Welche bundesdeutschen Unternehmen profitierten von dieser menschenverachtenden DDR-Grenze?

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03.12.2018 23:24von Westfale63
Frage
Welche bundesdeutschen Unternehmen profitierten von dieser menschenverachtenden DDR-Grenze?

Ich selbst sah in den 80ern Fahrzeuge der westdeutschen Baufirma Heitkamp bei Bauarbeiten an der Grenze, also auf DDR-Seite.
Und hier https://www.youtube.com/watch?v=6uBT7cXWibw&list=RDQMcGj9Y0F4sdk&index=13 ist von der westdeutschen Firma Krupp die Rede.
Gab es neben Heitkamp und Krupp weitere bundesdeutsche Unternehmen, die als Dienstleister für die DDR tätig waren und an dieser menschenverachtenden Grenze Geld verdienten?

07.12.2018 18:26von Blitz_Blank_Kalle
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Wenn die DDR-Regierenden schon mit Autos des Klassenfeindes durch die Gegend fuhren, warum sollte das auf anderen Gebieten anders gewesen sein?
Passt vielleicht nicht ganz zum Thema, aber wenn ich mich nicht irre wurde der Palast der Republik von Schweden und das EKO (Eisenhüttenstadt) von Ösis gebaut.

07.12.2018 19:01von 94
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Nicht den PdR, sondern das Palasthotel baute der Schwede. Beim PdR lieferte er 'nur' Material, Granit wimre?

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07.12.2018 19:07von Alfred
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Zitat von Blitz_Blank_Kalle im Beitrag #45
Wenn die DDR-Regierenden schon mit Autos des Klassenfeindes durch die Gegend fuhren, warum sollte das auf anderen Gebieten anders gewesen sein?
Passt vielleicht nicht ganz zum Thema, aber wenn ich mich nicht irre wurde der Palast der Republik von Schweden und das EKO (Eisenhüttenstadt) von Ösis gebaut.


Hallo,

einen großen Anteil beim Aufbau vom PdR leisteten Angehörige der NVA.

So kamen die Fensterscheiben z.B. aus belgien, wenn ich dies richtig in Erinnerung habe. Wäre aber ein anderes Thema.

07.12.2018 19:19von marc
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Zitat von 94 im Beitrag #46
Nicht den PdR, sondern das Palasthotel baute der Schwede. Beim PdR lieferte er 'nur' Material, Granit wimre?
Wär mal interessant welche Kompensationsgeschäfte von DDR-Seite dabei abliefen. Waren ja schliesslich Valuta-Grössenordnungen. Die Schweden bauten auch am SEZ mit.

07.12.2018 19:38von Westfale63
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Wenn man mal etwas rumgoogelt, findet man einige Hinweise, dass die DDR Material für ihre Grenzanlagen auch in der Bundesrepublik beschaffte, hierzu drei Beispiele:

Zeitzeuge Ganßauge: https://www.youtube.com/watch?v=iyoN4zpp...=youtu.be&t=32s

Ein Focusbericht von 1999 bzgl. Grenzzaunmaterial aus Salzgitter: https://www.focus.de/politik/deutschland...aid_178753.html

Diverse Userbeiträge hier im Forumsthread Metallgitterzaun, Stacheldraht, etc.

07.12.2018 19:39von Thunderhorse
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Zitat von Westfale63 im Beitrag #49
Wenn man mal etwas rumgoogelt, findet man einige Hinweise, dass die DDR Material für ihre Grenzanlagen auch in der Bundesrepublik beschaffte, hierzu drei Beispiele:

Zeitzeuge Ganßauge: https://www.youtube.com/watch?v=iyoN4zpp...=youtu.be&t=32s

Ein Focusbericht von 1999 bzgl. Grenzzaunmaterial aus Salzgitter: https://www.focus.de/politik/deutschland...aid_178753.html

Diverse Userbeiträge hier im Forumsthread Metallgitterzaun, Stacheldraht, etc.



Alles eben nichts genaues.

Immer wieder;

... den hätte, hätten,... geliefert.

Und dass mit den Zeitzeugenaussagen ist ja ein inzwischen seit Jahren allseits bekanntes Problem.

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07.12.2018 19:55von Mike59
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Zitat von 94 im Beitrag #46
Nicht den PdR, sondern das Palasthotel baute der Schwede. Beim PdR lieferte er 'nur' Material, Granit wimre?

Der PdR war schon extrem menschenverachtend - an der Etagenbar wird sich sicher der eine und auch andere zu Tode gesoffen haben. Gab sicher mehr wie eine Etagen Bar - hab es aber nur bis an die erste geschafft - war knapp.
Ich dachte es ging um DDR Grenze und die Zulieferung durch BRD Firmen für den Bau?

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07.12.2018 21:09von IM Kressin
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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #42
Insofern keine Rückantwort durch den User IM K.... erforderlich.
Danke für die Aufmerksamkeit, Euer Überheblichkeit,
was benötigt wird, bestimmen weder Du noch Dein MfS- Claqueur oder deren Paladine.

Danke beiläufig auch für Dein Bemühen, in ganzen Sätzen zu antworten.

Dein Stammeln bis zum Gehtnichtmehr im anderen Thread während Deiner laufenden, affektiven Hochspannung, ist auch
ungeachtet x-maliger Nachbearbeitung kein schöner Anblick.
Zitat von BRB im Beitrag #44
"Hals- und Mundboden-Durchschuß, verbunden mit Ertrinken"
verstarb

Zitat von JÜRGEN LITFIN
"Mit Stacheldraht, den man in der BRD gegen teure Devisen eingekauft hatte,
mit spanischen Reitern, und mit Betonschwellen wurde die Grenze innerhalb von drei Stunden pioniertechnisch abgesperrt."
In diesem Zusammenhang möchtest Du noch ein Bild, am besten

Zitat von BRB im Beitrag #29
... wo ein blutjunger Mensch drin verblutet.
Alles und jedes am Lager. NDR - Eine Stadt wird geteilt,

Nach Draufklicken eines urheberrechtlich geschützten Bildwerkes, sieht man in diesem Stacheldraht liegen, den verblutenden, 18-jährigen Peter Fechter,
1962 dort angeschossen und verstorben.


Na bitte geht doch . @IM Kressin

Der TH kann natürlich nicht recht haben. Wo kommen wir denn hin ? Da würde ja das schöne Klischee sterben.



Aufs Geratewohl und wohlwollend betrachtet, knapp ausreichend Dein Posting!

Beäuge ich andererseits die Proposition, neige ich zu schreiben:

Brezel es noch ein wenig auf mit der Kaltschnäuzigkeit und Egozentrik Deines Säulenheiligen, danach ist es perfekt.

Gestorben sind Menschen, sie wurden gemeuchelt, das ist kein Klischee.

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07.12.2018 21:28von ( gelöscht )
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Selbst die Süßwarenindustrie und Zigarettenhersteller haben an der Grenze verdient.

Entweder direkt, wenn die Zöllner uns mal etwas gutes tun wollten oder über den Umweg der Westpakete ins Elternhaus und dann mit der frischen Wäsche auf die GK.

War immer erfrischend wenn der Spieß bei der Paketkontrolle die Ritter Sport Tafeln gesehen hat und sie nicht einkassieren konnte.

Kontrollstreife

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07.12.2018 22:00von Thunderhorse
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Ausbau der Verkehrswege für den Berlin-Verkehr.
Die DDR kaufte damals in der Bundesrepublik für etwa 56 Mio DM Baumaschinen.
Beginnend ab 1975/76.
Traniststrecken wurden ab 1976 Aus- bzw. Neu gebaut.

1978 gab die DDR die Zusage nunmehr Baumaschinen im Wert von 100 Mio. DM zu kaufen.
Hintergrund auch Neubau einer Autobahn.

P.S.: Grenze zu Berlin West oder bei Helmstedt?

P.P.S.: Auf Grund eines vorherigen Beitrag eines anderen User gibt es durch eine gewonnen Wette eine leckere Brotzeit.

07.12.2018 22:06von Westfale63
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zum P.S:: Grenze bei Helmstedt

07.12.2018 22:11von Thunderhorse
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Zitat von henning194902 im Beitrag #35
Tiefbaufirmen aus der BRD haben auch im Harzer Grenzgebiet
an Rohrleitungen der Trinkwasserversorgung (Braunschweig),
auf DDR Gebiet gearbeitet.Allerdings unter "Schutz" durch DDR Grenzsoldaten.
mfG henning


Bei Baumaßnahmen die durch DDR-Seite auf dem eigenen Febiet ausgeführt wurden.

Wenn Bundesdeutsche Firmen auf DDR-Gebiet bzw. der DDR auf Bundesgebiet zum Einsatz kamen wurde der Arbeitsbereich vorher durch die Grenzkommission festgelegt. In diesen Bereichen hatten uniformierte Kräfte der West- und Ostseite nichts verloren. Man beobachtete aus der Distanz.

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07.12.2018 22:20von Thunderhorse
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Dort gab es Ende der 70er Jahre entsprechende Arbeiten von beiden Seiten.
Dabei wurde DDR-Gebiet durch Firmen aus der Bundesrepublik zeitweise mit genutzt.

08.12.2018 02:56von berlin3321
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Ich habe irgendwo mal ein Bild eines MB Truck's (Traktor, wird als Telefonzelle bezeichnet) gesehen. Hatte DDR Nummer dran, der Bildtext lautete sinngemäß "Westprodukt zum Test in der LPG xyz bei der Kartoffelernte".

Müsste irgendwo im Süden gewesen sein, da stand was von 1 000 ha die bearbeitet wurden.

Mercedes hat auch LKW geliefert, Volvo ebenso. VW hat neben den 10 000 Golf auch gut an der DDR verdient.

MfG Berlin

08.12.2018 04:12von ( gelöscht )
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Es waren vor allem Transportunternehmen, die gut von dieser menschenverachtenden Grenze profitieren, darum siedelten sie sich ja in Westberlin an.

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