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#1

Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.09.2019 11:39
von RalphT | 1.959 Beiträge | 7962 Punkte
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Ich bin ja öfters in Tschechien. Da kamen mir folgende Gedanken:

Gab es eigentlich auch einen Zaun o.ä zur CSSR? Wie war das denn mit Wanderungen über diese Grenze? War das so wie heute möglich? Gab es dort eigentlich verstärkte Streife im Grenzgebiet? Oder war das Übertreten der Grenze, trotz Ausweis strikt verboten?

Ich hatte hier mal ein Foto einer Wegabsperrung gesehen. Das war nur ein Holzbalken. So wie heute jeder Waldweg abgesperrt ist.
Gibt es hierzu Erfahrungsberichte?


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#2

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.09.2019 12:24
von Thunderhorse | 5.584 Beiträge | 7384 Punkte
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Zitat von RalphT im Beitrag #1
Ich bin ja öfters in Tschechien. Da kamen mir folgende Gedanken:

Gab es eigentlich auch einen Zaun o.ä zur CSSR? Wie war das denn mit Wanderungen über diese Grenze? War das so wie heute möglich? Gab es dort eigentlich verstärkte Streife im Grenzgebiet? Oder war das Übertreten der Grenze, trotz Ausweis strikt verboten?

Ich hatte hier mal ein Foto einer Wegabsperrung gesehen. Das war nur ein Holzbalken. So wie heute jeder Waldweg abgesperrt ist.
Gibt es hierzu Erfahrungsberichte?


http://www.cold-war.de/forumdisplay.php/64-Grenzanlagen

Pohranicni straz CSSR - (Tsch.Grenzwache)

Blutige Grenze zwischen Österreich und der CSSR

Schüsse an deutsch-tschechischer Grenze im Jahre 1986
Und probiers hier mal weiter mit der Suchfunktion.

Und zu Zeiten einer DDR war das Überschreiten nur an den gültigen Grenzübergängen erlaubt.
Wandern so mal von hier nach da, wie heute üblich, war nicht möglich.
Die in den 50er Jahren vorhanden Sperranlagen seitens der CSSR wurden später abgebaut.


"Mobility, Vigilance, Justice"
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zuletzt bearbeitet 01.09.2019 12:31 | nach oben springen

#3

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.09.2019 12:27
von andyman | 3.317 Beiträge | 7572 Punkte
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Hallo.
So ca.1987 war ich mal zu Besuch in Neukirch in der Oberlausitz https://www.google.de/maps/place/Neukirc...98!4d14.3069437 und haben uns bis an die CSSR Grenze angenähert.Hier gab es außer den Schildern von DDR Seite aus und den tschechischen Grenzschildern nichts was auf die Grenze hingewiesen hätte.Eine Streifentätigkeit auf beiden Seiten ist uns verborgen geblieben oder es gab keine.Von Sperranlagen war nichts zu sehen,bis auf die an Waldwegen üblichen Querbalken.
Lgandyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


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#4

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.09.2019 12:33
von Lutze | 10.070 Beiträge | 11271 Punkte
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In Richtung Dreiländereck war diese Grenze sicherlich schwer bewacht
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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#5

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.09.2019 17:00
von PF75 | 3.788 Beiträge | 2034 Punkte
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in bärenstein kurz vor Oberwiesental war ein Bach die Grenzeund es standen die obligatorischen Schilder,in 2 Wochen urlaub hab ich mal einen Gakl gesehen.


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#6

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.09.2019 17:23
von Ehli | 4.074 Beiträge | 25123 Punkte
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An der der Grenze standen ab und zu ein paar Schilder.
Auf der deutschen Seite habe nie Grenzer gesehen,auf der anderen Seite liefen schon Streifen.
Das illegale Übertreten war verboten.
Wenn man sich in den Bergen auskannte war das natürlich kein Problem.


„Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht Bankrott gehen will.“
Marcus Tullius Cicero
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#7

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.09.2019 17:32
von Gert | 480 Beiträge | 2487 Punkte
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die Grenze zur Bundesrepublik war schwer bewacht, das volle Programm mit Zäunen, Doppelposten usw. also ähnlich wie Bundesrepublik/DDR. Habe sie ab 1972 öfters passiert in Bayern Waidhaus / Rozvadov aber auch in Österreich Mikulov/Drasenhofen. Der österreichische Grenzübergang war wie im Paradies, rechts und links der Grenze Weinberge soweit das Auge sehen konnte. Das Grenzregime allerdings ähnlich rigide wie das nach Deutschland. Es war eben der iron curtain
Für uns war der östereichische Grenzübergang interessant weil wir nach Südmähren wollten, es war ein Katzensprung von Wien entfernt.. Da konnte ich durchgängig Autobahn fahren, in den ersten Jahren sogar noch ohne Pickerl ( wurde erst später eingeführt)


Bevor du dir selbst Depression oder einen Minderwertigkeitskomplex diagnostizierst, stelle sicher, dass du nicht einfach nur von Arschlöchern umgeben bist.

* Sigmund Freud (zugeschrieben )


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#8

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.09.2019 18:08
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Zitat von Ehli im Beitrag #6
Sächsiche Schweiz
An der der Grenze standen ab und zu ein paar Schilder.
Auf der deutschen Seite habe nie Grenzer gesehen,auf der anderen Seite liefen schon Streifen.
Das illegale Übertreten war verboten.
Wenn man sich in den Bergen auskannte war das natürlich kein Problem.

Ich denke mal, dass es sich für DDR-Bürger wohl kaum lohnte, die grüne Grenze zu passieren. Denn wie Gert schon schrieb, war die Grenze CSSR zur BRD ja ähnlich streng bewacht. Lohnte es sich denn dort zu schmuggeln? Hatte die CSSR Dinge, die es in der DDR so nicht gab?
Zitat von Gert im Beitrag #7
die Grenze zur Bundesrepublik war schwer bewacht, das volle Programm mit Zäunen, Doppelposten usw. also ähnlich wie Bundesrepublik/DDR.
Das hatte ich auch so gelesen. Von der deutschen Seite sah man wohl nur ein Schildchen. Soll harmlos ausgesehen haben. Den Zaun, früher auch unter Spannung, war im Hinterland. Also aus deutscher Sicht eine humane Grenze.
Ein kleines erhaltenes Stückchen Grenze von der CSSR zur BRD ist heute noch vorhanden. Das ist hier:

https://www.google.de/maps/@48.9674508,13.5923494,17.75z

Meine Verwandten (Vertriebene) erzählten mir auch, dass die Tschechoslowakei sehr großzügig das Grenzgebiet von Gehöften und kompletten Dörfen geräumt haben. Das Gebiet wurde automatisch mil. Sperrgebiet. In den bestehenden Häusern, die nicht im mil. Sperrgebiet waren und vorher Deutsche wohnten, hat man versucht Tschechen unterzubringen.
Dadurch ist z.B. im Böhmerwald ein riesiges Naturreservat entstanden. Heute sind oben auf der Ebene noch ein paar einzelne Birkengruppen. Dort stand mal Gehöfte.


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#9

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.09.2019 18:17
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Zitat von RalphT im Beitrag #8
Meine Verwandten (Vertriebene) erzählten mir auch, dass die Tschechoslowakei sehr großzügig das Grenzgebiet von Gehöften und kompletten Dörfen geräumt haben.

das ist richtig. Als ich das erste mal mit meiner Frau ( gebürtige Tschechin) dort einreiste, fuhren wir hinter dem Grenzübergang in Richtung Pilsen durch Geisterdörfer) Leere Fensterhöhlen, alte Häuser jedoch nicht mehr bewohnt. Ich fragte sie, was ist denn hier los. Sie sagte das sind die eh. deutschen Siedlungsgebiete, nach 45 alle rigoros geräumt von Deutschen. Ja sagte ich und warum sind die Tschechen nicht nachgezogen. Ihre Antwort : Trotz Förderprogrammen der CSR Regierung trauten die Tschechen dem Braten nicht und sie fragten , was ist wenn die Deutschen zurückkommen ? Sie hatten Angst. So blieben die Häuser leer und verfielen


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#10

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.09.2019 18:19
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@RalphT , ich möchte mal aus meiner Wahrnehmung berichten.
Der Unterschied DDR zu CSSR war, dass in die Gelddecke in der DDR dicker war als die Warendecke und bei den Tschechen war es umgekehrt.
Als DDR-Bürger konnte man schon einige in der DDR nicht im Handel aufzutreibende Sachen günstig bekommen. Problem war der begrenzte Umtauschsatz je Person und Reisetag. Die Höhe weiß ich nicht mehr. Ich weiß nur, dass ich mit meiner Frau nach Prag gereist bin. Der Bahnkilometer kosteten bei Fahrten in das Ausland 2 Pfennig. In Prag haben wir dann für unseren Sprössling eine umfangreiche Babyausstattung bekommen, die in der DDR im normalen Handel undenkbar gewesen wäre. Dafür hätte aber der begrenzte Umtausch nicht gereicht, also musste eine Lösung her, die ich aber hier nicht offenbare.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#11

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.09.2019 18:35
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Zitat von Gert im Beitrag #9
nach 45 alle rigoros geräumt von Deutschen.
Ja das stimmt. Es gab dort 2 Vertreibungen:
1) eine wilde Vertreibung
2) eine geordnete Vertreibung

Bei den wilden Vetreibungen hatte man Deutsche direkt aus dem Haus gejagt. Später kam die geordnete Vetreibung. Da gab es vorher einen offiziellen Brief. Dort stand alles drin, was der Deutsche wissen musste und wann und wo er sich einzufinden hatte. Vorher musste aber noch im Haus alles aufgeräumt werden, sogar die Betten sollten frisch bezogen sein und der Haustürschlüssel beim Nachbarn abgeben.

Viele der Häuser sind natürlich im Laufe der Jahre verfallen. Auch heute kann man noch manche Häuser sehen. Aber Jahr für Jahr werden es immer weniger.

Ich kenne zwei Bekannte aus Tschien. Bei den Mischehen, also einer Deutsch der andere Tscheche, durften die Paare wählen, ob sie auch abgeschoben werden wollten oder da bleiben mochten. Die beiden die ich kenne, sind dort geblieben.


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#12

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.09.2019 18:50
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zu Beitrag: #8
Wie bekannt konnte man die DM der DDR in Kronen nur in einen beschränkten Umfang umtauschen,in den Personalausweis wurde das eingetragen.
Für 3 Wochen Camping in der Hohen Tatra brauchte man schon etwas mehr,als man tauschen durfte.
Ergo: Umtausch für 14 Tage,Ausreise über Schmilka,dann illegal zurück in die DDR.Das selbe Spiel dann rückwärts.
Somit hatte man schon einige Kronen mehr für den Urlaub.
Der Zoll hat schon kontrolliert und das nicht zu schlecht,war teilweise schon Schikane,vor allen die Frauen.


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#13

RE: Grenze zur CSSR

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Mein letzter Tages-Besuch zu DDR-Zeiten war im Februar 1989 mit dem Trabbi über den Grenzübergang Zinnwald,
dort an der Grenze gab es ein Handzettel,was alles aus der CSSR an Artikeln nicht ausgeführt werden darf,
schade das ich diesen Wisch nicht aufgehoben habe,beim Durchlesen blieb nicht viel übrig für einen Einkaufstrip
in der CSSR,die umgetauschten Kronen hab dann für ein schönes Knödel-Gericht in einer Gaststätte verbraten und
ein paar Packungen Oblaten mitgenommen
Lutze


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#14

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.09.2019 19:06
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Wir waren 1998 in der Nähe von Eichigt(Vogtland) in der Gemeinde Bergen im Urlaub, unsere netten Wirtsleute unternahmen mit uns einen ausgiebigen Ausflug unter anderem nach Eger, Asch und an das Dreiländereck.
Von Grenzsperren war dort nichts mehr zu sehen, aber er sagte das wir nicht über die Tschechische Grenzlinie gehen sollten, weil die Tschechen immernoch scharf auf Grenzverletzer seien und man ggf festgenommen würde und Geldstrafe zahlen müsste.
Er kannte das Gelände noch aus der Zeit zwischen den unseeligen Kriegen als es dort einige Gasthäuser gab wie den Kaiserhammer, welche aber alle samt von den Tschechen geschliffen wurden.
Zumindest 1998 war an der Straße nach Roßbach (Hranice) noch ein Schlagbaum der Zeitweise vom deutschen Zoll überwacht wurde - meine Frau hatte ihren Ausweis in der Ferienwohnung vergessen ... aber wir hatten Glück ... wir waren gerade über die Grenze als die anrückten ... sonst hätten wir Ärger bekommen - 2010 im Februar erinnerte nur noch das ehemalige Zollhaus an eine Grenze.
Auch eine Geschichte erzählte uns unser Urlaubswirt aus Bergen, da sie ja zu DDR Zeiten auch schon Richtiung CSSR fahren konnten aber scharf kontrolliert, der Grenzer fragte wo sie hin wollen er meinte uff Echer (Nach Eger) und wurde energischst darauf hingewiesen das dieser Ort Cheb heiße.
Als Abschlusslacher ... wir wurden kurz vor Asch von der Polizei angehalten "warum fahren deutscher Fahrer viel zu schnell" der Tscheche der uns gerade überholt hatte war schon lange über alle Berge und welch Zufall ... 100 Meter weiter war eine Wechselstube.
Interessant auch im Erzgebirge das Gebiet an der Oberlochmühle (Deutsch-Neudorf) wo gegenüber dem Gasthof ein Eisenbahnviadukt steht, direkt dahinter - ich glaube der Grenzbach heißt Schweinitz - die Grenze und dahinter heute Wiese und Bäume.
Dort standen auch vor der Vertreibung Häuser und Fabriken ... alles abgerissen und nur im Winter bei gewissen Schneeverhältnissen kann man Schemenhaft umrisse ehemaliger Gebäude erahnen.


-------------------------------
Grün ja grün war'n alle meine Streifen
-- Harbker EK-Zappel 79-2 --


zuletzt bearbeitet 01.09.2019 19:08 | nach oben springen

#15

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.09.2019 21:48
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Zitat von Zappel-EK-79-2 im Beitrag #14
wir wurden kurz vor Asch von der Polizei angehalten "warum fahren deutscher Fahrer viel zu schnell" der Tscheche der uns gerade überholt hatte war schon lange über alle Berge und welch Zufall ... 100 Meter weiter war eine Wechselstube.


ja das ist ein Thema, das ich in der Tschechei des öfteren erlebt habe. Die tschechischen Autofahrer oder ein Teil von ihnen kommen mir vor wie verhinderte Formel 1 Piloten, man kann auch sagen Kamikazefahrer. Was ich da schon erlebt habe. das ist teilweise kriminell. Bei meinem letzten Aufenthalt fahre ich auf der Autobahn nahe Olomouc etwa 120 - 130 kmh. Erlaubte Höchstgeschwindigkeit ist 130 kmh. Vor mir ein Bus , den ich überholen will mit etwa 125 kmh ziehe ich auf der linken Spur hinter ihm her um ihn zu überholen. Plötzlich taucht hinter mir ein dunkler Audi A 6 oder A 8 auf, das volle Programm mit der Lichthupe nötigend. Ich natürlich wollte erst meinen Bus überholen , bin so ca. 5 m vom Bus noch entfernt da zieht der Bekloppte rechts an mir vorbei und setzt sich vor mir auf die linke Spur um den Bus vor mir zu überholen. Das ganze bei der nahezu erreichten Höchstgeschwindigkeit von 130 kmh. Da waren nur noch Zentimeter Platz zwischen uns, es wäre ein schlimmer Crash geworden. Es war aber kein Tscheche, sondern dieses A-loch war ein Pole. Ein solch gefährliche Situation habe ich in meiner langen Autofahrerhistorie noch nicht erlebt.


Bevor du dir selbst Depression oder einen Minderwertigkeitskomplex diagnostizierst, stelle sicher, dass du nicht einfach nur von Arschlöchern umgeben bist.

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#16

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.09.2019 21:57
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Hallo @RalphT ,

sicher kann ich deine Frage nicht allumfassend beantworten, aber vielleicht zum Teil.

Da ich ja seit 75 im Dreiländereck wohne kenne ich so kleine "Spieregeln".

Also, ja, die Grenze DDR- CSSR war schon entsprechend gesichert und überwacht. Hier gab es eine gewisse "Überlappung" des Abschnittes, d.h. vom unmittelbaren Dreiländereck, wo also die letzte GSä 2735 stand und Bayern an Sachsen endete, erfolgte dennoch durch die 9. GK Posseck bis Pabstleithen Buswendestelle die Grenzüberwachung. Letzter BT 9 stand gleich unterhalb des Anwesens Wölfel. An der Bushaltestelle lief dann der GSZ schräg runter zur tschechischen Grenze, wo dann die Tschechen ihrerseits mit ihren Anlagen den Bereich überwachten/Absicherten. Sie hatten den Geländezipfel zum Dreiländereck, also der Bereich der ehemaligen Siedlung Kaiserhammer regelrecht abgetrennt. Kaiserhammer wurde nach 45 ebenso wie andere Orte, geschliffen (https://de.wikipedia.org/wiki/C%C3%ADsa%C5%99sk%C3%BD_Hamr). Heute zeugen noch vereinzelte Ruinenreste von den Wohngebäuden / Mühlen.

Ab Pabstleithen wurde der weitere Grenzverlauf entlang der tschechischen Grenze durch sogenannte GAP (Grenzabschnittsposten) überwacht. Diese wohnten prinzipiell in den Ortschafen entlang der Grenze. Ihre Dienststelle befand sich damals in Bad Brambach, waren aber der Grenzbrigade zur CSSR "Walter Breitfeld" in Pirna unterstellt.
Es gab daher sogenannte Grenzunterabschnitte I/GUA-I (ff.) und untergliedert dann in sogenannte Grenzabschnittsposten von unterschiedlicher Länge bis hinter an die polnische Grenze (wenn ich das jetzt richtig in Erinnerung habe).
Die GAP waren überwiegend motorisiert, Kübel P601, 250er MZ und, bin aber jetzt nicht mehr ganz sicher, S51 Enduro. Kam auch darauf an, wie deren Streifenbereich ausgelegt war. Größtenteils überschnitten sich deren Bereiche. Zu ihren Aufgaben gehörten aber auch entsprechende Treffen mit den tschechischen Grenzern zwecks ZW / Abstimmung der Lage usw. Und ... manch ein GAP nutzte dieses natürlich auch aus, um "illegal" in Ebmath zu den Tschechen mit Dienstfahrzeug zu fahren, versteckte gute Bekannte im Trabbi, um "drüben" mal bei befreundeten tschechischen Grenzern die Sau rauszulassen. Doch darüber wurde der große Mantel des Schweigens ausgebreitet.

In Bad Brambach befand sich die Wechselstube an der alten, ehemaligen F92 rechts nach der Bahnbrücke. Der Grenzübergang selber war dann oben in Schönberg. Die Grenzkontrollen beider Kontrollorgane waren schon heftig und manch DDR Bürger wurde regelrecht auf den Kopf gestellt. Die Fahrzeuge in den Hallen z.T. auseinandergenommen. Ob es da konkrete Verdachtsmomente für solche Tiefenkontrollen gab, entzieht sich meiner Kenntnis.

Und ja, den Spruch der tschechischen Grenzer kenne ich auch: "Wohin fahren Sie? Anwort ich - nach Eger! Uij, uij, aber da gab es was zu hören! Das heißt Cheb!" Ist mir einmal und nie wieder passiert.
Ein Grenzübertritt war prinzipiell nur an den dafür vorgesehen Grenzübergängen zulässig. So wie heute, PA in die Hose und dann querfeldein - unmöglich. Na ja, also nicht unmöglich i.d.S. weil es gab ja keine Sperrenelemente, man hätte schon können, aber eben nicht dürfen. Das Risiko war entsprechend groß auf tschechischer Seite festgenommen zu werden.
Hoffe ich konnte dir etwas helfen.

Gruß vom Grenzfuchs

PS: Einiges hatte ich hier im Forum schon einmal erwähnt.


Wer mit dem Strom schwimmt, wird nie die Quelle sehen!

GT der DDR, 1972-1975, GKS Süd -> GR-10 "Ernst Grube", II. Bat. Göttengrün / 8.GK Juchhöh - Uffz. - FW. d. Res.


Chris77, Büdinger, furry, RalphT und Gert haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#17

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.09.2019 22:13
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vielleicht noch eine Anmerkug zum Geld. Die tschechischen Genossen hatten natürlich auch keine Berührungsängste, wenn es um die Zahlungsmittel des Klassenfeindes ging.Also gab es einen Pflichtumtausch wie in der DDR. Ich weiss nicht mehr wie hoch aber es war auch happig, denn dort erlebte ich das gleiche Gefühl wie in der DDR, was tun mit der "Kohle". Ein Gefül dass ich leider nie wieder in meinem Leben erlebte, dass ich Geld in der Tasche hatte, mit dem ich nicht viel anzufangen wußte.So tankte ich , wir gingen fürstlich Essen mit der ganzen Familie ( die haben es genossen ) usw. Irgendwie haben wir es unter die Leute gebracht.

Ein Erlebnis aus Brünn : Meine Frau und ich spazierten durch Brünn, in den 70ern, und eine älter Dame sprach uns an.Sie war eine Sudetendeutsche die wohl bei der Vertreibung vergessen wurde. Sie freute sich sehr , mit uns in unserer Sprache zu plaudern. Beim Abschied sagte sie : Grüßen sie mir bitte das" Reich". Meine Frau und ich wir waren so perplex, dass wir erst später laut lachen mussten/konnten

ein weiteres Erlebnis. : Irgendwo in den 70 ern in Westböhmen musste ich tanken. Ich fuhr einen Wagen mit Dieselmotor, fuhr an die Tanke ran und bat den Tankwart voll zu tanken. Der giftete mich an, ich solle weiter fahren, an Deutsche verkauft er nichts. Ich bat meien Frau zu fragen was los sei, aber sie sagte nur fahr weiter. Der hat sicher mit eurem Volksstamm schlechtes erlebt, erklärte sie.. Der Hass sass eben bei einigen noch tief, was auch ich gut verstehen .


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zuletzt bearbeitet 01.09.2019 22:17 | nach oben springen

#18

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.09.2019 08:44
von DoreHolm | 10.452 Beiträge | 15348 Punkte
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Hatte es vor längerer Zeit, wimre, schon mal geschrieben. Ich war in Trebenice (Granat-Museum) und danach auf den umlegenden Feldern nach Granat-Kristallen suchen. Die böhmischen Granate sind wegen ihrer tiefroten Fabe sehr geschätzt. Dort befand sich auchd er tagebau, in dem die granatführenden Sedimente abgebaut und die Kristalle herausgewaschen wurden. Weil mir die arbeit der mühsamen Suche auf den Knien zu beschwerlich und uneffektiv war, lud ich einige stabile Plastesäcke von dem Kies ein. Wieder zurück, gab es auf tschechischer Seite nur die Ausweiskontrolle, während der deutsche Zöllner wegen den Säcken fragte, was da drin sei. Ich erklärte ihm das mit den Granaten. Er guckte ungläubig. Ich bot ihm an, irgendeinen Sack seiner Wahl hier auszukippen (ca. 20 l). Er winkte dankend ab und ließ mich passieren. Klar, wann kommt schon mal ein Reisender durch, der einige Säcke voll Dreck transportiert ? Ich habe in mich hineingegrinst.



zuletzt bearbeitet 02.09.2019 08:51 | nach oben springen

#19

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.09.2019 09:15
von furry | 5.310 Beiträge | 10905 Punkte
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@DoreHolm , da hast Du mit Deinen Granaten aber Glück gehabt.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
andyman und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#20

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.09.2019 11:00
von Zappel-EK-79-2 | 1.177 Beiträge | 5222 Punkte
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Zitat von Gert im Beitrag #17
Beim Abschied sagte sie : Grüßen sie mir bitte das" Reich". Meine Frau und ich wir waren so perplex, dass wir erst später laut lachen mussten/konnten

... fast Gleiches passierte mir in Roßbach als ich mit einer älteren Frau ins Gespräch kam, sie ließ zwar nicht das Reich grüßen erzählte aber auf meine Nachfrage ob es noch viele Deutsche hier gäbe das sie eine der wenigen sei welche wegen ihrer Erfahung in einem ansässigen Betrieb gebraucht wurde und bleiben durfte (oder musste?) .
Heute ärgere ich mich das ich nicht noch intensivere Fragen stellte (oder gar Kontaktdaten austauschte) wie z.B. wie das in der Zwischenkriegszeit war, oder wie es der noch älteren Generation erging als das Gebiet noch bei Österreich war.


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