PISA -Studie 2 0 1 9

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04.12.2019 17:17
#1
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Hallo,
was ist los mit Deutschlands Bildungssystem ? Laut der Studie kann jeder fünfte Schüler in Deutschland nicht richtig lesen. Ich kann das kaum glauben,
nehme aber an, dass diese Aussagen stimmen. Was soll man dazu sagen, ich sage " armes Deutschland ". Also ich kenne niemanden aus meiner Kinder-
zeit der nicht lesen konnte. Also war das Bildungssystem in der ehem. DDR nicht ganz so schlecht. Gerade die Bildung bildet doch den Grundstock für
die gesamte Entwicklung im gesamten Leben für jeden Einzelnen. Getestet wurden dabei 15- jährige Schüler. Dabei wurde eben festgestellt, dass sie nicht
sinnerfassend lesen können. Der Rest der deutschen Schüler können insgesamt im internationalen Vergleich mithalten. Es wurde weiterhin festgestellt,
dass die Lust am Lesen stark zurück gegangen ist. Ich kann mich erinnern, dass in meiner Kinderzeit, Bücher an die ich herangekommen bin, regelrecht
verschlungen habe.
Also liegt Deutschland insgesamt nur im Mittelfeld. Dies ist schon seit vielen Jahren bekannt, da muss man sich fragen, warum ist das so.
Aber die Rüstungsausgaben wurden glaube ich jedes Jahr erhöht. Für das nächste Jahr die höchsten Ausgaben geplant.
Es gibt seit Jahren marode Schulen und Lehrer fehlen, es fallen in manchen Regionen massenhaft Stunden ohne Ersatz aus.
Gruß Frank


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04.12.2019 17:29
avatar  PF75
#2
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warum in die eigene Bevölkerung investieren,gibt doch genug Fachkräfte im ausland und wie dort die zurückbleibende klar kommen interessiert hir doch keinen.


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04.12.2019 17:44
avatar  der 39.
#3
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Sprach der Zentralbänker zum Medienfürsten:
"Halt Du sie dumm, ich halt sie arm"
Hatte ich erst vor ein paar Tagen zitiert, reicht doch als Antwort auf die Frage:
Was ist bloss in Deutschland los?


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04.12.2019 17:46
avatar  Merkur
#4
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Nun kann man nicht allein die Schulen für die Defizite der Schüler verantwortlich machen. Auch das Elternhaus ist hier in der Pflicht, die Kinder entsprechend zu fördern. Lesen zu fördern ist der Entwicklung immer dienlich.
Ein anderer Punkt der sich negativ auswirkt, ist die intensive Handynutzung. Kurznachrichten, Schreibprogramme usw. dienen ja nicht gerade dazu die Rechtschreibung und das Formulieren sowie das verstehende Lesen zu entwickeln. Insgesamt sind das Elternhaus und die Schule gefragt.


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04.12.2019 17:48 (zuletzt bearbeitet: 04.12.2019 17:49)
avatar  Mike59
#5
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2/3 der deutschen Auswanderer sind Akademiker und das Grundübel der aktuellen Bildungsmisere sind die fehlenden Deutschkenntnisse.
Die einheimischen Fachleute wandern aus und die anderen können kaum ein Facharbeiter werden weil sie die Sprache nicht richtig beherrschen.
Selbst Nobelpreisträger sagen - in einer fremdem Sprache sind wir alle dümmer. Die nächste Bundesregierung stellen "Die Grünen", dann wird alles besser.


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04.12.2019 17:50
avatar  der 39.
#6
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Sprach der Zentralbänker zum Medienfürsten:
"Halt Du sie dumm, ich halt sie arm"
Hatte ich erst vor ein paar Tagen zitiert, reicht doch als Antwort auf die Frage:
Was ist bloss in Deutschland los?


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04.12.2019 17:54
avatar  RalphT
#7
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Zitat von Merkur im Beitrag #4
Insgesamt sind das Elternhaus und die Schule gefragt.
Wobei ich noch ergänzen würde: Das Hauptanteil liegt im Elternhaus.

Zitat von Mike59 im Beitrag #5
Die nächste Bundesregierung stellen "Die Grünen", dann wird alles besser.
Dann sind wir schon 2 Mann, die das denken. Guck dir Bremen an. Hier wurde immer schon sozial und grün regiert. Und dann guck dir das Endergebnis an. Z.B. Pisatests. Wir sind hier immer vorne.


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04.12.2019 17:59 (zuletzt bearbeitet: 04.12.2019 18:01)
#8
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Wenn Schulschwänzen am Freitag wichtiger ist, als sich ordentlich den MIT-Fächern (Mathematik, Informatik, Technik) und Deutsch zu widmen, wird es auch bestimmt nicht besser. Es werden Kinder eingeschult die absolut kein deutsch oder sehr schlecht deutsch sprechen. Disziplinlosigkeit gegenüber Lehrpersonen, Beleidigungen und tätliche Angriffe sind inzwischen an vielen Schulen an der Tagesordnung, nicht selten wird der Unterricht gestört. Warum schicken wir wohl unsere Kinder auf Privatschulen?
Aber wir schaffen das.
Ganz sicher werden uns demnächst linksgrüne Wanderprediger erklären warum der PISA Test falsche Ergebnisse liefert. Die proben doch bereits erfolgreich in den Bundesländern Berlin und Bremen und sind schon jahrelang bezüglich Schulbildung ganz vorne.


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04.12.2019 18:03
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#9
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Mit Sicherheit ist es zu kurz gesprungen der Schule, den Lehren oder den Ausgaben für Bildung die alleinige Schuld in die Schuhe zu schieben.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Fundamente für einer erfolgreiche Bildung schon im Vorschul- und Grundschulalter gelegt werden.

Da ist neben der Kinderbetreuung vor allem das Elternhaus gefragt.

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Der übermäßige Umgang mit dem Smartphone und dem PC ist auch nicht gerade förderlich. Gerade Sprache und Schrift der Jugendlichen lassen zu wünschen übrig.

Viele fragen im Unterricht ihre Lehrer, "Wozu brauchen wir das denn?"

Taschenrechner auf dem Smartphon und der Uhr ersetzen (nicht) das Einmaleins im Kopf. Wer das Einmaleins nicht beherrscht bekommt schon Probleme beim Bruchrechnen und einfachen Physikaufgaben.

Uli

Wenn Eltern ihren Kindern vorlesen, dann lernen die Kinder meist schneller das Lesen als durch Hörspiele.


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04.12.2019 18:10
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#10
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Der nächste Knackpunkt ist, dass zu viele Schüler auf das Gymnasium wechseln ohne die notwendigen Voraussetzungen zu haben.

Das Abi hat dann auch nicht mehr den Wert wie vor Jahren.

Die Dozenten für Naturwissenschaften an den Hochschulen haben es schon erkannt und für viele Studiengänge werden Vorkurse eingerichtet.

Die vielen Studienabbrecher kommen ja nicht von ungefähr.

Uli


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04.12.2019 18:16
#11
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Eltern haben eine große Verantwortung - auch für die Bildung ihrer Kinder.
Eltern können aber keine Lehrer herbei zaubern und somit den hohen Unterrichtsausfall aufhalten.
Ansonsten haben wir eine Elterngeneration sowohl hochgebildeter Eltern, als auch einen beträchtlichen Teil an Eltern, die dem Wissenserwerb negativ gegenüber standen und gegenüber stehen. Selbst keine Vorbilder beim Wissenserwerb - was dann auch auf ihre Kinder abfärbt.


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04.12.2019 18:21
avatar  Ebro
#12
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Stimmt, in meiner Zeit als Dozent habe ich oft mit solchen Eltern zu tun gehabt und gestritten bis aufs Messer. Waren der Meinung das geht nur die Schule an und ist Aufgabe der Lehrer. Dafür gehen die Kinder ja in eine Schule

ich werde nicht mehr diskutieren mit dummen Menschen, um meine Argumente zu erklären. Hat hier sowieso keinen Sinn. Ich werde lernen, diese Menschen zu meiden. Nichts ist wichtiger, als die persönliche Ausgeglichenheit im Alter


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04.12.2019 18:32 (zuletzt bearbeitet: 04.12.2019 18:44)
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#13
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Zitat von Mike59 im Beitrag #5

Guck dir Bremen an. Hier wurde immer schon sozial und grün regiert.
Und dann guck dir das Endergebnis an. Z.B. Pisatests. Wir sind hier immer vorne.

...aber nur wenn Du die Tabelle herumdrehst, denn Bremen liegt auf den letzten Platz.
Die schlimmen "Nazikinder" im Osten sind die Klügeren.

https://www.spiegel.de/lebenundlernen/sc...e-a-927216.html
Der Osten hat die Musterschüler: Sachsen und Thüringen führen beim bundesweiten Schulvergleich in Mathematik und
Naturwissenschaften. Schlusslichter sind die Stadtstaaten und NRW. Dort liegen Schüler um bis zu zwei Jahre zurück.

Anscheinend sind die Menschen dort klüger, wo die AfD gewählt wird?


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04.12.2019 18:42
#14
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Zitat von Merkur im Beitrag #4
Nun kann man nicht allein die Schulen für die Defizite der Schüler verantwortlich machen. Auch das Elternhaus ist hier in der Pflicht, die Kinder entsprechend zu fördern. Lesen zu fördern ist der Entwicklung immer dienlich.
Ein anderer Punkt der sich negativ auswirkt, ist die intensive Handynutzung. Kurznachrichten, Schreibprogramme usw. dienen ja nicht gerade dazu die Rechtschreibung und das Formulieren sowie das verstehende Lesen zu entwickeln. Insgesamt sind das Elternhaus und die Schule gefragt.
Ich bin da nicht deiner Meinung, wir sind 1947 eingeschult worden. Der Vater war gefallen, die Mutter musste Arbeiten um uns etwas zu essen zu kaufen.
Wir waren den ganzen Tag auf uns gestellt.....die Oma war die einzige die man mal fragen konnte.
Wir haben trotzdem lesen und schreiben gelernt, obwohl wir nur Neulehrer hatten...also keine hochgebildeten Pädagogen.
Wir haben es bei diesen Voraussetzungen trotzdem geschaft die Mittlere Reife zu machen......wobei eine 2,0 Bedingung war.
Waren wir nun intelligenter als die Schüler heute oder nur nicht so faul ?
Wir wussten das ein Beruf das wichtigste ist um mal Geld zu verdienen, so lernten wir Werkzeugmacher (3,5 Jahre) und hatten
mit 18 Jahren unser eigenes Geld.
Was ist mit den Jugendlichen heute, wenn sie die Schule hinter sich haben wissen sie noch nicht was sie wollen.
Nur eins ist sicher, mit Arbeit wollen die meisten es noch nicht versuchen.......wenn ich schon höre, erst mal ein Orientierungsjahr,
das nach teilweise 13 Jahren Schule.
Unterstützt wir das ganze noch von den Herrschaften in den Kultusministerien und dem zulassen von Studiengängen von
denen am Ende keiner weis wofür sie gut sind.
Es ist doch nicht normal wenn das Bremer Abitur gerade mal den Abschluss der 10.Klasse in Bayern beinhaltet.

________________________________________________________________________________________________________________
Jene, die ihre Schwerter zu Pflugscharen schmiedeten, pflügen heute für diejenigen die ihre Schwerter behielten.


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04.12.2019 19:02 (zuletzt bearbeitet: 04.12.2019 19:03)
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#15
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Tja, ich habe es noch vermocht einen Doktor zu formen, gut den größten Teil hat er mit Fleiß selbst beigetragen, aber ich habe ihm viel vorgelesen und mir die Zeit genommen, wenn er Fragen hatte, diese zu beantworten, manchmal reicht es schon aus ordentlich mit seinen heranwachsenden Kindern zu kommunizieren.
Erscheint mir heute gefühlt etwas defizitär.


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