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#1

Gedanken zum bevorstehenden Jahrestag der Grenzöffnung

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 22.09.2019 19:58
von krelle | 495 Beiträge | 10928 Punkte
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„Achtung"...
lese ich, wenn ich in den Keller meines Hauses gehe.
Nicht immer, aber doch ziemlich oft halte ich dann gedanklich inne; und sei es auch nur für wenige Augenblicke.


Wenn ich auf die Schilder blicke, welche einst dazu dienten oder dafür vorgesehen waren, um auf die damalige deutsch-deutsche Grenze hinzuweisen, dann nehme ich manchmal die Gelegenheit wahr, um mich zurückzuversetzen in eine Zeit, in der auch ich an ihr eingesetzt war.
Ob als solche, „Demarkationslinie“, „Zonengrenze“, innerdeutsche Grenze, „antiimperialistischer Schutzwall“ oder „Staatsgrenze West“ bezeichnet - man meinte letztlich doch dieselbe G R E N Z E.


„Getrennt“ hat sie – über Jahrzehnte. Und sie hat Wunden in den Seelen nicht weniger Menschen hinterlassen. In Menschen, die sie erlebten, die an ihr lebten, die an ihr dienten, die sie überquerten und nicht zuletzt Jenen, die es nicht auf die „andere“ Seite schafften.
Einige Wunden schmerzen noch heute – auch dreißig Jahre nach dem „Mauerfall“.


Es wird wohl noch viel Zeit benötigen, bis diese „Grenze“ nur noch eine untergeordnete und kaum mehr beachtete Rolle in der Geschichte spielt. Und es mag sein, dass politische Korrektheiten dazu beitragen, die Wahrheit immer mehr zu verwässern. Zukunft ist einerseits Hoffnung, aber sie kann auch Besorgnis sein für die Lebenden im HIER & JETZT.


Schmerzliches brauchen wir nicht unbedingt am Leben erhalten. Aber die Erinnerung an jene Jahre, wo diese Grenze existierte, die schon! Die benötigen wir, um begangene Fehler nicht nochmals zu begehen.

Angefügte Bilder:
Schild ACHTUNG NACH 50m ZONENGRENZE.jpg

zuletzt bearbeitet 23.09.2019 06:41 | nach oben springen

#2

RE: Gedanken zum bevorstehenden Jahrestag der Grenzöffnung

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 22.09.2019 20:56
von Fall 80 | 739 Beiträge | 4266 Punkte
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Immer wenn ich die ehemalige Grenze überquere bin ich froh, dass die Wende so friedlich verlaufen ist. Gleichzeitig bekomme ich Beklemmungen wenn ich an das Leid der Grenzbevölkerung denke, welche drangsaliert wurde oder gar die angestammte Heimat über Nacht verlassen musste. Viele Bewohner des ehemaligen Sperrgebietes haben sich zumindest beruflich jenseits der Grenze etabliert. Es gibt heute Dörfer im ehemaligen Schutzstreifen, da ist es heute fast ruhiger als vor der Wende. Zumindest fehlt jetzt der Verkehr der GT und die Hühner können älter werden.

Uli


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#3

RE: Gedanken zum bevorstehenden Jahrestag der Grenzöffnung

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 22.09.2019 22:41
von mibau83 | 1.844 Beiträge | 4986 Punkte
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also ich fahre seit knapp 20 jahren täglich von thüringen nach bayern auf arbeit und als berufskraftfahrer mehrmals am tag über diese ehemalige grenze. ist für mich nichts besonderes mehr.
war vor 20 jahren notwendig, weil eine damals cdu geführte landesregierung auf ihr billiglohnland thüringen stolz war! mittlerweile gibt es hier eine rot-rot-grüne regierung. ich wünsche ihr bei der wahl im oktober alles gute.

man unterhält sich natürlich mit seinen arbeitskollegen und auch kunden über die zeit damals. erschreckt mich immer wieder, wie oft mancher noch im kalten krieg stehen geblieben ist!

wundert mich also bei manchen beiträgen hier auch nicht besonders!


13.08.Sojus, Kulmbachpolier, thomas 48, Schreiber, DoreHolm, Ebro und vs1400 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#4

RE: Gedanken zum bevorstehenden Jahrestag der Grenzöffnung

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 23.09.2019 16:31
von Fall 80 | 739 Beiträge | 4266 Punkte
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Zitat von mibau83 im Beitrag #3
also ich fahre seit knapp 20 jahren täglich von thüringen nach bayern auf arbeit und als berufskraftfahrer mehrmals am tag über diese ehemalige grenze. ist für mich nichts besonderes mehr.war vor 20 jahren notwendig, weil eine damals cdu geführte landesregierung auf ihr billiglohnland thüringen stolz war! mittlerweile gibt es hier eine rot-rot-grüne regierung. ich wünsche ihr bei der wahl im oktober alles gute. man unterhält sich natürlich mit seinen arbeitskollegen und auch kunden über die zeit damals. erschreckt mich immer wieder, wie oft mancher noch im kalten krieg stehen geblieben ist!wundert mich also bei manchen beiträgen hier auch nicht besonders!


In diesem Thema habe ich nichts vom kalten Krieg gefunden, vielleicht meinst Du ja Beiträge in anderen Themen?

Falls Du auf meinen Beitrag anspielst, dann wundert es mich nur warum sich zwei User bei beiden Beiträgen bedankt haben. Wenn Du meinen Beitrag als kalten Krieg einstufst, dann denk mal daran wer das zu verantworten hatte und wer bei der Durchführung tatkräftig geholfen hat.

Uli


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 23.09.2019 16:42 | nach oben springen

#5

RE: Gedanken zum bevorstehenden Jahrestag der Grenzöffnung

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 23.09.2019 20:49
von hslauch | 288 Beiträge | 2041 Punkte
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@krelle

Vielen Dank für deinen Beitrag #1

Ich sehe es genauso wie Du es in deinem Beitrag #1 beschrieben hast. (PS: wollte jetzt hier nicht deinen Beitrag nochmal als Zitat einstellen)

Ich hatte am 09.11.1989 das Pech (so sah ich es damals am 09.11.1989, als aus meiner 13:00 bis 21:00 Uhr Grenzdienstschicht Straße Netra - im Grenzabschnitt der GK Ifta dann "Dank Herrn Schabowski, der aktuellen Kamera, der Tagesschau" etc. eine 13:00 Uhr bis 13:00 Uhr - 10.11.1989,
also eine 24 Stunden Grenzdienstschicht wurde)
oder das Glück (so sehe ich das seit vielen Jahren und natürlich auch heute noch) den 09.11.1989 so zu sagen live im Grenzabschnitt miterlebt haben zu dürfen.

Weil: Es ist am 09.11.1989 KEIN EINZIGER SCHUSS an der Grenze gefallen ... Niemand wurde verletzt .... und das allein ist schon für mich eine glückliche Sensation
wenn ich es mal so nennen darf...


(ich hatte am 12.02.2014 unter dem Thread "Hättest du geschossen?" im Beitrag #46 schon mal was zu meinem Erlebnis am 09.11.89 geschrieben und wollte es hier nicht noch einmal als Zitat einstellen .... )

Heute fahre ich immer wieder gern meistens mit dem Fahrrad an den Ort zurück, wo ich am 09.11.1989 vielleicht auch zu einem klitze-klitze-kleinen Teilchen der friedlichen Weltgeschichte geworden bin, als die friedliche Wende eingeleitet werden konnte und der Stacheldraht in Ifta und ganz Deutschland fiel ....ohne Blutvergießen .....

Und darauf bin ich auch ein kleines Bisschen stolz !!! Heute um so mehr als am 09.11.1989 ......


Früher Beobachter, 13.08.Sojus, Chris77, schuri, krelle, der 39., GKUS64 und Ehli haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#6

RE: Gedanken zum bevorstehenden Jahrestag der Grenzöffnung

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 23.09.2019 21:50
von mibau83 | 1.844 Beiträge | 4986 Punkte
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Zitat von Fall 80 im Beitrag #4


In diesem Thema habe ich nichts vom kalten Krieg gefunden, vielleicht meinst Du ja Beiträge in anderen Themen?

Falls Du auf meinen Beitrag anspielst, dann wundert es mich nur warum sich zwei User bei beiden Beiträgen bedankt haben. Wenn Du meinen Beitrag als kalten Krieg einstufst, dann denk mal daran wer das zu verantworten hatte und wer bei der Durchführung tatkräftig geholfen hat.

Uli


nein, es war keine anspielung auf deinen beitrag.tut mir leid wenn du es so aufgefasst hast,sorry.

es war ganz einfach meine sicht im hier und heute auf das leben im jahr 2019 im seit 29 jahren "wiedervereinten" deutschland.

mein letzter satz bezog sich auf viele beiträge im forum allgemein.


vs1400, GKUS64, Ebro und Fall 80 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 23.09.2019 21:51 | nach oben springen

#7

RE: Gedanken zum bevorstehenden Jahrestag der Grenzöffnung

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 28.09.2019 18:46
von Esede | 83 Beiträge | 365 Punkte
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Zitat von mibau83 im Beitrag #3
also ich fahre seit knapp 20 jahren täglich von thüringen nach bayern auf arbeit und als berufskraftfahrer mehrmals am tag über diese ehemalige grenze. ist für mich nichts besonderes mehr.
war vor 20 jahren notwendig, weil eine damals cdu geführte landesregierung auf ihr billiglohnland thüringen stolz war! mittlerweile gibt es hier eine rot-rot-grüne regierung. ich wünsche ihr bei der wahl im oktober alles gute.

man unterhält sich natürlich mit seinen arbeitskollegen und auch kunden über die zeit damals. erschreckt mich immer wieder, wie oft mancher noch im kalten krieg stehen geblieben ist!

wundert mich also bei manchen beiträgen hier auch nicht besonders!
Zitat von mibau83 im Beitrag #3
also ich fahre seit knapp 20 jahren täglich von thüringen nach bayern auf arbeit und als berufskraftfahrer mehrmals am tag über diese ehemalige grenze. ist für mich nichts besonderes mehr.
war vor 20 jahren notwendig, weil eine damals cdu geführte landesregierung auf ihr billiglohnland thüringen stolz war! mittlerweile gibt es hier eine rot-rot-grüne regierung. ich wünsche ihr bei der wahl im oktober alles gute.

man unterhält sich natürlich mit seinen arbeitskollegen und auch kunden über die zeit damals. erschreckt mich immer wieder, wie oft mancher noch im kalten krieg stehen geblieben ist!

wundert mich also bei manchen beiträgen hier auch nicht besonders!


mibau83,

Ich gehe davon aus, Du hast unter der jetzigen linken Landesregierung einen übertariflich bezahlten Wunschjob in Thüringen, in der Nachbarschaft zu deinem Wohnort gefunden.

Esede


IM Kressin und Marder haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#8

RE: Gedanken zum bevorstehenden Jahrestag der Grenzöffnung

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 28.09.2019 22:19
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Für mich wird der Jahrestag der Grenzöffnung immer etwas besonderes bleiben.

1. Weil es so friedlich über die Bühne gegangen ist.

2. Weil ich es mir immer gewünscht habe, aber erst für einen wesentlich späteren Zeitpunkt erwartet hatte.

3. Ich durch die Wiedervereinigung nicht nur meine Verwandten unkompliziert besuchen konnte sondern auch meinen Bekanntenkreis um einige gleichgesinnte von der anderen Seite erweitern konnte.

Uli


hslauch, Grenzläufer, Früher Beobachter, IM Kressin und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#9

RE: Gedanken zum bevorstehenden Jahrestag der Grenzöffnung

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 30.09.2019 23:45
von Hackel39 | 4.041 Beiträge | 5584 Punkte
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Die Grenzen sind aus der Perspektive des Privatbahners zuweilen immer noch wahrnehmbar, wenn man beispielsweise regelmäßig in Helmstedt ( BZ Hannover) festgenagelt wird, weil die benachbarte Betriebszentrale Leipzig die Fahrpläne für den Sonderzug nicht fertig kriegt, gleiches passiert auch gelegentlich in Probstzella bei entgegengesetzter Fahrtrichtung Lichtenfels.
Übrigens sind diese Grenzverläufe im Raum Arenshausen/ Eichenberg (Halle– Kasseler Strecke), Marienborn, Oebisfelde oder Probstzella von der Landschaft her kaum noch auszumachen, bestenfalls punktuell oder auf Grundlage breit gerodeter Abschnitte in Waldgegenden.
Meine Gedanken sind jedenfalls so angelegt, daß ich lieber an der Grenze wieder umkehren würde um zu Hause statt im Westhotel wieder anzukommen.
Die Fahrzeiten ab Halle/ S. würden das von allen benannten Übergängen zulassen, Personalwechsel mit Gegenzug Richtung Osten in Eilsleben, Heiligenstadt oder Saalfeld wären ideale Dienstverläufe, wenn man die Bahn damals als es noch möglich war intelligent strukturiert hätte.
Also vom sozialen Aspekt wäre es sogar humaner, von dort aus zurück geschickt zu werden als anschließend die doppelte Strecke bis zur belgischen Grenze durchzuknüppeln.
Bessere Gedanken kann ich jetzt leider nicht beitragen, jetzt wo ich seit mittlerweile drei Stunden auf einen Zug in Aachen warte nachdem ich acht Stunden dorthin angereist bin um gegen Mitternacht nach Karlsruhe abzufahren.
Eigentlich auch eine Art Grenzverletzung, reden wir nicht drüber.


zuletzt bearbeitet 30.09.2019 23:46 | nach oben springen

#10

RE: Gedanken zum bevorstehenden Jahrestag der Grenzöffnung

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 30.09.2019 23:48
von mibau83 | 1.844 Beiträge | 4986 Punkte
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Zitat von Esede im Beitrag #7

Ich gehe davon aus, Du hast unter der jetzigen linken Landesregierung einen übertariflich bezahlten Wunschjob in Thüringen, in der Nachbarschaft zu deinem Wohnort gefunden.



beitrag und bedanker sagen schon viel aus!

ihr werdet wohl nie eure landsleute im deutschen osten verstehen.

wie schrieb hier in letzter zeit jemand, gibt wohl nur die biologische lösung.


zuletzt bearbeitet 30.09.2019 23:50 | nach oben springen

#11

RE: Gedanken zum bevorstehenden Jahrestag der Grenzöffnung

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 01.10.2019 16:46
von Thüringer | 30 Beiträge | 157 Punkte
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Zitat von Fall 80 im Beitrag #8




Ich durch die Wiedervereinigung nicht nur meine Verwandten unkompliziert besuchen konnte sondern auch meinen Bekanntenkreis um einige gleichgesinnte von der anderen Seite erweitern konnte.

Uli



huch


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#12

RE: Gedanken zum bevorstehenden Jahrestag der Grenzöffnung

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 02.10.2019 17:05
von krelle | 495 Beiträge | 10928 Punkte
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Der "Lagebericht von der Grenze zur DDR für den Monat November 1989" war "nüchtern". Die Emotionen der Menschen, die in jenen Stunden/Tagen/Wochen der "Grenzöffnung" ihrer Freude "Lauf" ließen, spiegeln sich in jenen Zeilen nicht wider.
Dafür war jener "Lagebericht" (betreffend des Grenzabschnitts Hauptzollamt Lübeck-Ost) auch nicht gedacht; "objektiv" - nicht mehr/nicht weniger - sollte/musste dieser sein. Für "Gefühlsduseleien" war dieser nicht gedacht.

Zu erkennen ist im angefügtem Bild, wie nachgeordnete Dienststellen des Hauptzollamts Lübeck-Ost seinerzeit Kenntnis nahmen von diesem Lagebericht. Dienststellenleiter/Vertreter der Grenzkontrollstellen (Lübeck-) Schlutup,(Lübeck-) Moisling, Gudow-Autobahn, Büchen, Lauenburg und des Zollkommissariats (Lübeck-) Nord gaben mit Unterschrift/Kürzel und mit jeweiligem Datum zu verstehen, dass und wann sie den entsprechenden "Lagebericht" gelesen hatten.
Irgendwann in diesen "Tagen" bekam auch ich diesen Lagebericht zur Kenntnis vorgelegt.

Ich weiß heute nicht mehr zu sagen, ob bei mir die Freude über diese "Grenzöffnung" überwog, oder ob zu dieser Zeit nicht schon die "Ängste" die Oberhand gewonnen hatten - Sorgen, schon bald nicht mehr "gebraucht" und an einen Dienstort versetzt zu werden, der in Bezug auf die zukünftigen Aufgaben und "Geographie" nicht mehr meiner Vorstellung von "beruflicher Erfüllung" entsprechen würde. Letzteres wird sehr wahrscheinlich der Fall gewesen sein.

Angefügte Bilder:
Lagericht Nov 1989.jpg

IM Kressin und hslauch haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 02.10.2019 20:18 | nach oben springen



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