Viel Spaß beim Führerschein-Tausch

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14.02.2019 09:08 (zuletzt bearbeitet: 14.02.2019 09:34)
avatar  marc
#1
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Bis 2033 sollen 43 Millionen Führerscheine in Deutschland umgetauscht werden. Das bedeutet für Autofahrer viel Bürokratie und Aufwand.

Von dem Umtausch sind einerseits diejenigen betroffen, die noch eine Fahrlizenz aus Papier besitzen. Das betrifft alle Führerscheine, die bis 1998 ausgestellt wurden – rund 15 Millionen Fahrerlaubnisse in Deutschland.
Andererseits müssen aber auch Führerscheine, die zwischen 1999 und 2013 im Scheckkartenformat ausgegeben wurden, umgetauscht werden. Damit kommen nochmal weitere 28 Millionen Führerscheine hinzu.

Ziel der EU-Richtlinie ist es, dass europaweit einheitliche, fälschungssichere Führerscheine ab 2033 ausgegeben werden. Der ADAC schreibt, dass alle Führerscheine zudem in einer Datenbank erfasst werden sollen. So soll Missbrauch verhindert werden.


Für Besitzer von Führerscheinen, die vor 2013 ausgestellt wurden, könnte der Umtausch zum Ärgernis werden. Denn in Deutschland lassen sich Führerscheine nach wie vor nicht online beantragen, der persönliche Gang zum Amt wird fällig. Dort müssen Personalausweis oder Reisepass, der aktuelle Führerschein und ein biometrisches Passfoto vorgelegt werden.

Der Umtausch wird nach Geburtsdatum geregelt:

vor 1953: Bis 19.1.2033

1953 bis 1958: Umtausch bis zum 19.1.2022

1959 bis 1964: Umtausch bis 2023

1965 bis 1970: Umtausch bis 2024

ab 1971: Umtausch bis 2025

Wer noch einen rosafarbenen Führerschein aus Papier oder einen grauen Führerschein besitzt, die bis 1986 ausgestellt wurden, und nicht mehr am damaligen Ausstellungsort wohnt, muss sich auf weiteren Aufwand einstellen.
Dann muss man sich nämlich von der Behörde, die die Fahrerlaubnis ursprünglich ausstellte, eine sogenannte Karteikartenabschrift einfordern und diese bei der Ummeldung vorlegen.

Was kostet es, den Führerschein umzutauschen?
Neben Nerven bei möglichen Warteschlangen in den Behörden kostet der Umtausch auch Geld. Rund 25 Euro werden für jeden Umtausch fällig.


Bei Verweigerung werden zehn Euro fällig
Anschließend werden Führerscheine nur noch für 15 Jahre gültig sein. Sich Nerven und Zeit zu sparen und den Lappen einfach nicht umzutauschen, klingt zunächst verlockend, hilft aber auch nicht weiter.
Wer seinen Führerschein nicht umtauscht und erwischt wird, muss zehn Euro Verwarnungsgeld zahlen. Bei Lkw- und Busfahrern wird ein unterlassener Umtausch laut ADAC als Straftat gewertet. Außerdem kann es passieren, dass es bei Einreisen in andere Länder zu „erheblichen Problemen kommen“ kann, schreibt der ADAC.

https://www.morgenpost.de/politik/articl...ueltigkeit.html


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14.02.2019 10:54
#2
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Wer da immer auf aktuellem Stand war, ich hatte meinen DDR-Lappen damals getaucht gegen den deutschen FS, später wieder
gegen den EU-FS, ist klar im Vorteil.
Hier in Kroatien MUSSTE ich wegen ständigem Aufenthalt den deutschen Lappen in den kroatischen FS tauschen, der grundsätzlich
alle 10 Jahre in einenneuen FS getauscht werden muß.
Incl. Gebühren.

Da ist es schon richtig, wenn das alles mal aktualisiert wird, sonst fahren noch ein paar Exoten mit dem FS der Wehrmacht.

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14.02.2019 10:55 (zuletzt bearbeitet: 14.02.2019 10:57)
#3
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ZU :Wer noch einen rosafarbenen Führerschein aus Papier oder einen grauen Führerschein besitzt, die bis 1986 ausgestellt wurden, und nicht mehr am damaligen Ausstellungsort wohnt, muss sich auf weiteren Aufwand einstellen.
Dann muss man sich nämlich von der Behörde, die die Fahrerlaubnis ursprünglich ausstellte, eine sogenannte Karteikartenabschrift einfordern und diese bei der Ummeldung vorlegen.

Der Antrag mit dem Prüfungsergebnis wurde doch nach dem Ausstellen der FE mit ausgehändigt, das ist die Karte die in manchen Bundesländern
zusätzlich
verlangt wird......die Karte hieß VK 30.




Das sind unsere Rückseiten , die Erweiterung wurde auf dem Großen dann auf der anderen Seite eingetragen
Wir haben unsere Führerscheine aber 1990 sofort hier umschreiben lassen , mit dem EU-Schein werden wir uns noch
Zeit lassen.......der gilt dann nur 15 Jahre...........also werde ich warten bis ich 85 bin





Jene, die ihre Schwerter zu Pflugscharen schmiedeten, pflügen heute für diejenigen die ihre Schwerter behielten.

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14.02.2019 11:06
avatar  StabHF
#4
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.........echte "Führer"- Scheine hab ich schon gesehen......mit Pleitegeier und Laufrad.........


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14.02.2019 11:07
#5
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Ich hatte den DDR-Lappen gegen Anfang der 90-ger umgetauscht, in Seelow, gegen den bundesdeutschen, ganz ohne VK30,
ging problemlos und bin seitdem im Computersystem gespeichert.
Ganz problemlos bekam ich dann einige Jahre Spater in Filderstadt einen EU-FS.

Bringt also nichts, alles auf ewig hinzuschieben.

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14.02.2019 11:13
avatar  StabHF
#6
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......19.1.2033......na wenigstens nich 30.1.2033 !
Bis dahin sind unsere Daten doch eh überall abgespeichtert und abrufbar. Da reicht es, den Finger auf den Abdruckscanner des Beamten zu legen, egal wo auf der Welt, und alles ist sofort da ! Aber auch wirklich alles ! Wozu braucht man da noch eine "Pappe" ? Ausserdem: Da der individuale Kraftverkehr, dh. das Halten und Führen von Privatfahrzeugen, eh bis dahin entweder unmöglich gemacht worden oder verboten ist, wozu noch einen Führerschein ?


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14.02.2019 11:32
avatar  Ebro
#7
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Ich habe noch meinen wo DDR draufsteht. Bin damit in Florida zu einem schönen Leihwagen gekommen. und hier freuen sich die schweizer Grenzwächter, wenn sie mal so ein Ding zu sehen bekommen.


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14.02.2019 12:20
avatar  RalphT
#8
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Und dann nur noch 15 Jahre gültig. Verlängerung unkompliziert möglich? Oder wird voher vielleicht ein kleiner Dienstgang zum Arzt fällig? Oder sonstige kleine Einlagen?
Mal gucken, was sich die Fachfällt dazu noch einfallen lässt.


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14.02.2019 12:40
avatar  marc
#9
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Übrigens ist der EU-Führerschein, also die "Plastikkarte", bereits jetzt nur 15 Jahre gültig, also nach 15 Jahren umzutauschen.

Also einfach mal auf das Ausstellungsdatum schauen!


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14.02.2019 13:58
#10
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Meinen alten DDR-FS habe ich noch und halte ihn in Ehren, so lange mch keine Behörde dazu zwingt, ihn umzutauschen. Bisher auch nie Probleme. In Norwegen bei Kontrolle, Leihwagen in Kreta und den Kanaren. Umtauschtermin 2033 für mich ? Ob ich dann noch unter den Lebenden weile, ist dahingestellt, aber wenn ja, dann werde ich wohl nicht mehr Auto fahren, mit dann 86. Obwohl, man weiß es nicht. Dann hat mein DDR-FS antiquaren Wert. Bringt vielleicht mehr ein als der Umtausch kostet.


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14.02.2019 14:48 (zuletzt bearbeitet: 14.02.2019 14:56)
avatar  GKUS64
#11
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Also ich habe schon einige Tauschaktionen mitgemacht. Es begann mit dem Berechtigungsschein fürs Moped, dann die graue DDR-Fahrerlaubnis (mit Führer-... wollten wir ja nichts mehr zu tun haben). Es folgten DDR-Führerschein (eigenartig?), D-Führerschein und seit 2004 der Führerschein als Karte.
Habe dazu mal ein kleines Bilderbuch erstellt:

[[File:DDR_Führ.1.jpg|none|auto]]



Kommt Zeit, kommt Rat, 2033 bin ich 90, d.h. wenn der Prinz Phillip mit 97 noch fuhr, bin ich optimistisch!

Für Anzeige auf Kreuze klicken => Formate??

14.02.2019 15:43
#12
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#Marc, mich würde mal Dein Geburtsjahr interessieren. Hab meinen FS extra rausgekramt. Da steht unter Ablaufdatum bei 4b. - Also nichts eingetragen. Zwangsweise umgetauscht im Jahr 2003, weil ich einen internationalen FS beantragt habe.
Wahlhausener

Signatur gelöscht...


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14.02.2019 15:52
#13
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Ich habe meinen neuen Kartenführerschein ( EU-Führerschein ) bereits seit September 2017, gültig bis September 32.

Kosten damals:

Erfassungsunterlagen ZFER ( Zentrales Fahrerlaubnisregister ) 1.00 Euro, Umstellung Fahrerlaubnis 23.00 Euro, zusammen 24.00 Euro

"Durch Anerkennung und
Aufmunterung kann man in einem
Menschen die besten Kräfte mobiliesieren"

(Charles M. Schwab, amerikanischer Industrieller 1862-1939)

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14.02.2019 16:44 (zuletzt bearbeitet: 14.02.2019 19:29)
avatar  GKUS64
#14
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"Pkw-Führerscheine der Klasse B, die ab dem 19. Januar 2013 ausgestellt wurden, sind nicht mehr unbegrenzt gültig, sondern nur noch 15 Jahre lang – danach müssen sie erneuert werden. Eine Wiederholung der Fahrprüfung ist dafür aber nicht nötig, es reicht die erneute Beantragung beim zuständigen Straßenverkehrs- oder Ordnungsamt. Deutschland verzichtet bei der Verlängerung des Pkw-Führerscheins auch auf eine Gesundheitsprüfung. Wer vergisst, seinen Führerschein rechtzeitig zu erneuern, der muss keine schwerwiegenden Folgen befürchten. Neben einem Verwarnungsgeld gibt es lediglich die Aufforderung, sich um die Verlängerung des Führerscheins zu kümmern." Aus AutoBild

Meiner wurde 2004 ausgestellt, ich kann mir somit bis2033 Zeit lassen!


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14.02.2019 20:16
avatar  mibau83
#15
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bei mir steht unter 4b, 22.04.33, ausgestellt (4a) ist er am 23.04.18.
die klassen c und ce sind bei mir, mit kennziffer 95 (abgelegte berufskraftfahrermodule) bis 30.4.23 gültig.


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