Welche bundesdeutschen Unternehmen profitierten von dieser menschenverachtenden DDR-Grenze?

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03.12.2018 23:24von Westfale63
Frage
Welche bundesdeutschen Unternehmen profitierten von dieser menschenverachtenden DDR-Grenze?

Ich selbst sah in den 80ern Fahrzeuge der westdeutschen Baufirma Heitkamp bei Bauarbeiten an der Grenze, also auf DDR-Seite.
Und hier https://www.youtube.com/watch?v=6uBT7cXWibw&list=RDQMcGj9Y0F4sdk&index=13 ist von der westdeutschen Firma Krupp die Rede.
Gab es neben Heitkamp und Krupp weitere bundesdeutsche Unternehmen, die als Dienstleister für die DDR tätig waren und an dieser menschenverachtenden Grenze Geld verdienten?

05.12.2018 19:41von ( gelöscht )
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #24
Da finde ich Lenin mal gut. War nicht er es, der sagte, daß ihnen die Kapitalisten die Waffen zu ihrer eigenen Vernichtung verkaufen würden?

Das ist im Prinzip dasselbe.


ich glaube gehört zu haben, es war der Strick mit dem man sie aufhängte ....

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07.12.2018 08:02von sentry
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Zitat von Westfale63 im Beitrag #1
Ich selbst sah in den 80ern Fahrzeuge der westdeutschen Baufirma Heitkamp bei Bauarbeiten an der Grenze, also auf DDR-Seite.

@Westfale63
Ich würde nochmal die Frage von @Kalubke ziemlich am Anfang dieses Threads auffrischen wollen, weill das wirklich interessant wäre:
Kannst Du Dich noch erinnern, was die Heitkamps damals auf DDR-Gebiet gemacht haben? Gings da mehr um grenzüberschreitende Infrastruktur (Straßen, Wege, Gewässer, Leitungen oä.) oder hattet Ihr den Eindruck, die würden tatsächlich irgendwie an Grenzsicherungsanlagen mitwirken?

07.12.2018 08:24von Thunderhorse
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Zitat von Westfale63 im Beitrag #1
Ich selbst sah in den 80ern Fahrzeuge der westdeutschen Baufirma Heitkamp bei Bauarbeiten an der Grenze, also auf DDR-Seite.
[/style]


Gib da doch mal eine Örtlichkeit an und wenn machbar eine Jahreszahl.

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07.12.2018 10:51von IM Kressin
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Zitat von BRB im Beitrag #29
Mensch eiert doch nicht rum ! Nun bringt doch endlich , daß der Nirosta-Stacheldraht ausm Westen kam.

Am besten noch ein Bild ,wo ein blutjunger Mensch drin verblutet.

Der Einstein hatte recht mit dem Universum und der menschlichen Dummheit.
Warum so impulsiv, jetzt wart's doch ab, ist zweimal vorhanden!

Für Dich und Deinen Claqueur mit adäquaten Fundstellen. "Die Geschichte einer Familie in Berlin - Tod durch fremde Hand"

ISBN 13:978-3-373-00524-7, Seite 64, Satz 3 schreibt der Autor Jürgen Litfin, dessen Zwillingsbruder Günter laut amtlichem Totenschein nach

Zitat
"Hals- und Mundboden-Durchschuß, verbunden mit Ertrinken"

verstarb

Zitat von JÜRGEN LITFIN
"Mit Stacheldraht, den man in der BRD gegen teure Devisen eingekauft hatte,
mit spanischen Reitern, und mit Betonschwellen wurde die Grenze innerhalb von drei Stunden pioniertechnisch abgesperrt."

In diesem Zusammenhang möchtest Du noch ein Bild, am besten

Zitat von BRB im Beitrag #29
... wo ein blutjunger Mensch drin verblutet.
Alles und jedes am Lager. NDR - Eine Stadt wird geteilt,

Nach Draufklicken eines urheberrechtlich geschützten Bildwerkes, sieht man in diesem Stacheldraht liegen, den verblutenden, 18-jährigen Peter Fechter,
1962 dort angeschossen und verstorben.

Der Vollständigkeit halber, Seite 72 des oben gelisteten Buches, 10 Uniformierte des Grenzregimes bergen den Leichnam von Günter Litfin,
nichts retuschiert, der Leichnam ist deutlich, sehr gut erkenn- und identifizierbar.

Nicht vorenthalten möchte ich in diesem Zusammenhang Maßnahmen und Handlungen des Mfs

Zitat von JÜRGEN LITFIN
"Als ich endlich müde zu Hause anlangte, fand ich meine verzweifelt weinende Mutter auf dem wörtlich zu nehmenden >>Scherbenhaufen<<" unserer
bescheidenen Existenz vor.

Während ich diesem langen Verhör unterzogen wurde, hatte man unsere Wohnung durchsucht, d. h. man hatte sie auseinandergenommen.

Der Inhalt von Schränken und Regalen auf dem Fußboden verteilt, alle Polstermöbel aufgeschlitzt, die Schränke von den Wänden weggerückt,
die Ofenklappe gewaltsam abgerissen und die Asche ebenfalls auf dem Boden verstreut.

Dies alles, ohne meiner Mutter den Grund zu nennen."

Selbstverständlich nach damaligem Recht gesetzeskonforme, legale Handlungen nach dem Strafgesetzbuch der DDR und dementsprechend dem Recht eines
souveränen Staates.

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07.12.2018 12:14von Westfale63
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Ich wurde hier mehrfach auf meine Heitkamp-Baufahrzeuge-Sichtung angesprochen:

1984 war ich Teilnehmer einer Bus-Reisegruppe Münster-Berlin über Helmstedt. Ob Hin- oder Rückfahrt, weiß ich nicht mehr. Ein Mitreisender ein paar Reihen vor mir empörte sich lautstark „Was haben die denn hier auf Zonengebiet zu suchen“. Fensterblick – und da sah auch ich (mir aus dem westfälischen Ruhrgebiet bekannte) Baufahrzeuge der westdeutschen Baufirma Heitkamp bei Bauarbeiten auf DDR-Gebiet. Das war irgendwo an der Grenze, also nicht auf halber Strecke mitten in der DDR. Was dort genau gebaut oder ausgebessert wurde, kann ich nicht sagen. Es war auf jeden Fall eine Baustelle, also kein Parkplatz.

07.12.2018 13:30von henning194902
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Tiefbaufirmen aus der BRD haben auch im Harzer Grenzgebiet
an Rohrleitungen der Trinkwasserversorgung (Braunschweig),
auf DDR Gebiet gearbeitet.Allerdings unter "Schutz" durch DDR Grenzsoldaten.
mfG henning

07.12.2018 13:40von 94
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Zitat von Westfale63 im Beitrag #28
Gibt es weitere Beispiele für "Ohne ihr Wissen"?
Telefunken, Texas Instruments, Fairchild, Philips ...

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07.12.2018 13:46von ( gelöscht )
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Ist das verbürgt, das ohne ihr Wissen?

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07.12.2018 13:52von 94
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Kannste von ausgehen. Denn nicht alle Schaltkreise welche in den UFTs und ZA41x verbaut waren stammten von HFO, FWE oder dem ZFTM.

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07.12.2018 13:56von ( gelöscht )
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Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #7
Zitat von passport im Beitrag #2

Was soll menschenverachtend an der Grenze gewesen sein ? 40 Jahre hat sie den Frieden in Europa gesichert.

Inwiefern hat diese Grenze den Frieden gesichert?



In so weit, das es keine gemeinsame Grenze zwischen NATO und der Sowjetunion in Europa gab, an der die NATO mit den Ketten rasseln konnte.

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07.12.2018 14:05von linamax
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Zu Beitrag 2 Deine Aussage die Grenze war nicht menschenverachtend . Da kann man nur mit den Kopf schütteln . Es wurden Menschen erschossen und wir jungen Soldaten sollten das tun . Wie kann man nur solches Gedankengut von sich geben .

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07.12.2018 16:23von Thunderhorse
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Zitat von 94 im Beitrag #38
Kannste von ausgehen. Denn nicht alle Schaltkreise welche in den UFTs und ZA41x verbaut waren stammten von HFO, FWE oder dem ZFTM.


Könnte ja mal das eine oder andere UFT aufschrauben!

07.12.2018 16:28von Thunderhorse
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Zitat von IM Kressin im Beitrag #33


ISBN 13:978-3-373-00524-7, Seite 64, Satz 3 schreibt der Autor Jürgen Litfin, dessen Zwillingsbruder Günter laut amtlichem Totenschein nach

Zitat
"Hals- und Mundboden-Durchschuß, verbunden mit Ertrinken"
verstarb[quote="JÜRGEN LITFIN"]"

Mit Stacheldraht, den man in der BRD gegen teure Devisen eingekauft hatte
,
mit spanischen Reitern, und mit Betonschwellen wurde die Grenze innerhalb von drei Stunden pioniertechnisch abgesperrt."



Anmerkung:
Er gibt dazu nur eben keine Quelle an!

Diese Aussagen über die Lieferung wurden wiederholt transferiert. Bis in die heutige Zeit.
Quellen, Nachweise, bis dato eher Mau bis Keine!

Insofern keine Rückantwort durch den User IM K.... erforderlich.

07.12.2018 17:30von 94
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Ein UFT zum Zerschrauben ist nicht gerad zur Hand, aber wesentlich anders als wie bei diesem Beispiel (aus einer CNC700) dürfte es auf den meisten Industrieplatienen der Verflossenen wohl kaum ausgesehen haben. Im blauen Kreis sind noch orginal Philips gelabelte ICs.
Oder aber ... oft wurden, gerade bei Plastegehäusen, die Typbezeichnung des Herstellers abgeschliffen und mit Bleistift der Äquivalenztyp vermerkt.

Fundstellen der Bildbeispiele:
ebay.de/itm/253681021428
robotrontechnik.de/html/forum/thwb/showtopic.php?threadid=15355

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94
07.12.2018 17:56von BRB
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"Hals- und Mundboden-Durchschuß, verbunden mit Ertrinken"
verstarb

Zitat von JÜRGEN LITFIN
"Mit Stacheldraht, den man in der BRD gegen teure Devisen eingekauft hatte,
mit spanischen Reitern, und mit Betonschwellen wurde die Grenze innerhalb von drei Stunden pioniertechnisch abgesperrt."
In diesem Zusammenhang möchtest Du noch ein Bild, am besten

Zitat von BRB im Beitrag #29
... wo ein blutjunger Mensch drin verblutet.
Alles und jedes am Lager. NDR - Eine Stadt wird geteilt,

Nach Draufklicken eines urheberrechtlich geschützten Bildwerkes, sieht man in diesem Stacheldraht liegen, den verblutenden, 18-jährigen Peter Fechter,
1962 dort angeschossen und verstorben.


Na bitte geht doch . @IM Kressin

Der TH kann natürlich nicht recht haben. Wo kommen wir denn hin ? Da würde ja das schöne Klischee sterben.

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BRB
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