Welche bundesdeutschen Unternehmen profitierten von dieser menschenverachtenden DDR-Grenze?

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03.12.2018 23:24von Westfale63
Frage
Welche bundesdeutschen Unternehmen profitierten von dieser menschenverachtenden DDR-Grenze?

Ich selbst sah in den 80ern Fahrzeuge der westdeutschen Baufirma Heitkamp bei Bauarbeiten an der Grenze, also auf DDR-Seite.
Und hier https://www.youtube.com/watch?v=6uBT7cXWibw&list=RDQMcGj9Y0F4sdk&index=13 ist von der westdeutschen Firma Krupp die Rede.
Gab es neben Heitkamp und Krupp weitere bundesdeutsche Unternehmen, die als Dienstleister für die DDR tätig waren und an dieser menschenverachtenden Grenze Geld verdienten?

19.03.2019 07:05von DoreHolm
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Ja, Devisenrentabilität von 30%, solche Extreme gab es. Allerdings nicht, wenn es sich um Qualität handelte, die "drüben" auch nicht besser zu produzieren war. Kenne das aus den Erzählungen meines Vaters aus der Wirtschaft. So z.B. erwähnte er diverse Bergbauprodukte, wie Kies, Sand, Naturstein (konkret Travertin), bei denen die Rentabilität die 100% überstieg. Es wird noch andere gegeben haben, bei denen die DDR zumindest ein kleines Plus zwischen Gewinn und Kosten verzeichnen konnte.

19.03.2019 08:19von Rostocker
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Bei uns auf der Werft wurden auch mal für einen westdeutschen Reeder,zwei Schiffe gebaut. Selbst für einen französischen Reeder,wurden 2 Schiffe gebaut--die er dann 2 Jahre fuhr und dann übernahm die deutsche Seereederei die beiden Schiffe. War so im Vertrag vereinbart. War sicherlich billiger--der Bau. Ach ja,auch in Schiffbau-waren qualifizierte Strafgefangene mit eingebunden.

19.03.2019 08:27von Alfred
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Das Strafgefangene arbeiten ist ja nun keine Eigenheit der DDR. Auch heute gibt es dies für einen Tagessatz zwischen 9 bis ca. 15 Euro.

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19.03.2019 14:57von ( gelöscht )
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Zitat von Alfred im Beitrag #137
Das Strafgefangene arbeiten ist ja nun keine Eigenheit der DDR. Auch heute gibt es dies für einen Tagessatz zwischen 9 bis ca. 15 Euro.


@Alfred hat dieser Staat DDR die Strafgefangenen für ihre Arbeit bezahlt ?

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19.03.2019 14:59von ( gelöscht )
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #135
Ja, Devisenrentabilität von 30%, solche Extreme gab es. Allerdings nicht, wenn es sich um Qualität handelte, die "drüben" auch nicht besser zu produzieren war. Kenne das aus den Erzählungen meines Vaters aus der Wirtschaft. So z.B. erwähnte er diverse Bergbauprodukte, wie Kies, Sand, Naturstein (konkret Travertin), bei denen die Rentabilität die 100% überstieg. Es wird noch andere gegeben haben, bei denen die DDR zumindest ein kleines Plus zwischen Gewinn und Kosten verzeichnen konnte.


was bedeutet dieser Begriff der DDR Terminologie ? Wurden die Gestehungskosten nur mit 30 % in Devisen erwirtschaftet ?

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19.03.2019 16:06von ehem. Hu
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Das Verhältnis von erwirtschafteten ausländischen Währungen (Valuta-Mark) zum notwendigen Einsatz inländischer Währung (DDR-Mark). Da war ja 30 % noch toll. Es gab auch unter 10 %.

friedliche Grüße Andreas

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19.03.2019 16:31von Alfred
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Zitat von Gert im Beitrag #138
Zitat von Alfred im Beitrag #137
Das Strafgefangene arbeiten ist ja nun keine Eigenheit der DDR. Auch heute gibt es dies für einen Tagessatz zwischen 9 bis ca. 15 Euro.


@Alfred hat dieser Staat DDR die Strafgefangenen für ihre Arbeit bezahlt ?



Ja.

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19.03.2019 19:59von passport
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Für @Gert und Interessierte .

Auszug aus : Eine Attacke der Stasiunterlagenbehörden oder neueste Ente aus des Knaben Wunderhorn? – Zwangsarbeiter arbeiteten in der DDR für IKEA


Alle Strafgefangenen, egal nach welchem Gesetz sie verurteilt waren, mit oder ohne politische Hintergründe und Begleitumstände, waren zur produktiven, gesellschaftlich nützlichen Arbeit eingesetzt und erhielten die gesetzlich festgelegte Vergütung (18 % des Lohnes eines freien Arbeiters und 100% aller Zuschläge und Prämien).

passport

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19.03.2019 21:31von ( gelöscht )
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Zitat von passport im Beitrag #142
Für @Gert und Interessierte .

Auszug aus : Eine Attacke der Stasiunterlagenbehörden oder neueste Ente aus des Knaben Wunderhorn? – Zwangsarbeiter arbeiteten in der DDR für IKEA


Alle Strafgefangenen, egal nach welchem Gesetz sie verurteilt waren, mit oder ohne politische Hintergründe und Begleitumstände, waren zur produktiven, gesellschaftlich nützlichen Arbeit eingesetzt und erhielten die gesetzlich festgelegte Vergütung (18 % des Lohnes eines freien Arbeiters und 100% aller Zuschläge und Prämien).

passport



ich habe Kenntnis von einem Fall, wo ein wegen Republikflucht verurteilter Gefangener sich weigerte für diesen Staat zu arbeiten, aber als Ersatz anbot, den Hof zu kehren. Also hat man ihn als Hofkehrer beschäftigt.

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19.03.2019 23:16von polsam
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Zitat von Gert im Beitrag #143

ich habe Kenntnis von einem Fall, wo ein wegen Republikflucht verurteilter Gefangener sich weigerte für diesen Staat zu arbeiten, aber als Ersatz anbot, den Hof zu kehren. Also hat man ihn als Hofkehrer beschäftigt.


@Gert , wenn der "Fall" meint dass ihm das gut tut , so soll es so sein. Aber auch Hofkehren wurde "entlohnt". In #130 hab ich geschrieben dass sich die Strafgefangenen hier um die, am gesundheitsschädlichsten Tätigkeiten bemüht haben dort unter zu kommen, so hate das einen Grund. Es gab gutes Geld (Grundlohn und Zulagen). Die Gefahren der Gesundheit zu schaden waren doch damals, so wie heute, noch nicht publik. (hier waren es die Galvanik und die Härterei ) Hier waren aber auch eher wenige 213er verwahrt.

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30.05.2019 19:44von Ari@D187
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Zitat von Westfale63 im Beitrag #49
Wenn man mal etwas rumgoogelt, findet man einige Hinweise, dass die DDR Material für ihre Grenzanlagen auch in der Bundesrepublik beschaffte, [...]

Vor einigen Tagen machte ich eine Führung am Point Alpha mit. Die dortige Führerin berichtete davon, dass das Streckmetall über Zwischenhändler in Skandinavien in die DDR geliefert wurde.

Ari

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30.05.2019 19:55von stabsfunkmeister
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Es wird immer so sein, Geld stinkt nicht.

31.05.2019 22:46von vs1400
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Zitat von Ari@D187 im Beitrag #145
Zitat von Westfale63 im Beitrag #49
Wenn man mal etwas rumgoogelt, findet man einige Hinweise, dass die DDR Material für ihre Grenzanlagen auch in der Bundesrepublik beschaffte, [...]

Vor einigen Tagen machte ich eine Führung am Point Alpha mit. Die dortige Führerin berichtete davon, dass das Streckmetall über Zwischenhändler in Skandinavien in die DDR geliefert wurde.

Ari


hättest mal die quelle hinterfragen sollen.

gruß vs

01.06.2019 09:15von ( gelöscht )
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Zitat von Ari@D187 im Beitrag #145
Zitat von Westfale63 im Beitrag #49
Wenn man mal etwas rumgoogelt, findet man einige Hinweise, dass die DDR Material für ihre Grenzanlagen auch in der Bundesrepublik beschaffte, [...]

Vor einigen Tagen machte ich eine Führung am Point Alpha mit. Die dortige Führerin berichtete davon, dass das Streckmetall über Zwischenhändler in Skandinavien in die DDR geliefert wurde.

Ari


darin, in dem Vorgang des Handelsweges, liegt eine gewisse Logik, sodass man annehmen kann, dass es so gelaufen ist. 1. war für beide Seiten wohl täuschen und tarnen angesagt. 2. Skandinavier waren aus Sicht der Kommunisten wohl die am "unverdächtigsten Westler"

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02.06.2019 20:02von ( gelöscht )
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Anmerkung außer Ösis. Da lief einiges.

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