30 Jahre Mauerfall!

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30.10.2019 14:45von GKUS64
Frage
30 Jahre Mauerfall!

Schon 30 Jahre her ist dieses wohl eppochalste Ereignis meines Lebens. Viel ist schon darüber berichtet worden, aber nach 30 Jahren sollte man sich mal wieder vieles in Erinnerung rufen. Hierzu gibt die superIllu einen guten Überblick zu Veranstaltungen in Deutschland anlässlich des 9. Novembers.

https://www.superillu.de/30-jahre-mauerf...altungen-berlin

MfG

GKUS64

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05.11.2019 13:50von 94
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Zitat von IM Kressin im Beitrag #44
Zwei Welten: Dienst an der innerdeutschen Grenz
ndr.de/geschichte/Zwei-Welten-Dienst-an-der-innerdeutschen-Grenze,grenzsoldaten146.html

Notizen, die die westdeutschen Grenzschützer über den DDR-Grenzsoldaten Harald Czymoniak angelegt haben.
Foto: Marc Hoffmann

Das waren ja Stasimethoden, und sowas in der fdGO *staun*

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94
05.11.2019 14:00von sentry
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Zitat von GKUS64 im Beitrag #43
Hallo Thomas (@josy95),

...

Ich finde dich so z.B. rhetorisch auch sehr gut...


Naja, ich weiß nicht.
Seinen Mitstreitern ("einigen anderen Usern") Militanz, Übersozialisierung, blinde Ignoranz gegenüber bestimmten Realitäten, dogmatische Verbohrtheit, Dummheit und die Benutzung von Drogen und Alkohohl vorzuwerfen, ist nun nicht gerade ein Highlight der Rhetorik.

Neben der offenkundigen und in meinen Augen völlig überflüssigen Beleidigung einer zwar nicht näher definierten User-Gruppe ist das weder ein guter Stil noch eine angemessene Methode, mit seiner Rede zu überzeugen oder gar jemanden zu überzeugen.

Im Gegenteil werden durch den Vorwurf von Dummheit und Ignoranz und die völlig haltlose, wiederholte Behauptung des Schreibens unter Drogen- und Alkoholeinfluss diese "anderen User" einfach nur herabgewürdigt und ihnen eben genau die Kompetenz abgesprochen, als Andersdenkende (anders als Josy) ebenfalls eine gleichwertige Meinung zu haben und zu äußern.
Nein, das hat weder etwas mit guter Rhetorik zu tun, noch ist es in irgendeiner Weise angemessen in einem Diskussionsforum, wo sich überwiegend Menschen mit viel Lebenserfahrung und wachem Geist unterhalten und gern auch mal über ihre Erlebnisse, Erfahrungen und Meinungen streiten.

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05.11.2019 14:45von josy95
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Zitat von GKUS64 im Beitrag #43
Hallo Thomas (@josy95),


erstmal herzlichen Glückwunsch zum 6000 er Beitrag, hast es schon 10 Jahre hier, trotz diktatorischer Züge, ausgehalten.

Zitat aus Beirag 39:



„Dazu leider ein minderheitlich aber umso lautstärkeres Klientel in Gesellschaft und auch hier im Forum in Art einer diktatorische Züge annehmenden selbsternannten Sprachpolizei, die uns über gewollte Fehlinterpretationen zu dessen, was wir von uns geben, missionieren wollen. Uns ihre Meinung sprichwörtlich und gleich auf beide Auge drücken wollen...
Das macht mich schon sehr kritisch und nachdenklich - manch einer bezeichnete, unterstellte es mir auch schon als Verbitterung Frustration usw. ...“


Wo viele Menschen ihre Meinung frei äußern können, gibt es natürlich auch die von dir kritisierten Tendenzen, das Mehrparteiensystem ergibt zusätzliche Meinungen, die man manchmal schon als Missionierung bezeichnen kann. Damit müssen wir uns abfinden (z.Z. noch nichts Besseres erfunden!).

Was wäre denn die Alternative? Ein Einparteiensystem, eine Zensur der Presse usw.?

Das gab es schon mal alles. Natürlich setzt sich beim jetzigen System der Lauteste, der Geschickteste (schlitzohrigste) und der rhetorisch cleverste meist durch.

Ich finde dich so z.B. rhetorisch auch sehr gut, das allein verändert aber nichts. Deine Kritiken müsstest du somit an einer wirksamen Stelle anbringen, z.Z. sind das leider nur die entsprechenden Parteien.

MfG

GKUS64


Erstmal danke für Dein Statement...., das es mein 6000. war, ist mir erst kurz vor dem Abspeichern aufgefallen!

Fett mark.

Was meinst Du, was ich schon gemacht habe!!

U. a. hatten wir (ich und meine Freundin) einen ziemlichen Disput mit dem Landesverwaltungsamt in Magdeburg, dann plötzlich Halle/ Saale und wieder Magdeburg betreffs Gleichstellung nach Schwerbehindertenrecht. Meiner Freundin, kaum von NRW hier in den wilden Osten gezogen, wollte man grundlos und ohne voherige Prüfungen den GdB völlig wegnehmen, bei mir ging es um Erhöhung des GdB. Die neuen Bundesländer sind übrings bei Ärzteschaft, Gutachtern, VdK und auch Anwälten regelrecht berüchtigt dafür, engstirnige und zu Lasten der Betroffenen negative Entscheidungen in Bezug auf Zuerkennung eines anemessenen GdB zu treffen.

Pauschalisiert bekommst Du dann ganz kurz und knapp auch auf deinen Widerspruch mitgeteilt "...ich habe nach Aktenlage entschieden...." .
Soweit, so gut oder auch nicht gut. Habe mir den "Spaß" des telefonischen Rückrufes gemacht. Erstmal ein generelles Problem, den oder die unterzeicnende Sachbearbeiter-in (den- oder diejenige, die da nach "Aktenlage" entschieden hat) überhaupt ans Telefon zu bekommen. Etliche andere Damen und Herren, lassen sich die ganze "Geschichte" umfangreich und bis ins letzte Detail erzählen, um dir dann völlig schmezfrei und emotionslos zu sagen, sie seinen nicht zuständig.
Geil, gelle?
Unschöner Verdacht - altbekannte behördliche Abwimmeltaktik.

Hat man den den/ die Sachbearbeiterin des Verlangens endlich nach zeitintensiven Versuchen an der Strippe, dann ausnahmslos akustisch sehr gut einschätzbar jugendliche Stimmen. Dazu die schnell offensichtlich werdende fehlende Sachkompetenz.... (könnten alles durchaus von einem Azubis stammen - das ist aber rein meine persönliche Einschätzung).
Fazit: Der ganze Aufwand war (mal wieder) völlig umsonst!

So. Jetzt kommts.
Wir Ende letzten Jahres an den MP Sachsen Anhalt, alle im Landtag vertretenden und an den Petitionsausschuß fast gleichlautenden, 7- seitigen Brief geschrieben. Situation dargestellt und -ich glaub wohl verständlich- sowol harsche aber dabei immer sachliche und nachzuhltende Kritik geübt. Auch an anderen Dingen, die für den Otto Normalverbraucher mal funktioniert haben, für einen mehrschichtig arbeitenden braven Steuerzahler zeitlich auch abzuarbeiten waren, aber nun seit einigen Jahren und toller neuer Gesetze einfach nicht mehr funktionieren wollen...

Ergebnis: Vom Sekretariat MP schnell eine Antwort bekommen, Brief ist eingegangen. Vorgang/ Beschwerde wird geprüft und bearbeitet und wir möchten uns bis zu einer abschließenden Antwort bitte etwas gedulden...
Wir warten heute noch, nach fast zwei Jahren...

Ähnliche Antwort des Petitionsausschusses...

Fraktionen der im Landtag vertretenden Parteien - keine Reaktion, keine Antwort.

Zwischenzeitlich haben wir wegen dem Behindertenstatus meiner Freundin als vordringliche Sache Anfang 2018 über den VdK einen Anwalt eingeschaltet.
Um die 3 Wochen vergangen, kam Brief vom Landesverwaltungsamt (sinngemäßes Zitat) : "Sehr geehrte Frau Sch******, uns ist auf Grund fälschlicher Interpretation der Aktenlage und ihrer gesundheitlichen Situation durch eine Mitarbeiteriin leider ein bedauerlicher Fehler bei der Überprüfung ihres Behindertenstatus entstanden, für den wir uns entschuldigen. Sie können alles behalten.... + das übliche blah- blah- blah..."!

Bei mir dauerte etwas länger, bekam dann aber auch eine positive Widerspruchsentscheidung, das man meinen GdB rückwirkend von 20 auf 30 erhöht hat. (Anmerkung: mit Gdb = Grad der Behinderung von 20 kann man sich das berühmte Popochen abputzen!!)

Irgendwann, fast Mitte 2018 kam dann auch eine als "abschließend" deklarierte Antwort vom Petitionsausschuß des Landtages. Unterzeichnet und im Namen der Vositzenden. Ein Parteimitglied der Linken, eigene Recherchen ergaben: Rechtsanwältin. Ist ja auf ersten Blick nix schlimmes..., gelle?

Der Brief hatte es aber (juristisch geschickt formuliert) gespickt in sich - wir haben uns ehrlich gefragt, wie ein Mitglied einer sich als sozial bis übersozial darstellenden Partei gegenüber einem Bürger so herablassen kann!! Ich könnte ihn einscannen und hier einstellen, aber aus bestimmten Gründen mach ich das nicht...

Grundtenor dieser Antwort, wir hätten doch mittlerweile auf anderem Wege betreffs GdB auch alles (wörtlich!) duchgesetzt..., erreicht, was wir noch wollten... warum wir dann noch so einen Krawall machen und den Petitionsausschuß bemühen... alles andere wäre durch nichtszu beweisende Polemik...

Mein Fazit:
Primitive Einschüchterungstaktik mit Positiveffekt für die Arbeit des Petitionsauschusses - Problem des Bürgers (angeblich) gelöst... Erinnert mich an DDR, SED und Überplanerfüllungen, tolle Parteitagsparolen...
Und: Bürger der neuen Bundesländer..., mache es nie wieder! Wage es dir nicht noch einmal...

Ich hatte zu DDR- Zeiten 2 s. g. Staatsratseingaben geschrieben, u. a. einmal 1988, nachdem mein 2. Sohn auf die Welt gekommen war, wegen fehlendem Wohnraum. Weil wir bis dato bei meinen Eltern in 2 sehr kleinen Zimmern + 1 Waschbecken mit Waschmaschienenanschluß und einer Gemeinschaftstoilette quasi als "Unterschlupf" gefunden hatten und be- wohnten - wohnen konnte man es nicht nennen.

Da habe ich aber eine sehr zeitnah vernüftige Antwort und - ganz schnell eine für damalige Verhältnisse und Ansprüche tolle Neubauwohnung bekommen.


Das einzige Negative bei dieser erfolgreichen Staatsratseingabe Anno 1988 - ich mußte mich von unserem s. g. staatlichen Leiter, dem damaligen Bw- Vorsteher und strammen SED- Genossen und Altstalinisten in Personalunion Günther M. lautstark und vor teilversammelter Manschaft in der damaligen Kantine des Bw Wernigerode als einer derjenigen bezichtigen lassen, der (wörtlich!) "...staatsfeindliche Aktivitäten entwickelt...!" Anfang 1988 mit Sicherheit für mich nicht ganz ungefährlich, wo noch niemand wußte, wohin Ende 1989 die Reise ging und wieviel schmierige IM´s unter den Zuhöhrern Kollegen) waren, die gerne ihrem OiBe über den Kollegen J. was tolles berichteten wollten...

Dem lieben Herrn G. M. habe ich das ziemlich übel genommen und ganz schnell im Januar 1990 ihm unter die Nase gerieben.
Fairer Weise im Gespräch unter 4 Augen, Ohren und Hühneragen....
Ohne jedoch als rücksichtsvoller Mensch und Ossi genau zu wissen, ob nun sein letztes SED- Parteiabzeichen, was er bis Herbst 1989 immer so stolz- provokativ am Revér trug, aus Gelantine war und damit iim E- Fall verdauungstechnisch unbedenklich hinterzuschlucken ging. Er es vielleicht jetzt sogar noch in einer zeitgemäßer gewordenen *aribo- Tüte unter den bnten Gummibärchen aufbewahrte...

Ich kann mich aber noch gut an die Sitiuation erinnern... und seine Schnappatmung!
Er hatte aber wenigstens den *rsch in der Hose, sich halbwegs zu entschuldigen, zwar sehr scheinheilig... mit dem Satz... "...wir haben uns alle geirrt...."

Möge der Belzebub ihn nun bei sich in seinem Reich gut bewachen und er dort in Frieden ruhen...

josy95

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05.11.2019 14:53von DoreHolm
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Zitat Gert # 37:
ich vermisse nichts , du aber offensichtlich nach deiner ausführlichen (Traum) Beschreibung.


Du hast Recht. Ich vermisse das ursprüngliche Ziel, nach Entmachtung des alten Parteiapparates etwas Neues aufzubauen, eine Gesellschaft, mit der sich sowohl der normale Bürger als auch Unternehmer identifizieren könnten, eine Gesellschaft, in der tatsächlich für das Wohl des größtmöglichen Teiles der Bevölkerung regiert und gearbeitet wird. Wie die Bauern damals im 16. Jahrhundert in ihrem Lied "Unsere Enkel fechten´s besser aus". Aber ich schrieb es schon im obigen Beitrag, der Dich veranlasste, mich als Träumer zu bezeichnen, daß so etwas wohl für lange Zeit Wunsch und Traum bleiben wird, schon deshalb weil der Mensch eben so ist wie er ist.

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05.11.2019 14:54von josy95
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Ach so... hab noch eins vergessen.
Zitiere mal zwei (alte) Sprichwörter.

Neid ist der Grund allen Übels...
(Auch der rethorische)

Und:

Jacken sollte man sich nur anziehen, wenn sie pasen...!
(Auch nicht stellvetretend sich für Andere anziehen wollen!)

Das trifft natürlich und sinngemäß auch auf geistige Kleidungsstücke zu!

josy95

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05.11.2019 15:17von DoreHolm
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Zitat IM Kressin #44:
Für mich war völlig neu, dass von den Vertretern der DDR ein Register geführt wurde, über Rang und Bedeutung der Personen, die mit Menschen einen
schwunghaften Handel betrieben.

Für einen Arzt wurden mindestens 200.000 DM in Rechnung gestellt, Facharbeiter und andere entsprechend ihrer Ausbildung und Berufsgruppe weniger.
Die Vertreterin des Ministeriums für innerdeutsche Angelegenheiten bemerkte zu Recht das schändliche, unwürdige und menschenverachtende Verhalten.
Es erinnerte vielmehr an Kauf und Verkauf von Sklaven. Staatliche Willkür durch Halsabschneider der DDR-Regierung mit dem ausschließlichen Ziel so
viel Profit und Devisen wie möglich durch Menschenverkauf herauszuholen. Die DDR sorgte fortwährend für die weitere Zufuhr!

Wer hat die Ausbildung bezahlt ? Der Studierende privat mit eigenem Geld ? Der Bürger mit seinen direkten oder indirekten Steuern war es. Würdest Du Dein Geld für andere Leute ausgeben, die Dir hinterher den Vogel zeigen ? Weißt Du, was eine Ausbildung kostet ? Ausländer auf unseren Unis haben auch nicht kostenlos studiert, auch wenn sie das Studium nicht selbst persönlich bezahlt haben. Das ist heute nicht anders. Allenfalls wird es als Entwicklungshilfe bezeichnet.
Heute läuft das so, wenn ein Unternehmen einem begabten Kopf das Studium finanziert, daß dieser vertraglich erst mal etliche Jährchen dem Unternehmen Gewinn erwirtschaften muß. Die DDR wäre nur sehr ungern kostenloser Entwicklungshelfer für einen Staat, der diese möglichst bald als erledigt sehen möchte.
Klar hat das alles ein Geschmäckle, aber es ist ganz pragmatisches wirtschaftliches Handeln gewesen. Lass mal bei allen Emotionen dabei diese beiseite und sehe es von der realistischen Seite.

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05.11.2019 16:50von Ebro
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Das ist genau so!
Mein Sohn arbeitet schon länger in der Schweiz, ihm wurde eine Fortbildung angeboten, aber mit der Verpflichtung nach Abschluss mindestens 3 Jahre in der Firma zu bleiben. Ansonsten müsste er bei einem Wechsel die Kosten selber übernehmen....!

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05.11.2019 17:05von Gert
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Zitat von Ebro im Beitrag #51
Das ist genau so!
Mein Sohn arbeitet schon länger in der Schweiz, ihm wurde eine Fortbildung angeboten, aber mit der Verpflichtung nach Abschluss mindestens 3 Jahre in der Firma zu bleiben. Ansonsten müsste er bei einem Wechsel die Kosten selber übernehmen....!


wenn Firmen so handeln ist das OK und verständlich, wenn Staaten so handeln ist das Sklavenhandel. Die DDR verkaufte ja auch Leute , denen sie keine Ausbildung finanziert hatte. Ein Staat hat grundsätzlich die Pflicht, seinen Bürger eine entsprechende Ausbildung angefangen von der Schule über Berufsausbildung zu finanzieren. So ist es hier, obendrein bekommen sie noch Bafög, das größtenteils ein Geschenk ist. Dies muss de rStaat aus Steuermittlen bezahlen, die wiederum die arbeitende Bevölkerung erwirtschaftet. Wenn jemand hier studiert, anschließend nach Kanada auswandert sendet die Bundesregierung ja auch keine Rechnung an den kanadischen Staat

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05.11.2019 19:15von ( gelöscht )
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #28
Ja, eine bessere DDR, ... Schön wär´s. Ging aber nicht mit diesen Menschen im Speziellen und den Menschen im Allgemeinen, ...


... aber viele (die meisten ?) der bis dahin "Zurückgebliebenen", glaubten, dass es gehen könnte (natürlich mangels genauerer Kenntnis weiterer Zusammenhänge) ... heute wissen wir, dass es nicht gehen konnte .. aber ein verlockender Gedanke war es doch ..
Aber gut so, wie es gekommen ist ... ich wüsste zur Zeit keine Alternative ... na gut, eigentlich schon, aber dem steht das zwölfte Wort aus Dores Zitat im Wege ..

Siggi
ein Zurückgebliebener und trotzdem Angekommener .. das geht schon ...

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( gelöscht )
05.11.2019 20:19von IM Kressin
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #50
Wer hat die Ausbildung bezahlt ? Der Studierende privat mit eigenem Geld ? Der Bürger mit seinen direkten oder indirekten Steuern war es. Würdest Du Dein Geld für andere Leute ausgeben, die Dir hinterher den Vogel zeigen ? Weißt Du, was eine Ausbildung kostet ?
Die Kopfpauschale betrug exakt 95.847 Mark pro Person, wurde im "DDR-Sprech" seit 1977 "als Erstattung der Ausbildungskosten" bezeichnet.

Fluchtlhilfe = § 105 – „Staatsfeindlicher Menschenhandel“, Straftat, Freiheitsstrafe.

Sklavenhandel mit Kopfpauschalen und Veräußerung mit Auslieferung von Menschen seitens der DDR = "Staatsfreundlicher, gesetzeskonformer Menschenhandel"

Spielendeinfache, sozialistische Paradigma a´la DDR!

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05.11.2019 20:37von Marder
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Hmm was berechnen wir eigentlich z.B. der Schweiz wenn jemand, der in Deutschland studiert hat dort hin geht oder in die USA?

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05.11.2019 22:01von Ebro
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Habe mir gerade den zweiten Teil reingezogen. Kamen viele Erinnerungen hoch, Einiges wurde verständlicher.
Ich hatte damals in einem Schulungsobjekt der Staatlichen Plankommission (also Wirtschatsministerium) gewohnt, meine Ehefrau war in diesem Heim als Wirtschaftsleiter beschäftigt.
Als von Schürer die Rede war, und von dem berühmten Schürerpapier, fiel mir ein Treff mit einem Staatssekretär von Schürer ein, den ich im Büro meiner Frau mit ihm hatte. Ich hatte ein vom MfS vorgegebenes Fragenszenario vorgegeben, welches ich abarbeiten sollte.
War eine spannende Geschichte damals......!

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05.11.2019 22:14von Gert
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ja mir wurden auch einige Zusammenhänge klarer in dem 2. Teil. Ich finde der Film ist gut gemacht, bringt viele Fakten, angehängt an eine interessante Geschichte. Ich freue mich auf den 3.Teil Morgen

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05.11.2019 22:16von Grenzläufer
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #50
Zitat IM Kressin #44:
Für mich war völlig neu, dass von den Vertretern der DDR ein Register geführt wurde, über Rang und Bedeutung der Personen, die mit Menschen einen
schwunghaften Handel betrieben.

Für einen Arzt wurden mindestens 200.000 DM in Rechnung gestellt, Facharbeiter und andere entsprechend ihrer Ausbildung und Berufsgruppe weniger.
Die Vertreterin des Ministeriums für innerdeutsche Angelegenheiten bemerkte zu Recht das schändliche, unwürdige und menschenverachtende Verhalten.
Es erinnerte vielmehr an Kauf und Verkauf von Sklaven. Staatliche Willkür durch Halsabschneider der DDR-Regierung mit dem ausschließlichen Ziel so
viel Profit und Devisen wie möglich durch Menschenverkauf herauszuholen. Die DDR sorgte fortwährend für die weitere Zufuhr!

Wer hat die Ausbildung bezahlt ? Der Studierende privat mit eigenem Geld ? Der Bürger mit seinen direkten oder indirekten Steuern war es. Würdest Du Dein Geld für andere Leute ausgeben, die Dir hinterher den Vogel zeigen ? Weißt Du, was eine Ausbildung kostet ? Ausländer auf unseren Unis haben auch nicht kostenlos studiert, auch wenn sie das Studium nicht selbst persönlich bezahlt haben. Das ist heute nicht anders. Allenfalls wird es als Entwicklungshilfe bezeichnet.
Heute läuft das so, wenn ein Unternehmen einem begabten Kopf das Studium finanziert, daß dieser vertraglich erst mal etliche Jährchen dem Unternehmen Gewinn erwirtschaften muß. Die DDR wäre nur sehr ungern kostenloser Entwicklungshelfer für einen Staat, der diese möglichst bald als erledigt sehen möchte.
Klar hat das alles ein Geschmäckle, aber es ist ganz pragmatisches wirtschaftliches Handeln gewesen. Lass mal bei allen Emotionen dabei diese beiseite und sehe es von der realistischen Seite.




Zwei meiner Studienkollegen sind nach der Uni in die Schweiz gegangen, einer arbeitet heute in Canada, ein Anderer in Österreich. Und weiter?
Rentner, die DDR verlassen hatten, bekamen keine Rente aus der DDR. Und wie ist es heute? Du kannst Deutschland verlassen und niemand streicht dir die Rente.

Da können wir doch froh sein, dass die SED-Diktatur Geschichte ist.

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05.11.2019 22:23von Ebro
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Zitat von Grenzläufer im Beitrag #58
und niemand streicht dir die Rente.


Aber nur, falls Du eine vernünftige Rente beziehst....!

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