HsB auf den Brocken

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17.01.2019 00:29von Gerri
Frage
HsB auf den Brocken

Fuhr zur DDR Zeit die HSB für militärrische Zwecke auf den Brocken ? Gruß Gerri

17.01.2019 19:01von Harzwald
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Übrigens hat mein Opa da mit seinen Opel P4 und seinen Viktoria Leichtmotorrad da auch bei Brockenwirt Schade getankt.
Mein Opa hatte ein Bierleitungsreinigungs und Repaturbetrieb und war oft in allen Kneipen im Harz unterwegs.

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17.01.2019 19:04von marc
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Super Job, dann war er ja immer an der Quelle.

17.01.2019 19:24von ( gelöscht )
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Zitat von Harzwald im Beitrag #14
Zitat: Stimmt es, dass es früher auf dem Brockengipfel eine öffentliche Tankstelle gegeben hat ?


Ja, stimmt.


Siehe Bild:




Nach diesem Bild zu urteilen, ist von der Tankstelle durch den Krieg nicht mehr viel übrig geblieben. Wurde die denn nach dem Krieg überhaupt wieder funktionsfähig hergerichtet und wann?

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( gelöscht )
17.01.2019 19:43von Harzwald
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Nochmal nachdrücklich: Die Frage war: Gab es auf den Brocken eine Tankstelle.
Was gibt es da noch zu Diskutieren der Beweis wurde erbracht.
Immer dieses Nachgerüttele. Find dich doch Einfach damit ab. Das nervt doch.

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17.01.2019 20:21von josy95
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Zitat von Harzwald im Beitrag #19
Nochmal nachdrücklich: Die Frage war: Gab es auf den Brocken eine Tankstelle.
Was gibt es da noch zu Diskutieren der Beweis wurde erbracht.
Immer dieses Nachgerüttele. Find dich doch Einfach damit ab. Das nervt doch.
@Cambrino , um Deine Frage mit entsprechender Höflichkeit zu beantworten (manche können es halt einfach nicht!)...
die Tankstelle ist wie auf dem Bild deutlich zu sehen bei Bombardierung/ Beschuß des Brockens in den letzten Kriegstagen im April draufgegangen und meines Wissens auch nicht wieder aufgebaut worden.
Es gab lediglich einen Heizölbunker der (DDR) Deutschen Post, welche Räumlichkeiten damit genau beheizt wurden, kann ich Dir nicht sagen. Vermutlich nur Sender und ggfls. noch die s. g. MfS- Moschéé. Heute Brockenmuseum.
Das s. g. schwere Heizöl HEC oder HED (bei normaler Außentemperatur sehr zähflüssig) wurde im Sommer bei uns im Bahnbetriebswerk Wernigerode nachts auf etwa 60 °C vorgeheizt und am Folgetag gleich früh mit der Bahn hochgefahren.
Da war denn Anfang der 80-er als Auswirkung der Ölkriese mit der SU auch Schluß. Die Russen und DDR- GT haben mit klassischer Feststoffheizung geheizt, Sender und Wetterwarte wohl dann ab etwa 1985 mit Strom. Weil ja dann auch mit dem Güterverkehr per Bahn Mitte der 80- er Schluß war wegen der massiven Oberbaumängel ab etwa km 15 Schluß war haben GT und Russen ihre Brennstoffe per LKW selbst hochgefahren. Vorher auch per Bahn.
Die Umladeaktionen per Hand (jede Brikett einzeln) durch russische Soldaten von Eisenbahnwagon auf LKW im Bahnhof Wernigerode vor aller Leute Augen sind mir noch in sehr guter Erinnerung...!

Die GT waren da wohl schon etwas entspannter und haben ihre Kohle (s. g. Braunkohlenhochtemperaturkoks -BHT abgekürzt-) aus dem Schütter im Kohlenhof Minsleben, eine Bahnstation vor Werngerode verladen...
Diesee Art der Bevorratung sowohl bei Russen als auch GT fand natürlich in der offenen Jahreszeit statt, etwa April/ Mai bis Oktober/ November.
Vorräte waren 1990 noch im Keller des Brockenbahnhofes (ganz rechter Gebäudeteil neben der heutigen Fahrkartenausgabe und aus Blickrichtung Tal), der ja bis Anfang 1990 noch von den GT genutzt wurde, noch ausreichend vorhanden (für Selbstzweifler, Erbsenzähler & Co: mit eigenen Augen gesehen!).

josy95

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17.01.2019 22:53von vs1400
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wimre wurde der letzte versorgungszug 1987 losgeschickt ...

der koch des jeweiligen zuges, zu meiner zeit, wurde auch als heizer eingesetzt und wurde damit komplett aus der sicherung herausgehalten.
die qualität des heizmaterials war jedoch sehr schwankend und eher weniger oft die 1. wahl.

gruß vs

17.01.2019 23:28von Gerri
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Frage an vs fuhren beim Versorgungszug noch andere GTleute mit wenn ja ab welchen Bahnhof ? Gruß Gerri

17.01.2019 23:34von vs1400
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ab schierke wurde ein agt (uaz ) zur begleitung abgestellt, mit bewaffnung, funk usw. usf. .

gruß vs

17.01.2019 23:58von vs1400
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Zitat von Harzwald im Beitrag #14
Zitat: Stimmt es, dass es früher auf dem Brockengipfel eine öffentliche Tankstelle gegeben hat ?


Ja, stimmt.


Siehe Bild:




etwas ergänzend sollte wohl auf diese aussage ( #21) verwiesen werden, dürfen.

gruß vs

18.01.2019 00:21von Gerri
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danke für die Info vs ich war 87 bis 88 in der 5GK Suhenthal und habe vom zugverkehr nichts mitbekomen ging eigentlich der normale zugverkehr auch bis Schirke ?

18.01.2019 02:40von S51
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Zitat von Gerri im Beitrag #25
...ging eigentlich der normale zugverkehr auch bis Schirke ?


Ja, Personen- und Güterzugverkehr ab Drei-Annen-Hohne bis Schierker Bahnhof. Meines Wissens ganzjährig wenn nicht gerade der Sturm mal wieder einige Bäume über die Gleise geschmissen hatte. Von Wernigerode fuhr man bis Drei-Annen-Hohne und stieg dort um. Der Schaffner kontrollierte die Fahrkarte, die man nur bekam, wenn man an der Fahrkartenausgabe entweder den Passierschein oder Ausweis mit entsprechendem Stempel vorweisen konnte. Die Strecke war eigentlich immer gut ausgelastet. Die Passierscheine für Schierke galten ausdrücklich auch für den Schierker Bahnhof, obwohl der ja eigentlich außerhalb des Dorfes weiter oben liegt selbst dann, wenn sie ansonsten mitunter nur für die Ortslage galten. Grenzer haben der weiten Lauferei wegen den Zug jedoch nur äußerst selten benutzt. Außer im Dienst. An einigen Tagen der Woche fuhren ab Drei-Annen-Hohne manchmal auch GAK mit. Das wurde aber schon ab 1983 immer seltener. Regulär war die Transportpolizei für Kontrollen dort zuständig. Schutzpolizei oder auch wir GAK warteten meist den ersten und den letzten Zug des Tages ab, um von oberhalb des Bahnhofs zu gucken, ob da vielleicht jemand einen anderen Weg als nach Schierke nahm und wenn, dann warum... Außerdem wurde der Bahnhof des Nachts einige Male kontrolliert. Güterwaggons wurden in Drei-Annen-Hohne ebenfalls umgekoppelt, fuhren dann bis Schierke. Dort wurden (ich war bis 1985 im Harz) die Züge für den Brocken zusammengestellt, mit zwei bestätigten Posten aus dem Bataillon besetzt und fuhren nach oben. Es mussten bestätigte (das heißt für "feindwärts" zugelassene) Soldaten oder UaZ sein, weil der Zug oben auf dem Brocken eine halbe Runde über das vorgelagerte Gebiet fuhr.

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S51
18.01.2019 09:32von StabHF
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Tatsächlich ! Ich hab das immer nicht geglaubt ! Ein Verwandter unserer Familie hat davon nämlich mal erzählt. Der war bei der Reichspost und hatte kurz vor und im Krieg auf dem Brocken dienstlich zu tun. Der hatte immer davon erzählt, dass man auf dem Brocken früher mit deinem Auto tanken konnte.

18.01.2019 20:38von josy95
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Zitat von S51 im Beitrag #26
Zitat von Gerri im Beitrag #25
...ging eigentlich der normale zugverkehr auch bis Schirke ?


Ja, Personen- und Güterzugverkehr ab Drei-Annen-Hohne bis Schierker Bahnhof. Meines Wissens ganzjährig wenn nicht gerade der Sturm mal wieder einige Bäume über die Gleise geschmissen hatte. Von Wernigerode fuhr man bis Drei-Annen-Hohne und stieg dort um. Der Schaffner kontrollierte die Fahrkarte, die man nur bekam, wenn man an der Fahrkartenausgabe entweder den Passierschein oder Ausweis mit entsprechendem Stempel vorweisen konnte. Die Strecke war eigentlich immer gut ausgelastet. Die Passierscheine für Schierke galten ausdrücklich auch für den Schierker Bahnhof, obwohl der ja eigentlich außerhalb des Dorfes weiter oben liegt selbst dann, wenn sie ansonsten mitunter nur für die Ortslage galten. Grenzer haben der weiten Lauferei wegen den Zug jedoch nur äußerst selten benutzt. Außer im Dienst. An einigen Tagen der Woche fuhren ab Drei-Annen-Hohne manchmal auch GAK mit. Das wurde aber schon ab 1983 immer seltener. Regulär war die Transportpolizei für Kontrollen dort zuständig. Schutzpolizei oder auch wir GAK warteten meist den ersten und den letzten Zug des Tages ab, um von oberhalb des Bahnhofs zu gucken, ob da vielleicht jemand einen anderen Weg als nach Schierke nahm und wenn, dann warum... Außerdem wurde der Bahnhof des Nachts einige Male kontrolliert. Güterwaggons wurden in Drei-Annen-Hohne ebenfalls umgekoppelt, fuhren dann bis Schierke. Dort wurden (ich war bis 1985 im Harz) die Züge für den Brocken zusammengestellt, mit zwei bestätigten Posten aus dem Bataillon besetzt und fuhren nach oben. Es mussten bestätigte (das heißt für "feindwärts" zugelassene) Soldaten oder UaZ sein, weil der Zug oben auf dem Brocken eine halbe Runde über das vorgelagerte Gebiet fuhr.
@S51 , muß Dir leider zu einigen Deiner Ausführungen wiedersprechen.

Alle Züge begannen grundsätzlich in Wernigerode, Benneckenstein, Hasselfelde, Nordhausen oder Gernrode (Selketalbahn), überall dort, wo Loks stationiert waren. Hauptdienststelle war das Bw Wernigerode, alle anderen Dienststellen s. g. Einsatzstellen.
In Drei Annen Hohne begannen definitiv und im Regelfal keine Züge.

Die Relation nach Schierke umfasste über die ganzen Jahre hinweg bis etwa zum Fahrplanwechsel Frühjahr 1990 zwei Personenzüge von Wernigerode direkt nach Schierke und zuruck.
Der Frühzug immer gegen 08 Uhr, der Nachmittagszug gegen 13 Uhr ab Wernigerode. Beim Nachmittagszug war immer ca. 1 Stunde Aufenthalt in Schierke. Darum war die Dienstschicht auch sehr entspannt und beliebt. Es wurde gerne in Schierke in die dortige Mitropagaststätte gegangen, der Kuchen und Kaffee der alten Wirtin Frau *eidel schmeckte immer besonders gut. Sie wohnte auch dort oben, in dem dem Bahnhof etwas vorgelagerten Haus. Im Sommer und Herbst wurde auch bei entsprechendem Fahrdienstleiter und nicht stattfindenden Brockenverkehr auch mal nur mit der Lok ein paar hundert Meter auf die Brockenstrecke rausgefahren, um Beeren und Pilze zu suchen (kein Lokführerlatein!).
Bis etwa Ende der 70-er wurden mit diesen Personenzügen auch Güterwagen nach Schierke für den dortigen VEB Kohlenhandel befördert. Den gab man dann aber auf. Grund war wohl der, das man keinen dummen Luie mehr fand, der die täglichen 1 bis 2 Wagons per Hand nur mit einem s. g. Schrapper entlud.
Die Kohlelieferungen für den Oberharz fanden ab dann per LKW von Wernigerode/ Minsleben bzw. Benneckenstein von den dortigen Niederlassungen des VEB Kohlenhandel aus statt.
Die Personenzüge von und nach Schierke wurden noch bis kurz nach der Wende unter dem reichsbahnüblichen Bezeichnungsschema als s. g. GmP bzw. PmG geführt. GmP heißt soviel wie "Güterzug mit Personenbeförderung" und PmG ="Personenztug mit Güterbeförderung". Anschließend die numerische Zugnummer. Was aber der ganz genaue Unterschied zwischen GmP und PmG auch immer war...so recht weiß ich es bis heute noch nicht!http://www.exicose.de/f4.gif


Der Güterverkehr zum Brocken fand im Regelfall von April/ Mai bis Ende Oktober statt. Je nach Witterunhgslage und Schneeverhältnissen. Schneefreiheit auf der Brockenstrecke.

Zur Bauzeit der Brockenmauer und Radarkuppeln (s. g. Moschéé) (ich kam im Mai 1980 vom GwD der NVA wieder - da war das alls schon im Gange) fuhren täglich bis zu zwei Güterzüge zum Brocken. Entweder wurde wegen der Last (damals Anfang der 80-er noch für eine Lok maximal 140 t = 3 auf Rollwagen aufgerollte und beladene Normalspurwagons + Schmalspurgepäckwagen) ab Wernigerode mit einer Vorspannlok (dann maximal 280 t) der Zug bis Schierke gefahren, die Vorspannlok hängte dort ab und fuhr zurück nach Wernigerode, die "Brockenlok" nahm ihren ersten Teil und fuhr hoch, fuhr dann meist Lz (also als Leerfahrt) wieder nach Schierke und holten den zweiten Teil nach. Sonst wurde mit nur einer Lok von WR gefahren oder in Kombination mit dem Benneckensteiner Güterzug, wenn dessen Auslastung nicht so groß war oder es fahrplantechnisch sich anbot.
Das kam aber sehr, sehr selten vor. Dann kam es auch vor, das die Brockenwagons nur bis Bf Drei Annen Hohne vorgerückt worden. Dort trennten sich dann Brockenzug und Benneckensteiner Güterzug.
Das Problem, das man nicht oder nur höchst selten mit zwei Loks bis zum Brocken fuhr war immer das, man hatte nicht genug Leute mit Sonderpassierschein Brocken! Das war ja nur ein absolut ausgewählter und in mancher Augen besonders verlässlicher Personenkreis..., mehrheitlich gute und ergebne Genossen!
Zudem trat dann so ab etwa 1984/ 85 das Problem der massiven Oberbaumängel und Herabsetzung der Geschwindigkeit ab oberer Brockenstraßenquerung (Streckenkilometer 15,7 - 15,8) auf maximal 5 (!) km/h verstärkt in den Vordergrund, das wegen der niederen Geschwindigkeit und der damit verbundenen fahrdynamischen Probleme auch die Zuglast auf 80 t/ Lok = maximal zwei aufgerollte, beladene Normalpurwaggons + Schmalspurpackwagen begrenzt wurde.

Auch durch die bekannten wirtschaftlichen Probleme der DDR, die an der Reichsbahn u. a. durch die dort massiv auftretenden Probleme mit dem Beton- oder Schwellenkrebs und Elektrifizierungsprogramm nicht vorbeigingen, hatte man keine Kapatzitäten für eine dringend notwendige Oberbauerneuerung ab oberer Brockenstraßenquerung. Dazu kam die Hysterie von GT und MfS..., wer sollte im feindwärts vorgelagerten Grenzgebiet denn bauen dürfen? Die Brockenmauer und andere Baustoffe waren zu diesem Zeitpunkt auch alle größtenteils "oben", die Ölheizanlage vom Sender -wie schon erwähnt- auf Elektrobetrieb umgestellt, für Russen und GT wurde Kohle per LKW hochgefahren.

So wendeten dann weiterblickene Mitarbeiter der DR- Bahnmeisterei oder wer auch immer es war, nach 1987 den Trick an, die Geschwindigkeit ab dort (km 15,8) bis zum Brocken auf 0 festzulegen. Das kam dann keiner Stillegung oder anderen Maßnahmen wie Entwidmung usw. gleich, was eine Sanierung und Wiederinbetriebnahme insbesondere nach der Wende juristisch erheblich erleichtern sollte. Denn bekannt dürfte ja sein, das besonders aus Kreisen unserer tollen grünen Vorbeter, damals fast ausnahmslos aus den verbrauchten, hoppla, alten Bundesländern einiger und nicht unerheblicher Wiederstand kam. Es wurde sogar geklagt, nur um eine Wiederinbetriebnahme zu verhindern. Selbst vor mehreren kleinen und einem größeren Sabotageakt schreckten ganz militante Kreise nicht zurück.
Im Nachhinein stellte sich dann auch heraus, der größtenteils militante Mob wohl von einigen westharzer Fremdenverkehrsprofiteuren und - Experten gesponsort und gefördert. Lobbyarbeit gab es halt auch nach der Wende gleich und sofort - und selbst die sich als erbitterte Gegener schon immer dagegen aufspielenden dunkelgrünen und meißt selbsternannten Aktivisten sind nicht unempfäglich dafür!

(Sorry für das kleine politische Statement - ich konnte es mir einfach net verkneifen!)


Auch die Anzahl der für den Brockenpassierschein verlässlichen Kollegen von Lok- & Zugpersonal im Bw und Bahnhof Westerntor schrumpfte durch bestimmte politische Veränderungen Ende der 80-er immer weiter...


Und es sollte ja dann doch noch bis zum 15. September 1991 dauern, bis der erste planmaßige Personenzug wieder den Brockenbahnhof erreichte, auch wenn man spätestens ab 03.12.1989 keinen Brockenpassierschein mehr brauchte...

Ich selbst habe meine und auch sonst eine der ersten Fahrten überhaupt mit einem Bauzug und Lokomotive 99 7232 - 4 am 03.Juni 1991 absolviert. Davon gab es sogar mal eine Ansichtskarte mit dem Titel "Der erste Zug nach der Wende durchfährt die Brockenmauer" eines mir gut bekannten Ilsenburger Fotografen und ehem. GT- Angehörigen, der damals den Abbau der Brockenmauer mit unter sich hatte. Ich habe noch ein paar Exemplare davon, muß mal sehen wo. Dann scanne und stelle ich gerne mal ein.

Übrings, hatte ich wohl auch schon mal erwähnt... von dieser Fahrt habe ich fast von "ganz oben" damals an diesem Tag..., es war nämlich ein für mich sehr denkwürdiger Tag, der 102. Geburtstag meiner lieben Oma, eine etwa 8 cm großen Fichtensetzling einer "echten" Brockenfichte in meiner Brotdose mit nach Hause gebracht. Dieser kleine Setzling hatte sich auf einer fast schon verrotteten Holzschwelle an der Einfahrt des Brockenbahnhofes eingenistet. Wäre mit Sicherheit alsbald unter Räder oder Baggerschaufel gekommen....
Nach Feieraben gleich neben dem Sandkasten meiner Kinder eingepflanzt (und eingezäunt!) bei uns auf meiner kleinen "Alm" hier am Stadtrand, in dankbaren Gedenken an meine Vorfahren, meine Omi, die mir dieses einmalige Grundstück hinterlassen haben. In dankbarer Erinnerung an diesen und viele andere tolle Tage in meinem Leben, die Geburt meiner Kinder kurz vor der Wende..., die Wende und der Mauerfall selbst, die einmalige Euphorie in den ersten Nachwendejahren.....
Dankbar, dabei gewesen zu sein, dankbar heute noch zu den halbwegs gesunden Zeitzeugen zählen zu dürfen und dankbar, wenn ich gerne nach Feierabend oder nach Kontakt mit zu viel verpeilten Neuzeitidioten mich entspannen muß, auf meiner Terasse sitze und beim Genießen eines Radeberger Pils den inzwischen zu einer stattlichen Fichte gewachsenen Baum betrachte und manchmal noch für einen kurzen Augenblick meine inzwischen erwachsenen Kinder davor im Sandkasten spielen sehe....

Erinnerungen und positive Gedanken, die mir keiner nimmt. Die ich mir nie und von niemanden nehmen lasse!

In diesem Sinne, denkt einfach mal öfter nur an die schönen Dinge im Leben, euch viel Spaß beim Lesen und ein schönes Wochenende!

josy95

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Zitat von Gerri im Beitrag #25
danke für die Info vs ich war 87 bis 88 in der 5GK Suhenthal und habe vom zugverkehr nichts mitbekomen ging eigentlich der normale zugverkehr auch bis Schirke ?


im beitrag wurde es kurz und sachlich auf den punkt gebracht.

gruß vs

18.01.2019 22:29von Gerri
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Dank für die tollen Ausführrungen Gruß Gerri

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