Fast niemand würde ein E-Auto kaufen

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11.09.2019 14:23
avatar  marc
#31
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@Büdinger

Daraus werden Superbatterien gezimmert 😉

Superakku


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11.09.2019 15:31
#32
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Zitat von furry im Beitrag #25
Zur Wasserstofftechnologie zwei Beiträge von einem Autor:
https://www.deutschlandfunkkultur.de/ulf...ticle_id=143576
https://leibniz-institut.de/archiv/bossel_16_12_10.pdf



Die Beiträge sind von 2008 und 2010, vielleicht ist man heute ein ganzes Stück weiter.
Damals war auch Atomkraft noch in.

Als Antwort auf Bossel von damals ein Artikel aus neuester Zeit über Toyotas Pläne und den Wahrheitsgehalt der 10 Jahre
alten Behauptungen Bossels.
https://www.manager-magazin.de/unternehm...-a-1251106.html

Ein kurzer Auszug :
Hirose nippt an seiner Tasse und zerlegt anschließend genüsslich die Thesen seines Professorenkollegen. Flüssiger Wasserstoff verflüchtigt sich binnen zwei Wochen aus dem Tank? "Wir haben keinen flüssigen Wasserstoff im Tank." Brennstoffzellen vergeuden etwa 30 Prozent der gespeicherten Energie? "Bei der Batterie gehen 60 bis 70 Prozent der Energie schon vorher verloren - im Kraftwerk." Inzwischen scheint sogar Bossel selbst nicht mehr hinter seiner Brandschrift zu stehen: Er lebt in Oberrohrdorf bei Zürich und ist Inhaber der Almus AG, laut Web-Präsenz ein Hersteller von Brennstoffzellen.


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11.09.2019 15:40
#33
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@furry
... mir kommt da der Verdacht nach ... Lobbyismus ...

... und wie schon gesagt, Benzin und Diesel bilden sich auch nicht durch Besprechen ...

... für Jedes und Alles wird Energie benötigt ...


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11.09.2019 17:00
avatar  furry
#34
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@Büdinger , den Denkansatz von dem Mann finde ich interessant. Jedenfalls interessanter als die Schlauheiten von den vielen selbsternannten Experten.
Bleibt uns nur abzuwarten, wohin der Zug fährt, wenn Mutter Erde endgültig ausgepowert wurde.


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11.09.2019 17:15
#35
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Mein Kenntnisstand ist, dass die Speicherung des Wasserstoff´s große Probleme bereitet. So benötigt man das 50 fache Gewicht als Tankgewicht.

Will man 7 kg Wasserstoff speichern wiegt der Tank 350 kg (meine ich gelesen zu haben, bin mir aber nicht sicher). Es soll Versuche mit Kevlar geben die deutlichere Vorteile bieten, auch was Gewicht und Verlust des Wasserstoffs über den Tank angeht.

Von der Seite her passt´s also überhaupt nicht, bedeutet im Klartext, der LKW kann mit 44 t Gewicht um die 800 kg Wasserstoff transportieren.

Ein weiteres Problem soll die Materialversprödung sein. D.h; die Stahltanks werden nach der Zeit X stärker den Wasserstoff "durch diffundieren" lassen.

MfG Berlin


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11.09.2019 17:22
avatar  94
#36
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94

Nun, beim Benzin und/oder Diesel kommt aber mehr Energie raus als bei der Raffination aufgewendet wird. Dagegen ist die Synthese von Wasserstoff ein Minusgeschäft, also in der Energiebilanz. Energetisch rechnet sich am ehesten noch die Dampfreformierung. Nur dummerweise entstehen dabei genausoviel CO2 wie beim Verbrennen von Diesel oder Benzin.

P.S. Link ergänzt ...
de.wikipedia.org/wiki/Dampfreformierung


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11.09.2019 17:43
avatar  Lutze
#37
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Wenn alle Stricke reißen, kann ja der Holzvergaser wieder rausgekramt werden,Holzkohle wird es doch reichlich geben
Lutze


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11.09.2019 17:48
avatar  PF75
#38
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Zitat von Lutze im Beitrag #37
Wenn alle Stricke reißen, kann ja der Holzvergaser wieder rausgekramt werden,Holzkohle wird es doch reichlich geben
Lutze


darfst dann aber kein tropenholz nehmen


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11.09.2019 18:05
avatar  RalphT
#39
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Wenn man das hier so liest, dann habe ich immer mehr das Gefühl, dass der Kauf für mich als Vielfahrer eines Diesels damals genau die richtige Entscheidung war. Und ich habe vor ein Jahr keine weichen Knie bekommen, weil ich meinen Euro5 nicht fürn Appel und Ei verkauft habe.
Der Wagen fährt gut und trotz seiner 190 PS kann ich mit einem Verbrauch von 4,6l aufwarten. Besser kann ich nicht sparen.


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11.09.2019 18:16
#40
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Holzgasvergaser wäre im Augenblick tatsächlich der billigste Treibstoff. Holz gibt es aufgrund der riesigen Mengen z.T. zum Nulltarif, Käferholz halt. Doof ist nur das im Nadelholz recht wenig Energie steckt, Buche wäre deutlich besser. Eiche auch nicht so optimal, Gerbsäure.

Esche wäre noch zu nennen, gibt es auch wie Sand am Meer, Eschentriebsterben.

MfG Berlin


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11.09.2019 19:03
avatar  Gert
#41
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Zitat von Lutze im Beitrag #37
Wenn alle Stricke reißen, kann ja der Holzvergaser wieder rausgekramt werden,Holzkohle wird es doch reichlich geben
Lutze


@Lutze ich kann mich noch sehr gut an diese Autos erinnern in der Nachkriegszeit, mich würde aber mal interessieren wie das so funktionierte. Die schleppten ja immer so eine Art "Badeofen" mit herum und da brannte Holz drin, aber wie geht die Geschichte weiter ? Kennst du als KfZ Fachmann das Prinzip bzw die Funktionsweise ?


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11.09.2019 19:31
avatar  Ehli
#42
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Nicht nur früher,gibt es heute auch.
Opel Kadett mit Holzvergaser
https://www.youtube.com/watch?v=VOA0CsN5UWU
Museum Speyer
Opel Blitz Holzvergaser
https://www.youtube.com/watch?v=Y4Vt8WM6VRk


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11.09.2019 19:42
avatar  Lutze
#43
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Da muss ich leider passen @Gert,
im Netz wird sicherlich einiges zu finden sein
Lutze


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11.09.2019 21:06
avatar  Marder
#44
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@gert,
vereinfacht gesagt funktioniert so ein Vergaser weil man Holz unter Luftmangel verbrennt. Man führt dann genau so viel Sauerstoff zu, dass die Verbrennung eines Teiles des Holzes erfolgt und damit der große Teil des Holzes verkokt wird. Dabei entsteht Holzgas Holzkohle und Teer. Das Gas wird dann zum Antrieb des Motors genutzt. Kannst du unter Luftverschluss auch z.B. in einem Reagenzglas mit etwas Holzspänen über einem Bunsenbrenner sehen. Da kommt die Energie zur Verkokung dann aus dem Gas.
Auf ähnliche Weise hat man früher Stadtgas durch verkokung von Kohle erzeugt.
MfG Marder


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11.09.2019 21:37
#45
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Bei dem Prozess ensteht auch "Holzgeist". Das dürfte wohl eines der Hauptenergielieferanten für den Motor gewesen sein. Das ist Methanol, eines der wichtigsten Chemischen Grundstoffe, wird heute durch Sythese von CO und H² unter Hochdruck gewonnen. In der Lehre hatte ich zeitweise in der Methanolsynthese in Leuna gearbeitet. 1930 stellte die USA z.B. etwa die Hälfte der Gesamtmenge Methanol aus Holz durch trockene Destillation bei 500C° her. Unsere H²-Druck Anlagen hatten einen Weicheisenkern, der der Diffusion von H² besser widerstand und somit auch den eigentlichen Druckstahl schützte. Es kommen immer wieder mal Todesfälle und schwere Vergiftungen vor, wenn unsachgemäß destillierte Gärprodukte unter Ethylalkohol in den Handel kommen, da diese einen erheblichen Methanolgehalt aufweisen.
Übrigens, ist zwar OT, aber das Methanol aus Leuna war hochrein. Es wurde gegen Devisen exportiert und für weniger Geld nicht ganz so hochreines CH³OH importiert, welches für technische Zwecke genügte. Kann mich noch erinnern, daß ich immer mal mit einem Glaskolben raus bin in die Freianlage, dort einen kleinen Hahn öffnete und den Kolben mit Methanol füllte für das Labor zur Qualitätskontrolle.


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