Vom Zollgrenzdienst gestellt

18.01.2019 15:25 (zuletzt bearbeitet: 18.01.2019 15:50)
avatar  krelle
#1
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Vom Zollgrenzdienst gestellt… in den 1950er und 1960er-Jahren gab es im Lübecker Raum eine Vielzahl von Zeitungsberichten, in dem von „Aufgriffen/Erfolgen“ des Zolls die Rede war. Zumindest in den Medien hatte der Zollgrenzdienst/Grenzzolldienst als Teil der westlichen Grenzüberwachungsorgane an der „Zonengrenze“ die „Oberhand“ – das könnte man glauben, wenn man sich jene Menge der seinerzeit publizierten Zeitungsartikel vor Augen führt. Siehe u.a. hier:
http://www.manfred-krellenberg.de/media/...072fffffff1.jpg

Bis in die 1970er-Jahre hinein las man in den hiesigen Zeitungen (z.B. den Lübecker Nachrichten) von „Ereignissen“ an der Grenze zur DDR, welche der Zoll publik machte. Aber es kam der „Moment“, wo es eigentlich „nur“ noch hieß: „der Bundesgrenzschutz meldet…“
Vom „Kompetenzgerangel“ möchte ich an dieser Stelle eigentlich gar nichts schreiben…. – sehr gut zusammengearbeitet haben wir Angehörigen des Grenzzolldienstes und Bundesgrenzschutzes – und auf der „normalen“/einfachen Ebene möchte/kann ich dafür DANKE sagen.

18.01.2019 23:17
avatar  vs1400
#2
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zur aachener kaffeefront, krelle,
gab es bis dato keinerlei erwähnung,
warum?

hier werden von dir einige berichte erwähnt, zu denen du keinerlei bezug hattest,
was ja kein problem ist, doch meine frage nicht erklärt.

gruß vs


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18.01.2019 23:27
avatar  ( gelöscht )
#3
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( gelöscht )

@vs1400
was die zweifelhaften Existenzen, von denen der Zollgrenzdienst hier berichtet, mit der von dir erwähnten Kaffeefront bei Aachen und auch dem Zeitsprung von 25 Jahren zu tun hat bleibt allien dein Geheimnis. Aber für solch seltsame Fragestellungen und Posts hat man dir schon von verschiedenen Usern ein "Gütesiegel" ausgestellt


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18.01.2019 23:30
avatar  vs1400
#4
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wenn es passt, Gert, dann bedankt man sich
und wenn es nicht passt, dann passt man sich an.

gruß vs


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19.01.2019 12:28 (zuletzt bearbeitet: 19.01.2019 13:41)
avatar  krelle
#5
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@vs1400, ich weiß jetzt nicht so recht, was die "Aachener Kaffeefront" bzw. der Kaffeeschmuggel an der "Westgrenze" zu tun hat mit den Zeitungsartikeln, die ich hier eingestellt habe. Mit "vom Zollgrenzdienst gestellt" meinte ich doch Fälle, die sich an der innerdeutschen Grenze (und nicht an der "internationalen" Grenze) ereigneten.
Wenn Dich das Thema "Kaffeeschmuggel" interessiert, empfehle ich das Buch, welches es u.a. hier zu erwerben gibt:
https://www.zvab.com/buch-suchen/textsuc...ees-schmuggler/

Ich habe es vor einigen Jahren gekauft und es sind dort interessante "Geschichten" zu finden. Das waren damals ziemlich "wilde" Jahre und manch Schmuggler hat sein Leben gelassen, weil er von Zöllnern erschossen wurde.
Ich maße mir nicht an, über "Todesschützen" zu richten. Weder was bundesdeutsche Zollbeamte betrifft, noch DDR-Grenzer. Vielleicht hat es manchem Schützen ausgereicht, dass die seinerzeit geltenden Gesetze und Befehle auf "seiner Seite" waren und sich ggf. darauf berufen.
Letztlich - und das ist "nur" meine Meinung/Auffassung - muss jedes Wesen sich für all sein Handeln (ggf. auch "Unterlassen") vor einer "höheren" Kraft rechtfertigen. Ob sie "Gott" heißt oder anders, ist dabei nebensächlich.
Jede Seele sollte danach streben, sich nicht zu "belasten", sondern vielmehr wertvolle Erfahrungen zu machen und nach "vorn" zu kommen. Erfahrungen, die nicht zu Lasten anderer Wesen gehen sollten. Wir alle sollten uns bemühen, "Andere(n)" so zu begegnen / zu respektieren und zu achten, wie man selbst behandelt, respektiert und geachtet werden möchte.
Es würde uns auf Erden sehr viel besser gehen, wenn alle Menschen das so "handhaben" würden.


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19.01.2019 13:47
#6
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Zitat von vs1400 im Beitrag #2
zur aachener kaffeefront, krelle,
gab es bis dato keinerlei erwähnung,
warum?
...
gruß vs


Mann, Torsten,
das ist echt ätzend ..
gute sechs Stunden nach Themeneröffnung (eines interessanten, mit Dokumenten belegten, echten Grenz- Themas ..) musst Du in Deinem nahezu täglichen Mitternachtsgedusel erstmal feststellen, was krelle "bis dato" nicht erwähnt hat ...
Hast Du bemerkt, dass das der erste Beitrag in einem neuen Thema war ?
Hast Du bemerkt, dass er über den illegalen Grenzübertritt von "Hasso" im Bereich der GÜST Seifhennersdorf Frühsommer 1979 noch nichts geschrieben hat ?

Mach doch einfach mal nichts, wenn Du von der Schicht kommst .. vielleicht ein "Gläschen in Ehren", aber sonst eben nichts .. einfach danach schlafen gehen ..

(fast) Jede Nacht ziehst Du hier die Nummer ab, der Welt mit feinen Nadelstichen und verquaster Scheinlogik zu zeigen, wie moralisch verkommen, verlogen und intellektuell begrenzt jeder (der anderen !) war und ist- unfähig, einen vernünftigen Beitrag zu schreiben ...



Siggi
(der Krelle um Entschuldigung fürs OT bittet


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19.01.2019 23:51
avatar  vs1400
#7
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Zitat von krelle im Beitrag #5
@vs 1400, ich weiß jetzt nicht so recht, was die "Aachener Kaffeefront" bzw. der Kaffeeschmuggel an der "Westgrenze" zu tun hat mit den Zeitungsartikeln, die ich hier eingestellt habe. Mit "vom Zollgrenzdienst gestellt" meinte ich doch Fälle, die sich an der innerdeutschen Grenze (und nicht an der "internationalen" Grenze) ereigneten.
Wenn Dich das Thema "Kaffeeschmuggel" interessiert, empfehle ich das Buch, welches es u.a. hier zu erwerben gibt:
https://www.zvab.com/buch-suchen/textsuc...ees-schmuggler/

Ich habe es vor einigen Jahren gekauft und es sind dort interessante "Geschichten" zu finden. Das waren damals ziemlich "wilde" Jahre und manch Schmuggler hat sein Leben gelassen, weil er von Zöllnern erschossen wurde.
Ich maße mir nicht an, über "Todesschützen" zu richten. Weder was bundesdeutsche Zollbeamte betrifft, noch DDR-Grenzer. Vielleicht hat es manchem Schützen ausgereicht, dass die seinerzeit geltenden Gesetze und Befehle auf "seiner Seite" waren und sich ggf. darauf berufen.
Letztlich - und das ist "nur" meine Meinung/Auffassung - muss jedes Wesen sich für all sein Handeln (ggf. auch "Unterlassen") vor einer "höheren" Kraft rechtfertigen. Ob sie "Gott" heißt oder anders, ist dabei nebensächlich.
Jede Seele sollte danach streben, sich nicht zu "belasten", sondern vielmehr wertvolle Erfahrungen zu machen und nach "vorn" zu kommen. Erfahrungen, die nicht zu Lasten anderer Wesen gehen sollten. Wir alle sollten uns bemühen, "Andere(n)" so zu begegnen / zu respektieren und zu achten, wie man selbst behandelt, respektiert und geachtet werden möchte.
Es würde uns auf Erden sehr viel besser gehen, wenn alle Menschen das so "handhaben" würden.


was haben denn die artikel deiner wahl, @krelle , mit den 70er jahren zu tun?

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

darf ich davon ausgehen, @krelle,
dass dir von der kaffeefront nicht offiziell berichtet wurde und dein wissen darüber eher aus eigeninitiative entstand?


gruß vs


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20.01.2019 10:52 (zuletzt bearbeitet: 20.01.2019 10:53)
avatar  Hanum83
#8
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Also zumindest hatten wir damals an unserer Hanumer Kalter-Kriegs-Front genug Bohnen-Kaffee im Boiler, jedenfalls zu meiner Zeit, manchmal hast du so viele Pötte in dich reingeschüttet, aber hollah die Waldfee.


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20.01.2019 13:41 (zuletzt bearbeitet: 20.01.2019 13:44)
avatar  krelle
#9
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vs1400, zu Deiner Frage, was die Zeitungsartikel mit den "70iger-Jahren" zu tun haben: nichts. Im Eröffnungssthread schrieb ich: "Vom Zollgrenzdienst gestellt… in den 1950er und 1960er-Jahren gab es im Lübecker Raum eine Vielzahl von Zeitungsberichten"... Die von mir eingestellten Artikel sind aus dem Jahr 1959 und der Zeitungsartikel, der sich beim Klick auf den Link öffnet, stammt aus dem Jahr 1951.
Ich habe nicht geäußert, dass diese Zeitungsberichte aus den 1970er-Jahren sind. Insofern verstehe ich Dein "Problem" nicht.

Was die "Aachener Kaffeefront" betrifft, so stammt das meiste "Wissen", das ich diesbezüglich habe, aus dem von mir erwähnten Buch. In den Zollschulen war zu meiner Zeit (1981) nicht die Rede davon; es wurden uns die Dinge der Gegenwart gelehrt und für Zeitgeschichte blieb im Lehrplan kein Platz. Und als ich an der innerdeutschen Grenze Dienst verrichtete, haben meine Kollegen und ich uns darüber auch nicht unterhalten. Die "Westfront" war eben viel zu weit von uns entfernt...

Aber der Kaffeeschmuggel ist auch nicht Thema in diesem Thread. Mach hierfür doch ggf. bitte einen gesonderten Thread auf.


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21.01.2019 12:16
avatar  TOMMI
#10
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Hier mal eine grundsätzliche Frage: Der Zoll, dem Finanzministerium unterstellt, entgegen dem BGS, der dem Innenministerium untersteht, hat die Kontrolle des Warenverkehrs zur Aufgabe. Doch was machte er (außerhalb der Übergänge) an der total abgeriegelten innerdeutschen Grenze? Da gab es ja keinen Warenverkehr. Ich konnte in der Dienstdurchführung kaum einen Unterschied zum BGS erkennen, sieht man einmal von den überall anzutreffenden kleinen Holzhütten ab.


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08.08.2020 14:05 (zuletzt bearbeitet: 08.08.2020 14:09)
#11
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Mit der Verwaltungsvereinbarung zwischen BDI und BDF hat der Zoll an der Innerdeutschen Grenze die Aufgaben des BGS § 2 BGS-Gesetz und folgende Übertragen bekommen. Das heißt, der Zoll hatte innerhalb des Grenzgebietes die Polizeibefugnisse des BGS und war für die Gefahrenabwehr und Sicherheit mit verantwortlich. Wobei der BGS die Fachaufsicht hatte. Was allerdings bei der Zusammenarbeit kein Thema war. Die Grenzaufgriffe Ost - West durch den Zoll, hatte sich dann doch der BGS einverleibt. Des weiteren hatte ich während meiner Dienstzeit mehrmals Amtshilfeersuchen von der Landespolizei zur Unterstützung.


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08.08.2020 15:38
#12
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Diese Artikel sind sehr interessant.
Dem westdeutschen Leser wird vermittelt, dass es nur gescheiterte Existenzen sind, die nach "drüben" gehen wollen.
Sicherlich unabhängig von den tatsächlichen Ursachen, auch ein Propaganda Effekt.


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