Fernsehtip

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19.03.2020 15:58
avatar  Alfred
#31
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Zitat von Gert im Beitrag #29
Zitat von Alfred im Beitrag #28
Zitat von Gert im Beitrag #27
Zitat von Alfred im Beitrag #26
Zitat von Marder im Beitrag #24
Völlig vorurteilsfrei mal die Fragen:
War er nun ein Verräter oder ein Kundschafter des Friedens?
Wie definiert sich da der Unterschied?
Ist das nur eine Frage der Sichtweise?
Gab es der Definition nach auch Kundschafter des Krieges?

Ich schaue es mir heute Abend sicher an.
@Marder,

sicher eine Frage der Sichtweise.

Für einige, z.B. die USA war er sicher ein Verräter, für die DDR waren entsprechende Kräfte, egal ob sie für die verschiedensten Diensteinheiten des MfS oder der NVA gearbeitet haben Kundschafter des Friedens.

Richtig, so auch Oltn. Stiller
Stiller war doch ein Überläufer ...

@Alfred wenn ich recht erinnere, hat er doch schon vor seiner Flucht "geliefert", erst als der Boden zu heiß wurde ist er im letzten Moment übergelaufen.
@Gert,

da liegst Du nicht richtig.

Stiller war in dem Sinne kein Spion.


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19.03.2020 15:59 (zuletzt bearbeitet: 19.03.2020 16:10)
avatar  Alfred
#32
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Zitat von Marder im Beitrag #30
Der Begriff Überläufer wäre ein Neuer.
War er jetzt nachdem er Kundschafter des Friedens war, jetzt ein Veräter? oder Kundschafter des Friedens nur jetzt auf der anderen Seite?
Der neutrale Begriff "Spion" wäre vermutlich der Richtige für beide Seiten. Damit ist definiert, dass man der anderen Seite schaden möchte, durch Spionagetätigkeit bzw. Sabotage!!
@Marder,

Mitarbeiter des MfS oder der NVA haben sich nicht als Kundschafter gesehen, die Bezeichnung kenne ich nur für entsprechende Quellen.


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19.03.2020 16:00 (zuletzt bearbeitet: 19.03.2020 16:06)
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#33
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( gelöscht )

Ein Überläufer dürfte aber auch ein Verräter sein, mit dem Überlauf hat er ja seine Institution verraten.
Erinnere mich da an den Spruch der uns erzählt wurde um uns vom Überlaufen, oder halt Überklettern, abzuhalten, der Feind liebt den Verrat, aber nicht den Verräter.


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19.03.2020 16:12
avatar  Alfred
#34
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Na sicher hat Stiller wohl alles verraten. Aber ein Spion ist für mich eine Person die als Quelle tätig war.


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19.03.2020 16:25
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#35
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( gelöscht )

Kann der Spion dann sagen er hätte nichts verraten sondern nur spioniert?


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19.03.2020 16:37
avatar  Ebro
#36
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Zitat von Alfred im Beitrag #34
Aber ein Spion ist für mich eine Person die als Quelle tätig war.


Und dafür ausgesucht und finanziert wurde. Das war wohl beim Stiller nicht der Fall!

ich werde nicht mehr diskutieren mit dummen Menschen, um meine Argumente zu erklären. Hat hier sowieso keinen Sinn. Ich werde lernen, diese Menschen zu meiden. Nichts ist wichtiger, als die persönliche Ausgeglichenheit im Alter


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19.03.2020 17:01 (zuletzt bearbeitet: 19.03.2020 17:02)
avatar  Fred.S.
#37
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Spion ? Jeder Geheimdienst hat seine Spione ( ich nenne sie IM, sowie in der DDR ).
Denn wie sollte Israel immer ein führendes Mitglied der Hamad töten, nach paar Minuten, wenn der in sein Auto eingestiegen ist und losfuhr.
Woher wusste der israelische Geheimdienst das, oder Herr Trump sein Geheimdienst mit den Führer da in Iran.
Ein Spion ist für mich, Einer der an einer der höchsten Stellen sitzt und seinen Auftraggeber was dort passiert mitteilt.
Extra ausgebildet für den Job. Der IM kommt aus den unterschiedlichsten Gründen zum Einsatz. Heute aber muss er ja über eine ausgezeichnete hochmoderne und winzige Mittel verfügen zur sekundenschnellen Übertragung seiner Daten. Denke ich mal so. Aber Ihr seid da ja mehr bewandert und erfahrener als ich. Fred


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19.03.2020 17:06
#38
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Zitat von Marder im Beitrag #24
Völlig vorurteilsfrei mal die Fragen:
War er nun ein Verräter oder ein Kundschafter des Friedens?
Wie definiert sich da der Unterschied?
Ist das nur eine Frage der Sichtweise?
Gab es der Definition nach auch Kundschafter des Krieges?

Ich schaue es mir heute Abend sicher an.
Ist doch einfach zu beantworten.......wer auf der Seite der Verlierer war ist ein Verräter.

________________________________________________________________________________________________________________
Jene, die ihre Schwerter zu Pflugscharen schmiedeten, pflügen heute für diejenigen die ihre Schwerter behielten.


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19.03.2020 17:24 (zuletzt bearbeitet: 19.03.2020 17:49)
avatar  Fred.S.
#39
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Zitat von Alfred im Beitrag #34
Na sicher hat Stiller wohl alles verraten. Aber ein Spion ist für mich eine Person die als Quelle tätig war.

Der letzte Satz. Fred
Ach, zu dem Thema Spione fällt mir noch etwas ein.
Der Verfassungsschutz darf ja jetzt " V-Leute " anwerben um in der AfD umher zu spionieren.
Nun sagt mir mal den Unterschied zwischen den Begriff:
In der Demokratie nennt man die Person " V-Mann ". Im Sozialismus " IM ". Beide verrichten ( aus unterschiedlichen Bewegsgründen )
doch die gleiche Arbeit. Oder ?. Fred


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19.03.2020 17:51
#40
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Wie hier schon angedeutet wurde,es ist eine Sichtweise. Egal von welcher Seite man es sieht. Soldaten oder auch Geheimdienste dieser Welt--sind nur Mittel zum Zweck und dienen zum Machterhalt. Das war so und das wird auch in Zukunft so sein.


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19.03.2020 19:00 (zuletzt bearbeitet: 19.03.2020 19:02)
avatar  KID
#41
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KID

Spion? Ja. Ueberlaeufer? Ja. Kundschafter? Wenn Leute es meinen, auch ja. (Nur weil der Begriff bis Mauerfall mir voellig fremd war.) Mir persoenlich... ich war einfacher Soldat, der damals in der Lage war, was gegen die gefaehrliche Militaerpolitik der USA bzw. NATO tun konnte. Ich stehe auch noch heute dazu, auch wenn es mir Probleme bereitet. Bereuen? Der Buddha sagte, dass das Bereuen an sich ohne Bedeutung ist, und nie was geholfen oder geloest hat. Wenn ich den Abend des 21.04.83 bereue, wo ich mich total unversichert den Posten am Checkpoint Charlie stellte, dann muesste ich auch alles andere bereuen. Das tue ich nicht. Das Eine ohne das Andere gaebe es dann nicht. Wir waren 1983 tatsaechlich einem Nuklearkrieg unglaublich nah. Wenn ich auch nur das Geringste damit zu tun hatte, dass es zu einem Krieg nicht kam, bereue ich nichts. Allein der VERSUCH einen Nuklearkrieg zu verhindern ist nicht zu bereuen. Meiner Ansicht nach war es die fast 12 Jahre im Gefaengnis wert. Ich schaeme mich nicht, und werde es nie tun. Ich freue mich, dass heute Menschen von beiden Seiten (endlich?) sachlich ueber solche Geschichte reden koennen. Das Zitat (ich zitiere ganz locker..): "Das, was uns nicht umbringt, macht uns staerker." stimmt in meinem Fall.


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19.03.2020 19:15 (zuletzt bearbeitet: 19.03.2020 19:19)
avatar  Fred.S.
#42
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Zitat von KID im Beitrag #41
Spion? Ja. Ueberlaeufer? Ja. Kundschafter? Wenn Leute es meinen, auch ja. (Nur weil der Begriff bis Mauerfall mir voellig fremd war.) Mir persoenlich... ich war einfacher Soldat, der damals in der Lage war, was gegen die gefaehrliche Militaerpolitik der USA bzw. NATO tun konnte. Ich stehe auch noch heute dazu, auch wenn es mir Probleme bereitet. Bereuen? Der Buddha sagte, dass das Bereuen an sich ohne Bedeutung ist, und nie was geholfen oder geloest hat. Wenn ich den Abend des 21.04.83 bereue, wo ich mich total unversichert den Posten am Checkpoint Charlie stellte, dann muesste ich auch alles andere bereuen. Das tue ich nicht. Das Eine ohne das Andere gaebe es dann nicht. Wir waren 1983 tatsaechlich einem Nuklearkrieg unglaublich nah. Wenn ich auch nur das Geringste damit zu tun hatte, dass es zu einem Krieg nicht kam, bereue ich nichts. Allein der VERSUCH einen Nuklearkrieg zu verhindern ist nicht zu bereuen. Meiner Ansicht nach war es die fast 12 Jahre im Gefaengnis wert. Ich schaeme mich nicht, und werde es nie tun. Ich freue mich, dass heute Menschen von beiden Seiten (endlich?) sachlich ueber solche Geschichte reden koennen. Das Zitat (ich zitiere ganz locker..): "Das, was uns nicht umbringt, macht uns staerker." stimmt in meinem Fall.

Ich bereue auch nichts, KID, Das ich 18 Jahre an der Elbgrenze gedient habe, Bereue auch nicht das ich zusammen mit dem MfS gearbeitet habe.
Ich tat das aus Überzeugung === DAMALS === meinen Staat, die Deutsche Demokratische Republik zu verteidigen.
Wohl sehe ich HEUTE einige Dinge an der damaligen innerdeutschen Grenze anders.
Anders aber nur weil ich hier im Forum von Euch gelernt habe, wie unmenschlich doch diese Grenze war.
Weil ich hier erst erkannt habe und IHR vom Zoll und BGS meine Feinde wart,
das Ihr auch nur Menschen wie ich seid und auf der anderen Seite Euren Dienst pflichtbewußt erfüllt habt.
Ein freundlichen Gruß an Dich, KID, war ja gespannt was Du für Einer bist, was man hier so gelesen hat. Fred
Ergänzung:
Du könntest so Einer sein, von den Dreien, die aus dem Westen zurück kamen und ich dann mit dem Boot zu ihren Genossen im Hafen Dömitz brachte.


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19.03.2020 19:37 (zuletzt bearbeitet: 19.03.2020 19:45)
avatar  Marder
#43
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Heißt es, dass z.B. die Raketen mit Atomsprengköpfen und das Rüsten auf der einen Seite dem Frieden gedient hat und auf der anderen Seite eine Kriegvorbereitung war?
Das erscheint mir wirklich sehr engstirnig bzw. ideologisch.
In meinen Augen hat niemand diesen theoretischen möglichen Krieg gewünscht. Daher war die spionagische Tätigkeit in ihrer Form eine rein informative Tätigkeit und keiner von diesen kleinen Rädchen hat irgendwas verhindert beziehungsweise irgendwas bewirkt.
Diese kleinen " Handwerker" waren nützlich aber wenig wert. Eigentlich waren sie verlorene Lebenszeit. Der Frieden wurde durch Gleichgewicht der Kräfte gesichert.

Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.


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19.03.2020 19:43 (zuletzt bearbeitet: 19.03.2020 19:46)
avatar  Alfred
#44
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@Marder,

es ging damals um eine entsprechende Übung der NATO.

Und obz.B. ein Rainer Rupp oder KID wirklich so klein waren ?


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19.03.2020 19:48
avatar  Fred.S.
#45
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Zitat von Marder im Beitrag #43
Heißt es, dass z.B. die Raketen mit Atomsprengköpfen und das Rüsten auf der einen Seite dem Frieden gedient hat und auf der anderen Seite eine Kriegvorbereitung war?
Das erscheint mir wirklich sehr engstirnig bzw. ideologisch.
In meinen Augen hat niemand diesen theoretischen möglichen Krieg gewünscht. Daher war die spionasische Tätigkeit in ihrer Form eine rein informative Tätigkeit und keiner von diesen kleinen Rädchen hat irgendwas verhindert beziehnungsweise irgendwas bewirkt.
Diese kleinen " Handwerker" waren nützlich aber wenig wert. Eigentlich waren sie verlorene Lebenszeit. Der Frieden wurde durch Gleichgewicht der Kräfte gesichert.

Und Heute, Marder, stehen wir nicht vor dem gleichen Problem von Damals ?
Wer war Damals der Feind und wer ist es Heute. Rüsten beide Seiten nicht wieder auf, jeder um den Frieden zu sichern ?
Hätten die Geheimdienste ( ich erwähnte es schon ) das töten von den Personen es auch ohne / Spione, Agenten oder wie man sie jeweils nennt, geschafft ?
Du, Marder, ich, wir sind alles winzig, sehr winzig kleine Rädchen im politischen Getriebe eines Staates. Aber wir haben Macht, siehe Landesweite Streiks u.ä. Fred


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