der fall weinhold 1975

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14.12.2019 18:01 (zuletzt bearbeitet: 14.12.2019 18:05)
avatar  GZB1
#46
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UaZ,

warum sollte man einem strukturmässigen, an der Waffe ausgebildeten RPG-Schützen, GWDler nicht bei Notwendigkeit diese Waffe mitgeben?
Der Einsatz sollte nur auf direkten Befehl erfolgen. So wie an der Grünen Grenze auch, nur da aufgrund der Tiefe des Grenzgebietes im Hinterland.
Wie gesagt, es geht hier um einen Ausnahmefall.


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14.12.2019 18:06
#47
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Zitat von 1941ziger im Beitrag #28
Nun entweder haben die 2 Posten gepennt oder sie waren schlecht ausgebildet.
Das sagt euch einer der beim FJB-5 gedient hat und 1962 zur Kubakriese im Großraum Sünna/Fulda
seine Aufgaben war genommen hat.
An mir wäre er nie ungehört vorbei oder in die Nähe gekommen.


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Sag niemals nie.Mit der Trillerpfeife wird der Weinhold nicht durch den Abschnitt gelaufen, Meine Vermutung ist--er wird vom Waldrand kurz das Gelände bis zum Zaun sondiert haben, ist herausgetreten und nahm dann die beiden Grenzer war und eröffnete das Feuer aus seine Maschinenpistole. Denn er wusste mit Sicherheit--ein Rückweg für ihn gab es nicht und ein weiteres umherirren kurz vor den Zaun war zwecklos. Also ging er über Leichen. Aber wie gesagt nur eine Vermutung.


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14.12.2019 18:34
avatar  Mike59
#48
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Zitat von Fall 80 im Beitrag #27
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die beiden bewusst gepennt haben. Wenn jemand übernächtigt ist und rundum keine Bewegung oder Geräusche sind, dann fallen auch schnell mal die Augen zu.

Für mich stellt sich doch eine ganz andere Frage.

Hätte es legale Möglichkeiten gegeben nach einem gestellten Antrag (von mir aus nach einer Bedenkzeit von 12 Monaten) auszureisen, dann wäre doch keiner solche Wege gegangen.

Dazu kommt, dass durch die allgemeine Wehrpflicht eben auch solche Kandidaten mit so einer Vorgeschichte legal an eine Waffe gekommen sind.

Der Staat war selber Schuld an dem Dilemma und das Postenpaar hat mit dem Leben dafür bezahlt.

Heute interessiert es doch keinen ob einer aus Deutschland auswandert. Die dürfen ja sogar nach einem scheitern wieder rein und sich von der Allgemeinheit versorgen lassen.

Ja die DDR war eben ein großes Gefängnis und die AGT die Wärter. Nach verbüßen der Haftstrafe (im Regelfall mit dem erreichen des Rentenalters) durfte man ja unter Zurücklassung von erarbeiteten Ansprüchen (Rente) in die Bundesrepublik übersiedeln und bekam dort auch noch eine auskömmliche Rente gezahlt.

Uli

a bissel wirr das Ganze.
Das, gehört eigentlich nicht in diesen Thread - Ausreise mit einer AK und ein paar hundert Schuss 7,62 hat ein komisches geschmäckle und der Rest ist gefährliches Halbwissen.


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14.12.2019 18:44
avatar  Fall 80
#49
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Mit dem verstehenden Lesen hast Du es auch nicht so?

Bei legaler Ausreisemöglichkeit wäre kaum einer auf den Gedanken gekommen sich mit Waffengewalt durchzuschlagen. Was ist daran wirr?

Was man nicht erkennen will, das erkennt man eben nicht. Auch 30 Jahre nach der Wende wirkt die Indoktrinierung noch wie eine Pockenschutzimpfung. Nach der Zweiten reicht es fürs ganze Leben.

Uli

Herr (wer auch immer) gib mir die Kraft, Dinge zu ändern, welche man ändern kann. Die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, welche man nicht ändern kann und die Weisheit, das Eine von dem Anderen zu unterscheiden.
Auf Grund meiner direkten Art, werde ich sehr oft missverstanden. Das ist schon immer so und ich kann damit umgehen.

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14.12.2019 18:49
avatar  exgakl
#50
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Na Merlini @Hesselfuchs @Kontrollstreife... sind wir wieder voll im Element?

Jede gute Idee beginnt mit dem Satz.. "halt mal mein Bier!"

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14.12.2019 19:57
avatar  mibau83
#51
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Zitat von Rostocker im Beitrag #25

Das sie geschlafen haben,wo steht das eigentlich und ist es erwiesen,das es so war.




davon spricht im film "doppelmord im niemandsland" vom verstorbenen forumsuser köpenick (henry köhler) der gerichtsmediziner und der westberliner anwalt der angehörigen von seidel und lange.

an @Hauptmann anknüpfend, auch unser polit im gar-12 in rudolstadt erzählte im politunterricht das beide geschlafen hätten. das gar-11 eisenach und das gar-12 waren damals dort im hinterland mit eingesetzt.






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14.12.2019 20:16
avatar  Ebro
#52
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Zitat von exgakl im Beitrag #50
Na Merlini @Hesselfuchs @Kontrollstreife... sind wir wieder voll im Element?


War er das alles mal?
Ich hatte ihn beim ersten Wahrnehmen als "schweren Fall" bezeichnet.......!

Selbst Akademiker mit Diplom sind nur marginal intelligent

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14.12.2019 20:55
avatar  Hanum83
#53
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Zitat von GZB1 im Beitrag #46
UaZ,

warum sollte man einem strukturmässigen, an der Waffe ausgebildeten RPG-Schützen, GWDler nicht bei Notwendigkeit diese Waffe mitgeben?
Der Einsatz sollte nur auf direkten Befehl erfolgen. So wie an der Grünen Grenze auch, nur da aufgrund der Tiefe des Grenzgebietes im Hinterland.
Wie gesagt, es geht hier um einen Ausnahmefall.

Alles gut, aber theoretisch und wahrscheinlich nur theoretisch, durften sich in Berlin nicht einmal reguläre deutsche Truppen aufhalten und ich dachte das die DDR da zumindest etwas vorsichtig gewesen wäre bei GT direkt an der Demakrationslinie mit etwas schwerer Bewaffnung.
Aber wenn es so war, war es halt so.

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Wer nichts weiß muss alles glauben.

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14.12.2019 21:12
avatar  Ehli
#54
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Kannst es glauben.
Wenn verstärkte Grenzsicherung anstand,wurde auch das RPG mal mitgeführt.
Natürlich nicht auf Streife.Es gab aber Brücken,welche nicht so stark gesichert waren und auf diesen Brücken stand keine Mauer.
Ehli


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14.12.2019 21:29
#55
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #43
Zitat von GZB1 im Beitrag #38
Wer hat gesagt das vom BT gefeuert werden sollte??

Hast du mal gesehen wie die Russen auf der Krim einen ukr. Militärstützpunkt besetzt haben?!

Mit dem SPW 70 durch die Plattenaußenmauer (ähnlich einer Hinterlandsmauer) des Stützpunktes.

Dann weiterfahren bis zur GM 75, aus der oberen Luke steigen und über die Mauer, wäre ne Variante. Geht natürlich ebenso durch Streckmetallzaun.
So ähnlich wurde es mal mit LKW durch ein GSZ-Tor an der Karpfenteichstr. versucht.

In dem mehr als sensiblen Bereich Berlin, besatzungstechnisch militärisch, seid ihr mit der RPG in den Grenzdienst ausgedrückt, ist schon gut, ich staune gerne.


Die Grenze um Berlin umfasst nicht nur besiedeltes Gebiet. Die Grenze zum heutigen Gebiet Brandenburg umfasst auch weite Gebiete mit Wald und Wiese, ähnlich vielen Regionen an der Grünen Grenze.


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14.12.2019 23:05 (zuletzt bearbeitet: 14.12.2019 23:16)
avatar  Hanum83
#56
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #55
Zitat von Hanum83 im Beitrag #43
Zitat von GZB1 im Beitrag #38
Wer hat gesagt das vom BT gefeuert werden sollte??

Hast du mal gesehen wie die Russen auf der Krim einen ukr. Militärstützpunkt besetzt haben?!

Mit dem SPW 70 durch die Plattenaußenmauer (ähnlich einer Hinterlandsmauer) des Stützpunktes.

Dann weiterfahren bis zur GM 75, aus der oberen Luke steigen und über die Mauer, wäre ne Variante. Geht natürlich ebenso durch Streckmetallzaun.
So ähnlich wurde es mal mit LKW durch ein GSZ-Tor an der Karpfenteichstr. versucht.

In dem mehr als sensiblen Bereich Berlin, besatzungstechnisch militärisch, seid ihr mit der RPG in den Grenzdienst ausgedrückt, ist schon gut, ich staune gerne.


Die Grenze um Berlin umfasst nicht nur besiedeltes Gebiet. Die Grenze zum heutigen Gebiet Brandenburg umfasst auch weite Gebiete mit Wald und Wiese, ähnlich vielen Regionen an der Grünen Grenze.

Besatzungstechnisch waren die Grenzen von Berlin von den Allierten klar festgelegt.
Da war dein Wald und deine Wiese egal.

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15.12.2019 00:27 (zuletzt bearbeitet: 15.12.2019 00:30)
avatar  marc
#57
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Klar, und die Sowjets haben ihre "Besatzungszonengrenze" ganz vorne von den DDR-Grenztruppen sichern lassen.

Die westl. Besatzer hatten nichts dagegen da ihre Rechte nicht beschnitten wurden.


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15.12.2019 00:30 (zuletzt bearbeitet: 15.12.2019 00:36)
avatar  Hanum83
#58
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Zitat von marc im Beitrag #57
Klar, und die Sowjets haben ihre Demarkationslinie ganz vorne von den DDR-Grenztruppen sichern lassen.

Nö, die DDR hat 1962 die Grenztruppen aus der NVA herausgelöst, ab dato waren wir so eine Art von irgendwas in Richtung Halbpolizei was natürlich Schmuh war, aber funktioniert hat es wohl weil die Alliierten dazu kein Veto eingelegt haben.
Am Strich damals nur westdeuteche Polizeikräfte, also Zoll und BGS, nebst bei uns Britische Rheinarmee, Bundeswehr never.

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15.12.2019 00:35 (zuletzt bearbeitet: 15.12.2019 00:37)
avatar  marc
#59
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Und nu? Trotzdem haben die GT militärisch gesichert und waren sogar Teilstreitkraft der NVA mit Unterstellung beim DDR-Verteidigungsminister.


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15.12.2019 00:37
avatar  Hanum83
#60
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Zitat von marc im Beitrag #59
Und nu? Trotzdem haben die GT militärisch gesichert und waren sogar Teilstreikraft der NVA mit Unterstellung beim DDR-Verteidigungsminister.

Eben, erstaunlich.

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