Welche bundesdeutschen Unternehmen profitierten von dieser menschenverachtenden DDR-Grenze?

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03.12.2018 23:24von Westfale63
Frage
Welche bundesdeutschen Unternehmen profitierten von dieser menschenverachtenden DDR-Grenze?

Ich selbst sah in den 80ern Fahrzeuge der westdeutschen Baufirma Heitkamp bei Bauarbeiten an der Grenze, also auf DDR-Seite.
Und hier https://www.youtube.com/watch?v=6uBT7cXWibw&list=RDQMcGj9Y0F4sdk&index=13 ist von der westdeutschen Firma Krupp die Rede.
Gab es neben Heitkamp und Krupp weitere bundesdeutsche Unternehmen, die als Dienstleister für die DDR tätig waren und an dieser menschenverachtenden Grenze Geld verdienten?

04.12.2018 20:00von ( gelöscht )
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Es gab genug bundesdeutsche Unternehmen welche mit der DDR gehandelt haben und das nicht aus Menschenfreundlichkeit sondern aus ganz normalen unternehmerischen Gründen (Gewinnerzielung).

Wenn man den Unternehmen einen Vorwurf machen will, dann müsste man allen Werktätigen der DDR einen Vorwurf machen, dass sie gearbeitet haben. Beides hat den Niedergang der DDR verzögert.

Wer leben will und eine Familie zu versorgen hat muss seine Hände regen, dass sollte man niemanden zum Vorwurf machen.

Kontrollstreife

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04.12.2018 20:06von Mike59
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Alles in allem sehr endtäuschend was hier bisher so geschrieben wurde - das wird ja der Überschrift in keinem Fall gerecht.
Die Firma, welche dieses Teil produzierte, mit dem wir bei der GT zu Teilen ausgerüstet waren,

hat sicher ein paar Deutsche Märkerchen daran verdient - aber ob das nun viel Profit eingebracht hat, keine Ahnung. Ehrlich gesagt weiß ich noch nicht einmal ob das ein "bundesdeutsches" Produkt war.

04.12.2018 20:29von Westfale63
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Zu meiner Überschrift "menschenverachtende DDR-Grenze": Es ist jedem unbenommen, diese Grenze, die mit Zäunen, gewehrbewaffneten Grenzsoldaten, Hunden, Bodenminen und Selbstschußanlagen - alles gegen die eigene Bevölkerung gerichtet - ausgestattet war, als menschenfreundlich zu betrachten.

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04.12.2018 20:47von Thunderhorse
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Zitat von Westfale63 im Beitrag #1
Ich selbst sah in den 80ern Fahrzeuge der westdeutschen Baufirma Heitkamp bei Bauarbeiten an der Grenze, also auf DDR-Seite.
Und hier https://www.youtube.com/watch?v=6uBT7cXWibw&list=RDQMcGj9Y0F4sdk&index=13 ist von der westdeutschen Firma Krupp die Rede.
Gab es neben Heitkamp und Krupp weitere bundesdeutsche Unternehmen, die als Dienstleister für die DDR tätig waren und an dieser menschenverachtenden Grenze Geld verdienten?


Schreib doch mal den Sprecher, lt. Filmchen ist es wohl der Herr Robert Lebegern M.A., an worauf sich seine Aussage zu den 70er Jahren stützt.
http://moedlareuth.de/impressum.html
Immerhin ist das Teil schon etwas über 7 Jahre alt.

04.12.2018 20:52von Westfale63
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Hallo Kontrollstreife: Mir geht es um bundesdeutsche Unternehmen, die in das unmenschliche DDR-Grenzsystem involviert waren. Und nicht um solche, die mit der DDR gehandelt haben. Hierzu ein kleines Beispiel aus meinem Erleben: Als Student jobbte ich mal in den 80ern in Münster im Außenlager des damaligen Kaufhauses Horten. Einmal lud ich mit einem Deutransfahrer dunkle Cord-Sofas ab. Als wir fertig waren, gab er mir eine DDR-Zigarette und ich ließ ihn aus meinem Drum-Tabakbeutel eine drehen. Währenddessen legte mir der Hortenleiter zwei Preisschildertacker hin. Auf dem einen stand 400 DM, auf dem anderen in Rotschrift: Sonderpreis 300 DM. Ich weiß nicht mehr, ob es der DDR-LKW-Fahrer oder ich war, der zuerst sagte: "Reine Volksverarschung". In dieser gemeinsamen Einschätzung gabs einen Handschlag und unsere Wege trennten sich wieder.

04.12.2018 21:04von ( gelöscht )
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Deine Frage ist zweifellos interessant, aber man kann bestimmte Produkte/Geräte/Werkstoffe eben auch unterschiedlich einsetzen. Siehe die Düngemittelindustrie, welche für die Landwirtschaft, aber auch für die Sprengstoffherstellung arbeiten kann.

Ich habe mal aus dem Mund eines höheren Offiziers der Luftstreitkräfte (den ich gefahren habe) selber gehört.

Zitat: Die Landescheinwerfer für die MIG 21 kommen von Generel Elektrik aus den USA. Die Richtigkeit dieser Aussage kann ich nicht bewerten, denn ich habe sie nicht selber sehen können.

Da habe ich da auch noch unglaubwürdigere Dinge gehört, welche ich nicht schreibe um mich nicht der Lächerlichkeit preiszugeben.

Kontrollstreife

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04.12.2018 21:24von Thunderhorse
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Zitat von Kontrollstreife im Beitrag #20
Deine Frage ist zweifellos interessant, aber man kann bestimmte Produkte/Geräte/Werkstoffe eben auch unterschiedlich einsetzen. Siehe die Düngemittelindustrie, welche für die Landwirtschaft, aber auch für die Sprengstoffherstellung arbeiten kann.

Ich habe mal aus dem Mund eines höheren Offiziers der Luftstreitkräfte (den ich gefahren habe) selber gehört.

Zitat: Die Landescheinwerfer für die MIG 21 kommen von Generel Elektrik aus den USA. Die Richtigkeit dieser Aussage kann ich nicht bewerten, denn ich habe sie nicht selber sehen können.




https://www.flugzeugforum.de/threads/ge-scheinwerfer.72662/

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04.12.2018 21:28von mibau83
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ein bißchen verstehe ich dich und deine fragen schon. das münsterland war halt nicht in unmittelbarer grenznähe zur damaligen ddr.
ich arbeite seit knapp 20 jahren im benachbarten bayerischen coburg. was denkst du was mir da schon für fragen gestellt wurden zum thema ddr.
meine erfahrung über all die jahre, je weiter die menschen im landesinneren der" alten länder" wohnen, desto größer die unkenntniss über das leben und den staat ddr!

was die threadüberschrift betrifft, da bin ich bei den beitragsschreibern #6 und #13.

04.12.2018 21:37von Westfale63
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Und genau in der Thematisierung solcher Fragen sehe ich den Sinn dieses Forums.

05.12.2018 13:07von Freienhagener
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Da finde ich Lenin mal gut. War nicht er es, der sagte, daß ihnen die Kapitalisten die Waffen zu ihrer eigenen Vernichtung verkaufen würden?

Das ist im Prinzip dasselbe.

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05.12.2018 13:35von henning194902
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Nicht nur Kapitalisten ,sondern auch die Russen (Siehe Kaukasus -Afghanistan)
Überall wird Geschäft mit Kriegswaffen gemacht.Erst Freund und plötzlich Feind.
Die AK47 ist die am weitesten verbreitete Langwaffe auf der ganzen Welt.
mfG Henning

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05.12.2018 17:47von Westfale63
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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #18
Zitat von Westfale63 im Beitrag #1
Ich selbst sah in den 80ern Fahrzeuge der westdeutschen Baufirma Heitkamp bei Bauarbeiten an der Grenze, also auf DDR-Seite.
Und hier https://www.youtube.com/watch?v=6uBT7cXWibw&list=RDQMcGj9Y0F4sdk&index=13 ist von der westdeutschen Firma Krupp die Rede.
Gab es neben Heitkamp und Krupp weitere bundesdeutsche Unternehmen, die als Dienstleister für die DDR tätig waren und an dieser menschenverachtenden Grenze Geld verdienten?


Schreib doch mal den Sprecher, lt. Filmchen ist es wohl der Herr Robert Lebegern M.A., an worauf sich seine Aussage zu den 70er Jahren stützt.
http://moedlareuth.de/impressum.html
Immerhin ist das Teil schon etwas über 7 Jahre alt.

Ich habe vorhin mit Herrn L. telefoniert und ihn gebeten, mir per Mail oder selbst als neuer User mehr Hintergründe zur Krupp-Sache zu schreiben. Mal gucken, was geschieht.

05.12.2018 18:46von zweedi04
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Die Firma "Dräger" aus Lübeck ist z.B. eine Firma die die GT, sicherlich ohne ihrem Wissen, mit Tauchtechnik beliefert hat. Der Bergetrupp der Pik8 im GR8 hatte diverse Geräte von Dräger im Einsatz. Z.B. verschiedene Druckkammern, Atemautomaten und bei den Tauchflaschen bin ich mir nach so langer Zeit nicht mehr sicher.

05.12.2018 19:07von Westfale63
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Ohne ihr Wissen - ein interessanter Aspekt, den zweedi04 hier einbringt. Hier fallen mir zwei Beschaffungsmöglichkeiten ein:

1. Der Verkauf in Lübeck an Kunden, die diese Technik auf welchen Wegen auch immer über die Grenze brachten.

2. Und/oder Lieferung an irgendwelche DDR-Firmen / DDR-Zivileinrichtungen, die die Ware dann an bewaffnete DDR-Einheiten weitergaben.

Gibt es weitere Beispiele für "Ohne ihr Wissen"?

05.12.2018 19:36von BRB
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Mensch eiert doch nicht rum ! Nun bringt doch endlich , daß der Nirosta-Stacheldraht ausm Westen kam.

Am besten noch ein Bild ,wo ein blutjunger Mensch drin verblutet.

Der Einstein hatte recht mit dem Universum und der menschlichen Dummheit.

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BRB
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