Stintenburg im Schaalsee

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08.07.2019 15:37
#61
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Als ich 74/75 am Schaalsee eingesetzt war, an der Südspitze auf den BT11--sah ich hin und wieder mal das Boot vom BGS: Kann mich noch dran erinnern, beim ersten mal--lag sich das BGS Boot und das Boot der GT gegenüber. Als sie wendeten ging es gemeinsam Richtung Stintenburg rüber. Mein Postenführer,sagte--nun veranstalten sie wieder ne kleine Wettfahrt.


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08.07.2019 15:45
avatar  Ratze
#62
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Darüber sollten wir uns unter "überwachung von Kanälen " austauschen, sonst zerschießen wir das Thema von Historiker


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08.07.2019 20:03
avatar  Ratze
#63
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Mal wieder zurück zum Buch. Auf S 46 ist vermerkt, dass das Objekt an 1973 ganz in die Verantwortung des MfS überging und das GKN nur noch über das 6. Rgt für die Lieferung von Logistik zuständig war
Und
Das Objekt als 18 kp der US VI geführt wurde
um eine Grwnzer Legende aufzubauen.
Truppenaufklärungslehrgänge hießen die jetzt


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08.07.2019 20:09
avatar  Ratze
#64
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Ab 71 strukturmässige GAK
Was machten die ausgebildeten Soldaten seit 64 im Grenzdienst? Waren das gut geschulte IM oder hatten die, was anzunehmen ist einen besonderen Aufrag im V Fall?
Wie ich auf anderem Weg erfahren habe hatten alle 4 GAK einer KP (in der der Schreiber Dienst tat) den "Stintenburglehrgang"
Was änderte sich jetzt in Ausbildung und Einsatz und wo wurden die Angehörigen der Gak Züge ab 84 ausgebildet, als diese Schule zumachte. Leider steht im Buch nichts was aus der Schule Thüringen( kann mir leider den Namen des Standortes noch merken) wurde


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08.07.2019 20:15
avatar  Ratze
#65
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Im Objekt wurden angehörige GKM, LV, Militärbezirk III und V ausgebildet.
Wo gehören die beiden MB hin (S. 43)


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08.07.2019 20:32
avatar  Ratze
#66
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S. 61
1983 gingen vom Lehrgang mit 27 Absolventen u.a.
8 zur Sicherungskompanie des MfS, 16 zur Einsatzkompanie
Sind das Kräfte die man U.a. Mit dem Code "Schneewittchen" belegte?


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08.07.2019 20:36
#67
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Zitat von Ratze im Beitrag #64
Ab 71 strukturmässige GAK
Was machten die ausgebildeten Soldaten seit 64 im Grenzdienst? Waren das gut geschulte IM oder hatten die, was anzunehmen ist einen besonderen Aufrag im V Fall?
Wie ich auf anderem Weg erfahren habe hatten alle 4 GAK einer KP (in der der Schreiber Dienst tat) den "Stintenburglehrgang"
Was änderte sich jetzt in Ausbildung und Einsatz und wo wurden die Angehörigen der Gak Züge ab 84 ausgebildet, als diese Schule zumachte. Leider steht im Buch nichts was aus der Schule Thüringen( kann mir leider den Namen des Standortes noch merken) wurde


Wurden, bis zum Umzug nach Suhl, auf dem Paffenstock bei Schiedungen ausgebildet.

Schade dass das NVA-Forum nicht mehr funzt. Dort wurden die Sachen alle mal bearbeitet.


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08.07.2019 20:58
#68
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Auf Kampenwerder sollte ab 1978 ein GZ I vorhanden gewesen sein.


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10.07.2019 20:35
#69
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Ich habe das Heft inzwischen gelesen. Leider sind einige kleine Fehler enthalten. Und die Darstellung der Entwiicklung der Lehrgänge ist nicht gerade übersichtlich.
Mit dem Befehl 107/64 des Ministers f. Staatssicherheit begann ein erster Lehrgang am 03.02.1964 zur Ausbildung von inoffiziellen Mitarbeitern der HA I. Dieser wurde geleitet von der Abt. IV/2 der AGM und in Görzke durchgeführt. Kurze Zeit später begann ein Lehrgang in Biesenthal (07/64).

Später kamen weitere Lehrgänge hinzu. In Stintenburg ab 05/68 (Nord); in Heldburg ab 04/68 (Süd); Streganz (Zeltlager) dann Henningsdorf ab 05/67 (Mitte) und ab 06/68 in Nonnewitz (VM). Etwa ab Zeitpunkt 69/70 wurden die Kräfte der Einsatzkompanie in Biesenthal und die Kräfte der Sicherungskompanie in Görzke ausgebildet. Erst als die AGM die Lehrgänge in Biesenthal und Görzke (beides MfS.Objekte) einstellte, wurden die Lehrgänge neu strukturiert. Stintenburg wurde zur Zentralschule unter der Leitung der HA I in einer Liegenschaft der GT. In Schiedungen (vorher Heldburg) und in Blankenstein (vorher in Henningsdorf) wurden die anderen Lehrgänge durchgeführt. Die Lehrgänge standen zu keinem Zeitpunkt unter der Leitung der GT. Die Versorgung erfolgte über die GT. In Schiedungen und Blankenstein kam das Personal zum größten Teil von den GT.

Die Lehrgänge waren zur Ausbildung von IME gedacht. Ein Teil wurde auch später als IME geworben.Einige waren schon vorher IM. Diese Lehrgänge liefen damals noch als Truppenaufklärungslehrgänge. Nach 1971 wurden eine Reihe von Absolventen als Grenzaufklärungsposten eingesetzt. Die Bezeichnung "Grenzaufklärer" wurde erst später geläufig. Damit möchte ich diese Seite schließen.

Das Objekt wurde nachweislich schon im Dezember 1951 für Lehrgänge der DGP genutzt. Jetzt habe ich einen neuen Hinweis in dem Buch von Rätzke , Zwischen Stacheldraht und Strandkorb" gefunden. Ein ehem. Hptm. berichtete, dass er ab Oktober 1950 die Ausbildung an der Schule auf der Insel Stintenburg absolvierte.

Beim Umzug von Stintenburg nach Lassahn gab es noch keinen Bootszug.Ich hatte hier schon über die Bildung des Bootszuges geschrieben.Beim Umzug hatte man vermutlich nur eine Hafenlimousine. MIndestens seit 1971 gab es ein Boot vom Typ 066/349.

Der Klappentext irritiert auch etwas. Bis 1988 sollte dort die Zentralschule gewesen sein. Im Text ist es aber korrekt.


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10.07.2019 21:29
avatar  Fred.S.
#70
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zu 69. Du erwähntest das GSB 066/349, Historiker, da fiel mir Ratze ein, der das Boot hier gezeigt hat. 01.07.16.
Habe mal gesucht und gefunden. Bist doch nicht deshalb böse, Ratze ?. mfg. Fred

Ne ganze Serie hast Du reingesetzt, von der Grenzbojenlegung auf dem Schaalsee.

Dann stimmt es doch, Historiker, das ich vermutete 5/69 mit bei einen der ersten Lehrgänge gewesen zu sein. Du sagst 5/68, der Erste ?


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12.07.2019 10:03
avatar  Ratze
#71
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Moin
ich lag falsch mit meiner Behauptung, dass der Autor in einem Punkt irrte.
Es ist tatsächlich, wie Dr. Karge schreibt, dass der Landrat die Bürger in Lassahn informierte und dies nicht dem Bürgermeister vorbehalten war.
Beweis zu meiner "Schande" als Anlage


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14.07.2019 10:24
#72
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Vom Mai bis September 1969 lief der 3.Lehrgang. Damals noch unter der Leitung der AGM.Erst im April 1970 erfolgte die Übergabe an die HA I .


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14.07.2019 18:19
#73
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14.07.2019 22:19
#74
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zu 73 Einiges wird erklärt. Aber die Zeitschiene beachten. Die Zentralschule wurde erst 1988 aufgelöst. Meine Version der Gründe hatte ich wohl im NVA-Forum darlegt. Inzwischen würde ich einiges ergänzen.


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12.08.2019 10:37
#75
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Am Donnerstag, den 9. August 2019 fand im Schloss Stintenburg die Vorstellung des Buches "Stintenburg im Schaalsee - Rittergut, Flüchtlingslager, Grenzerkasene und Zentralschule des MfS für Grernzaufkärer" mit anschließendem Autorengespräch mit Dr. Wolf Karge statt. Geladen hatte die Landesbeauftragte für Mecklenburg-Vorpommern für die Aufarbeitung der SED-Diktatur, Anne Drescher, und der Familie von Bernstorff.
Viele Gäste folgten der Einladung. Die Plätze im Hauptraum reichten nicht aus. Die drei anliegenden Zimmer und die Außenterrasse wurden zur Verfügung gestellt.

Das Buch ist erhältlich bei:https://www.landesbeauftragter.de/publik...cationid%5D=206






links: Dr. Karge, rechts: Albrecht Graf von Bernstorff


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