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#81

RE: Episoden im im Grenzdienst die man nicht vergißt

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 22.02.2019 16:25
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Zitat von Fred.S. im Beitrag #61
60.Ja, Jörg, besonders 74/75 hatte ich im Bootszug Horst ( Boizenburg) während des Dienstes sehr, sehr viele Bilder
von den Booten und den Kameraden geschossen. Mit den Fotoapperaten die ich ja bekommen hatte zur Dokumentation.
Kleine Fotoalben so 10 - 16 Bilder 9X10 angefertigt für jeden EK extra, wo er alleine oder als Besatzung drauf war und die Boote.
Ein über aus sehr gutes Verhältnis hatte ich zu den Angehörigen des Bootszuges. - siehe Bild
Dann diese Alben am Tag der Entlassung übergeben. Auch danach in Dömitz.
Doch dann folgte : der schwärzeste Tag meines Leben, 24. November 1983.
wo man bei mir zu Hause ALLES entwendet hat von 2 Mitarbeiter des MfS. Restlos alles, deshalb freue ich mich über jedes Bild von Grenzbooten,
und Bildern von Angehörigen der Bootsgruppe/Bootsabteilung Dömitz oder Horst, von dem Stützpunkt am Hafen in Dömitz.
Hier haben mir aber viele User aus diesen Forum schon sehr gut helfen können. Fred


Weist Du, wieso sie bei Dir zu Hause aufschlugen, evtl. aus Deiner Akte?


Fred.S. hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#82

RE: Episoden im im Grenzdienst die man nicht vergißt

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 22.02.2019 16:56
von Fred.S. | 2.769 Beiträge | 23981 Punkte
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81. Ist eigentlich logisch gewesen, EX DM,
ich arbeitete mit der Abteilung 2000 eng zusammen, führte auf der Elbe eigenständig eine Aufklärung des westlichen
Elbvorgelände durch, mit der mir zur Verfügung gestellten Technik, sowie in einer Art und Weise,
die nicht den Befehlen und Anweisungen entsprachen.Wenn ich heute darüber nachdenke, was hätte da alles passieren können.
Entwickelte die Filme in den verschiedensten Fotolabor
der GK, Selber, übergab sie dann der 2000. Und die wussten bzw. dachten, wenn ich Filme entwickel, könnte ich ja auch etwas für mich abzweigen.
Wurde ja auch von den Aufklärungsoffizier des Regiment darauf hingewiesen, falls ich mir Bilder persönlich angeeignet hätte von der Grenze,
habe ich sie unverzüglich zurückzulegen. Das man dann eine " Kontrolle " während meiner Abwessenheit zu Hause nutzte sich zu überzeugen,
ob ich auch nicht das geringste Bild besaß und sicherheitshalber alles mitnahm. Ärgerlich, sehr ärgerlich gewesen, wo ich das Material beim heutigen schreiben schön hätte nutzen können.
Meine Akte ? Die hatte ich auch durch Zufall gelesen, war erstaunt, wie ich Ereignisse gesehen hatte und gehandelt und mein Freund .. wie er das sah und geschrieben hatte. Es wird viel noch danach zugekommen sein, interessiert mich nicht, warum sich in der heutigen Zeit damit beschäftigen, ich wusste ja, das ich wie viele Andere von Euch, mit überwacht wurde und Jeder sieht das Problem mit seinen Augen und schreibt es so nieder. Fred


zuletzt bearbeitet 22.02.2019 16:57 | nach oben springen

#83

RE: Episoden im im Grenzdienst die man nicht vergißt

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 23.02.2019 13:35
von EIL-Radler | 26 Beiträge | 441 Punkte
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Hallo Jörg,
danke für Deinen schönen konstruktiven Beitrag. Da lagen wir doch nicht soweit auseinander, als es den Anschein hatte. Na ja und nachts rüberschwimmen, anschlagen und dann wieder zurück. Das war sicher möglich, jedoch nur vor 1961![/b]
Aber das mit dem Radar war doch nicht so ohne. Dazu mal meine Erinnerung, wie es vielleicht im Urschleim anfing:
Ich weiß noch, dass das erste Boot mit Radar irgendwann im Sommer 1970 eingeflogen[/i] wurde. Dafür gab es einen triftigen Grund:
Auf unsere neugierigen Fragen, warum nun Boote mit Radar, wurde uns mitgeteilt, dass in einem oder mehreren Wasserabschnitten (wo?) im Vorherbst mal lange zäher Nebel herrschte, wo man die Hand nicht vor den Augen sah. Dabei verirrten sich einige Boote immer wieder auf „Feindesgebiet“[/i] aber auch umgekehrt. Dem wollte man abhelfen bzw. vorbeugen, damit es nicht zu irgendwelchen nicht gewollten Grenzzwischenfällen kommt. Also Entscheidung (denke mal von ganz oben!): Radar muss her![/b]
Ich weiß aber nicht, wieviel Radarboote wir hatten, eins zumindest, denn von dem habe ich ein Bild im Hafen. Und wie es der Zufall wollte, im Herbst 1970 herrschte in unserem Abschnitt wieder eine längere neblige undurchsichtige Situation.
Besonders war das im Griebnitzsee, aufgrund seiner exponierten Lage (eingepackt in einer Senke mit Bewaldung drum herum) mit wenig Luftbewegung und der Tatsache, dass es ein stehendes Gewässer war, der Fall. Aber auch im Jungfernsee nebelte es ziemlich dicht. Das mit dem Feindesgebiet war nicht der einzige Grund, sondern auch die Tatsache, dass man dadurch auch den Ufern gefährlich nahe kam. Im Griebnitzsee konnten wir z. B. mit den Staken an jeder Stelle des DDR-Teils den (verschlammten) Grund erspüren. An Schifffahrt war zum damaligen Zeitraum ja nicht im Traum zu denken.
Aber auch der Jungfernsee war nicht ohne. Der wies, was manche gar nicht weiß, sogar in der Mitte teilweise nur eine Wassertiefe von 1 – 2 m auf. Naja, und das Ufer vor’m Königswald war so gut nicht beschiffbar.
Mal kurz der Ablauf, wie bei starkem Nebel unsere Boote wieder Heim ins Reich[/i] kamen. Also Lagebericht über Funk, dass bei dieser Situation keinerlei Grenzsicherung auf dem Wasser möglich war (praktisch Null-Sicht) Man hatte aber auch keine Richtungsorientierung, weil sich ja das Boot trotz Verankerung auch leicht drehte. Wenn die Entscheidung kam: Boote zurück in den Hafen[/b], wurde der „Blindenhund“[/i][/b] (also das Radarboot) rausgeschickt, der dann alle Boote ohne Radar nach Hause manövrierte.
Soweit mal ein paar Infos in Sachen Radar in der BoKoPo Anfang der 70er.
Über einige andere Dinge wie z.B. Grenzaufklärer oder Abteilung 2000 kann ich nicht mitreden, weil mir das nicht bekannt war.


1941ziger, zweedi04 und vs1400 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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