der fall weinhold 1975

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14.12.2019 16:44
avatar  GZB1
#31
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Naja, gelegentlich wurde auch ein RPG-7 mit verordnet.


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14.12.2019 16:50 (zuletzt bearbeitet: 14.12.2019 16:54)
avatar  Hanum83
#32
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Zitat von GZB1 im Beitrag #31
Naja, gelegentlich wurde auch ein RPG-7 mit verordnet.

Aber nie im Abschnitt, schlimmstenfalls nur außerhalb in Richtung des möglichen Haupdurchbruches.
Ging mir auch mal so und ich saß mit Rohr an der Straße, dann ging es etwas entfernt "bumm" und die Freunde hatten vermutlich mit einer PAK die Lage entschärft.
Waren die mit dem SPW.
Die waren aber cleverer als bei dem Weinhold, die hatten die Annäherung des Fahrzeuges auf der Straße aufgeklärt und schnell den Granetenspucker darauf ausgerichtet.

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Wer nichts weiß muss alles glauben.

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14.12.2019 16:51
avatar  GZB1
#33
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Zitat von 13.08.Sojus im Beitrag #24
[quote=Lutze|p727597]Die Nacht des Geschehens war eiseskalt,ein schwerbewaffneter Grenzverletzer will abhauen,
höchste Grenzabsicherung,da noch schlafen in so einem Gebiet?
den Soldaten hat man doch gesagt,das es kein blinder Alarm ist?
Lutze[/quote
]

Wir wissen nicht, mit welcher Eindringlichkeit sie über den ernst der Lage aufgeklärt waren. Und vielleicht war die Kälte und die Müdigkeit für die beiden subjektiv eingeschätzt in dem Moment der größere und wahrscheinlichere Feind. Wie lange waren sie schon auf dem Posten, und wie kaputt waren sie dadurch, so dass sie die Situation nicht mehr richtig einschätzen konnten. Auf alle Fälle haben sie dadurch einen Fehler gemacht, den sie nicht einmal mehr bereuen können.
Um an @berndk5 anzuknüpfen: Jeder Mensch macht Fehler - viele Fehler - und man sollte jedes mal dankbar sein, wenn man daraus lernen kann und sie nicht annähernd solche Konsequenzen haben.

Sojus
Es war für die Beiden die dritte Hälfteschicht hintereinander, wie bereits in einen anderem Thema zu dem Fall beschrieben wurde.


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14.12.2019 16:55 (zuletzt bearbeitet: 14.12.2019 16:57)
avatar  GZB1
#34
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@Hanum83

vieleicht nicht an der Grünen, aber in Berlin schon mit auf BT bzw. im P601A der Streife. Wenn Kolja mit SPW o.ä. vorgemeldet in der Fahndung war.


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14.12.2019 16:59 (zuletzt bearbeitet: 14.12.2019 17:00)
avatar  Mike59
#35
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #30
Zitat von Rostocker im Beitrag #25
Zitat von Lutze im Beitrag #22
...
...

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...
...

Bei Kolja der regelmäßig kam mit z.B. Handgranaten, oder gleich mit SPW, wurde dir lediglich der Stahlhelm verordnet zum Grenzdienst.

... manchmal gab es auch den Feldspaten dazu, mit dem Befehl sich an der Wegespinne "XYZ" eine "Stellung" zu basteln.
Wie sagt der Bayer - am Ohr geschleckt.


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14.12.2019 17:00
#36
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Zitat von GZB1 im Beitrag #33
Zitat von 13.08.Sojus im Beitrag #24
[quote=Lutze|p727597]Die Nacht des Geschehens war eiseskalt,ein schwerbewaffneter Grenzverletzer will abhauen,
höchste Grenzabsicherung,da noch schlafen in so einem Gebiet?
den Soldaten hat man doch gesagt,das es kein blinder Alarm ist?
Lutze[/quote
]

Wir wissen nicht, mit welcher Eindringlichkeit sie über den ernst der Lage aufgeklärt waren. Und vielleicht war die Kälte und die Müdigkeit für die beiden subjektiv eingeschätzt in dem Moment der größere und wahrscheinlichere Feind. Wie lange waren sie schon auf dem Posten, und wie kaputt waren sie dadurch, so dass sie die Situation nicht mehr richtig einschätzen konnten. Auf alle Fälle haben sie dadurch einen Fehler gemacht, den sie nicht einmal mehr bereuen können.
Um an @berndk5 anzuknüpfen: Jeder Mensch macht Fehler - viele Fehler - und man sollte jedes mal dankbar sein, wenn man daraus lernen kann und sie nicht annähernd solche Konsequenzen haben.

Sojus
Es war für die Beiden die dritte Hälfteschicht hintereinander, wie bereits in einen anderem Thema zu dem Fall beschrieben wurde.
Hallo,
ich habe zwar keinen Grenzdienst gemacht, kann natürlich das alles nicht richtig einschätzen. Das könnt ihr, die GD ge-
schoben haben, viel besser. Aber die wahren Schuldigen an dem DiLemma, waren nicht die Grenzposten, sondern wohl
unfähige Vorgesetzte, die für die Organisation des GD verantwortlich waren. Ich nehme auch an, dass auf dieser Ebene
Köpfe gerollt sind. Das bringt aber den toten GP nichts, die mussten es ausbaden. Wir sollten sie ständig in unseren
Gedenken haben,denn sie sind sinnlos gestorben.
Gruß Frank


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14.12.2019 17:01 (zuletzt bearbeitet: 14.12.2019 17:03)
avatar  Hanum83
#37
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Die Koljas wollten in Berlin durch eine massive Mauer?
Da hatten sie aber viel Wodka intus.
Egal, weißt du was passiert auf dem Turm wenn du von dort eine RPG abfeuerst?
Kolja könnte überleben, du definitiv nicht, außer du gehst auf das Dach.

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Wer nichts weiß muss alles glauben.

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14.12.2019 17:27 (zuletzt bearbeitet: 14.12.2019 17:46)
avatar  GZB1
#38
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Wer hat gesagt das vom BT gefeuert werden sollte??

Hast du mal gesehen wie die Russen auf der Krim einen ukr. Militärstützpunkt besetzt haben?!

Mit dem SPW 70 durch die Plattenaußenmauer (ähnlich einer Hinterlandsmauer) des Stützpunktes.

Dann weiterfahren bis zur GM 75, aus der oberen Luke steigen und über die Mauer, wäre ne Variante. Geht natürlich ebenso durch Streckmetallzaun.

So ähnlich wurde es mal mit LKW durch ein GSZ-Tor an der Karpfenteichstr. versucht. Verstärkung Durchlässe im SSZ / GSZ


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14.12.2019 17:29 (zuletzt bearbeitet: 14.12.2019 17:30)
#39
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Zitat von Fall 80 im Beitrag #27
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die beiden bewusst gepennt haben. Wenn jemand übernächtigt ist und rundum keine Bewegung oder Geräusche sind, dann fallen auch schnell mal die Augen zu.

Für mich stellt sich doch eine ganz andere Frage.
Hätte es legale Möglichkeiten gegeben nach einem gestellten Antrag (von mir aus nach einer Bedenkzeit von 12 Monaten) auszureisen, dann wäre doch keiner solche Wege gegangen.
Dazu kommt, dass durch die allgemeine Wehrpflicht eben auch solche Kandidaten mit so einer Vorgeschichte legal an eine Waffe gekommen sind.
Der Staat war selber Schuld an dem Dilemma und das Postenpaar hat mit dem Leben dafür bezahlt.
Heute interessiert es doch keinen ob einer aus Deutschland auswandert. Die dürfen ja sogar nach einem scheitern wieder rein und sich von der Allgemeinheit versorgen lassen.
Ja die DDR war eben ein großes Gefängnis und die AGT die Wärter. Nach verbüßen der Haftstrafe 8im Regelfall mit dem erreichen des Rentenalters) durfte man ja unter Zurücklassung von erarbeiteten Ansprüchen (Rente) in die Bundesrepublik übersiedeln und bekam dort auch noch eine auskömmliche Rente gezahlt.
Uli


Das ist mir ja nun etwas widersprüchlich. "Zurücklassung von Rentenansprüchen" und gleichzeitig aber "eine auskömmliche Rente gezahlt". Ich bin mir sicher, daß die "auskömmliche rente" nicht schlechter war als die zu erwartende Rente nach DDR-Recht. Oder hätten diese Rentner eine Doppelrente beziehen müssen ?


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14.12.2019 17:34 (zuletzt bearbeitet: 14.12.2019 18:26)
avatar  Fall 80
#40
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Wenn Du heute auswanderst, bekommst Du deine Rente auch nachgesendet und keine Rente aus Deinem Zielland. Oder willst Du etwa andeuten, dass einer der nach Spanien auswandert auf seine deutschen Rentenansprüche verzichten muss und dann von der spanischen Rentenkasse unterhalten wird?

Uli

Herr (wer auch immer) gib mir die Kraft, Dinge zu ändern, welche man ändern kann. Die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, welche man nicht ändern kann und die Weisheit, das Eine von dem Anderen zu unterscheiden.
Auf Grund meiner direkten Art, werde ich sehr oft missverstanden. Das ist schon immer so und ich kann damit umgehen.

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14.12.2019 17:38
#41
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Was den Fall Weinhold betrifft, sind eklatante Fehler bereits im Vorfeld während sener Flucht passiert. Mit dem Trabi unterwegs, Polizisten bei der Kontrolle die Kaschi unter die Nase gehalten und weiter. Und das über einen Zeitraum bis zum Erreichen des Grenzgebietes über einen ganzen Tag hinaus, wenn ich richtig informiert bin. Man, da wäre doch ein ganzes Regiment ausgerückt mit allem, was das Arsenal so hergibt incl. Kampfhubschrauber. Die hätten jeden Moment genau wissen können, wo er sich gerade aufhält, auch ohne Drohnen und GPS.


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14.12.2019 17:39 (zuletzt bearbeitet: 14.12.2019 17:56)
avatar  GZB1
#42
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Wimre hat W. unterwegs mehrmals die Fahrzeuge gewechselt.

Zu dem Fall gibt es ein bereits langes und inhaltsreiches Thema: Fall Weinhold, Grenzdurchbruch, Mord an Seidel & Lange

FU Berlin, Forschungsgruppe SED System, (Weinhold, Seidel und Lange)


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14.12.2019 17:47 (zuletzt bearbeitet: 14.12.2019 17:48)
avatar  Hanum83
#43
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Zitat von GZB1 im Beitrag #38
Wer hat gesagt das vom BT gefeuert werden sollte??

Hast du mal gesehen wie die Russen auf der Krim einen ukr. Militärstützpunkt besetzt haben?!

Mit dem SPW 70 durch die Plattenaußenmauer (ähnlich einer Hinterlandsmauer) des Stützpunktes.

Dann weiterfahren bis zur GM 75, aus der oberen Luke steigen und über die Mauer, wäre ne Variante. Geht natürlich ebenso durch Streckmetallzaun.
So ähnlich wurde es mal mit LKW durch ein GSZ-Tor an der Karpfenteichstr. versucht.

In dem mehr als sensiblen Bereich Berlin, besatzungstechnisch militärisch, seid ihr mit der RPG in den Grenzdienst ausgedrückt, ist schon gut, ich staune gerne.

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Wer nichts weiß muss alles glauben.

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14.12.2019 17:49 (zuletzt bearbeitet: 14.12.2019 17:52)
avatar  GZB1
#44
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Kannste gern staunen.

War so!

Hab ja nicht geschrieben das es immer so war.

Waren Ausnahmen, wie an der Grünen Grenze, aber es gab sie!


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14.12.2019 17:56 (zuletzt bearbeitet: 14.12.2019 17:57)
avatar  Hanum83
#45
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Zitat von GZB1 im Beitrag #44
Kannste gern staunen.

War so!

Hab ja nicht geschrieben das es immer so war.

Waren Ausnahmen, wie an der Grünen Grenze, aber es gab sie!

Warst du Berufssoldat oder GWD?
Nie im Leben hätte man, warum auch immer, an der Nahtstelle zwischen Krieg und Frieden damals einfachen Soldaten solche Waffen in den Grenzdienst mitgegeben.

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