Wenn die DDR die BRD übernommen hätte?

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04.12.2018 16:57
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#1
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( gelöscht )

Ausgehend von der Frage welche Pillen ich zu mir nehme, stelle ich mal ein anderes Szenario zur Diskussion.

Was wäre passiert, wenn die Übernahme unter anderem Vorzeichen stattgefunden hätte?

Die Leute, welche sich heute über "Strafrenten aufregen" würden sich weiterhin über Gebühr einen Teil vom Volksvermögen einverleiben.

Denn sie können bis heute nicht verstehen warum ihre Rente auf Einheitmass gestutzt wurde und sie keine Sonderversorgung mehr bekommen.

Einige Lokführer wären nicht in Westeuropa unterwegs, sondern immer mal mit Ganzzügen voll Frischfleisch nach Workuta.

Insbesondere Politiker und Beschäftigte bei bewaffneten Organen hätten unter Willkür zu leiden.

Die letzten Privatunternehmen wären mittlerweile enteignet und die Geschäfte trotzdem leergefegt.

Als Fazit kann ich nur sagen, dass es bei allen Unzulänglichkeiten doch besser war, dass die Wirtschaftkraft über die Ideologie triumpfiert hat.

Kontrollstreife


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04.12.2018 17:31
#2
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Ganz lieb gemeint..., ... nimm andere Pillen! Nicht auszudenken..

gruß h.


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04.12.2018 17:37
avatar  RalphT
#3
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Das ist ein Thema, wo man wirklich nur im Kaffeesatz rumstochert. Aber vielleicht gibt das hier ja eine gute Unterhaltung.

Ich fange mal beim wichtigsten Thema an. Beim Essen. Vielleicht würde es hier nicht so viele Döhnerbuden geben und statt dessen Imbissbuden mit Broiler. Also irgendwie habe ich jetzt darauf Appetit.


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04.12.2018 17:47
#4
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Ob´s Mc Doof in die Zone geschafft hätte?

MfG Berlin


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04.12.2018 17:47
#5
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,Auf Döner eher nicht, Angebot: Grieche?? Denn, die gab es nicht bei uns, eher gar nicht.


gruß h.


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04.12.2018 17:50
avatar  RalphT
#6
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Zitat von berlin3321 im Beitrag #4
Ob´s Mc Doof in die Zone geschafft hätte?

MfG Berlin
Denke nicht. Viel zu westlich eingestellt. Aber, wie gesagt, alles Kaffeesatzleserei.

Immerhin wären jetzt fast 30 Jahre vergangen. Da passiert viel.


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04.12.2018 17:52
avatar  RalphT
#7
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Zitat von hundemuchtel 88 0,5 im Beitrag #5
,Auf Döner eher nicht, Angebot: Grieche?? Denn, die gab es nicht bei uns, eher gar nicht.


gruß h.
Um mal beim Essen zu bleiben. Was gabe es denn bei euch zu dieser Zeit? Also im Sinne "to go".


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04.12.2018 18:08
avatar  furry
#8
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Zitat von RalphT im Beitrag #7
Um mal beim Essen zu bleiben. Was gabe es denn bei euch zu dieser Zeit? Also im Sinne "to go".


Kaffee aus Togo gab es nicht, aber Bratwurst und Bockwurst mit Brötchen und nicht mit diesem pappigen Toastbrot. Wenn man Glück hatte und die richtige Stelle gefunden hat, gab es auch belegte Brötchen mit einer Scheibe Wurst. Im Allgemeinen wurde aber der Unterwegsproviant zu Hause zubereitet und per Brotbüchse o.ä. mit auf Tour genommen.
In Jena habe ich 1982 auch mal etwas, das so einem Stück Pizza vom Blech entsprach, bekommen. Ein Gehacktesbrötchen wäre mir lieber gewesen.
Ansonsten bestand zu der Zeit noch die Angewohnheit, sich zum Essen an einen Tisch zu setzen und sich von dem Kommenden überraschen zu lassen und nicht unter dem selbst gemachten Stress irgendwelchen Kram in den Kopf zu schieben. Dieses ständige kleinkindhafte Saugen an irgendeiner Trinkflasche hat auch die Neuzeit erst gebracht.


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04.12.2018 18:28
avatar  RalphT
#9
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Es ist wirklich nicht einfach, diesen Faden weiter zu spinnen. Aber vielleicht haben wir ja ein Land, welches vorher ein Bruderland war und jetzt westlich? Wie wäre es mit Tschechien? Wenn ich heute in Prag über den Altstädter Marktplatz laufe, dann kann man das ja schon etwas erkennen, wie es heute wäre.

Dort gibt es den Prager Schinken, den Baumstriezel (Trdelník), Kartoffeln geröstet und geringelt, Bratwurst (schmeckt nicht!). Auf jeden Fall nicht so wie hier, eine Döhnerbude neben der Nächsten.


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04.12.2018 18:58
avatar  94
#10
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94

Ich hols mal aus einem etwas angestaubten Thread hierher
(So etwas gabs auch ! Aus meinem Skript -Meine (un) ruhigen Jahre -Eine ostdeutsche Reise in die Vergangenheit (10))

Der Kapitalismus auf deutschem Boden ist endgültig besiegt, die deutsche Einheit nun seit beinahe 10 Jahren Realität. Die Demokratische Republik Deutschland (DRD) hat unter der Führung des Genossen Egon Krenz, tatkräftig unterstützt von ZK-Sekretär Peter Boenisch, ihren festen Platz im sozialistischen Weltsystem eingenommen, die "Friedensgrenze" mit Mauer und Stacheldraht ist nach Westen hin verrückt.
Graf Lambsdorff wird als Kopf einer "finanzkapitalistischen Verschwörung" verhaftet, wie die FAZ mit Genugtuung berichtet. Lafontaine hat sich nach Frankreich zurückgezogen, Kohl lebt nun ganzjährig am Wolfgangsee, Geißler, Fischer und Engholm versuchen in der Zürcher Emigration die zersplitterten demokratischen Kräfte zu sammeln. Auch wirtschaftlich hat sich die DRD ganz vom Westen abgekoppelt. BMW und Daimler-Benz sind zum VEB Autobau Süd fusioniert. Wolfsburg (ehemals VW) führt lange Wartelisten für den "Baikal" und den "Amur", Nachbauten der 80er-Jahre-Modelle Polo und Golf.
Die Geschichte hat an einem bestimmten Punkt einen anderen Verlauf genommen: Gorbatschow wird 1988 gestürzt, seine stalinistischen Nachfolger stemmen sich dem Aufrüstungskurs der NATO entgegen, fordern raketenrasselnd und ultimativ eine neue Sicherheitsarchitektur. Der Preis für Frieden ist Deutschland. Wie verhält sich die politische Elite, wie die Bevölkerung der Bundesrepublik, wie reagieren die Westmächte, wie läuft der Anschluß, die rote Wende, ab? Es hätte so kommen können. Die Realität ist immer nur eine Möglichkeit der Geschichte.
Quelle: http://www.cditfurth.de/mauer.htm


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04.12.2018 19:04
#11
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Ich sage mal es ist ein Thema für das Winterloch, die Zeit ist zu Schade die man dafür aufbringt.
Es sei denn mancher hat wirklich nichts sinnvolles vor und ihm juckt es in den Fingern unbedingt
in die Tasten hauen zu müssen.


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04.12.2018 19:06
avatar  Hanum83
#12
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Zitat von berlin3321 im Beitrag #4
Ob´s Mc Doof in die Zone geschafft hätte?

MfG Berlin


Die McSpei-Filialen wären ja dann quasi zu Volkseigenen Betrieben geworden, Kombinat Schnellverköstigung oder was in die Richtung, Motto auf Spruchband "Wir kämpfen um die besten Hackklopse zu Ehren des 28 Parteitagen der SED!"


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04.12.2018 19:12
#13
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Zitat von RalphT im Beitrag #3
Vielleicht würde es hier nicht so viele Döhnerbuden geben und statt dessen Imbissbuden mit Broiler.

Broiler gab es schon unter dem Begriff "Brathähnchen" vor 50 Jahren an jeder Ecke in der Bundesrepublik. Da wusstet Ihr in der DDR
noch gar nicht wie man "Broiler" schreibt. Im Westen weiß man es heute immer noch nicht, da nennt man es immer noch "Brathähnchen".


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04.12.2018 19:26
avatar  94
#14
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94

Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #13
Broiler gab es schon unter dem Begriff "Brathähnchen" vor 50 Jahren an jeder Ecke in der Bundesrepublik. Da wusstet Ihr in der DDR
noch gar nicht wie man "Broiler" schreibt.
Um exakt zu sein, der Broiler ist in Deutschland genauso alt wie die Mauer.
Also vor 50 Jahren wußte man dann schon was ein Broiler (aus dem bulg. бройлери urspr. amerk. broiler abgelitten) ist *wink*


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04.12.2018 19:30
#15
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In der Ersten Liga würde die BSG Motor Wolfsburg gegen BSG Grubenlampe Gelsenkirchen spielen


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