der fall weinhold 1975

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15.12.2019 16:29
#76
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Zitat von Ebro im Beitrag #75
Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #71

Ebenso wie die Schüsse der Grenzwächter


@Sperrbrecher, dann bist Du bald nicht mehr weit weg von dem Spruch:`alle Soldaten sind Mörder...!

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Ebro---das sehe ich etwas anders--Der Soldat ist ein Machtinstrument eines jeweiligen Staates und dessen Regierung. Sie bestimmt,ob Soldaten an einer Kriegsbeteildigung oder in den Auslandseinsatz müssen. Nicht das Volk.


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15.12.2019 17:11
#77
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Zitat von Rostocker im Beitrag #76
Zitat von Ebro im Beitrag #75
Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #71

Ebenso wie die Schüsse der Grenzwächter


@Sperrbrecher, dann bist Du bald nicht mehr weit weg von dem Spruch:`alle Soldaten sind Mörder...!

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Ebro---das sehe ich etwas anders--Der Soldat ist ein Machtinstrument eines jeweiligen Staates und dessen Regierung. Sie bestimmt,ob Soldaten an einer Kriegsbeteildigung oder in den Auslandseinsatz müssen. Nicht das Volk.
Hallo,
ich gebe Dir grundsätzlich Recht, denn ich glaube zum Beispiel, dass die Mehrheit der Deutschen einen Auslandseinsatz
der Buwe ablehnt. Die Verteidigungsministerin ist aber der Meinung, dass die Buwe noch mehr Auslandseinsatze machen
müßte. Wie soll man das einordnen?
Auch die Buwe hat schon unschuldige Zivilisten in Auslandseinsatzen getötet. Sie sie deswegen Mörder?
Gruß Frank


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15.12.2019 17:13
#78
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Als ich von Eisenach in die Grenzkompanie kam wurde das Thema auch diskutiert der Schlosser + Koch die auf der Bude mit waren erzählten, das sie nicht weit entfernt in der Hinterlandabrieglung lagen. Als bekannt wurde von der Tötung sollen beim kleinsten Geräusch Schüsse gefallen sein.
Außerdem wurden die Soldaten vom Ausbilder in der Situation kontrolliert.
Ob das so war kann ich nicht sagen.
Kann das jemand bestätigen oder ist Grenzerlatein mit dabei.

=========================================
Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.
Konfuzius

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15.12.2019 17:40 (zuletzt bearbeitet: 15.12.2019 17:45)
avatar  Hanum83
#79
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Man muss auch mal versuchen sich in den Weinhold hineinzuversetzen, 1975, DDR, bewaffnet von der NVA desertiert und beim Grenzdurchbruch.
Also viel zu verlieren hatte er nicht mehr.
Wie der Haftvollzug damals für einen, ich nenne ihn mal Terrorist war, hat man ja nach der Wende so gehört.
Weinhold konnte sich da bestimmt ausmalen was auf ihn zukommt wenn er es nicht in den Westen schafft.

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Wer nichts weiß muss alles glauben.

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15.12.2019 18:14
avatar  Lutze
#80
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #79
Man muss auch mal versuchen sich in den Weinhold hineinzuversetzen, 1975, DDR, bewaffnet von der NVA desertiert und beim Grenzdurchbruch.
Also viel zu verlieren hatte er nicht mehr.
Wie der Haftvollzug damals für einen, ich nenne ihn mal Terrorist war, hat man ja nach der Wende so gehört.
Weinhold konnte sich da bestimmt ausmalen was auf ihn zukommt wenn er es nicht in den Westen schafft.



Mit aller Wahrscheinlichkeit wäre Weinhold zuerst nach Schwedt gekommen,
das muss er auch gewusst haben,eine Patrone hat er extra aufgehoben,im Falle einer Festnahme
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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15.12.2019 18:24
avatar  TOMMI
#81
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"Mit aller Wahrscheinlichkeit wäre Weinhold zuerst nach Schwedt gekommen,
das muss er auch gewusst haben,eine Patrone hat er extra aufgehoben,im Falle einer Festnahme"


Zunächst, aber was ihm dann geblüht hätte? Immerhin gab es damals noch die Todestrafe....

EK 88/I
GR4 / 5.GK (Teistungen)


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15.12.2019 18:41
avatar  Lutze
#82
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Zitat von TOMMI im Beitrag #81
"Mit aller Wahrscheinlichkeit wäre Weinhold zuerst nach Schwedt gekommen,
das muss er auch gewusst haben,eine Patrone hat er extra aufgehoben,im Falle einer Festnahme"


Zunächst, aber was ihm dann geblüht hätte? Immerhin gab es damals noch die Todestrafe....




Die Todesstrafe stand auch so fest.nur die Stasi hat,obwohl mehrere Pläne dazu ausgearbeitet werden,nicht vollstreckt
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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15.12.2019 18:50
#83
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Weinhold wurde ja später erneut straffällig, das zeigt meiner Meinung nach, schon sein vorhandenes Gewaltpotential.


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15.12.2019 19:53
avatar  Ebro
#84
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Zitat von axelloko im Beitrag #83
vorhandenes Gewaltpotential


Nicht nur das, auch seine geistigen Grundlagen....!

Selbst Akademiker mit Diplom sind nur marginal intelligent

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15.12.2019 20:58
avatar  marc
#85
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #58
Zitat von marc im Beitrag #57
Klar, und die Sowjets haben ihre Demarkationslinie ganz vorne von den DDR-Grenztruppen sichern lassen.

Nö, die DDR hat 1962 die Grenztruppen aus der NVA herausgelöst, ab dato waren wir so eine Art von irgendwas in Richtung Halbpolizei was natürlich Schmuh war, aber funktioniert hat es wohl weil die Alliierten dazu kein Veto eingelegt haben.
Am Strich damals nur westdeuteche Polizeikräfte, also Zoll und BGS, nebst bei uns Britische Rheinarmee, Bundeswehr never.
Mal ein Hinweis, die Umbenennung von Grenztruppen der NVA in Grenztruppen der DDR erfolgte am 1. Januar 1974 wegen der Wiener Abrüstungsverhandlungen.

Am 15. September 1961 erfolgte die Umstrukturierung der Deutschen Grenzpolizei in das NVA-Kommando Grenze.


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15.12.2019 21:01
avatar  Hanum83
#86
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Zitat von marc im Beitrag #85
Zitat von Hanum83 im Beitrag #58
Zitat von marc im Beitrag #57
Klar, und die Sowjets haben ihre Demarkationslinie ganz vorne von den DDR-Grenztruppen sichern lassen.

Nö, die DDR hat 1962 die Grenztruppen aus der NVA herausgelöst, ab dato waren wir so eine Art von irgendwas in Richtung Halbpolizei was natürlich Schmuh war, aber funktioniert hat es wohl weil die Alliierten dazu kein Veto eingelegt haben.
Am Strich damals nur westdeuteche Polizeikräfte, also Zoll und BGS, nebst bei uns Britische Rheinarmee, Bundeswehr never.
Mal ein Hinweis, die Umbenennung von Grenztruppen der NVA in Grenztruppen der DDR erfolgte am 1. Januar 1974 wegen der Wiener Abrüstungsverhandlungen.

Am 15. September 1961 erfolgte die Umstrukturierung der Deutschen Grenzpolizei in das NVA-Kommando Grenze.


Und wie ging das in Berlin?

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15.12.2019 21:07 (zuletzt bearbeitet: 15.12.2019 21:10)
avatar  marc
#87
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Ganz einfach .... durch Befehl des Nationalen Verteidigungsrat der DDR.

Solange die westl. Besatzer sich nicht in ihren Kreisen gestört sahen, wie bei der Konfrontation am Checkpoint Charly im Oktober 1961, war das denen schnuppe.


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15.12.2019 21:54
avatar  icke46
#88
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Zitat von marc im Beitrag #87
Ganz einfach .... durch Befehl des Nationalen Verteidigungsrat der DDR.

Solange die westl. Besatzer sich nicht in ihren Kreisen gestört sahen, wie bei der Konfrontation am Checkpoint Charly im Oktober 1961, war das denen schnuppe.


Ist das wirklich so einfach? Immerhin saß das DDR-Verteidigungsministerium eben wegen des Vier-Mächte-Status nicht in Berlin, sondern in Strausberg. Und da soll es mit den Truppen keine Probleme gegeben haben, sozusagen, de Minister darf nicht nach Berlin, aber seine Kompanien oder Bataillone schon?

Dafällt mir grade ein, gabs da nicht so ein Konstrukt mit Stadtkommandant? Ich kriege das aber gerade nicht mehr zusammen.


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15.12.2019 21:56 (zuletzt bearbeitet: 15.12.2019 21:58)
avatar  Hanum83
#89
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Ich denke die DDR spielte da gar keine Geige, eher die Russen und die haben das mit den anderen Besatzern irgendwie gedealt.

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15.12.2019 22:11 (zuletzt bearbeitet: 15.12.2019 22:38)
#90
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Zitat von stabsfunkmeister im Beitrag #74
Zitat von Thunderhorse im Beitrag #73
Nichts Neues zum Vorkommnis am 19. Dezember 1975.

Altbekanntes wird Gebetsmühlenartig wiederholt.
Hallo,
brauchst Dich doch nicht dazu äußern, jeder kann hier seine Meinung ordentlich und höflich äußern.
Gruß Frank
Ja hier kommen wieder mal viele eigene Ansichten / Überzeugungen rüber.
Auch Halb- oder Unwissen.

Mehr auch nicht.

"Mobility, Vigilance, Justice"

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