Kp zur Sicherstellung der GS

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03.01.2019 15:38
avatar  Mike59
#31
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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #26
Zitat von Ratze im Beitrag #22
Wurde das Eggen des K 6 von der LPG übernommen?
Auf dem Bild sind keine GT Kräfte erkennbar. Die können natürlich außerhalb des Bildes oder im Vorgelagerten gewesen sein. Aber eine Begleitstreife auf dem bkw wäre von mir erwartet worden.
#14 @Mario87_2 Pflege hieß eggen und Gift spritzen?




Wurde durch Kräfte der GT ausgeführt.Zwei Soldaten auf dem Traktor.
Anfänglich ja noch mit Pferdegespann und Egge.


Aus der Ferne nicht so richtig zu erkennen, aber 2 AGT.


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03.01.2019 16:42
#32
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Dazu noch eine Sache, jetzt wo wir dabei sind.
Die Anlagen 501 wurden dabei aber nicht vorher abgeschaltet, oder ?
ich kann mich nicht daran erinnern, obwohl der Abstand manchmal ziemlich knapp war.
eine Abschaltgenehmigung vom Bat.her, wurde nur selten gegeben.

H.

Erst stirbt der Baum und dann der Mensch !


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03.01.2019 16:56
avatar  Ratze
#33
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# 25 und #27 @Thunderhorse
nee, bei der "Giftspritze" handelte es sich um ei en Traktor der einen "Gülleanhänger" zog, der war dann aber sicehr mit Gift bestückt, sonst wäre dasHras ja explosionsartig gewachsen.
Warum ist in der Tabelle zur Stärke die Kp des III Bti. 2 x angegeben?
Für die Infos aller User danke ich, da ist wieder mal ein weißer Fleck geschlossen.


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03.01.2019 17:55 (zuletzt bearbeitet: 03.01.2019 18:20)
#34
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Also, so war es in der Kompanie Sicherstellung f. d. Grenzdienst zu meiner Zeit 86-88. GR 20 1. Grenzbatallion:
Die Offiziere des Btl. und die 2000-er lasse ich außen vor.
Zur Kompanie Sicherstellung bei uns zählte auch das Btl.- Personal, wie

- Wachgruppe 6-8 Mann + Wachunteroffizier (Waffenkammer d. Offiziere)+(manchmal)2 Resis zur Entlastung der Wachgruppe, Urlaub, Ausgang und Freischichten
- 1 Einsatzfahrer
- 1 Kommandeursfahrer
- 1 Schreiber/ BA-Kammer / Tankstelle / manchm. hinzu Wachgruppe
- 1 Sani-Uffz
- 1 Kochgehilfe / Hilfskoch / manchm. hinzu Wachgruppe
- 1 Dienstfahrer
- 1 DN (Diensthabender Nachrichten 24 Std. -Dienst((Nachr.-Uffz.))

Zivilangestellte des Btl.:

- 3 Frauen in der Küche (1 x Früh u. 1 x Spätschicht + 1 x Tagschicht)- 1 Frau in der MHO
- 1 Sankra Fahrer
- 2 Hausmeister(u.a. auch Heizertätigkeit in den Wintermonaten)

Kompanie Sicherstellung f. d. Grenzdienst:

- Nachrichten-Zug 7-8 Mann + 2 Uffze,
- GSZN-Zug 7-8 Mann + 2 Uffze
- Pio-Zug 6 Mann, 1 Mann Chemielager u. Fotolabor, + 3 Uffze
- MKF 8 Mann
- Diensthundestaffel 7 Mann + 3 Uffze (Fährtenhundeführer, zu meiner Zeit jeweils in einem anderen Dienstjahr, um Erfahrungen auszutauschen und von einander zu lernen, das hat sehr gut funktioniert wie ich festgestellt habe, ausserdem wurden diese meißt als Fahrzeugverantwortliche für die tgl. Fütterung und Wassergabe eingesetzt)

Der Grenzdienst wurde organisiert , und Abends (!Gefechtseinteilung!) eingeteilt, das hieß: wenn ein Kraftfahrer bei der tgl. Fütterung der Hunde fehlte (wegen Urlaubs eines Sold. oder Uffz., wurde ein Kraftfahrer von den Pio´s oder GSZZ eingesetzt, so hat sich Alles ergänzt. Aufgrund des ständigen Pers.-mangels kam es auch vor, dass ein ZF der NR-Zuges oder der Polit als Fahrzeugverantwortlicher eingesetzt wurde.


- Hinzu die üblichen Vorgesetzten: 1 Kc, 1x Polit, 1x Spieß, 1 Schreiber, 1 WK-Uffz. , 1 Koch und die jeweiligen 5 Zugführer ( Dienst-Grade 10-Ender-Uffze -bis Stabsoberfähnrich)

falls Fragen u.a. den Aufgabengebieten, gerne Morgen mehr....
Stärke der Einsatzkräfte einer K. d. Sicherstellung des Grenzdienstes, bitte freundleicherweise selbst ermitteln, schönen Abend ins Rorum!

gruß h.


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03.01.2019 18:07
avatar  andyman
#35
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Zitat von Mike59 im Beitrag #31

Wurde durch Kräfte der GT ausgeführt.Zwei Soldaten auf dem Traktor.
Anfänglich ja noch mit Pferdegespann und Egge.


Aus der Ferne nicht so richtig zu erkennen, aber 2 AGT.[/quote]

Naja,der hinten im offenen Heckfenster sitzt ist jedenfalls nicht der Fahrer,
ein richtiger Ruckler und der liegt unter der Egge.
Lgandyman

Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


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03.01.2019 18:10
#36
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ein mittlerer Stein ist da schon Schadensauslösend, hieß bei uns " Knollentod", selbst die kleinste Verletzung...


gruß Bernd


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03.01.2019 18:28 (zuletzt bearbeitet: 07.01.2019 19:55)
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#37
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( gelöscht )

@Ratze

Zitat von Ratze im Beitrag #33
nee, bei der "Giftspritze" handelte es sich um ei en Traktor der einen "Gülleanhänger" zog, der war dann aber sicehr mit Gift bestückt, sonst wäre dasHras ja explosionsartig gewachsen.
Warum ist in der Tabelle zur Stärke die Kp des III Bti. 2 x angegeben?
Für die Infos aller User danke ich, da ist wieder mal ein weißer Fleck geschlossen.
Gülleanhänger mit Spritzeinrichtung gab es nicht. Die Gülleanhänger haben in der Regel das Frischwasser für die Spritzbrühe zugefahren. Die Spritze wurde vor Ort nachgetankt und mit Pflanzenschutzmittel durchgemischt. Neben den Anhängespritzen für Traktoren gab es auch auf LKW W50 und auch auf LO aufgebaute Spritzen in der Landwirtschaft.

Als Herbizide wurden verschiedene Mittel verwendet als Totalherbizid gab es in den 80 iger Jahren schon Mittel aus der BRD. Das müssen Produkte aus der Reihe gewesen sein, welche heute unter Glyphosat gehandelt werden.
In der Landwirtschaft haben wir diese Mittel nur auf Zuteilung für einen geringen Teil der Flächen erhalten.
Böse Zungen behaupten auch, dass der K 6 Versuchsweise mit Diesel gespritzt wurde. Inwieweit sich das bewährt hat entzieht sich meiner Kenntnis. Jedenfalls scheinen sich die Mittel in den oberen Bodenschichten abgebaut zu haben, denn es grünt ja hervorragend. Was natürlich in tiefere Lagen ausgewaschen wurde oder oberflächlich weggespült wurde möchte ich nicht in meinem Gemüsegarten haben.

Kontrollstreife


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03.01.2019 18:36
avatar  Ratze
#38
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Ich sehe zu, dass ich am 10.01 das Bild im Musum ablichten und dann hier einstelle. @Kontrollstreife dann kannst Du mir das ja mal erklären.


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03.01.2019 18:36 (zuletzt bearbeitet: 03.01.2019 18:37)
avatar  Mike59
#39
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Zitat von Kontrollstreife im Beitrag #37
@Ratze
Zitat von Ratze im Beitrag #33
nee, bei der "Giftspritze" handelte es sich um ei en Traktor der einen "Gülleanhänger" zog, der war dann aber sicehr mit Gift bestückt, sonst wäre dasHras ja explosionsartig gewachsen.
Warum ist in der Tabelle zur Stärke die Kp des III Bti. 2 x angegeben?
Für die Infos aller User danke ich, da ist wieder mal ein weißer Fleck geschlossen.
Gülleanhänger mit Spritzeinrichtung gab es nicht. Die Gülleanhänger haben in der Regel das Frischwasser für die Spritzbrühe zugefahren. Die Spritze wurde vor Ort nachgetankt und mit Pflanzenschutzmittel durchgemischt. Neben den Anhängespritzen für Traktoren gab es auch auf LKW W50 und auch auf LO aufgebaute Spritzen in der Landwirtschaft.

Als Herbizide wurden verschiedene Mittel verwendet als Totalherbizid gab es in den 80 iger Jahren schon Mittel aus der BRD. Das müssen Produkte aus der Reihe gewesen sein, welche heute unter Glyphosat gehandelt werden.
In der Landwirtschaft haben wir diese Mittel nur auf Zuteilung für einen geringen Teil der Flächen erhalten.
Böse Zungen behaupten auch, dass der K 6 Versuchsweise mit Diesel gespritzt wurde. Inwieweit sich das bewährt hat entzieht sich meiner Kenntnis. Jedenfalls scheinen sich die Mittel in den oberen bodenschichten abgebaut zu haben, denn es grünt ja hervorragend. Was natürlich in tiefere Lagen ausgewaschen wurde oder oberflächlich weggespült wurde möchte ich nicht in meinem Gemüsegarten haben.
Kontrollstreife

Das Thema hatten wir schon mal - in einem anderen Grenzer Forum. Das Zumischen von Mineralöl (Das wäre ja Diesel im weitesten Sinne auch) erhöht die Haftung des Herbizides an den Pflanzen und somit die Wirksamkeit.


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03.01.2019 18:39 (zuletzt bearbeitet: 03.01.2019 18:48)
#40
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Zitat von Mike59 im Beitrag #39
.
Böse Zungen behaupten auch, dass der K 6 Versuchsweise mit Diesel gespritzt wurde. Inwieweit sich das bewährt hat entzieht sich meiner Kenntnis. Jedenfalls scheinen sich die Mittel in den oberen bodenschichten abgebaut zu haben, denn es grünt ja hervorragend. Was natürlich in tiefere Lagen ausgewaschen wurde oder oberflächlich weggespült wurde möchte ich nicht in meinem Gemüsegarten haben.
Kontrollstreife

Das Thema hatten wir schon mal - in einem anderen Grenzer Forum. Das Zumischen von Mineralöl (Das wäre ja Diesel im weitesten Sinne auch) erhöht die Haftung des Herbizides an den Pflanzen und somit die Wirksamkeit.[/quote]

Ja, war wiederholt Thema, Bearbeitung des K6 und K2 durch die GT und ACZ.
Auch im NVA Forum.

Dieselöl wurde ab Frühjahr 1964 mit verwendet.

"Mobility, Vigilance, Justice"

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03.01.2019 18:40
#41
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Zitat von hundemuchtel 88 0,5 im Beitrag #34
Also, so war es in der Kompanie Sicherstellung f. d. Grenzdienst zu meiner Zeit 86-88. GR 20 1. Grenzbatallion:
Die Offiziere des Btl. und die 2000-er lasse ich außen vor.



Trifft fast auf den Punkt die Gliederung.

Wink!

"Mobility, Vigilance, Justice"

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03.01.2019 18:41 (zuletzt bearbeitet: 03.01.2019 18:41)
#42
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Warum - nur - fasst?? TH


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03.01.2019 18:43
#43
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Zitat von Ratze im Beitrag #33
# 25 und #27 @Thunderhorse

Warum ist in der Tabelle zur Stärke die Kp des III Bti. 2 x angegeben?
Für die Infos aller User danke ich, da ist wieder mal ein weißer Fleck geschlossen.


Weil es zwei unterschiedliche Strukturen gab.
Einmal eine Gesamtstärke von 93 und dann von 85.

"Mobility, Vigilance, Justice"

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03.01.2019 18:45
#44
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Zitat von hundemuchtel 88 0,5 im Beitrag #42
Warum - nur - fasst?? TH


Siehe Beitrag 11 und 27, hinsichtlich der Stärke und Jahreszahl.

"Mobility, Vigilance, Justice"

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03.01.2019 19:03
#45
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TH, Ich habe nicht berücksichtigt, dass meine Einheit vorübergehend in Veltheim, war Reserveobjekt (weil Baufälligkeit der UK-Baracke in Hessen), untergebracht war, es kämen dann noch extra hinzu: 1 Hausmeister und 1 Schreiberin (weibl. Zivilangestellte),... Pinnen-schietricher kann man sich dann aber nicht haben!
Oder hätte es den Grenzdienst gefährdet wenn eine Person fehlt, waren doch eh an allen Ecken und Kanten zu wenig Personal!

...ist nicht ganz ernst gemeint !! gruß h.


gruß h.


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