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#1

Bahnreisen in die Sperrzone

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 10.07.2019 15:40
von axelloko | 40 Beiträge | 279 Punkte
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Hallo,

möchte einmal eine Frage stellen, die mich schon lange beschäftigt:

In der Sperrzone befanden sich ja auch zahlreiche Bahnhöfe mit regelmäßigem Personenverkehr. Als Beispiele etwa Ellrich oder Geismar.
Wenn man nun an einem Fahrkartenschalter der Deutschen Reichsbahn eine Fahrkarte zu einem in der Sperrzone liegenden Bahnhof lösen wollte, musste man dann schon am Schalter den Passierschein bzw. Berechtigungsausweis vorlegen ?
Oder musste man diesen erst im Zug vorweisen ?

Dazu noch eine weitere Frage: War die Transportpolizei berechtigt, Angehörige der Grenztruppen zu kontrollieren ?

Vielleicht können sich auch ehemalige Grenzer daran erinnen ab welchen Bahnhöfen, die Kontrollen der Transportpolizei erfolgten.

Für Eure Antworten vielen Dank.


zuletzt bearbeitet 10.07.2019 18:19 | nach oben springen

#2

RE: Bahnreisen in die Sperrzone

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 10.07.2019 16:19
von 94 | 12.701 Beiträge | 8312 Punkte
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Obs die Fahrkarte nur mit Passierschein käuflich zu erwerben gab weiß ich nicht, da ich Zug immer mit Urlaubsschein (75% Rabatt) * gefahren bin. Ich denke aber mal nicht denn man konnte ja auch am Automaten ** Fahrkarten kaufen. Andererseits, das Fahrziel wurde ja mit einer dreistelligen Zahl eingegeben und da waren die Bahnhöfe im Sperrgebiet vielleicht garnicht mit gelistet?
Na wie auch immer, kontrolliert wurde auf jeden Fall im Zug durch die Trapo. Im Zug Eisenach-Gerstungen war das ab Förtha der Fall. Und die Schotterspione kontrollierten natürlich auch Grenzer. Eine nochmalige Kontrolle erfolgte im Zielbahnhof am Ausgang, das war wimre aber 'normale' VP. Dieser Posten kontrollierte ebenfalls wenn man das Grenzgebiet verlassen wollte.

* Preisnachlaß war wie Arbeiterrückfahrkarte dwds.de/wb/Arbeiterrückfahrkarte
** MFA - Mikrorechnergesteuerter Fahrkartenautomat robotrontechnik.de/html/computer/mfa


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 10.07.2019 16:20 | nach oben springen

#3

RE: Bahnreisen in die Sperrzone

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 10.07.2019 16:40
von buschgespenst | 3.501 Beiträge | 12920 Punkte
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Zitat von 94 im Beitrag #2
Obs die Fahrkarte nur mit Passierschein käuflich zu erwerben gab weiß ich nicht, da ich Zug immer mit Urlaubsschein (75% Rabatt) * gefahren bin. Ich denke aber mal nicht denn man konnte ja auch am Automaten ** Fahrkarten kaufen. Andererseits, das Fahrziel wurde ja mit einer dreistelligen Zahl eingegeben und da waren die Bahnhöfe im Sperrgebiet vielleicht garnicht mit gelistet?
Na wie auch immer, kontrolliert wurde auf jeden Fall im Zug durch die Trapo. Im Zug Eisenach-Gerstungen war das ab Förtha der Fall. Und die Schotterspione kontrollierten natürlich auch Grenzer. Eine nochmalige Kontrolle erfolgte im Zielbahnhof am Ausgang, das war wimre aber 'normale' VP. Dieser Posten kontrollierte ebenfalls wenn man das Grenzgebiet verlassen wollte.

* Preisnachlaß war wie Arbeiterrückfahrkarte dwds.de/wb/Arbeiterrückfahrkarte
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Gab es diese Fahrkartenautomaten in der ganzen DDR? Meines Wissens nach waren diese Automaten nur für die Berliner S-Bahn bestimmt bzw. für Fahrten ins Berliner Umland? Was den Erwerb einer Fahrkarte in Grenzgebiet betrifft, es mußte ein Passierschein oder PA mit Einreisevermerk am Fahrkartenschalter vorgelegt werden.


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Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
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zuletzt bearbeitet 10.07.2019 16:57 | nach oben springen

#4

RE: Bahnreisen in die Sperrzone

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 10.07.2019 18:13
von mibau83 | 1.823 Beiträge | 4900 Punkte
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Zitat von axelloko im Beitrag #1

Vielleicht können sich auch ehemalige Grenzer daran erinnen ab welchen Bahnhöfen, die Kontrollen der Transportpolizei erfolgten.



ich meine zwischen erfurt und meiningen kontrollierte die trapo schon ab arnstadt. ich weiß nicht mehr ob auf der saaletalbahn die kontrollen schon hinter jena begannen. auf jeden fall hinter saalfeld in richtung sonneberg. auf dieser strecke konnte man ohne passierschein direkt am grenzsignalzaun vorbei fahren (zwischen probstzella und gräfenthal).
ja fahrkarte fürs grenzgebiet gab es nur bei vorlage von passierschein oder pa.


in geisa fuhr nach 1952 keine eisenbahn mehr.


zuletzt bearbeitet 10.07.2019 18:18 | nach oben springen

#5

RE: Bahnreisen in die Sperrzone

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 10.07.2019 18:18
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Da hast Du natürlich vollkommen recht. In Geisa fuhr keine Eisenbahn mehr, ich meinte auch Geismar, an der Strecke von Leinefelde. Habe ich korrigiert.


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#6

RE: Bahnreisen in die Sperrzone

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 10.07.2019 23:51
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Zitat

Gab es diese Fahrkartenautomaten in der ganzen DDR? Meines Wissens nach waren diese Automaten nur für die Berliner S-Bahn bestimmt bzw. für Fahrten ins Berliner Umland?



1988 habe ich solche in Magdeburg, Dresden, Leipzig und Cottbus gesehen. Man musste die Postleitzahl eingeben. Das Problem waren wie bei allen Automaten die Münzen. Mit dem 20 Pfennig Münzen aus Messing ging es immer gut. Alle anderen Münzen gingen oft nicht, warum auch immer.


Fred.S. hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#7

RE: Bahnreisen in die Sperrzone

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.07.2019 00:05
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zu4. Auf der Bahnstrecke von Ludwigslust nach Dömitz, waren auch ständig zwei Bahnpolizisten anwesend,
die alle Personen kontrollierten. Auch uns Grenzer in Uniform. Ich fand das albern, 1983 als ich von August bis Ende November
zwischen beiden Städten Morgens und Nachmittags pendelte um zum Regimentsstab zu kommen, immer wieder kontrolliert wurde.
Obwohl die Beiden immer die Selben waren, NEIN! Sie grüßten,( Hand an der Mütze ) sagten ihren Spruch auf
und wünschten danach eine angenehme Fahrt.
Auch wenn man mit den Bus von Lu'lu nach Dömitz gegen 23Uhr fuhr, wurde man kontrolliert durch 2 Angehörige.
Der Bus fuhr los, ein paar meter weiter, hielt an und zwei Mann stiegen ein und kontrollierten. Dann stiegen sie wieder aus. Fred

Wollten meine Freunde aus Nbg. nach Dömitz kommen, auch 15-jährige Jungs, sagte ich es meinen MfS-Offizier und es gab nie Probleme. Die Jungen bekamen in Neubrandenburg ihre Passierscheine bei der VP.


zuletzt bearbeitet 11.07.2019 00:07 | nach oben springen

#8

RE: Bahnreisen in die Sperrzone

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.07.2019 08:21
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Zitat
ich weiß nicht mehr ob auf der saaletalbahn die kontrollen schon hinter jena begannen.



Auf jeden Fall im Jahr 1961 nach dem 13. August.


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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#9

RE: Bahnreisen in die Sperrzone

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.07.2019 09:30
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Aus eigenem Erleben weiß ich, das die GT-Angehörigen von der TRAPO kontrolliert wurden. Und @mibau hat recht,sicherlich ab Jena, auf jeden Fall aber ab Saalfeld.
Zum lösen der Fahrkarten muss es aber auch noch andere Regeln gegeben haben, denn ich habe es selbst erlebt, das in Saalfeld die Schalter geschlossen waren und die Automaten außer Betrieb waren. Also konnte man ja nur noch beim Schaffner lösen.

Theo 85/2


zuletzt bearbeitet 11.07.2019 09:33 | nach oben springen

#10

RE: Bahnreisen in die Sperrzone

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.07.2019 09:54
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Zitat
Und @mibau hat recht,sicherlich ab Jena, auf jeden Fall aber ab Saalfeld.



Ich bin ja diese Strecke ab 1963 von Rostock kommend immer nach Hause gefahren.
Also in den D-Zügen ist meistens schon ab Weißenfels/Naumburg die Trapo zugestiegen, um zu kontrollieren. Bei der Länge der Züge und der Fahrzeit, währen wohl die Kontrollen bis Saalfeld nicht fertig gewesen.


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
Theo85/2 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#11

RE: Bahnreisen in die Sperrzone

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.07.2019 11:17
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Ein kleiner Beitrag aus dem Drehscheibe Online Forum:

Thema:
Einreise in das Sperrgebiet zur Staatsgrenze West

Kleines Zitat:

Zitat
Tarifbahnhöfe, die nur mit einem Passierschein bereist werden durften, sind immer besonders kenntlich gemacht worden.
Zum einen in der Entfernungstafel,aus der die Angaben beim Verkauf von Blankofahrausweisen entnommen wurden.
Die Zielschilder der Druckwalzen für EZ Kleindrucker z.B. wurden rot gekennzeichnet,wenn das Ziel "Herrnburg" oder auch "Arenshausen" war.
Welche Orte das betraf, wurde durch Verkehrsdienstliche Mitteilungen oder Bahnfernschreiben bekanntgegeben und wurden durch den
Leiter der Fka in die Unterlagen und Druckvorlagen eingearbeitet.Ob Kaltennordheim dabei war, kann ich heute gar nicht mehr sagen.
Aber auch der Fahrkartenverkäufer in Koserow auf Usedom konnte so beim Blick auf seine ihm zur Verfügung stehenden Verkaufsmittel sofort erkennen,
ob ein Passierschein oder z.B. Personalausweis mit Wohnort Herrnburg vonnöten ist.
Die Passierschein-oder Personalausweisnummer des Reisenden wurde durch Fka auf der Fahrkarte vermerkt.
Das Vorhandensein der Sperrvermerke in den Fka wurde zudem durch regelmäßiges Prüfen durch Verkehrskontrolleure vom Reichsbahnamt
sichergestellt.Nun könnte aber doch ein fluchthelfender Verkäufer einfach so den Pappdeckel nach Herrnburg verkaufen,die Reise hätte jedoch die systematische
Bestreifung der Züge ab 50 km vor Grenze durch die Genossen der Transportpolizei verhindert.
Oft genug haben mir die Organe Bürger aus dem sozialistischen Hinterland in Bobitz,50 km vor dem Zaun, auf den Bahnsteig gestellt. Die hatten sehr wohl eine gültige Fahrkarte, aber keinen Passierschein oder Reisepass.



Der Link zur Quelle:
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,8497646

....


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#12

RE: Bahnreisen in die Sperrzone

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.07.2019 19:26
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Zitat von Harsberg im Beitrag #10

Ich bin ja diese Strecke ab 1963 von Rostock kommend immer nach Hause gefahren.
Also in den D-Zügen ist meistens schon ab Weißenfels/Naumburg die Trapo zugestiegen, um zu kontrollieren. Bei der Länge der Züge und der Fahrzeit, währen wohl die Kontrollen bis Saalfeld nicht fertig gewesen.


war aber in den 80er jahren meiner meinung nach nicht mehr ganz so schlimm. da gab es noch einen extra halt in camburg (lokwechsel e->diesel). die fernzüge aus binz und berlin endeten in saalfeld. richtung sonneberg mußte man sowieso umsteigen und da lief die trapo durch und machte stichprobenkontrollen.

ich erinnere mich noch das in gräfenthal jede menge polizei auf dem bahnsteig war. altgediente mit vielen winkeln am ärmel. ;-)

an der grenze habe ich noch die erinnerung, dass bei api's bzw. tapi's, ab und an mal erzählt wurde soundsoviel personen wurden im letzten monat von der trapo zwischen arnstadt und suhl mit verdacht auf §213 festgenommen.


zuletzt bearbeitet 11.07.2019 19:30 | nach oben springen

#13

RE: Bahnreisen in die Sperrzone

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 12.07.2019 13:27
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #6
Mit dem 20 Pfennig Münzen aus Messing ging es immer gut. Alle anderen Münzen gingen oft nicht, warum auch immer.
Die 5 Mark von 1969 * gingen auch ganz gut, ansonsten denke ich mal manch das Aluchip der Automat nicht mochte. Es wurden vier Merkmale 'geprüft': Dicke, Legierung, Diameter und Zeit (Fallzeit, also indirekt übers Gewicht die Masse). Na wie auch immer, da die ganze Geldprüfung war in Software realisiert und so eine Umstellung auf DM ab Juli'90 überhaupt kein Problem. Also auch die DR-Fahrkartenautomaten waren insofern ein echtes Kind ihres Landes, mit Westgeld kammen's einfach besser zurecht *grins*

* de.wikipedia.org/wiki/Gedenkmünzen_der_Deutschen_Demokratischen_Republik#/media/Datei:20_Jahre_DDR_Wertseite.JPG


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 12.07.2019 13:30 | nach oben springen

#14

RE: Bahnreisen in die Sperrzone

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 12.07.2019 14:52
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Zitat von 94 im Beitrag #13
...Zeit (Fallzeit, also indirekt übers Gewicht die Masse)...


Ich bin ja nicht gut in sowas, aber mit welcher Methode kann man denn über die Fallzeit auf die Masse schließen.
Im freien Fall sollten doch alle Münzen gleich schnell fallen, wenn man mal von keinem nennenswerten Luftwiderstand bei der geringen Fallhöhe in so einem Automaten ausgeht?


zuletzt bearbeitet 12.07.2019 14:54 | nach oben springen

#15

RE: Bahnreisen in die Sperrzone

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 12.07.2019 15:38
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Nicht nur der Luftwiderstand, denn nur im luftleeren Raum fallen alle Gegenstände gleich schnell, auch die Meereshöhe spielte an dieser Stelle eine Rolle. Die Software sah da eine Einstellmöglichkeit vor, nur war es etwas 'frickelig' eine passende Einstellung zu finden. Das Hauptproblem mit den Aluchips war aber die Legierungsprüfung, bedingt durch die Eigenart von Aluminium an der Oberfläche zu eloxieren. Da half es tatsächlich einen 'Durchläufer' etwas zu rubbeln oder mal draufzuspucken.
Das waren aber 'Probleme' welche nicht nur die MFAs hatten.
Ganz gut erklärt ist das Münzprüfen hier z.B. ... goldserie.de/index.php/wissen/geraete-faq/54/489


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zuletzt bearbeitet 12.07.2019 15:42 | nach oben springen



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