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01.09.2019 11:39von RalphT
Frage
Grenze zur CSSR

Ich bin ja öfters in Tschechien. Da kamen mir folgende Gedanken:

Gab es eigentlich auch einen Zaun o.ä zur CSSR? Wie war das denn mit Wanderungen über diese Grenze? War das so wie heute möglich? Gab es dort eigentlich verstärkte Streife im Grenzgebiet? Oder war das Übertreten der Grenze, trotz Ausweis strikt verboten?

Ich hatte hier mal ein Foto einer Wegabsperrung gesehen. Das war nur ein Holzbalken. So wie heute jeder Waldweg abgesperrt ist.
Gibt es hierzu Erfahrungsberichte?

03.09.2019 17:04von Lutze
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Zitat von Ebro im Beitrag #30
Zitat von Lutze im Beitrag #28
Noch nie erlebt,das sich ein Zöllner,ob früher oder heute sich wegen eine Zigarette zu viel ins Hemd macht


Na dann passiere mal regelmäßig die Schweizer Grenze, da erlebste Sachen......!


Erzähl mal,mich haben sie dort durchgewunken,
obwohl das letzte mal schon gut 10 Jahre her ist
Lutze

03.09.2019 17:40von Ebro
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Wir waren mal vom Handball mit Familie übers Wochenende unterwegs und hatten Verpflegung für 3 Tage mit. Der Kollege hatte sicher schlechte Laune, und es regnete wie Sau. Er hat alles Fleisch abgewogen, und uns vorgerechnet, dass er einige Steaks vernichten muss, weil wir von der Menge drüber waren. Aber nur 500 Gramm. und somit ist ein abgepacktes und vakuumverpacktes Paket Steaks in die Tonne gegangen.
Einmal zum Feierabend wollte ich heim, mein Chef aus dem Schweizer Betrieb hatte eine Ex, die in meinem Dorf wohnte. Er bat mich, ein kleines Paket mitzunehmen. der Zöllner ist bald ausgerastet,, weil ich nicht sagen konnte, was da drin ist. Also aussteigen, rein in Office, aufmachen. Mein leeres Auto blockierte die ganze Brücke über den Rhein zum Feierabendverkehr. Im Paket war ein repariertes Handy für seine Tochter. ich hatte es offen auf dem Beifahrersitz gehabt, nicht mal versteckt, warum auch, bin da ja täglich lang.
Solche Erlebnisse hatte man häufig, hüben wie drüben......

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03.09.2019 18:02von andyman
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Viel Vertrauen zum Chef.
Lgandyman

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03.09.2019 18:31von Ebro
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Wir waren mal vom Handball mit Familie übers Wochenende unterwegs und hatten Verpflegung für 3 Tage mit. Der Kollege hatte sicher schlechte Laune, und es regnete wie Sau. Er hat alles Fleisch abgewogen, und uns vorgerechnet, dass er einige Steaks vernichten muss, weil wir von der Menge drüber waren. Aber nur 500 Gramm. un somit ist ein abgepacktes und vakuumverpacktes Paket Steaks in die Tonne gegangen.
Einmal zum Feierabend wollte ich heim, mein Chef aus dem Schweizer Betrieb hatte eine Ex, die in meinem Dorf wohnte. Er bat mich, ein kleines Paket mitzunehmen. der Zöllner ist bald ausgerastet,, weil ich nicht sagen konnte, was da drin ist. Also aussteigen, rein in Office, aufmachen. Mein leeres Auto blockierte die ganze Brücke über den Rhein zum Feierabendverkehr. Im Paket war ein repariertes Handy für seine Tochter. ich hatte es offen auf dem Beifahrersitz gehabt, nicht mal versteckt, warum auch, bin da ja täglich lang.
Solche Erlebnisse hatte man häufig, hüben wie drüben......

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03.09.2019 18:34von Ebro
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Vertrauen sollte man schon irgendwie haben, wenn man Tür an Tür als Deutscher im Ausland zusammenarbeitet.
Und ich war mir sicher, dass da kein Sprengstoff drin ist, wie der dusslige Zöllner vermutete.

03.09.2019 18:35von Ebro
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Verstehe jetzt aber nich, warum der Beitrag noch mal kommt!

03.09.2019 19:09von Zappel-EK-79-2
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Hier mal ein Link (fast) zum Thema, habe den gerade auf meiner Festplatte entdeckt und ergoogelte ihn auch bei YouTube, sehr interessant und bewewegend

https://www.youtube.com/watch?v=FOpiC6ELGdU

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03.09.2019 19:32von buschgespenst
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Hier ein paar Grenzbilder und altes und aktuelles aus Weipert, bis zur Vertreibung wohnten Teile meiner Vorfahren/Verwandtschaft in Weipert und in Preßnitz
http://www.weiperter-vorfahren.de/grenze.html

....

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03.09.2019 20:34von Alfred
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Lutze, da hast Du aber Glück gehabt.

Auch heute gibt es entsprechende Kontrollen an und in der Nähe der Grenze.

03.09.2019 20:45von Lutze
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Zitat von Alfred im Beitrag #39
Lutze, da hast Du aber Glück gehabt.

Auch heute gibt es entsprechende Kontrollen an und in der Nähe der Grenze.



Das bestreite ich auch gar nicht
Lutze

03.09.2019 22:43von DoreHolm
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Mal ein kleines Beispiel, wie unterschiedlich Grenzkotrollen von der Psyche her bei dem Einzelnen wahrgenommen werden. Ich hatte die Aufgabe, einen ca. 15 Jahre jüngeren neuen Mitarbeiter in unserer Abteilung anzulernen und somit eine ganze Reihe Kunden zu besuchen. Er wohnte in der Nähe von Pirmasens, nahe der französischen Grenze. Soweit ich weiß, war er noch nie im Osten, geschweige denn in den östlichen Nachbarländern und somit auch keine Grenzkontrollen gewöhnt. Als ich mit ihm einen größeren Kunden in Polen besuchte, kriegte er sich bald nicht mehr ein vor Angst und Aufregung, an einer Grenze seinen Pass vorzeigen zu müssen. Zöllner mit einer Pistole am Gürtel, dazu fremdes Land, und Blick in den Pass. Oh Gott, was für ein Erlebnis ? Für mich war das Routine, der ich keinerlei Bedeutung zumaß und meine paar Klebstoffkannen hinten drin haben die auch nie interessiert.

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04.09.2019 10:14von Sperrbrecher
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Zitat von marc im Beitrag #24

Es ging dabei um anmeldepflichtige Devisen. Soll es verbreitet in anderen Staaten auch heute noch geben.

Wenn es sich um Beträge ab 10.000 €uro handelt, muss man es anmelden bzw. die Herkunft des Geldes nachweisen.

04.09.2019 16:46von marc
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Die Höhe von anmeldepflichtigen Devisen sind je nach Ländern unterschiedlich, es gibt in der Welt mehr Länder als nur die EU.

Im Übrigen ging es in der Angelegenheit um die Zeit vor Mauerfall, nicht um die Jetzt-Zeit.

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04.09.2019 17:52von RalphT
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Zitat von Zappel-EK-79-2 im Beitrag #37
Hier mal ein Link (fast) zum Thema, habe den gerade auf meiner Festplatte entdeckt und ergoogelte ihn auch bei YouTube, sehr interessant und bewewegend

https://www.youtube.com/watch?v=FOpiC6ELGdU
Habe gerade den Film gesehen. Schöner Beitrag! Ich kann das auch so bestätigen. Die Stimmung bei den Tschechen gibt genau das wieder, was in dem Beitrag auch erzählt wird. Von einem Hass auf Deutsche habe ich in den 22 Jahren Tschechei-Besuch nie bemerkt. Selbst bei den Alten.

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07.09.2019 15:18von matzelmonier79-2
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September 1976
Wir waren im GST Lager. Eine Woche. Irgendwann Schießausbildung mit KK. MPI. In der nähe war ein kleiner See. Da haben wir
drüberweg geschossen. Wir waren die letzte Rotte beim Schießen. Mußte noch aufräumen (Müll und Patronenhülsen sammeln)
5 Mann mußten die Waffen ins Lager bringen. Wir, Kraft unserer Wassersuppe, die Waffen geschnappt und los marschiert.
Irgendwann kam uns der Weg zu weit vor. Auf der anderen Seite vom Berg war eine Staße oder Weg. Wir runter ins Tal und über einen Bach.
Auf der anderen Seite wieder den Berg hoch und auf der Straße weiter. Beim ersten Ortseingangsschild kam der große Schreck.
Alles in Tschechisch. Sofort Kert Marsch und im Laufschritt zurück.
Will mir garnicht vorstellen, was passiert wäre, wenn uns die Tschechen erwischt hätten.
Kam bestimmt nicht oft vor, dass Deutsche, nach 1945, in Uniform und mit Waffen nach Tschechien Einmarschiert sind.
Jeses mal wenn ich an die Grenze komme, kommt mir dieses Erlebnis immerwieder in den Sinn.


matzelmonier79-2

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