Grenzkommission

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19.01.2019 08:51
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#1
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Moin
Wie habt ihr die Grenzkommission erlebt?
Ich hatte nur die Gelegenheit 1985 zur"Kontrolle" nach 10 Jahren mal mit der Kommission unterwegs zu sein und dreimal auf dem Schaalsee bei der Wiedereinbringung von Bojen mit Teilen der Kommission unterwegs zu sein.
Gelesen habe ich, dass DDR Mitglieder 73/74 in Kasernen der GT untergebracht wurden. Habt Ihr da mit denen gesprochen oder wurden die "separiert"?


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19.01.2019 12:01
#2
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Die Grenzkommission,habe ich nur einmal erlebt oder mehr vom BT beobachtet. Das war im Abschnitt der 11.GK des GR 6. Plötzlich tauchte ein VW Bus und ein GAZ aus einen Waldweg , aus Richtung Westen auf--war eigentlich erstaunt--GAZ, aus dem Westen.Das war 74--sonst hatten wir mit denen nichts zu tun.


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19.01.2019 14:02
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#3
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Wir haben die bei der Umverlegung der Grenze 1975/1976 ab und zu gesehen (PIK I). An den Tagen bekamen wir immer neue "Schwarzkombis".....


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19.01.2019 15:20
avatar  Ratze
#4
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Und haben die Euch denn mit den sauberen Kombis jedenfalls beachtet?
Habt ihr die Steine demnach vorn gebracht?


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19.01.2019 17:01
#5
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Könnte 75 gewesen sein.
Unweit unserer Füst. lagerten ein Teil der "neuen" Steine. Die Leute kamen mit P3 und nach der Überprüfung der Maßhaltigkeit luden sie 2-3 Stk. ein.
Dann waren sie auch am FB-3 zur Absprache. Ein GP von uns war am Ort der Arbeiten nicht in der Nähe, diese mußten immer weit weg sein.
Bei der Gruppe von Personen konnte man nicht unterscheiden wer zu wen gehörte.
Den Morgen, fuhr auch ein LO von uns auf der B27 in Rtg.Göttingen. Sah irgendwie komisch aus.
Wir als sichernde Einheit hatten und sollten keinen Kontakt mit den Leuten haben.

H.

Erst stirbt der Baum und dann der Mensch !


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19.01.2019 18:11
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#6
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Wir setzten den Grenzzaun neu, nach den Vermessungen. Dies wurde ab und zu von der Grenzkommission kontrolliert. Wenn absehbar war das an diesem tag "hoher Besuch" unsere Arbeit begutachtete bekamen wir neue "Schwarzkombis". das waren schwarz eingefärbte Tarnanzüge bzw. Winterdienstanzüge. Dies war ja notwendig, damit die Sicherungseinheit wußte auf wen man "achten" mußte.
Die Sicherungseinheiten waren immer aus einem anderen Grenzregiment. Zu meiner Zeit Ich war in der PIK I (zugehörig GR I) war häufig die Sicherungseinheit aus dem GR IV. Man wollte vermutlich Absprachen verhindern.
An diesen Tagen wurden wir noch gesonderst belehrt, so fast nach dem Motto - keinen Blickkontakt!

Mir persönlich war das auch so etwas von egal, ich wollte nur diese **** hinter mir lassen!
Dies schreibe ich obwohl ich hinter dem System stand, doch der Grenzdienst war für mich das kleinere Übel (statt M-Schütze in der Pampa).


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19.01.2019 18:31
#7
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Mal allgemein zu dieser Kommission gefragt: Welche Institutionen bzw. Personen aus West und Ost waren eigentlich dort Mitglied?


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19.01.2019 18:41
avatar  Mike59
#8
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Folge dem Link im Betrag
Grenzvermessung-zwischen-DDR-BRD


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19.01.2019 18:45
#9
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Da gab es mal einen Film darüber. Weiß aber nicht mehr, wie der hieß. Die Handlung beinhaltete eben die Erlebnisse des gemeinsamen Vermessungstrupps.


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19.01.2019 19:48
avatar  Ratze
#10
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@Westpfale63 im Westen waren aus den 4 Grenzbundesländer Wasserwirtschaftler, Leute von den Katasterämtern, den Staatskanzleien dem Bundesministerium des Innern, BGS und Zoll dann gab es ja noch 73/74 die Arbeitsgruppe Grenzmarkierung da waren die regionalen Katasterämter, Vertreter der Länder sowie BGS und Zoll anwesend. Im Osten N VA, MfS, Vermessungsbehörde, Aussenministerium und der Arbeitsgruppe dann lokale Vertreter des Regiments.
Ich hatte 85 u.a. mit M Gerl... vom 6. GRt und O Kretzsch.... vom MfS zu tun.
Im B uch, Vermessung des Eisernen Vorhangs beschreibt der Staatssekretär im der Staatskanzlei Hannover seine Tätigkeit.
Morgen/Montag werde ich mal zu 2 oder 3 Treffen der Arbeitsgruppe bzw von 2 Treffen der GK in Ratzeburg berichten. Die letzten Termine nur aus der Zeitung bzw. als Fahrer Begleitfahrzeug von Schlutup bis Ratzeburg 1983.


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19.01.2019 19:51
avatar  Ratze
#11
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@DoreHolm im Sommer gibt es einen neuen Kurzfilm "fliessende Grenze" ist der Arbeitstitel. Würde im letzten Herbst gedreht und dreht sich um die Wiedereinbringung einer angetriebenen Boj e auf dem Schaalsee.


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19.01.2019 21:09
avatar  mibau83
#12
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #9
Da gab es mal einen Film darüber. Weiß aber nicht mehr, wie der hieß. Die Handlung beinhaltete eben die Erlebnisse des gemeinsamen Vermessungstrupps.


das müßte der film "die grenze" aus dem jahr 1981 gewesen sein. kam damals im tv. http://www.deutsches-filmhaus.de/filme_e.../grenze_die.htm


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20.01.2019 11:30
#13
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Zitat von bürger der ddr im Beitrag #6
Wir setzten den Grenzzaun neu, nach den Vermessungen. Dies wurde ab und zu von der Grenzkommission kontrolliert. .


Dass da die Grenzkommission vorbeischaute!

War definitiv nicht deren Aufgabe.

"Mobility, Vigilance, Justice"

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20.01.2019 11:47 (zuletzt bearbeitet: 20.01.2019 12:15)
#14
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Zitat von Ratze im Beitrag #10
@Westpfale63 im Westen waren aus den 4 Grenzbundesländer Wasserwirtschaftler, Leute von den Katasterämtern, den Staatskanzleien dem Bundesministerium des Innern, BGS und Zoll dann gab es ja noch 73/74 die Arbeitsgruppe Grenzmarkierung da waren die regionalen Katasterämter, Vertreter der Länder sowie BGS und Zoll anwesend. Im Osten N VA, MfS, Vermessungsbehörde, Aussenministerium und der Arbeitsgruppe dann lokale Vertreter des Regiments.
Ich hatte 85 u.a. mit M Gerl... vom 6. GRt und O Kretzsch.... vom MfS zu tun.
Im B uch, Vermessung des Eisernen Vorhangs beschreibt der Staatssekretär im der Staatskanzlei Hannover seine Tätigkeit.
Morgen/Montag werde ich mal zu 2 oder 3 Treffen der Arbeitsgruppe bzw von 2 Treffen der GK in Ratzeburg berichten. Die letzten Termine nur aus der Zeitung bzw. als Fahrer Begleitfahrzeug von Schlutup bis Ratzeburg 1983.


AG Grenze war von März 1973 bis zum April 1976, letzte Sitzung am 8. April 76, tätig.

AG Grenze (Mitglieder kamen u.a. aus der westlichen Grenzkommission)
Vertreter des BMI einschließlich BGS, BMF einschließlich Zoll auf Bundesebene. Im Bereich Byern noch Verterter der BGP.
Vermessungstechnisch Vertreter der Kataster- bzw. Vermessungsämter entlang der IdG, bzw. der übergeordneten Ämter auf Landesebene der vier beteiligten Bundesländer.. Koordiniert durch den niedersächsischen Vermessungsbeamten MR A. A..
Dazu Vertreter der Wasserwirtschaftsämter.

Auf östlicher Seite, Mitglieder aus der Grenzkommission, (MdI, MfNV, MfS) sowie dem MfUW, MfAA, Angehörige der örtlich zuständigen Kräfte GT, Vermessungsfachleute der VEB G + K Schwerin und Erfurt, Leiter hier der Dipl. Ing. G. S. vom VEB Geodäsie und Kartographie Erfurt.


Die Delegationen der Bundesrepublik waren stets, aufgrund der Angehörigen der Bundesländer, zahlemnäßig stärker.

Nach Beendigung der Abmarkung/Vermessung wurde jeder Grenzabschnitt im Abstand von 15 Jahren durch die gemeinsame Grenzkommission begangen.
Diese Vereinbarung wurde 1978 getroffen und erstmals 1985 umgesetzt.
Erstmals am 05. März 1985 im Grenzabschnitt 6.
Im Vorfeld einer solchen Begehung kam es zu einem Kontakt.
http://www.cold-war.de/showthread.php/221-Begegnungen

"Mobility, Vigilance, Justice"

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20.01.2019 12:56
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#15
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( gelöscht )

Zitat von Thunderhorse im Beitrag #13
Zitat von bürger der ddr im Beitrag #6
Wir setzten den Grenzzaun neu, nach den Vermessungen. Dies wurde ab und zu von der Grenzkommission kontrolliert. .


Dass da die Grenzkommission vorbeischaute!

War definitiv nicht deren Aufgabe.


Dann bitte welches war das "Kontrollorgan" das mit der Kontrolle der Ausführung beauftragt wurde? Wir als "Spatenschütze Arsch im letzten Glied" wurden da nicht aufgeklärt. Was bleibt ist die Erinnerung.....


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