...IIlRpMpTa25mSkM


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15.12.2019 11:10
#3
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Das Bußgeld war ja nicht so schlimm.
Die Stempel waren schlimm. Bei 5 war der Lappen weg.
Aber auch das konnte man umgehen.
Ich wohnte in Halberstadt.Hatte schon einen Stempel wegen fahrens ohne Helm(außerhalb von Ortschaften).
In Quedlinburg bekam ich 3 Stempel wegen überhöhter Geschwindigkeit - hatte somit 4.
Bin in Halberstadt zum VPKA gegangen und habe meinen Führerschein als verloren gemeldet.
Daraufhin bekam ich einen Provisorischen Führerschein (Stempelkarte) ohne Punkte.
Später dann einen neuen Führerschein.(Stempel wurden nicht registriert,wie in der BRD in Flensburg.
henning


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15.12.2019 15:39
avatar  furry
#4
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Egal was anlag, je mehr man mit der weißen Maus diskutierte, um so höher wurde die Taxe.


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15.12.2019 15:46
avatar  PF75
#5
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3 mark waren es immer und wenn es zum Schluß nur um ein schmutziges kennzeichen ging,wenn sie nix anderes fanden.


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15.12.2019 15:47
#6
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Zitat von furry im Beitrag #4
Egal was anlag, je mehr man mit der weißen Maus diskutierte, um so höher wurde die Taxe.
Hallo,
ist aber Heute nicht anders wie damals. Je nachdem an wem man gelangte. Da gibt es auch noch ein Sprichwort,
" wie es in den Wald hineinschallt, so kommt es wieder heraus ", oder so ähnlich.
Gruß Frank


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15.12.2019 16:13
#7
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Ich bin mit meinem Moped bei völliger Dunkelheit zu Haus angekommen, gleich hinter mir bremste der ABV mit seiner grünen Schwalbe..., er hatte gesehen, dass mein Rücklicht nicht funktionierte und mich "verfolgt und gestellt", es war eine Spule auf der Zündplatte?? defekt.
Hinzu kam, das der Sozius keinen Helm trug. Das war ironischer Weise im Früh-Herbst 89.

Das kostete mir bittere 20,- OMark.

gruß h.


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15.12.2019 16:43
#8
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Ohne Licht am Fahrrad erwischt worden = 0, 00 M Einladung zur Verkehrsteilnehmerschulung, geschwänzt, keine Konsequenzen.


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15.12.2019 18:01
#9
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15.12.2019 18:02
avatar  schulzi
#10
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Mit dem Fahrrad verbotenerweise über die alte Brücke in Scheußig gefahren (hätte das Rad rüber schieben müssen) 5 Mark .Was für mich nicht all zuschlimm war doch es war der eigene Vater der mich abradiert hat


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15.12.2019 21:59
#11
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In Berlin bei grünem Abbiegepfeil und rot beim rechts abbiegen nicht angehalten. Ich wurde gefilmt. hat mich drei Punkte und 170,- DM gekostet. Seit der Zeit halte ich in solchen Situationen auf jeden Fall immer kurz an, egal ob der hinter mir Fahrende das mitbekommen hat oder nicht und mir ebventuell reinrauscht. Am bittersten ist es, an Blitzern geblitzt zu werden, von denen man weiß, daß die dort stehen. Aber in Gedanken irgendwo anders und schon- bitte lächeln ! Ist mir schon mehrfach passiert. Bei einem Blitzer sogar zwei Mal.


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15.12.2019 22:42
avatar  Ebro
#12
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Ja, so was gibt es. Bin in der Schweiz auf dem Weg zur Arbeit morgens zweimal geblitzt worden. Innerhalb von 200 m, obwohl die Dinger da schon länger standen....


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15.12.2019 23:46
avatar  Abr40
#13
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Bin so im Frühjahr 1984 mit meiner frisch getunten S50 (70+ km/h!) mehrmals in Arbeitskombi ums Karree gefahren um zu testen, ob die winter-wochenlange Politur von Zylinder und Zylinderkopf (plus Kurbelwelle vom 'Sperber' mit Korken in den Löchern ...) etwas gebracht hat ...
Wurde natürlich vom ABV angehalten. Nach Kontrolle der Papiere, Besichtigung des Mopeds (sah Silber-Metallic wirklich gut aus damals!) fragte er, wie lange ich den schon unterwegs wäre. .... "Ähm, ein paar Runden ums Karree." ... "Na, da müssen sie (ich war 17!) ja jetzt Eier wie eine Murmel haben. Fahren sie besser schnell nach Hause ins Warme. Und bitte zukünftig mit Helm." ... Das zum Thema.


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16.12.2019 00:30
avatar  Hanum83
#14
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #11
In Berlin bei grünem Abbiegepfeil und rot beim rechts abbiegen nicht angehalten. Ich wurde gefilmt. hat mich drei Punkte und 170,- DM gekostet. Seit der Zeit halte ich in solchen Situationen auf jeden Fall immer kurz an, egal ob der hinter mir Fahrende das mitbekommen hat oder nicht und mir ebventuell reinrauscht. Am bittersten ist es, an Blitzern geblitzt zu werden, von denen man weiß, daß die dort stehen. Aber in Gedanken irgendwo anders und schon- bitte lächeln ! Ist mir schon mehrfach passiert. Bei einem Blitzer sogar zwei Mal.

Smartedings die Blitzer-App runterladen und schon klappt das mit dem Nichtgeblitze, Premiumversion kostet glaub ich einmalig 10 Euronen und das Ding funktioniert, auch Autobahn böse Baustellenblitzer wo meistens gar keiner baut mit Geschwindigkeit 60, ist natürlich verboten, macht aber nix, bissel Desperado muss einfach sein.


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17.12.2019 15:00
avatar  94
#15
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94

Zitat von PF75 im Beitrag #5
3 mark waren es immer ...
Aluchips ja, dagegen warens bei der DMark minimum 20? Zumindest habe ich bis jetzt keine kleineren 'Quittungen' gesehen ...

17.12.2019 15:39
avatar  sentry
#16
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Was hätte denn passieren können, wenn der Westgermane 20 DDR-Mark (Goethe?) zieht, mit dem Hinweis er hätte gar kein anderes Geld?
Letztendlich war das ja die offizielle Währung.


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17.12.2019 16:36
#17
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Zitat von sentry im Beitrag #16

Was hätte denn passieren können, wenn der Westgermane 20 DDR-Mark (Goethe?) zieht, mit dem Hinweis
er hätte gar kein anderes Geld? Letztendlich war das ja die offizielle Währung.

Ich habe meinen Zwangsumtausch immer gleich an der Grenze nach der Einreise vorgenommen.
Somit war es immer möglich, eventuelle gebührenpflichtige Verwarnungen der VP in Ostgeld zu zahlen.
Durch vorzeigen der der Umtausch-Quittung konnte ich den Polizisten stets belegen, dass ich nach
DDR-Recht "legal" in den Besitz des DDR-Geldes gekommen bin. An irgendwelche Probleme bei der
Bezahlung mir den Alu-Chips kann ich mich deshalb nicht erinnern. Bei anderen Gelegenheiten hat die
Herkunft des DDR-Geldes doch keinen interessiert.


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17.12.2019 16:50
avatar  polsam
#18
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Zitat von Relda im Beitrag #1
Hallo,
was mußte an Bußgeldern bei verletzungen der StVO gezahlt werden.
Zum Beispiel über eine rote Ampel fahren, oder zu schnell gefahren usw.
Die "Bußgelder" in der DDR nannten sich Ordnungsgeld, wie auf den abgebildeten Quittungen von @94 zu erkennen ist. Die Höhe des zu entrichtenden OG lag im Ermessensspielraum des Volkspolizisten. Ebenso wie viele Stempeleinträge bei einer Ordnugswidrigkeit "vergeben" wurden. Es gab keinen Katalog wie in der BRD. Für DDR-Bürger gab es zuletzt Quittungen von 1,-, 3,- ,5,- , 10,- und 20,- Mark. Für die Ahndung von Ordnungswidrigkeiten von Bürgern aus dem NSW (Nichtsozialistischer Wirtschaftsbereich) gab es gesonderte Quittungen (Fin 24a) Bild von @94 mit dem grünen Strich. Diese Quittungen hatten nicht alle VP-Angehörigen.


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17.12.2019 16:51
avatar  icke46
#19
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Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #17
Zitat von sentry im Beitrag #16

Was hätte denn passieren können, wenn der Westgermane 20 DDR-Mark (Goethe?) zieht, mit dem Hinweis
er hätte gar kein anderes Geld? Letztendlich war das ja die offizielle Währung.

Ich habe meinen Zwangsumtausch immer gleich an der Grenze nach der Einreise vorgenommen.
Somit war es immer möglich, eventuelle gebührenpflichtige Verwarnungen der VP in Ostgeld zu zahlen.
(...)




War das nun was besonderes, dass Du den Umtausch direkt an der Grenze vorgenommen hast? Eigentlich dachte ich, das wäre der übliche Weg gewesen. Ich stelle mir gerade vor, man hätte zum Beispiel 100 DM umtauschen müssen, sagt, man tauscht am Reiseziel, und da angekommen, sagt man dann: Zu dumm, ich habe nur noch 50 DM dabei - hätte man dann Rabatt bekommen ?


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17.12.2019 16:59
avatar  polsam
#20
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Zitat von PF75 im Beitrag #5
3 mark waren es immer und wenn es zum Schluß nur um ein schmutziges kennzeichen ging,wenn sie nix anderes fanden.
Im Zuge des sozialistischen Wettbewerbes wurden die erbrachten Ordnungsgelder zur Bewertung der Schichten herangezogen. Nicht die Höhe des eingenommenen Geldes war ausschlaggebend. Da ist es dann schon vorgekommen das man bei einem OG von 5,-Mark dem Bürger 5 Quittungen a 1,-Mark ausgehändigt hat , mit der Bemerkung, die 5er Quittungen sind alle.


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