#56

Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.09.2019 11:39
von RalphT | 2.492 Beiträge | 12273 Punkte

Ich bin ja öfters in Tschechien. Da kamen mir folgende Gedanken:

Gab es eigentlich auch einen Zaun o.ä zur CSSR? Wie war das denn mit Wanderungen über diese Grenze? War das so wie heute möglich? Gab es dort eigentlich verstärkte Streife im Grenzgebiet? Oder war das Übertreten der Grenze, trotz Ausweis strikt verboten?

Ich hatte hier mal ein Foto einer Wegabsperrung gesehen. Das war nur ein Holzbalken. So wie heute jeder Waldweg abgesperrt ist.
Gibt es hierzu Erfahrungsberichte?


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#57

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.09.2019 11:04
von bayernsunny | 121 Beiträge | 1103 Punkte

Ich habe Verwandte in der Niederlausitz. Vor der Wende war das Zusammenleben zw. Deutschen und Tschechen im Grenzgebiet recht entspannt. Es fand auch regelmässig ein " kleiner Grenzverkehr" statt. Das sah man immer schön im Winter, wenn die Fussspuren zur Grenze gingen und auf der anderen Seite liefen sie weiter. Ok der "Grenzfluss Spree" ist dort etwa 1m breit.

Der Umtausch für 1 Tag betrug 20,-- Mark und man bekam 60,-- Kronen, 3 Tage 60,-- Mark 180,-- Kronen. Die CSSR war für DDR Bürger recht teuer, aber man bekam Dinge die bei uns Bückware war. Meine Mutter konnte dort mal Geschirrtücher ergattern, was eigentlich seltsam ist, da die Verwandtschaft in der Textilindustrie arbeitete die in der Lausitz angesiedelt war.

Die Grenzkontrollen waren oft recht streng. Es gab auch immer einen Stempel in den Personalausweis. Dazu eine kurze Anekdote... Die ganze Familie im Zug von Dresden nach Usti n.L. Die Tante hatte "aus Versehen" 10 Westmark dabei. Der Zöllner pickte sich von allen meine Tante heraus und fragte nach zu meldenden Dingen. Sie drugste ein wenig herum und gab dann zu das sie 10DM dabei hat. Der Zöllner sagte streng, das er das Geld bei der Ausreise wieder sehen will. Nach einigen Stunden auf der Heimreise im Zug, kontrollierte just der gleiche Zöllner uns wieder. Er schaute meine Tante an und fragte prompt nach den 10DM. Sie wurde rot und sagte kleinlaut das sie das Geld noch dabei hätte. Er glaubte ihr und wollte es nicht noch einmal sehen. Da erkannten wir wie gut die Zöllner geschult wurden und über welche Menschenkenntnis sie verfügten.

Eventuell kennt sich ja jemand mit Devisenvergehen aus und kann was schreiben zu der Strafe, die meine Tante hätte bekommen können, wenn sie das Geld ausgegeben hätte.




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#58

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.09.2019 11:45
von Zappel-EK-79-2 | 1.356 Beiträge | 6328 Punkte

Zoll nach der Wende in der Nähe von Bad Schandau ... meine Frau und ich hatten das Auto kurz vor der Grenze abgestellt und waren nach Herrnskretschen gelaufen, dann zurück zum Auto ... wenige Hundert Meter später winkte uns der Mobile ZOLL raus und fragte ob wir was zu verzollen hätten ... wir verneinten und hatten ja nicht mal nenn Bleistift gekauft sondern hatten uns nur den Ort, die Landschaft und weil es bei uns keine gab Vietnamenesen angeguckt .
Die wollten uns einfach nicht glauben das jemand über die Grenze ging und mit nix zurück kamen ... nach dem sie das Auto zumindest oberflächlich kontrolliert hatten ließen sie uns ... immer noch etwas verdutzt weiter fahren.


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#59

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.09.2019 12:38
von Gert | 1.452 Beiträge | 7463 Punkte

Zitat von bayernsunny im Beitrag #21
Ich habe Verwandte in der Niederlausitz. Vor der Wende war das Zusammenleben zw. Deutschen und Tschechen im Grenzgebiet recht entspannt. Es fand auch regelmässig ein " kleiner Grenzverkehr" statt. Das sah man immer schön im Winter, wenn die Fussspuren zur Grenze gingen und auf der anderen Seite liefen sie weiter. Ok der "Grenzfluss Spree" ist dort etwa 1m breit.

Der Umtausch für 1 Tag betrug 20,-- Mark und man bekam 60,-- Kronen, 3 Tage 60,-- Mark 180,-- Kronen. Die CSSR war für DDR Bürger recht teuer, aber man bekam Dinge die bei uns Bückware war. Meine Mutter konnte dort mal Geschirrtücher ergattern, was eigentlich seltsam ist, da die Verwandtschaft in der Textilindustrie arbeitete die in der Lausitz angesiedelt war.

Die Grenzkontrollen waren oft recht streng. Es gab auch immer einen Stempel in den Personalausweis. Dazu eine kurze Anekdote... Die ganze Familie im Zug von Dresden nach Usti n.L. Die Tante hatte "aus Versehen" 10 Westmark dabei. Der Zöllner pickte sich von allen meine Tante heraus und fragte nach zu meldenden Dingen. Sie drugste ein wenig herum und gab dann zu das sie 10DM dabei hat. Der Zöllner sagte streng, das er das Geld bei der Ausreise wieder sehen will. Nach einigen Stunden auf der Heimreise im Zug, kontrollierte just der gleiche Zöllner uns wieder. Er schaute meine Tante an und fragte prompt nach den 10DM. Sie wurde rot und sagte kleinlaut das sie das Geld noch dabei hätte. Er glaubte ihr und wollte es nicht noch einmal sehen. Da erkannten wir wie gut die Zöllner geschult wurden und über welche Menschenkenntnis sie verfügten.

Eventuell kennt sich ja jemand mit Devisenvergehen aus und kann was schreiben zu der Strafe, die meine Tante hätte bekommen können, wenn sie das Geld ausgegeben hätte.




Haarsträubend die Show dieses Zöllners für lächerliche 10 DM. Das ist eine Paradebeispiel für die Wichtigtuerei der Leute wnen man ihnen eine Uniform anzieht. Ganz schlimm war das in der Verflossenen.dort hatte jeder Uniformierte eine Generalvollmacht vom ZK Bürger zur Sau zu machen. Habe es selbst erlebt als ich noch dort wohnte. Im Übrigen wa res doch nicht verboten DM zu besitzen, habe meinen Eltern und Geschwistern bei jedem Besuch DM geschenkt für den Intershop. Daher verstehe ich die ganze Messe nicht die dieser Zöllner da aufzog.


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Warum muss es uns eigentlich noch besser gehen, wenn es uns gut geht?

*Hubert Joost



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#60

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.09.2019 12:44
von marc | 1.817 Beiträge | 4976 Punkte

Es ging dabei um anmeldepflichtige Devisen. Soll es verbreitet in anderen Staaten auch heute noch geben.


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#61

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.09.2019 13:06
von Grenzläufer | 4.765 Beiträge | 20099 Punkte

Zitat von RalphT im Beitrag #11
Zitat von Gert im Beitrag #9
nach 45 alle rigoros geräumt von Deutschen.
Ja das stimmt. Es gab dort 2 Vertreibungen:
1) eine wilde Vertreibung
2) eine geordnete Vertreibung

Bei den wilden Vetreibungen hatte man Deutsche direkt aus dem Haus gejagt. Später kam die geordnete Vetreibung. Da gab es vorher einen offiziellen Brief. Dort stand alles drin, was der Deutsche wissen musste und wann und wo er sich einzufinden hatte. Vorher musste aber noch im Haus alles aufgeräumt werden, sogar die Betten sollten frisch bezogen sein und der Haustürschlüssel beim Nachbarn abgeben. (...)



Zum Thema Vertreibung eine kuriose Begebenheit. Die Ortschaft Wenzelsdorf lag unmittelbar an der bayerischen Grenze in Westböhmen in Tschechien. Die Bewohner
von Wenzelsdorf besaßen Wald und Felder auf der bayerischen Seite. Darüber kam mal ein Bericht im BR und deswegen wurden wir darauf aufmerksam und schauten uns das uns vor Jahren vor Ort an.

Als es nun mit dem Vertreibungen begang, brachten viele Bewohner von Wenzelsdorf ihr bewegliches Hab und Gut auf die bayerische Seite.
Sie bauten dort ein neues Dorf (Bügellohe) auf, in Sichtweite zu Wenzelsdorf. Das Dorf war ohne Genehmigung errichtet worden, man hatte keinen Anschluss an das Verkehrsnetz, Storm und Wasserversorgung.
Und trotzdem harten dort lange Zeit die ehemaligen Bewohner von Wenzelsdorf aus, Bügellohe war über 20 Jahre ihre neue Heimat.
Wer mal in der Gegend ist, sollte es sich anschauen. Alleine der Böhmerwaldturm auf dem 900m hohen Weingartnerfels ist die Reise wert.
Bügellohe liegt am Nordhang dieses Berges.

>>Nach der Vertreibung 1946 bauten sich Sudetendeutsche etwa einen Kilometer südlich und rund hundert Höhenmeter über ihrer früheren Heimat neue Häuser im Wald unmittelbar hinter der Grenze auf bayerischer Seite. Das Dorf lag in einem bügelähnlichen, in das Nachbarland ragenden Geländeteil auf dem „Bügellohe/Reichenstein/Weingartner-Fels“-Rücken, der bis über 896 m ü. NN ansteigt und damit die höchste Erhebung im heutigen Landkreis Schwandorf ist.

Die einstigen Bewohner stammten überwiegend aus dem untergegangenen Ort Wenzelsdorf mit dem Weiler Rappauf. 11 Familien, fast 60 Personen[3] suchten auf den meist ihren selbst gehörenden Grundstücken eine vorübergehende Bleibe. Hier wollten sie der drohenden Vertreibung entgehen und später wieder in ihr Dorf zurückkehren.[4] Man baute sich im Wald zunächst nur Baracken. Die notwendigen Bretter wurden nachts illegal aus den eigenen Gehöften auf tschechischer Seite über die Grenze auf die Bügellohe getragen.

Allerdings wurde das frühere Wenzelsdorf von der tschechischen Regierung dem Erdboden gleichgemacht, eine Rückkehr kam nicht mehr in Frage. Die Bügelloher Bürger errichteten daraufhin feste Häuser aus zumeist Feld- und Bruchsteinen, unter anderem auch ein Gasthaus (Florl) mit überdachter Kegelbahn. Ziegel konnten nicht von Pferdefuhrwerken angeliefert, sondern mussten von den Männern in mühevoller Arbeit den Berg hinauf getragen werden. Die Siedlung war kommunalen Stellen ein Dorn im Auge, da eine Verkehrsanbindung nach damaligen Größen unverhältnismäßig teuer und umständlich gewesen wäre.

Die Lebensbedingungen waren sehr hart; es gab weder Strom, noch fließendes Wasser noch eine ordentliche Straße, über die das Dorf hätte erreicht werden können. Medizinische Hilfe leistete sehr umständlich ein Arzt aus dem etwa drei Kilometer südwestlich gelegenen Schönsee.[5] Nach und nach verließen die Menschen Bügellohe: 1950 lebten 59 Personen dort, 1960 nur noch 8, 1970 verließ der letzte Bewohner die Siedlung.[6] Laut Zeitzeugen war es in den kalten Jahreszeiten auf dem Grenzkamm zu unwirtlich und landwirtschaftliche Erträge konnten in diesen Höhenlagen kaum erzielt werden. Auch angesichts des Wirtschaftsaufschwungs in Deutschland sah man dort oben keine Zukunft mehr<<
https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCgellohe




Video ab 4:00:


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Das ist der Jammer dieser Welt,
Dass all die Dummheit der Millionen
Den wenigen, deren Geist erhellt,
Den Weisen wird zu Dornenkronen;
Dass sich der Massen Unverstand
Frech an des Genius Schwingen heftet,
Ihr zerrt aus seinem hohen Land,
Bis er zu Boden sinkt entkräftet.
Kurt Eisner

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#62

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.09.2019 15:06
von bayernsunny | 121 Beiträge | 1103 Punkte

Zitat von marc im Beitrag #24
Es ging dabei um anmeldepflichtige Devisen. Soll es verbreitet in anderen Staaten auch heute noch geben.
Denke auch das es darum ging.
Daher auch der beschränkte Maximalumtausch von 20,-- Mark in Kronen.


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#63

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.09.2019 16:48
von Alfred | 8.656 Beiträge | 7677 Punkte

@Gert,

auch heute gibt es Zollkontrollen. Da kann auch 1 Zigarette oder eine Flasche Rum eine Rolle spielen und teuer werden..

Jedes Land hat seine Bestimmungen ...




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#64

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.09.2019 17:11
von Lutze | 11.002 Beiträge | 17431 Punkte

Noch nie erlebt,das sich ein Zöllner,ob früher oder heute sich wegen eine Zigarette zu viel ins Hemd macht
Lutze


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#65

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 03.09.2019 16:42
von Stuelpner | 222 Beiträge | 245 Punkte

Das Verhältnis der Bewohner und der Behörden diesseits und jenseits der sächsisch-tschechischen Grenze wurde in dem DEFA-Kinderfilm "Igelfreundschaft" aus den 60er Jahren dargestellt. Da er ganz in unserer Nähe spielte, habe ich ihn gern gesehen. Der Film ist auch im Netz zu finden.

Gruß Stuelpner




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#66

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 03.09.2019 16:53
von Ebro | 2.559 Beiträge | 13057 Punkte

Zitat von Lutze im Beitrag #28
Noch nie erlebt,das sich ein Zöllner,ob früher oder heute sich wegen eine Zigarette zu viel ins Hemd macht


Na dann passiere mal regelmäßig die Schweizer Grenze, da erlebste Sachen......!




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#67

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 03.09.2019 17:04
von Lutze | 11.002 Beiträge | 17431 Punkte

Zitat von Ebro im Beitrag #30
Zitat von Lutze im Beitrag #28
Noch nie erlebt,das sich ein Zöllner,ob früher oder heute sich wegen eine Zigarette zu viel ins Hemd macht


Na dann passiere mal regelmäßig die Schweizer Grenze, da erlebste Sachen......!


Erzähl mal,mich haben sie dort durchgewunken,
obwohl das letzte mal schon gut 10 Jahre her ist
Lutze


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#68

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 03.09.2019 17:40
von Ebro | 2.559 Beiträge | 13057 Punkte

Wir waren mal vom Handball mit Familie übers Wochenende unterwegs und hatten Verpflegung für 3 Tage mit. Der Kollege hatte sicher schlechte Laune, und es regnete wie Sau. Er hat alles Fleisch abgewogen, und uns vorgerechnet, dass er einige Steaks vernichten muss, weil wir von der Menge drüber waren. Aber nur 500 Gramm. und somit ist ein abgepacktes und vakuumverpacktes Paket Steaks in die Tonne gegangen.
Einmal zum Feierabend wollte ich heim, mein Chef aus dem Schweizer Betrieb hatte eine Ex, die in meinem Dorf wohnte. Er bat mich, ein kleines Paket mitzunehmen. der Zöllner ist bald ausgerastet,, weil ich nicht sagen konnte, was da drin ist. Also aussteigen, rein in Office, aufmachen. Mein leeres Auto blockierte die ganze Brücke über den Rhein zum Feierabendverkehr. Im Paket war ein repariertes Handy für seine Tochter. ich hatte es offen auf dem Beifahrersitz gehabt, nicht mal versteckt, warum auch, bin da ja täglich lang.
Solche Erlebnisse hatte man häufig, hüben wie drüben......


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#69

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 03.09.2019 18:02
von andyman | 3.562 Beiträge | 8906 Punkte

Viel Vertrauen zum Chef.
Lgandyman


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Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius



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#70

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 03.09.2019 18:31
von Ebro | 2.559 Beiträge | 13057 Punkte

Wir waren mal vom Handball mit Familie übers Wochenende unterwegs und hatten Verpflegung für 3 Tage mit. Der Kollege hatte sicher schlechte Laune, und es regnete wie Sau. Er hat alles Fleisch abgewogen, und uns vorgerechnet, dass er einige Steaks vernichten muss, weil wir von der Menge drüber waren. Aber nur 500 Gramm. un somit ist ein abgepacktes und vakuumverpacktes Paket Steaks in die Tonne gegangen.
Einmal zum Feierabend wollte ich heim, mein Chef aus dem Schweizer Betrieb hatte eine Ex, die in meinem Dorf wohnte. Er bat mich, ein kleines Paket mitzunehmen. der Zöllner ist bald ausgerastet,, weil ich nicht sagen konnte, was da drin ist. Also aussteigen, rein in Office, aufmachen. Mein leeres Auto blockierte die ganze Brücke über den Rhein zum Feierabendverkehr. Im Paket war ein repariertes Handy für seine Tochter. ich hatte es offen auf dem Beifahrersitz gehabt, nicht mal versteckt, warum auch, bin da ja täglich lang.
Solche Erlebnisse hatte man häufig, hüben wie drüben......


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#71

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 03.09.2019 18:34
von Ebro | 2.559 Beiträge | 13057 Punkte

Vertrauen sollte man schon irgendwie haben, wenn man Tür an Tür als Deutscher im Ausland zusammenarbeitet.
Und ich war mir sicher, dass da kein Sprengstoff drin ist, wie der dusslige Zöllner vermutete.




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#72

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 03.09.2019 18:35
von Ebro | 2.559 Beiträge | 13057 Punkte

Verstehe jetzt aber nich, warum der Beitrag noch mal kommt!




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#73

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 03.09.2019 19:09
von Zappel-EK-79-2 | 1.356 Beiträge | 6328 Punkte

Hier mal ein Link (fast) zum Thema, habe den gerade auf meiner Festplatte entdeckt und ergoogelte ihn auch bei YouTube, sehr interessant und bewewegend

https://www.youtube.com/watch?v=FOpiC6ELGdU


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#74

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 03.09.2019 19:32
von buschgespenst | 3.640 Beiträge | 13635 Punkte

Hier ein paar Grenzbilder und altes und aktuelles aus Weipert, bis zur Vertreibung wohnten Teile meiner Vorfahren/Verwandtschaft in Weipert und in Preßnitz
http://www.weiperter-vorfahren.de/grenze.html

....


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Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.
(Edwin Bauersachs)



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#75

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 03.09.2019 20:34
von Alfred | 8.656 Beiträge | 7677 Punkte

Lutze, da hast Du aber Glück gehabt.

Auch heute gibt es entsprechende Kontrollen an und in der Nähe der Grenze.




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#76

RE: Grenze zur CSSR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 03.09.2019 20:45
von Lutze | 11.002 Beiträge | 17431 Punkte

Zitat von Alfred im Beitrag #39
Lutze, da hast Du aber Glück gehabt.

Auch heute gibt es entsprechende Kontrollen an und in der Nähe der Grenze.



Das bestreite ich auch gar nicht
Lutze


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