Hildbrandshausen - Januar 1984 - Wer erinnert sich?

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27.02.2019 00:08
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#1
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Hallo Leute

kann sich jemand von Euch an etwas erinnern, was am 25.1.1984 in der 3. GK so passiert ... und in der folgenden Zeit dort so abgelaufen ist ?
Wäre nach 35 Jahren mal interessant zu erfahren, wie die Dinge noch so in Erinnerung geblieben sind.

Gruß aus Berlin


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27.02.2019 10:57
#2
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Hallo nach Berlin,

ich war 87/88 unter Hptm. Leo in der 3. GK Hildebrandshausen und mir sagt dieses Datum nichts(mehr).
Was war denn da los zwischen Keudelstein und Kapelle Kella?

Grüße
Tino


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27.02.2019 16:46
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#3
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Hallo @80er-83-84 , ich grüße Dich.
Ich war von 1983 bis zum Schluss in Treffurt, kenne nicht nur Leo oder Eiche oder wie sie sonst alle hießen. Zu Anfang hatten wir ja noch Bataillonssicherung mit Führung aus dem Führungspunkt im Stabsgebäude in Hildebrandshausen.
Kannst ja gerne mal näher fragen, was Du meinst. Das Ding mit BuBu war aber wimre erst später- stand hier auch schon im Forum.
Gerne auch per PN.


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27.02.2019 17:15
#4
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Hallo zusammen,

ich gehe davon aus, dass es sich um die FF eines Soldaten des 2. DHJ handelt. Er schloss bei Einbruch der Dunkelheit seinen Postenführer im Turm bei Bebendorf ein, begab sich Richtung Drifft (toter Winkel) und überwand mittels Schneehemd den Zaun!!

Soweit die vage Erinnerung nach 35 Jahren!!

Gruß Rotheul-1989


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28.02.2019 02:41 (zuletzt bearbeitet: 28.02.2019 02:47)
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#5
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Hallo und danke für die Antworten. Genau das meinte ich - hattet Ihr noch mehr mitbekommen oder wurde das Thema totgeschwiegen? Was kam genau raus?

Ich hatte das hier gefunden...


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02.03.2019 08:21
avatar  Lutze
#6
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Das war ja tolle Kumpels,
der eine im Westen,der andere dürfte mächtigen Ärger gehabt haben
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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02.03.2019 10:19
avatar  GKUS64
#7
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Zitat von Lutze im Beitrag #6
Das war ja tolle Kumpels,
der eine im Westen,der andere dürfte mächtigen Ärger gehabt haben
Lutze


Für den Eingeschlossenen war es doch eine günstige Situation. Er hatte somit ein Alibi für seine Verhinderung, die Flucht zu unterbinden. Eine Bestrafung des Kameraden wurde somit auch verhindert. Der Flüchtende hatte aus meiner Sicht damit auch eine sehr humane Lösung gefunden.

Man denke an andere Fälle wo die Schusswaffe gegen den Kameraden eingesetzt wurde!


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02.03.2019 13:04 (zuletzt bearbeitet: 02.03.2019 13:06)
avatar  marc
#8
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Wegen mangelnder Wachsamkeit dürfte trotzdem ein Exempel statuiert worden sein, denn sonst wäre es die o.g. bequeme Ausrede gewesen.
Was nicht sein kann das nicht sein darf, gerade beim Militär und erst recht an der Grenze.


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03.03.2019 13:47
#9
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Hallo Ihr,
jetzt fasse ich mal zusammen:
Zum Zeitpunkt 1983/84 war das Postengebiet von Hildebrandshausen zwischen Viereck (Sauloch) bis Bebendorf. Ich durfte ja beides erleben, bis April 1983 war Batallionssicherung von Treffurt bis Sickenberg.. Die Anfahrtswege waren unendlich und man fuhr bis zu 2 Stunden nach dem Dienst um zu " Hause" zu sein. Ansonsten war zum damaligen Zeitpunkt der Bereich Treffurt komplett vermint und im Bereich Hildebrandshausen gab es keine Minen. Ob in der Vergangenheit dort Minen waren weiß ich nicht! Der FF aus Berlin hat wirklich vorbildlich gehandelt. Er selbst hat mich auf dem Keudelstein gefragt (Nachschicht), ob ich mir vorstellen könnte den Laden zu verlassen? Ich sagte Ja, aber ich habe meiner Mutter versprochen, was auch geschieht, ich bleibe hier!!!
Über den verbliebenen Genossen im Turm braucht sich keiner Gedanken machen. Sein Vater war Lehrer an der Offiziershochschule Dresden und er war nächsten Monat schon wiedr
bester Postenführer und alles war gut!!

Glück auf und Gruß aus dem Erzgebirge
RotHeul-1089


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03.03.2019 15:52
#10
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Das kann jeder sehen, wie er will. Ich mußte meiner Mutter nichts versprechen. Wäre auch nie auf die Idee gekommen abzuhauen, mit der Aussicht meine Eltern und Familie vielleicht nie wiederzusehen. War der wirklich so naiv und hat Dich so offen gefragt? Kaum vorstellbar.
Wahlhausener

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03.03.2019 16:04
#11
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Was wilst du mir jetzt sagen??

Glück Auf
RotHeul-1989


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03.03.2019 18:10 (zuletzt bearbeitet: 03.03.2019 18:34)
avatar  marc
#12
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Schon merkwürdig, das der eingesperrte (BT) Soldat auf seiner Kompanie verbleiben durfte.

Schon allein wegen dem Informationsabfluss in die Kompanie wäre eine Versetzung in ein anderes Bataillon
von der V2000 bestimmt angeraten! gewesen.
Auch eine Aberkennung des PF wäre normal gewesen, als erzieherische Maßnahme.

Und diese unterbliebenen Schritte haben keine Fragen bzw. Überlegungen ausgelöst??

Nach einer Fahnenflucht ist ja durch die vorgesetzte Untersuchungsgruppe meist kein Stein auf dem Anderen in der Kompanie geblieben.
Eine FF war ja ideologisch schlimmer als ein Grenzdurchbruch.


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03.03.2019 20:21
#13
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Zitat von RotHeul-1989 im Beitrag #11
Was wilst du mir jetzt sagen??

Glück Auf
RotHeul-1989


Na, das ich mich niemals per Fahnenflucht vom Acker gemacht hätte. Und ich halte es für mehr als naiv einfach so zu fragen, ob Du abhauen würdest.
Ebenfalls Glück auf. Ist aber schon lange her.
Wahlhausener

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04.03.2019 08:26
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#14
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Zitat von Wahlhausener im Beitrag #13
...Und ich halte es für mehr als naiv einfach so zu fragen, ob Du abhauen würdest.
..
Wahlhausener


Tja, dann war der damals Fragende wohl naiv- und nun ?
... einer, der gefragt wird (wozu und wie auch immer) kann ja die Frage nicht mehr beeinflussen .. die ist ´raus und steht im Raum .. der RotHeul ist da wohl der falsche Adressat ..

Siggi


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24.03.2019 15:47
#15
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...nach mehr als 35 Jahren wollte ich nur sagen, dass es so oder so ähnlich war!! Man muss ja nicht sagen, komm wir hauen jetzt ab, nein "kannst du dir evtl. Vorstellen usw usf!! ..und ich habe gesagt, dass ich es mir nicht vorstellen kann!!
Ansonsten waren wir bis Mittwoch zu Geländespielen in Friedrichslohra (oder so ähnlich) und ich kann mich nicht erinnern, dass im Nachgang uns irgend jemand gefragt hat
nach was auch immer!!

mit Gruß aus dem Erzgebirge


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